Kraj : Berlín
Úspěch

NICHT SCHON WIEDER ... das Kindertheater retten

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Sarah Wedl-Wilson, Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers, Senator für Finanzen und an Bürgermeister Kai Wegner

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09. 01. 2026 8:36

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des FELD-Theaters,

wir bedanken uns herzlich für Eure Unterstützung. Die Unterschriften sind übergeben und der Senat hat auch aufgrund der Petition Kontakt zum FELD-Theater aufgenommen.

Und wir haben: Eine gute und eine schlechte Nachricht:

Zuerst die gute Nachricht:
Durch die Korrekturen im Berliner Haushalt für 2026 ist die finanzielle Not im Kulturbetrieb deutlich abgeschwächt. Die Kürzungen fielen geringer aus als zu Beginn der Haushaltsberatungen.
Als kleiner Tropfen auf den heißen Stein kann auch die Unterstützung der BVV des Bezirks Schöneberg-Tempelhof angesehen werden: In einem Schreiben an die Senatskulturverwaltung hatte der Bezirk darauf hingewiesen, dass die Region Schöneberg Nord seit dem Wegzug des „Theaters Strahl“ als ‚kulturell unterversorgt‘ gelten muss. Jetzt kann das FELD-Theater auch Fördermittel aus dem KIA-Programm einwerben. Es handelt sich um Prämien von max. 1.700 Euro pro Aufführung.
Aus der Zusammensetzung all dieser Mittel und unterstützt durch den Theaterpreis des Bundes aus 2024, ist für dieses Jahr eine annähernd reguläre Programmplanung möglich.

Und jetzt die schlechte Nachricht:
Die große Freude wurde leider getrübt und hat uns gehörig aufgeschreckt: Es gibt einen Briefwechsel zwischen Cerstin-Ullrike Richter-Kotowski (CDU), Staatssekretärin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und dem Abgeordneten Peer Mock-Stümer, Vorsitzender im Ausschuss für Kultur, Engagement- und Demokratieförderung vom 17. Dezember 2025. Es geht um die wirtschaftliche Situation des FELD-Theaters. Darin wird auch eine Konfliktsituation mit dem Eigentümer der Immobilie des FELD-Theaters erwähnt. Er wolle den bis 2029 laufenden Mietvertrag mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) nach aktuellem Stand nicht verlängern und das Haus anderweitig nutzen.

Damit stellt er sich jedoch gegen das öffentliche Interesse. Das Haus und das einmalige Umfeld haben die Anwohner 1984 bis 1992 mit Hilfe des Architekten Hinrich Baller hart erkämpft: Das Ergebnis: eine Kita mit Turnhalle, ein kleiner Park mit großem Spielplatz – dazu ein Kulturangebot für Kinder – Umbau der Remise zur Theaternutzung mit einer Freifläche für die Allgemeinheit. Ohne das Bürgerengagement sähe die Ostseite des Platzes aus wie die Westseite gegenüber: Eine monotone Randbebauung mit tristen 80er Jahre Zweckbauten, ohne Kita, ohne Theater, und keine geschützte Grünfläche davor, nichts ...
2012 lief der 20jährige Mietvertrag aus. Der Senat lehnte den Eigenerwerb ab. Es ging um etwa 800.000 Euro. Ende Dezember 2013 wurde die Spielstätte an einen Privatinvestor verkauft. Dabei unterlief der Verwaltung ein schwerwiegender Fehler: Sie versäumte die Sicherung des Gebäudes als „Spielstätte“. Sonst wäre der dauerhafte Erhalt des Theaters schon damals gelungen.
Die Folgen waren fatal: Der neue Eigentümer kündigte dem Theater unverzüglich.
Erst nach langen zähen Verhandlungen hatte der Senat – auch mit der Unterstützung von fast 16.000 Unterschriften der Petition „Rettet das Theater am Winterfeldtplatz“ erreichen können, dass der neue Eigentümer in die Verlängerung des Theaterbetriebs bis Ende 2029 einwilligte. Dafür sind wir dem Eigentümer, der das Gebäude ursprünglich ausschließlich für sich privat als Wohnung und Tonstudio umbauen wollte, sehr dankbar!

