Region: Berlin

Ohrenbär darf nicht sterben!

Petition is addressed to
Rundfunk Berlin-Brandenburg

2,509 Signatures

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  1. Launched May 2025
  2. Collection finished
  3. Submission on the 22 Jul 2025
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

News

02/15/2026, 15:24

Liebe OHRENBÄR-Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir alle haben gekämpft!
Mit dieser Petition, aber auch mit Briefen, Telefonaten, öffentlichen Einlassungen und persönlichen Gesprächen. Wir waren mal geduldig, mal ungeduldig, mal laut, mal leise, mal wütend, mal verzweifelt und immer solidarisch. Wir – das sind Eltern, Künstler, Autorinnen, Schauspieler, Pädagoginnen, Wissenschaftler, Radiomenschen, Journalistinnen und ganz normale Leute, die gesagt haben: Nicht mit uns. Nicht mit unseren Kindern. Nicht mit dem Ohrenbär.

Jetzt liegt ein Ergebnis vor. Kein Triumph. Aber ein Ergebnis, das ohne euch nicht denkbar gewesen wäre: Die Geschäftsleitung des rbb hat zugesagt, das Format Ohrenbär zunächst für 2026/2027 zu erhalten. Allerdings wird er als Koproduktion mit dem NDR nur noch als reiner ARD-Podcast verfügbar sein. Damit einhergehen:
- Etatkürzung,
- deutlich weniger neue Geschichten,
- Streichung von Personal,
- Verlust der linearen Ausstrahlung.

Damit sind einige unserer Forderungen leider nicht erfüllt:
- Erhalt im Radio,
- ausreichend neue Geschichten mit aktuellen und relevanten Themen,
- langfristige Sicherung von Kinderprogramm für die Altersgruppe der 4- bis 8-Jährigen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Nicht alles ist also gerettet, aber etwas Entscheidendes bleibt: Der Kern. Die Haltung. Die Stimme.
Grund für Optimismus: Der OHRENBÄR hat die Transformation ins Digitale längst geschafft. Er wird geschätzt, geliebt, geklickt, ist ständig in den Top-Listen der ARD Audiothek vertreten. All das wurde mit eurer Unterstützung hart erkämpft! Weil ihr nicht geschwiegen habt. Weil euch Kinder und Kultur nicht egal sind. Dieser Kampf war ein Aufstand gegen das Spardiktat, das den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgehöhlt hätte: Kinder ernst zu nehmen. Und ihnen Geschichten zu schenken.

Und es wurde auch klar: Wir haben gezeigt, dass Widerstand möglich ist. Dass Öffentlichkeit wirkt. Wer künftig dem Ohrenbär ans Fell will, muss sich warm anziehen, denn ein Ohrenbär weiß, wann man leise erzählt – und wann es Zeit ist, mit der Tatze auf den Tisch zu hauen.

Danke für eure Kraft und eure Unterstützung.

Julia Strutz, Nina Petrick, Robert Schoen


10/16/2025, 11:26

Am 01. Oktober war nicht nur der Tag der Rundfunkratssitzung, sondern auch Ohrenbärs 38. Geburtstag. Wir haben der Intendantin Ulrike Demmer den Zwischenstand der Petition überreicht. In der Rundfunkratssitzung in Potsdam wurde heiß diskutiert. Eine Entscheidung steht bis heute aus. Aber das Jahr 2026 steht vor der Tür, der rbb scheint planlos: Ohrenbär — quo vadis?


09/05/2025, 12:14

Liebe Ohrenbär-Fangemeinde,
einiges an Hin und Her will sortiert werden, und nun steht auch noch die vielleicht entscheidende Sitzung des RBB-Rundfunkrates am 1. 10. 2025 an; Zeit also, die Sachen noch mal zusammenzufassen.
Zentrale Frage: Kommt das Aus für den Ohrenbär nach 38 Jahren?
Am 4. 4. 2025 wurde der Ohrenbär völlig unerwartet auf die Streichliste gesetzt. Grund: Der RBB könne sich nur noch eine Kindermarke leisten – und das sei das Sandmännchen. Das Sandmännchen hat in seinem Beutel die tat- und finanzkräftige Unterstützung vom KiKA, das ist ein rechtes Pfund und daher selbst von RRB Streichspezialistinnen nicht leicht zu streichen.

