23.10.2026, 08:00
Liebe Unterstützende,
diese konzertierte Aktion ist kurzfristig entstanden, aber sehr dringend und wichtig für das Fortbestehen des Saarbrücker Stadttaubenprojekts. Bitte die nachfolgende Email-Vorlage bis spätestens kommenden Montag an die Fraktions-Emails im Saarbrücker Stadtrat senden:
mail@stadtratsfraktion.de,
fraktion@spd-fraktion-sb.de,
hallo@gruene-fraktion-sb.de,
DIELINKE@saarbruecken.de,
fdp-fraktion@saarbruecken.de,
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Sorge verfolge ich den Umgang der Saarbrücker Stadtverwaltung mit den Stadttauben und dem langjährig engagierten Stadttaubenverein.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Stadt die Zusammenarbeit mit erfahrenen Ehrenamtlichen nach 20 Jahren beendet hat und deren Hilfsangebote offenbar weiterhin ausschlägt. Statt die bekannten Probleme zu lösen, werden dem Verein öffentlich haltlose Vorwürfe gemacht.
Dabei gibt es dringenden Handlungsbedarf: Saarbrücken verfügt über zu wenige betreute Taubenschläge (gemessen an der tatsächlichen Population), bei der Umsiedlung am Parkhaus Lampertshof kam es zu Problemen und das Veterinäramt musste Mängel beanstanden. Zudem droht 2027 der Wegfall eines weiteren Taubenschlags auf dem Parkdeck am Rathaus St. Johann.
Das betrifft nicht nur den Tierschutz, sondern auch die Populationskontrolle, Stadthygiene und Sauberkeit unserer Innenstadt. Hunger ist keine wirksame Populationskontrolle!
Deshalb möchte ich von Ihrer Fraktion wissen:
1. Welche konkreten Maßnahmen wollen Sie beantragen oder von der Stadtverwaltung fordern, um diese Probleme dauerhaft zu lösen?
2. Unterstützen Sie ein gesamtstädtisches Stadttaubenkonzept mit ausreichend betreuten Taubenschlägen, artgerechter Versorgung und konsequentem Eieraustausch?
3. Sind Sie bereit im Stadtrat dafür zu plädieren, den Stadttaubenverein wieder einzubeziehen und eine unabhängige Mediation zu unterstützen?
4. Werden Sie den entsprechenden Antrag der Fraktion bunt.Saarland für Alle in der Stadtratssitzung am 27. Oktober unterstützen? Falls nicht, welche konkreten Alternativen schlagen Sie vor?
Ich bitte Sie um eine Stellungnahme zu meinen Fragen und darum, Ihrer Verantwortung für Tierschutz, Stadtsauberkeit und ehrenamtliches Engagement gerecht zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
22.10.2026, 09:45
Liebe Unterstützende,
die Saarbrücker Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Barbara Meyer ( Bündnis 90 / Die Grünen ) wirft dem Verein Stadttauben Saarbrücken e.V. grundlos eine Skandalisierungskampagne sowie ein Nichteinhalten des Augsburger Konzepts vor. Zusätzlich soll es Unregelmäßigkeiten bei den Futterkosten gegeben haben - alles Unsinn und vollkommen aus der Luft gegriffen.
Stadtratsmitglied Sarah Maurer von der Stadtratsfraktion bunt.saar dementiert aus erster Hand, treffend und zu Recht in den nachfolgenden Links die haltlosen Behauptungen von Bürgermeisterin Meyer.
Schaut Euch das gerne mal an:
https://www.instagram.com/p/DewSu4Bp_g8/ oder https://www.facebook.com/reel/971490189335430
https://www.instagram.com/p/DdE-RzEpn24/
https://www.instagram.com/p/DcndeQ7JsUE/ oder https://www.facebook.com/reel/1045086884792174
03.10.2026, 08:25
Liebe Unterstützende,
das Veterinäramt hat laut Pressemitteilung von bunt.SfA ( unten abgedruckt ) nunmehr die Zustände am Taubenhaus Bormannspfad bemängelt und die Stadt angemahnt die Mängel zu beheben. Es heißt darin, die Stadt sei bemüht, diese abzustellen.