Doch fragen wir uns, ob so ein Veranstaltungsort, in dieser Lage, mit einer Leitung, deren Konzept 2024 mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wurde, dessen Ruf mittlerweile bis weit in nationale Theaterlandschaft hineinreicht, ab 2030 tatsächlich in private Hände gehen darf. Die Folge: Das Gebäude und der Vorplatz würde der Öffentlichkeit vollständig entzogen!
Wohnraum für eine Person und ein Tonstudio kann man an vielen anderen Orten in Berlin realisieren. Dieses einzigartige Ensemble dagegen nicht! Ein seit über drei Jahrzehnten eingespielter Ort als Kindertheater, preisgewürdigt für sein innovatives und inklusives Konzept, seine Kooperationen mit den umliegenden Kitas, Schulen, Altenheimen in einem gut funktionierendem Kiez, der öffentliche Vorplatz mit dem netten Café, der große Spielplatz und der kleine Park nebenan, mittwochs und samstags der Wochenmarkt, die sehr gute Nahverkehrsanbindung ist ein einmaliges Kleinod in der Stadt Berlin!

Wir bitten den Senat daher, sich erneut für diesen besonderen Ort, für diese Spielstätte mit seiner langen Geschichte von bürgerschaftlichem Engagement für eine gesicherte Finanzierung einzusetzen und sich rechtzeitig mit dem Eigentümer über Alternativen für sein Vorhaben oder gar über den Rückkauf des Gebäudes ins Benehmen zu setzen
Zu allen Punkten werden wir um weitere Gespräche mit dem Kultursenat ersuchen.

Wir wünschen Ihnen allen ein gutes Ankommen im neuen Jahr und vor allem Zuversicht, dass der rigorose Sparkurs durch vernünftiges politisches Handeln ersetzt wird.

Initiative Kiezkultur zur Rettung des Theaters am Winterfeldtplatz


09. 01. 2026 8:30

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des FELD-Theaters,

wir bedanken uns herzlich für Eure Unterstützung. Die Unterschriften sind übergeben und der Senat hat auch aufgrund der Petition Kontakt zum FELD-Theater aufgenommen.

Und wir haben: Eine gute und eine schlechte Nachricht:

Zuerst die gute Nachricht:
Durch die Korrekturen im Berliner Haushalt für 2026 ist die finanzielle Not im Kulturbetrieb deutlich abgeschwächt. Die Kürzungen fielen geringer aus als zu Beginn der Haushaltsberatungen.
Als kleiner Tropfen auf den heißen Stein kann auch die Unterstützung der BVV des Bezirks Schöneberg-Tempelhof angesehen werden: In einem Schreiben an die Senatskulturverwaltung hatte der Bezirk darauf hingewiesen, dass die Region Schöneberg Nord seit dem Wegzug des „Theaters Strahl“ als ‚kulturell unterversorgt‘ gelten muss. Jetzt kann das FELD-Theater auch Fördermittel aus dem KIA-Programm einwerben. Es handelt sich um Prämien von max. 1.700 Euro pro Aufführung.
Aus der Zusammensetzung all dieser Mittel und unterstützt durch den Theaterpreis des Bundes aus 2024, ist für dieses Jahr eine annähernd reguläre Programmplanung möglich.

Und jetzt die schlechte Nachricht:
Die große Freude wurde leider getrübt und hat uns gehörig aufgeschreckt: Es gibt einen Briefwechsel zwischen Cerstin-Ullrike Richter-Kotowski (CDU), Staatssekretärin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und dem Abgeordneten Peer Mock-Stümer, Vorsitzender im Ausschuss für Kultur, Engagement- und Demokratieförderung vom 17. Dezember 2025. Es geht um die wirtschaftliche Situation des FELD-Theaters. Darin wird auch eine Konfliktsituation mit dem Eigentümer der Immobilie des FELD-Theaters erwähnt. Er wolle den bis 2029 laufenden Mietvertrag mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) nach aktuellem Stand nicht verlängern und das Haus anderweitig nutzen.