Das Angebot des Sandmännchens richtet sich an die Jüngsten, während der Ohrenbär Kinder danach abholt und mit unterschiedlichsten, gesellschaftlich relevanten Geschichten durch Vor- und Grundschulzeit begleitet.

Wie sollen Kinder in diesem Alter eigentlich zu ihrem öffentlich-rundfunklichen Recht kommen?
Das Aus für den Ohrenbär mit seinen Originalgeschichten stünde übrigens im Widerspruch zur Presse-Mitteilung des RBB vom 3. 6. 2025:

„Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Stabilisierung seiner Finanzen gemacht. Laut Geschäftsleitung wurden nach einem Beteiligungsprozess der Belegschaft einige der rund 150 geplanten Sparmaßnahmen angepasst. Demnach bleibt die Hörfunk-Kindersendung OHRENBÄR nun doch erhalten.“
Eigentlich eine klare, eindeutige Aussage.
Aber sie war irreführend – für die Belegschaft, für die Beitragszahler und für die Kinder.
Eine der erfolgreichsten Kindersendungen im Audio-Bereich der ARD und im Gesamt-Podcast-Portfolio des RBB soll jetzt wohl doch abgeschafft werden. Die angekündigte Partnersuche in der ARD: Stand heute erfolglos.

Michael Hanfeld am 1. 7. in der FAZ:

„ […] wobei man sich um die herausragende Kindersendung „Ohrenbär“, die der RBB auf der Streichliste hatte und nun angeblich erhalten will, wohl doch noch Sorgen machen muss. […] Eine Leuchtturmsendung steht beim RBB also auf der Kippe.“
Hierzu haben die Geschäftsleitung zahlreiche schriftliche Nachfragen von Hörern, Fans, Beitragszahlern, Autoren, Schauspielern erreicht. Die Antworten wiesen ins Ungefähre und darüber hinaus: so gelang es beispielsweise Programmdirektorin Katrin Günther und Contentbox-Leiter Thorsten Amarell am 18.06., widersprüchlich zu antworten.
Die eine verweist auf die Suche nach Partnern in der ARD.

Der andere betont: „Ihrer aller Engagement hat gewirkt. Dazu möchte ich auf die Pressemitteilung des RBB vom 3.6.25 verweisen, in der wir mitgeteilt haben, dass die Sendung erhalten bleiben soll. Auch wenn das den RBB vor finanzielle Herausforderungen stellen wird.“
Professionelles Rundfunk-Management sieht anders aus.

Was spart der RBB eigentlich, wenn er den Ohrenbär abschießt? Sein Fell trägt wahrscheinlich nur mit ca. 1 % zur Einsparsumme bei mit einem Jahres-Etat deutlich unter 300.000 Euro. Gleichzeitig ist in der Presse zu lesen, dass der RBB doch über mehr Einkünfte verfügt, weil noch über 20 Millionen Euro „gefunden“ worden sind.

Dass auch die alten Sendungen – in einem durchdachten Mix mit neuen Geschichten – kein totes Kapital sind, zeigt die Beliebtheit von Wiederholungen: Ohrenbär ist in den Bereich „Kinder“ der ARD Audiothek stets mit mehreren Sendungen in den Charts der beliebtesten Podcasts aller ARD-Kinder-Podcasts vertreten.