Bitte schickt den nachfolgenden Musterbrief an die Verantwortlichen:
oberbuergermeister@saarbruecken.de,
ministerin@umwelt.saarland.de,
k.herr@lav.saarland.de,
carolin.lehberger@rvsbr.de,
veterinaerwesen@umwelt.saarland.de,
ratsangelegenheiten@saarbruecken.de,
red-sz-service@sz-sb.de,
info@sr.de,
redaktion@saarnews.com,
Sehr geehrter Herr Conradt,
sehr geehrte Frau Dr. Herr,
sehr geehrte Frau Berg,
sehr geehrte Frau Dr. Lehberger,
sehr geehrte Amtsveterinäre,
sehr geehrte Damen und Herren der Stadtratsfraktionen,
sehr geehrte Damen und Herren der lokalen Presse und des SR,
wie in der Pressemitteilung der bunt.Saarland für Alle bestätigt wird, hat das hiesige Veterinäramt offiziel Mängel am Taubenhaus Bormannspfad festgestellt und die Stadtverwaltung angemahnt, diese umgehend zu beseitigen.
Es wäre viel Tierleid erspart geblieben, hätte die Stadtverwaltung gleich die erfahrenen, ehrenamtlichen Taubenhausbetreuer mit in die Umsiedelungsplanung einbezogen. So bleibt ein bitterer Nachgeschmack in der "vermurksten" Umsetzung. Bislang war von der Stadtverwaltung diesbezüglich nichts zu hören. Nur eine "aufgehübschte" Presseerklärung der Stadt wurde in der SZ abgedruckt.
Weiterhin besteht für die unfreiwillig verbliebenen Stadttauben am Lampertshof eine tierschutzrechtlich sehr bedenkliche Situation wegen Unterversorgung und Verelendung. Es sind bereits Tiere, die sich am Boden auf Futtersuche befanden, zu Tode gekommen. Hier muss die Stadt sofort Abhilfe schaffen. Es wurde hier schon viel zu lange gewartet. Bitte handeln Sie - das Tierschutzgesetz gilt auch für Stadttauben !
In Erwartung einer Antwort, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
Vorname, Name
PRESSEMITTEILUNG
Veterinäramt bestätigt Mängel bei Taubenumsiedlung – bunt.SfA fordert konsequentes Stadttaubenmanagement
Saarbrücken. Nach neuen Informationen zur Umsiedlung der Stadttauben vom Lampertshof sieht sich die Stadtratsfraktion bunt.Saarland für Alle in ihrer Kritik an der bisherigen Umsetzung bestätigt. In einer schriftlichen Antwort auf eine Beschwerde benennt das zuständige Veterinäramt mehrere Mängel am neuen Taubenschlag sowie im Umfeld des aufgegebenen Taubenschlages Parkhaus Lampertshof: Das tägliche Entfernen toter Tiere sei angemahnt worden, ebenso fehlende Nistschalen und fehlendes Nistmaterial. Während der Hitzeperiode hätte zudem für Schatten gesorgt werden müssen.
Bemerkenswert ist aus Sicht der Fraktion auch die Einschätzung des Veterinäramtes, dass die Umsiedlung nur gelingen könne, wenn sich die Tauben am neuen Standort wohlfühlen und dort brüten können. Die Stadt sei inzwischen „grundsätzlich einsichtig und bemüht“, allerdings sei „alles nicht so schnell gegangen, wie es zugegebenermaßen gehen sollte“.