Damit stellt er sich jedoch gegen das öffentliche Interesse. Das Haus und das einmalige Umfeld haben die Anwohner 1984 bis 1992 mit Hilfe des Architekten Hinrich Baller hart erkämpft: Das Ergebnis: eine Kita mit Turnhalle, ein kleiner Park mit großem Spielplatz – dazu ein Kulturangebot für Kinder – Umbau der Remise zur Theaternutzung mit einer Freifläche für die Allgemeinheit. Ohne das Bürgerengagement sähe die Ostseite des Platzes aus wie die Westseite gegenüber: Eine monotone Randbebauung mit tristen 80er Jahre Zweckbauten, ohne Kita, ohne Theater, und keine geschützte Grünfläche davor, nichts ...
2012 lief der 20jährige Mietvertrag aus. Der Senat lehnte den Eigenerwerb ab. Es ging um etwa 800.000 Euro. Ende Dezember 2013 wurde die Spielstätte an einen Privatinvestor verkauft. Dabei unterlief der Verwaltung ein schwerwiegender Fehler: Sie versäumte die Sicherung des Gebäudes als „Spielstätte“. Sonst wäre der dauerhafte Erhalt des Theaters schon damals gelungen.
Die Folgen waren fatal: Der neue Eigentümer kündigte dem Theater unverzüglich.
Erst nach langen zähen Verhandlungen hatte der Senat – auch mit der Unterstützung von fast 16.000 Unterschriften der Petition „Rettet das Theater am Winterfeldtplatz“ erreichen können, dass der neue Eigentümer in die Verlängerung des Theaterbetriebs bis Ende 2029 einwilligte. Dafür sind wir dem Eigentümer, der das Gebäude ursprünglich ausschließlich für sich privat als Wohnung und Tonstudion umbauen wollte, sehr dankbar!

Doch fragen wir uns, ob so ein Veranstaltungsort, in dieser Lage, mit einer Leitung, deren Konzept 2024 mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wurde, dessen Ruf mittlerweile bis weit in nationale Theaterlandschaft hineinreicht, ab 2030 tatsächlich in private Hände gehen darf. Die Folge: Das Gebäude und der Vorplatz würde der Öffentlichkeit vollständig entzogen!
Wohnraum für eine Person und ein Tonstudio kann man an vielen anderen Orten in Berlin realisieren. Dieses einzigartige Ensemble dagegen nicht! Ein seit über drei Jahrzehnten eingespielter Ort als Kindertheater, preisgewürdigt für sein innovatives und inklusives Konzept, seine Kooperationen mit den umliegenden Kitas, Schulen, Altenheimen in einem gut funktionierendem Kiez, der öffentliche Vorplatz mit dem netten Café, der große Spielplatz und der kleine Park nebenan, mittwochs und samstags der Wochenmarkt, die sehr gute Nahverkehrsanbindung ist ein einmaliges Kleinod in der Stadt Berlin!

Wir bitten den Senat daher, sich erneut für diesen besonderen Ort, für diese Spielstätte mit seiner langen Geschichte von bürgerschaftlichem Engagement für eine gesicherte Finanzierung einzusetzen und sich rechtzeitig mit dem Eigentümer über Alternativen für sein Vorhaben oder gar über den Rückkauf des Gebäudes ins Benehmen zu setzen
Zu allen Punkten werden wir um weitere Gespräche mit dem Kultursenat ersuchen.

Wir wünschen Ihnen allen ein gutes Ankommen im neuen Jahr und vor allem Zuversicht, dass der rigorose Sparkurs durch vernünftiges politisches Handeln ersetzt wird.

Initiative Kiezkultur zur Rettung des Theaters am Winterfeldtplatz


08. 12. 2025 9:42

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen des FELD-Theaters,

heute haben Sarah Wedl-Wilson, Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers, Senator für Finanzen und an Bürgermeister Kai Wegner Post von uns erhalten.
Rechtzeitig vor dem Bechluss des Haushalts 2026/27 am 18. Dezember liegen ihnen eure 1250 Unterschriften vor. Vielen Dank - auch für die wertschätzenden Kommentare.
Wir sammeln jedoch weiter fleißg Unterschriften, vielleicht klappt es ja, die 2.000 bis 18. Dezember voll zu bekommen.

Hier der Brief an die Adressant:innen

Sehr geehrte Frau Wedl-Wilson,

inzwischen zählt die Petition über 1.250 Unterschriften, hauptsächlich von engagierten Eltern, Erzieher:innen und Menschen aus dem künstlerisch/pädagogischen Umfeld.

Vor der Schlussabstimmung des Haushalts 2026/27 möchten wir Sie nochmals eindringlich darum bitten, sich für die kontinuierliche finanzielle Absicherung des preisgewürdigten Kleinods am Winterfeldtplatz einzusetzen.