Die Tagesschau der ARD titelt am 23.08.25: „Leistungsniveau an Schulen weiter gesunken“ und verweist auf die Verschlechterung von Lese- und Schreibkompetenz sowie mangelnde Konzentrationsfähigkeit – u.a. durch zu hohen Medienkonsum.
Es sind Formate für Kinder wie der Ohrenbär, die eine frühe positive Bindung an den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk vermitteln.
Am 1.10.25 findet nun eine wichtige Sitzung des RBB-Rundfunkrates statt, in der auch über die Zukunft des Ohrenbär gesprochen wird.
Sollte es Ihre Zeit erlauben und Sie sich dafür einsetzen wollen, schreiben Sie doch gerne an das eine oder andere Mitglied des Rundfunkrates, damit dieses sich für den Erhalt einer Sendung einsetzt, die mit vergleichsweise geringem Mittelaufwand Großes schafft – für die Kleinen! Originalgeschichten, Wort, Stimme.

Ein Konzept, das seit 38 Jahren und bis heute nicht nur sehr erfolgreich ist, sondern auch als Leuchtturm im zunehmend von Dunkelheit bedrohten Kinderangebot der ARD Orientierung gibt.

Damit Sie die öffentlich zugänglichen Rundfunkrat-Mailadressen der Angehörigen des RBB-Rundfunkrates nicht extra heraussuchen müssen, in einem extra Post die entsprechende Liste:


09/05/2025, 12:13

frank.becker@RBB-rundfunkrat.de
elisabeth.herzog-von-der-heide@RBB-rundfunkrat.de
christian.amsinck@RBB-rundfunkrat.de
regine.auster@RBB-rundfunkrat.de
jala.el-jazairi@RBB-rundfunkrat.de
anja-christin.faber@RBB-rundfunkrat.de
frank.feuerschuetz@RBB-rundfunkrat.de
harald.geywitz@RBB-rundfunkrat.de
christian.goiny@RBB-rundfunkrat.de
diana.golze@RBB-rundfunkrat.de
martin.hagemann@RBB-rundfunkrat.de
norman.heise@RBB-rundfunkrat.de
frauke.hemm@RBB-rundfunkrat.de
elske.hildebrandt@RBB-rundfunkrat.de
dennis.hohloch@RBB-rundfunkrat.de
gideon.joffe@RBB-rundfunkrat.de
linda.kanellos-okur@RBB-rundfunkrat.de
katja.karger@RBB-rundfunkrat.de
Markus.Koinzer@RBB-rundfunkrat.de
Elena.kountidou@RBB-rundfunkrat.de
andrea.kuehnemann@RBB-rundfunkrat.de
melanie.kuehnemann-grunow@RBB-rundfunkrat.de
katharina.riedel@RBB-rundfunkrat.de
sven.rissmann@RBB-rundfunkrat.de
stefan.schenck@RBB-rundfunkrat.de
dirk.siegfried@RBB-rundfunkrat.de
erik.stohn@RBB-rundfunkrat.de
doerte.thie@RBB-rundfunkrat.de
daniel.tripke@RBB-rundfunkrat.de
denny.tumlirsch@RBB-rundfunkrat.de
andres.veiel@RBB-rundfunkrat.de
nadja.zivkovic@RBB-rundfunkrat.de
martina.schrey@RBB-online.de
lisa.steger@RBB-online.de


07/10/2025, 11:03

Erst unseren Protest mit Falschmeldung ausbremsen und sich jetzt in Stillschweigen hüllen – siehe Neuigkeiten in unserer Petition:
www.openpetition.de/petition/blog/ohrenbaer-darf-nicht-sterben#petition-main

Jetzt hilft nur noch eins:
1. Schreibt direkt an die rbb-Geschäftsleitung! (Textvorschlag und Mailadressen unten)
2. Verteilt die Petition weiter!
3. Schickt den Link der Petition an eure Medienkontakte!

Lasst uns nicht nachgeben, das ist die letzte Chance für den Ohrenbär.

Es danken Nina Petrick, Robert Schoen und Julia Strutz.

Mail an den Rundfunk Berlin-Brandenburg
rbb-Intendanz, Frau Demmer: intendanz@rbb-online.de
rbb-Programmdirektion, Frau Günther: programmdirektion@rbb-online.de

Sehr geehrte Frau Demmer,
sehr geehrte Frau Günther,

was hat der rbb eigentlich mit dem Ohrenbär vor? Ganz abschaffen? Ein bisschen abschaffen? Umverteilen?