„Damit bestätigt die Fachbehörde wesentliche Kritikpunkte, die von engagierten Tierschützerinnen und Tierschützern seit Wochen vorgebracht werden“, erklärt die Fraktion. „Nistmöglichkeiten, ausreichende Versorgung und geeignete Aufenthaltsbedingungen sind keine Details. Sie sind Voraussetzung dafür, dass ein betreuter Taubenschlag überhaupt funktioniert.“
bunt.SfA fordert deshalb einen Kurswechsel im Saarbrücker Stadttaubenmanagement. Das Augsburger Modell dürfe sich nicht auf einzelne Umsiedlungen und wenige Taubenschläge beschränken. Notwendig seien ausreichend betreute Standorte, artgerechte Versorgung, geeignete Brutplätze und konsequenter Eieraustausch. Nur wenn die Tiere tatsächlich an die Schläge gebunden werden, könne ihre Population tierschutzgerecht reguliert und zugleich die Verschmutzung des öffentlichen Raums reduziert werden.
Weiterhin ungelöst sieht die Fraktion die Situation der am Lampertshof verbliebenen Tauben. „Die entscheidende Frage bleibt: Wie verhindert die Stadt dort konkret weitere Unterversorgung und weiteres Tierleid? Eine erhöhte Futtermenge am rund 500 Meter entfernten Taubenschlag Parkdeck Rathaus hilft nur den Tieren, die diesen aufgrund ihrer Standorttreue tatsächlich aufsuchen.“
Die Fraktion fordert die Stadtverwaltung auf, die Beanstandungen und erfolgten Nachbesserungen transparent darzustellen und die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Stadttaubenverein wieder aufzunehmen.
„Statt Kritik als Panikmache oder Clickbait abzutun, sollten die dokumentierten Probleme ernst genommen werden. Erfolgreicher Tierschutz bemisst sich nicht an Pressemitteilungen, sondern an den tatsächlichen Bedingungen für die Tiere.“
29.09.2026, 10:08
Liebe Unterstützende,
bitte unterschreibt und verteilt die Petition im Link:
https://www.change.org/p/rettet-die-tauben-in-saarbr%C3%BCcken-vor-dem-hungertod?
Herzlichen Dank und liebe Grüße
23.09.2026, 09:01
Saarbrücken. Die Stadtratsfraktion bunt.Saarland für Alle sieht weiterhin erheblichen Handlungsbedarf beim Umgang der Landeshauptstadt mit den Stadttauben. Auch nach dem Bericht der Bürgermeisterin im nichtöffentlichen Teil des Umweltausschusses am Dienstag, 22. September ist für die Fraktion nicht erkennbar, wie die Versorgung der weiterhin am Lampertshof befindlichen Tauben wirksam sichergestellt und weiteres Tierleid verhindert werden soll.
„Maßnahmen müssen sich nicht daran messen lassen, wie erfolgreich sie in Pressemitteilungen dargestellt werden, sondern daran, was bei den Tieren tatsächlich ankommt“, erklärt die Fraktion. „Solange am Lampertshof stark geschwächte Tiere dokumentiert werden und Tiere offenbar an Unterversorgung leiden, ist das Problem nicht gelöst.“
Die von der Stadt bereits öffentlich mitgeteilte vorübergehende Erhöhung der Futtermenge im Taubenhaus am Rathaus hält bunt.SfA allein nicht für ausreichend. Wegen der ausgeprägten Standorttreue von Stadttauben könne nicht vorausgesetzt werden, dass die weiterhin an den Lampertshof gebundenen Tiere einen anderen betreuten Schlag als neuen Aufenthalts- und Brutort annehmen. Mehr Futter am Rathaus helfe den Tauben, die diesen Standort tatsächlich aufsuchen. Es ersetze jedoch keine Lösung für die Tiere, die weiterhin am Lampertshof verbleiben.