Dazu gehört nicht nur die Basisfinanzierung (wofür wir uns, insbesondere für die Aufstockung herzlich bedanken), sondern genauso eine gesicherte Projektfinanzierung für die Künstlerinnen und Künstler, um überhaupt einen Spielbetrieb vorhalten zu können
Dies entspricht dem Bildungsauftrag, den das FELD - oft gemeinsam mit Kolleg*innen aus der Sozial- und Bildungsarbeit, für seine Förderung zu erfüllen hat! Die Akteur:innen, welche die künstlerischen Programme für Kinder entwickeln, brauchen ein Mindestmaß an Planungssicherheit im Rahmen einer kontinuierlichen Gesamtfinanzierung.
Aufgrund der Kürzungen im Jahr 2025 musste das Theater in den ersten Monaten 2024 geschlossen bleiben, weil die Projektförderungen massiv gekürzt wurden. Das kann auch nicht in Ihrem Interesse liegen.

Wir hoffen weiterhin auf Ihr Engagement, dieses einmalige inklusive Kulturangebot am Winterfeldtplatz auch im nächsten Haushalt 2026/2027 für Kinder zu sichern und zu stärken.

Mit den besten Grüßen

Cornelia Stauß
für die Initiative Kiezkultur – Rettet das Theater am Winterfeldtplatz


08. 12. 2025 9:31

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen des FELD-Theaters,

heute haben Sarah Wedl-Wilson, Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers, Senator für Finanzen und an Bürgermeister Kai Wegner Post von uns erhalten.
Rechtzeitig vor dem Bechluss des Haushalts 2026/27 am 18. Dezember liegen ihnen eure über 1250 Unterschriften vor. Vielen Dank - auch für eure wertschätzenden Kommentare.
Wir sammeln jedoch weiter Unterschriften, vielleicht klappt es ja, die 2.000 bis 18. Dezember voll zu machen. Bitte helft uns weiter fleißig mit.

Und hier der Text an den Senat:

Sehr geehrte Frau Wedl-Wilson,

inzwischen zählt die Petition über 1.250 Unterschriften, hauptsächlich von engagierten Eltern, Erzieher:innen und Menschen aus dem künstlerisch/pädagogischen Umfeld.

Vor der Schlussabstimmung des Haushalts 2026/27 möchten wir Sie nochmals eindringlich darum bitten, sich für die kontinuierliche finanzielle Absicherung des preisgewürdigten Kleinods am Winterfeldtplatz einzusetzen.

Dazu gehört nicht nur die Basisfinanzierung (wofür wir uns, insbesondere für die Aufstockung herzlich bedanken), sondern genauso eine gesicherte Projektfinanzierung für die Künstlerinnen und Künstler, um überhaupt einen Spielbetrieb vorhalten zu können
Dies entspricht dem Bildungsauftrag, den das FELD - oft gemeinsam mit Kolleg*innen aus der Sozial- und Bildungsarbeit, für seine Förderung zu erfüllen hat! Die Akteur:innen, welche die künstlerischen Programme für Kinder entwickeln, brauchen ein Mindestmaß an Planungssicherheit im Rahmen einer kontinuierlichen Gesamtfinanzierung.
Aufgrund der Kürzungen im Jahr 2025 musste das Theater in den ersten Monaten 2024 geschlossen bleiben, weil die Projektförderungen massiv gekürzt wurden. Das kann auch nicht in Ihrem Interesse liegen.

Wir hoffen weiterhin auf Ihr Engagement, dieses einmalige inklusive Kulturangebot am Winterfeldtplatz auch im nächsten Haushalt 2026/2027 für Kinder zu sichern und zu stärken.

Mit den besten Grüßen

Cornelia Stauß
für die Initiative Kiezkultur – Rettet das Theater am Winterfeldtplatz


08. 12. 2025 5:11

An diesem Tag wird der Doppelhaushalt 2026/27im Senat endgültig beschlossen.


Neues Zeichnungsende: 18.12.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1276


05. 12. 2025 8:21

Termin für die Schlussabstimmung des Haushalts 2026 / 2027 ist am 8.12.2026


Neues Zeichnungsende: 08.12.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.045


04. 12. 2025 10:28

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

jetzt brauchen wir noch einmal eure Unterstützung. Am Montag, den 8. Dezember, werden wir die Petition den drei Adressat:innen vorlegen.