Ich fordere, dass der rbb, wie er es öffentlich vermeldet hat, die Kinderhörfunksendung Ohrenbär erhält! Ohne wenn und aber. Ich nehme Sie beim Wort!

Senden Sie mir bitte eine verbindliche Antwort!


Mit freundlichen Grüßen

(Gebührenzahler/in)


07/01/2025, 05:04

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg steckt in der taktischen Zwickmühle: Hält der rbb Wort und behält seine erfolgreiche Kinder-Radiosendung inkl. Podcast – oder will er Inhalt und Redaktion zerschlagen und verscherbeln?

Darauf gibt es zwei diskrepante Antworten am selben Tag:

1. Katrin Günther, die scheidende rbb-Programmdirektorin, schreibt am 18. Juni 2025 auf unsere Anfrage:
"Momentan sind wir auf der Suche nach Ko-Produktionspartnern innerhalb der ARD. Denn nur dann werden wir unseren festen Vorsatz, den Ohrenbär zumindest als Podcast-Angebot weiterzuführen, umsetzen können." Und setzt lax hinzu: "Der Ohrenbär hat nicht nur seinen Bildungsauftrag erfüllt, sondern über die Jahre Fans gewonnen."

2. Torsten Amarell, Leitung Contentbox Gesellschaft beim rbb, schreibt am 18. Juni 2025 auf Anfrage des ehemaligen NDR-Mikado-Redakteurs Jörgpeter von Clarenau:
"Ihrer aller Engagement hat gewirkt. Dazu möchte ich auf die Pressemitteilung des rbb vom 3.6.25 verweisen, in der wir mitgeteilt haben, dass die Sendung erhalten bleiben soll. Auch wenn das den rbb vor finanzielle Herausforderungen stellen wird." Sein Zusatz ist etwas geschärfter: „Der Ohrenbär hat in seinen 38 Lebensjahren nicht nur seinen Bildungsauftrag erfüllt, sondern auch viele Fans gewonnen, von denen sich viele bei uns gemeldet haben.“

Was ist nun die Wahrheit? Was sind dem rbb Kinder wert? Wie einigen sich die Verantwortlichen beim rbb und kommunizieren verbindlich für ihre Gebührenzahler? Denn die wollen den Ohrenbär weiter hören: beim rbb, im Radio und als Podcast! Wir fordern sofort eine gültige Entscheidung, bevor der Radioklassiker endgültig Schaden nimmt!



06/27/2025, 13:17

An
rbb-Intendanz (Frau Demmer intendanz@rbb-online.de )
und rbb-Programmdirektion (Frau Günther programmdirektion@rbb-online.de )

Sehr geehrte Frau Demmer, sehr geehrte Damen und Herren,

die Spreeautoren (das Netzwerk professioneller Berliner Autor:innen und Illustrator:innen aus dem Bereich Kinder- und Jugendbuch) sind entsetzt über die Pläne des RBB bezüglich der Streichung / Neustrukturierung des Ohrenbär-Programms.

Anfang Juni freuten wir uns daher zunächst über die Meldung aus Ihrem Haus und in der Presse, der Ohrenbär sei gerettet, mussten nun jedoch erfahren, dass dem gar nicht so ist.

Darum bitten wir nun um Aufklärung, denn nicht nur bei uns, sondern auch in der Öffentlichkeit herrscht Verwirrung bzlg. der Diskrepanz zweier Aussagen zum Ohrenbär: der in der Presse verbreiteten (die Sendung wäre gerettet) und der schriftlichen Aussage der Programm-Direktorin Katrin Günther: "Momentan sind wir auf der Suche nach Ko-Produktionspartnern innerhalb der ARD. Denn nur dann werden wir unseren festen Vorsatz, den Ohrenbär zumindest als Podcast-Angebot weiterzuführen, umsetzen zu können."

Wir hoffen auf eine zeitnahe Antwort.


Mit freundlichen Grüßen,
die Spreeautoren

www.spreeautoren.de/




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