„Das Augsburger Modell ist kein bloßes Fütterungskonzept. Sein Kern besteht darin, Tauben an ausreichend viele betreute Schläge zu binden, sie dort artgerecht zu versorgen und ihre Gelege gegen Attrappen auszutauschen. Nur dann funktionieren Tierschutz, Populationskontrolle und Stadtsauberkeit zusammen.“
Hinweise auf Nachbesserungsbedarf am neuen Taubenschlag
Zusätzliche Fragen werfen aktuelle Informationen aus dem Umfeld des Stadttaubenvereins auf. Eine Ehrenamtliche berichtet unter Berufung auf eine schriftliche Mitteilung des Veterinäramts, dass am neuen Taubenschlag am Bormannspfad Nachbesserungen erforderlich seien. Genannt werden unter anderem fehlende Nistschalen und fehlendes Nistmaterial sowie fehlender Schatten im Außenbereich. Außerdem soll dort ein totes Tier über einen längeren Zeitraum gelegen haben.
bunt.SfA fordert die Verwaltung auf, diese Hinweise transparent aufzuklären.
„Besonders irritierend wäre es, wenn relevante Kritikpunkte der zuständigen Veterinärbehörde existieren, während die Öffentlichkeit gleichzeitig den Eindruck vermittelt bekommt, die Umsiedlung sei rundum vorbildlich verlaufen. Sollte sich bestätigen, dass solche Beanstandungen vorlagen, müssen sie offengelegt und die erforderlichen Nachbesserungen nachvollziehbar dokumentiert werden.“
Ehrenamtliche nicht zum Problem erklären
Mit großer Sorge sieht die Fraktion zudem die zunehmenden Spannungen zwischen Stadtverwaltung und Stadttaubenverein. Noch 2025 zeichnete die Landeshauptstadt das langjährige Engagement der Vereinsvorsitzenden mit der Bürgermedaille aus. Die Stadt würdigte ausdrücklich, dass der Verein seit rund 20 Jahren die betreuten Taubenschläge managt, jährlich tausende Eier austauscht und damit sowohl zum Tierwohl als auch zur Verbesserung des Stadtbildes beiträgt.
„Menschen, deren ehrenamtliche Arbeit die Stadt über zwei Jahrzehnte in Anspruch genommen und öffentlich ausgezeichnet hat, dürfen jetzt nicht ausgegrenzt werden, weil sie Missstände benennen“, so bunt.SfA. „Kritik an der Verwaltung ist kein Ersatzproblem, auf das man die Debatte verschieben sollte.“
Statt Kontaktabbruch, gegenseitigen Vorwürfen und Ausgrenzung brauche Saarbrücken wieder eine fachliche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Veterinärbehörde und erfahrenen Tierschützerinnen und Tierschützern.
Augsburger Modell konsequent umsetzen
Aus Sicht von bunt.SfA offenbart die aktuelle Auseinandersetzung ein grundsätzliches Problem: Saarbrücken verfügt bislang nicht über ein ausreichend dichtes Netz betreuter Taubenschläge, um einen großen Teil der Population tatsächlich an kontrollierte Standorte zu binden.
Das Vorbild Augsburg arbeitet heute mit zehn Taubenschlägen und zwei Taubentürmen. Die Standorte werden dort auch danach ausgewählt, wo sich größere Taubengruppen bereits aufhalten. In den Schlägen werden die Tiere versorgt, Eier ausgetauscht und große Mengen Taubenkot gebunden und kontrolliert entsorgt.
„Statt das Augsburger Modell wegen Schwierigkeiten bei seiner Umsetzung faktisch auszuhöhlen, muss Saarbrücken es endlich konsequent umsetzen. Dazu gehören ausreichend betreute Taubenschläge, professionelle Betreuung, Erfolgskontrolle und die Einbindung der Menschen, die seit Jahren praktische Erfahrung mit den Tieren haben.“
Für bunt.SfA bleibt der unmittelbarste Maßstab die Situation am Lampertshof: „Die Unterversorgung der dort verbliebenen Tauben muss schnellstmöglich beendet werden. Wenn Tiere weiterhin geschwächt werden oder infolge mangelnder Versorgung sterben, können wir nicht von einer erfolgreichen Lösung sprechen. Das Tierwohl muss sich an sichtbaren Ergebnissen messen lassen – nicht an der Außendarstellung einer Maßnahme.“
27.08.2026, 15:06
Liebe Unterstützende,
wir haben bereits große Loyalität von überall her bekommen. Viele helfen uns die Situation vor Ort in den Griff zu bekommen. Allein Politik und Verwaltung verharmlosen bislang den Vorfall der missglückten Umsiedelung und die Folgen für die zurückgebliebenen Stadttauben. Offensichtlich wegen der am 30. August stattfindenden Neuwahl der Regionalversammlung.
