Region: Saarland

NEIN zum Tierversuchslabor in Saarbrücken !

Petition richtet sich an
LAV Saarland

24.271 Unterschriften

Sammlung beendet

24.271 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet September 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 23.04.2025
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

16.04.2026, 04:50

Liebe Unterstützende,

der "Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche" steht wieder vor der Tür. Bundesweit finden deshalb Aktionstage statt an denen alle teilnehmen sollten. Hier vorab der Link mit den Ankündigungen:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/aktiv-werden/kampagnen/tag-zur-abschaffung-der-tierversuche

Zudem bitte ich Euch kommende Woche Eure vor Ort Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sowie Eure lokale Presse anzuschreiben. Tut es für die Tiere ! Hier ein Musterschreiben, das Ihr gerne verwenden könnt:

Viel zu wenig Transparenz bei Tierversuchen

Zur Förderpraxis von Tierversuchen und humanbasierter Forschung ist festzustellen, dass bisher weder auf Bundes- noch auf Landesebene transparent erfasst wird, in welchem Umfang staatliche Fördergelder in Tierversuche bzw. in tierversuchsfreie Forschung fließen. Es hat sich gezeigt, dass auch auf Länderebene bislang keine systematische Erfassung der Mittelverteilung erfolgt; zum Nachteil des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes.
Auf Basis von verschiedenen zugänglichen Daten kommt man zum Ergebnis, dass momentan mindestens 99% der staatlichen Fördergelder in tierversuchsbasierten Forschungsvorhaben eingesetzt werden, während nur weniger als 1 % in tierversuchsfreie Forschung investiert wird. Dieser Umstand ist neben einer verantwortungsvollen Verwendung von finanziellen Mitteln auch im Hinblick auf einen Paradigmenwechsel hin zu einer modernen, humanbasierten Forschung, die Patienten schnell und ethisch korrekt zu Gute kommen kann, höchst problematisch.
Ein verantwortungsvoller und zukunftsfähiger Einsatz von Steuergeldern setzt eine Umschichtung bestehender Fördermittel von Tierversuchen hin zu tierversuchsfreier, humanbasierter Forschung voraus. Eine transparente Erfassung und Darstellung der aktuten Förderpraxis ist hierfür erste Voraussetzung.
Die Thematik der sog "Überschusstiere" muss erneut auf den Prüfstand damit dieser nicht mehr hinnehmbare Missstand beschleunigt beseitigt werden kann.
Humanbasierte Methoden sind wissenschaftlich wie ökonomisch klar im Vorteil. Eine konsequente staatliche Förderung ist daher sachlich geboten.
Die fehlende Transparenz der Fördermittelverteilung ist der zentrale Ansatzpunkt für einen politisch gesteuerten Systemwechsel hin zu tierversuchsfreier Forschung, die für die menschliche Gesundheit wirklich relevant ist.
Und last, not least; warum werden überhaupt noch Tierversuchslabore genehmigt, wenn seitens der Verantwortlichen dauernd vom Rückgang der Tierversuche gesprochen wird !


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