Über 1.000 Menschen haben die Petition bereits unterschrieben, dafür danken wir euch herzlich. Es wäre ein wundervolles Ergebnis, wenn wir unser Ziel von 2.000 Untrerschriften bis Montag doch noch erreichen könnten. Bitte leitet die Petition in euren Kreisen weiter, wenn jede:r nur eine Unterschrift einholt, haben wir dieses Ziel spielend erreicht.

Das FELD - Theater für junges Publikum, dessen wertvolle Arbeit 2024 durch den Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet wurde, braucht für seine künstlerischen Projekte eine gesicherte und kontinuierliche Finanzierung, um seinen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Vielen Dank und beste Grüße

Initiative Kiezkultur: Rettet das Theater am Winterfeldtplatz


18. 10. 2025 20:13

Am Dienstag, den 30.09.25 fand im FELD die Veranstaltung „Spotlight“ im Vorfeld des Festivals „Berliner Schaufenster (im Notfallmodus) – Theater & Tanz für die Jüngsten“ statt. Vertreter*innen aus Politik, Bildung und Theater diskutieren über die kulturelle Teilhabe der jüngsten Mitglieder in unserer Gesellschaft.
Alle waren sich darin einig, dass Kindertheater nicht aus eigenen Einnahmen überleben kann. Geringe Ticketeinnahmen und niedrigschwelliger Zugang sind für alle Kinder wichtig.

Vorschläge der Szene sind die Rücknahme der überproportionalen Kürzung von 17,7% im KiA-Programm und die differenzierte Betrachtung der Fördertöpfe für die freie Szene, die immer stärker unter Druck gerät.
Viele Beiträge hoben die Wichtigkeit von inklusiven Kultur- und Bildungsangeboten hervor gerade für sehr junge Kinder.

Deutlich wurde, dass das Programm für vorschulisches Publikum zu über 75% von freien Gruppen, Theatern und Solokünstler*innen geleistet wird.
Diese Szene droht aber unter dem derzeitigen Spardruck einzuknicken..

Das Programm von FELD und die Lebendigkeit des Standortes hängt von diesen Förderungen ab.

Bitte unterstützt weiterhin unsere Petition, auch wenn die Basisförderung zugesagt wurde, das Programm des Theaters ist damit noch lange nicht gerettet. Leitet die Petition weiter und macht sie unter Freund:innen und Kolleg:innen bekannt.


25. 09. 2025 7:19

Liebe Unterstützeriinnen und Unterstützer des FELD-Theaters,

wir möchten Sie herzlich einladen zu der Veranstaltung:

Kulturelle Teilhabe für die Jüngsten. Ein gemeinsamer Auftrag für Kunst und Politik
am Dienstag, 30. September von 17 Uhr bis 19 Uhr
im FELD Theater für junges Publikum
Gleditschstr. 5, 10781 Berlin Schöneberg

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals Berliner Schaufenster – Im Notfallmodus Theater & Tanz für die Jüngsten statt

Es geht darum, gemeinsam Herausforderungen zu diskutieren sowie Szenarien und Chancen herauszuarbeiten, wie das vielfältige Angebot für sehr junge Publika in allen Bezirken Berlins erhalten und gestärkt werden kann. Vor dem Hintergrund der parlamentarischen Beratungen zum Doppelhaushalt 2026/27 fragen wir nach kultur- und bildungspolitischen Plänen und Perspektiven für kulturelle Teilhabe der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft.

Auf dem Podium: Dr. Robbin Juhnke (CDU), Louis Krüger (Die Grünen), Dr. Manuela Schmidt (Die Linke), Melanie Kühnemann-Grunow (SPD)

Moderation: Elena Philipp (Kulturjournalistin)

Impulse: Isabel Feifel (Leiterin des Programms TUKI – Theater und Kita), Ania Michaelis (freie Regisseurin im Kinder- und Jugendtheater), ein Input aus der Tauben Community | Stimmen und Meinungen von Erzieher*innen und Künstler*innen

Die Veranstaltung ist zugänglich für Taubes* Publikum mit DGS-Dolmetschung)
Hier der Link zur Website und zu den Details
jungesfeld.de/2025/07/30/berliner-schaufenster-im-notfallmodus/
Bitte melden Sie sich an über: info@theater-on.de
Vielleicht sehen wir uns?

Mit den besten Grüßen

Cornelia Stauß
für die Initiative Kiezkultur zur Rettung des Theaters am Winterfeldtplatz



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