Die von der Stadtverwaltung veröffentlichte Pressemitteilung ist ein Hohn:
https://www.saarbruecken.de/rathaus/presse_und_online/artikeldetail/article-6a8ee2a9c4d82
Bitte schreibt nochmals an Saarbrückens OB Conradt und die weiteren Verantwortlichen.
Unten ist ein Musterschreiben abgedruckt, welches Ihr verwenden könnt.
Hier die Kontaktdaten:
oberbuergermeister@saarbruecken.de,
ministerin@umwelt.saarland.de,
k.herr@lav.saarland.de,
carolin.lehberger@rvsbr.de,
veterinaerwesen@umwelt.saarland.de,
ratsangelegenheiten@saarbruecken.de,
red-sz-service@sz-sb.de,
info@sr.de,
redaktion@saarnews.com,
Sehr geehrter Herr Conradt,
sehr geehrte Frau Dr. Herr,
sehr geehrte Frau Berg,
sehr geehrte Frau Dr. Lehberger,
sehr geehrte Amtsveterinäre,
sehr geehrte Damen und Herren der Stadtratsfraktionen,
sehr geehrte Damen und Herren der lokalen Presse und des SR,
die Situation am ehemaligen Taubenhaus Lampertshof spitzt sich zu. Die zurückgelassenen Tiere gehören ebenfalls zur Saarbrücker Stadttaubenpopulation und sind nicht Stadttauben 2. Klasse.
Diesen Tieren muss sofort geholfen werden.
Sie sprechen von Infektionsschutz und lassen Tiere mitten in der Saarbrücker City verhungern !?
Das kann nicht Ihr Ernst sein ! Die Presseerklärung war Schönfärberei. Keine Kompetenz, sondern reine Selbstgefälligkeit.
Herr Conradt in seiner Funktion als Saarbrücker Oberbürgermeister sollte das Thema sofort zur Chefsache machen und Maßnahmen gegen das Tierleid einleiten.
Zudem ist das Ministerium als Oberste Tierschutzbehörde und das LAV Abt. Veterinärwesen als Untere Tierschutzbehörde gesetzlich verpflichtend gebunden, Tierleid zu verhindern.
Der Brandbrief ist bundesweit viral gegangen und uns erreichen sehr viele Mails von Unterstützern, die uns Taubenschützern ihre Loyalität bekunden und endlich ehrlichen Tierschutz fordern. Handeln Sie danach !
Vorname und Name
26.08.2026, 07:48
Liebe Unterstützende,
Bunt.Saar sozial-ökologische Liste schreibt treffend zur misssglückten Umsiedelung:
https://www.facebook.com/buntpunktsaar/
Die Umsiedlung der Stadttauben vom Parkhaus Lampertshof zum Bormannspfad sollte eine Lösung schaffen. Stattdessen zeichnet sich nach Angaben des Vereins Stadttauben Saarbrücken ein akuter Tierschutzfall ab: Rund 180 Tauben sollen am bisherigen Standort zurückgeblieben sein. Sie versuchen weiterhin, zu ihrem vertrauten Taubenhaus und damit zu Futter und Wasser zu gelangen.
Besonders bitter: Die ehrenamtlichen Helfer:innen des Stadttaubenvereins, die die Tiere seit Jahren kennen und betreuen, durften nach Angaben des Vereins an der Umsiedlung nicht mitwirken. Vor möglichen Problemen war im Vorfeld gewarnt worden.
Der Verein und seine Rechtsanwältin fordern deshalb eine sofortige Notfütterung sowie ein Konzept für die zurückgebliebenen Tiere. Diese Forderungen unterstützen wir.
Für uns als Stadtratsfraktion ergeben sich daraus klare politische Konsequenzen:
Das Fütterungsverbot muss am betroffenen Standort vorübergehend ausgesetzt und eine kontrollierte Notfütterung mit Wasser ermöglicht werden.
Die Stadt muss unverzüglich darlegen, wie viele Tauben tatsächlich umgesiedelt wurden, wie viele zurückgeblieben sind und wie mit diesen Tieren weiter verfahren wird. Auch eine weitere fachgerechte Einfangaktion muss geprüft werden.
Bei allen weiteren Maßnahmen müssen die erfahrenen Ehrenamtlichen des Stadttaubenvereins von Anfang an einbezogen werden. Wer jahrelang mit den Tieren arbeitet, darf nicht ausgegrenzt werden – dieses Fachwissen wird gebraucht.
Darüber hinaus brauchen wir eine transparente Aufarbeitung der Umsiedlung: Wie konnte es trotz der vorherigen Warnungen zu dieser Situation kommen? Wer hat das Konzept erstellt und wie wurde der Erfolg kontrolliert?
Wir werden diese Punkte politisch aufgreifen und in die zuständigen Gremien tragen. Die Stadt trägt Verantwortung dafür, dass eine von ihr veranlasste Maßnahme nicht dazu führt, dass Tiere anschließend ohne Versorgung zurückbleiben.
Stadttaubenmanagement funktioniert nur tierschutzgerecht, fachlich fundiert und gemeinsam mit den Menschen, die sich seit Jahren ehrenamtlich darum kümmern.
#Saarbrücken
#Stadttauben
#Tierschutz #Taubenschutz #StadttaubenSaarbrücken #EhrenamtWeniger anzeigen
25.08.2026, 07:15
Liebe Unterstützende,
bitte haltet den Protest für unsere Stadttauben aufrecht. Es haben schon viele an die Verantwortlichen geschrieben. Einen Musterbrief und die Adressaten dazu sind in der Petition unter der Rubrik Neuigkeiten ( Nr. 25 ) abgedruckt. Bitte schreibt und verteilt für unsere gefiederten Freunde, damit sie nicht in den Hungertod bzw. in die Verelendung getrieben werden. Gestern abend hatten sich ca. 50 Tiere auf der Q-Park Parkhausfassade nahe ihres geliebten Taubenhauses niedergelassen und verharrten die ganze Nacht dort. Tagsüber sind es ca. 180 Tauben. Es ist schwer zu ertragen, was nun in den Tieren vorgeht, nachdem sie über 20 Jahre dort ihr Futter und Wasser bekommen haben. Die Stadtverwaltung hat alle unsere Warnungen in den Wind geschlagen und ignoriert. Unsere Hilfe bei der Umsiedelung wurde abgelehnt. Wir müssen jetzt schnell handeln. Bitte helft uns ! Bitte habt Verständnis wenn doppelt angeschrieben wurde.
Im Link noch eine aktuelle und treffende Presseerklärung der ÖDP Saar:
https://www.oedp-saar.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/180-stadttauben-droht-der-hungertod-in-der-saarbru
Herzliche Grüße aus dem Saarland
Andreas
24.08.2026, 13:30
Liebe Unterstützende,
in der Saarbrücker Innenstadt droht rund 180 Stadttauben der Hungertod, da eines der betreuten Taubenhäuser entfernt worden ist. Seit letztem Wochenende haben ca. 180 Stadttauben keinen Zugang mehr zu ihrem gewohnten Futterplatz und besiedeln Dächer und Simse in der Umgebung Sulzbachstraße.
Die Stadtverwaltung hatte die Bitte der erfahrenen Taubenschützer des Vereins Stadttauben Saarbrücken, an der Umsiedelung an einen anderen Standort mitzuwirken, abgeschlagen. Stattdessen wurde eine Firma beauftragt. Das aktuelle Ergebnis der Umsiedelungsaktion sorgt bei den Taubenschützern für Unmut und Entsetzen.
Ihr Fazit: Bereits in der Anfangsphase der Umsiedelung wurde das Ziel zum Nachteil vieler Tiere verfehlt.
https://www.saarnews.com/panorama/180-stadttauben-in-saarbruecker-city-droht-der-hungertod/
Bitte schreibt an die Verantwortlichen und die lokale Presse.
Wer den Musterbrief auf Grundlage der ÖDP-Saar nutzen möchte, kann dies gerne tun. Einfach Adressaten und den Brandbrief unten kopieren und per Email versenden.
Bitte versendet noch heute Euren Protest an:
oberbuergermeister@saarbruecken.de,
ministerin@umwelt.saarland.de,
k.herr@lav.saarland.de,
carolin.lehberger@rvsbr.de,
ratsangelegenheiten@saarbruecken.de,
red-sz-service@sz-sb.de,
Sehr geehrter Herr Conradt,
sehr geehrte Frau Berg,
sehr geehrte Frau Dr. Herr,
sehr geehrte Frau Dr. Lehberger,
sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Saarbrücken,
sehr geehrte SZ-Redaktion,
aufgrund der aktuell eingetretenen Not-Situation der Stadttauben in der Sulzbachstraße in Saarbrücken fordere ich die temporäre und lokale Aussetzung des Fütterungsverbotes und die Einrichtung einer betreuten Futterstelle im Rahmen der tierschutzrechtlichen Nothilfe. Eine solche Notfütterung und Nottränkung ist dringend geboten um die Tiere vor dem Aushungern und der Verelendung zu schützen.
Das Aushungern widerspricht zudem dem öffentlichen Interesse einer kontrollierten und tierschutzkonformen Geburtenkontrolle der lokalen Stadttaubenpopulation durch gezielten und permanenten Eieraustausch in betreuten Taubenhäusern.
Es kann und darf auch nicht im Interesse der Stadt, sowie des LAV und des Umweltministeriums als zuständige Landesbehörden sein, den momentanen Zustand beizubehalten und die Stadttauben wild brüten zu lassen und somit sehenden Auges einen "hausgemachten Taubenhotspot" zum Nachteil von Mensch und Taube sowie der Stadthygiene zuzulassen. Stadttauben brüten nämlich auch in extremen Hungerphasen bis zu ihrem Tod.
Ich fordere von Ihnen tierschutzkonforme Maßnahmen um die tierschutzrechtlich bedenkliche Situation umgehend wieder in den Griff zu bekommen.
In Erwartung einer Antwort von Ihnen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
___________
Auch für Stadttauben gilt das Tierschutzgesetz !
16.07.2026, 08:30
Liebe Unterstützende,
vom Verwaltungsgericht des Saarlandes wurde unserem Antrag auf Klage sowie Eilantrag im Rahmen des Verbandsklagerechts ( DTB Landesverband Saar ist verbandsklageberechtigt ! ) nicht stattgegeben. Er wurde abgelehnt.
Das zeigt wieder, welchen 00 - Stellenwert der Tierschutz in unserer Gesellschaft hat. Schlimmer geht nimmer. Den Tieren bleibt nichts erspart. Das müssen wir erst einmal verdauen.
Wir wissen weder, wer, wann noch wie die Tiere "umgesiedelt" werden sollen und ob wir dabei sein dürfen um die Maßnahme zu dokumentieren. Alles ist ungewiss. Auch steht noch kein Taubenhaus am angeblich neuen Standort Bormannspfad in SB. Die Tauben bei diesem Hitzechaos im Südwesten umzusiedeln und über Wochen ohne Freiflug festzusetzen, wäre derzeit schlichtweg Tierquälerei.
Um unsere Beteiligung an der Maßnahme zu sichern, benötigen wir weiterhin rechtsanwaltschaftliche Unterstützung. Wir geben nicht auf und wir brauchen Eure Hilfe, ... und zwar dringend:
https://stadttauben-saarbruecken.jimdofree.com/spenden/
Danke und herzliche sowie hoffnungsvolle Grüße aus dem Saarland
Andreas von den Stadttauben Saarbrücken