Änderungen an der Petition

10.07.2013 08:57 Uhr

Problem mit Umlauten im Petitionstext behoben.
Neuer Titel: Petition FÜr Für Eine 2 Km Schutzzone Um Schulen Und KindergÄrten Kindergärten

Änderungen an der Petition

10.07.2013 08:51 Uhr

Die Begründung wurde zur Klarstellung überarbeitet
Neuer Titel: PETITION FÜR EINE Petition FÜr Eine 2 KM SCHUTZZONE UM SCHULEN UND KINDERGÄRTEN Km Schutzzone Um Schulen Und KindergÄrten Neue Begründung: Ca. 1000 Unterstützer aus dem Raum Wasserburg am Inn haben vor dem Start der Onlinepetiton bereits unterschrieben. auf Unterschriftslisten unterzeichnet. Die aktuellen Neuigkeiten zum Technosan-Skandal zeigen wie wichtig eine Reglementierung für ganz Bayern ist.

1. Gesundheitsschutz für Kinder und Heranwachsende
Die Latenzzeit für auf Asbest zurückzuführende Krebserkrankungen wird in der Medizin mit 30 bis 40 Jahren angegeben. Eine solche Erkrankung würde heutige Kinder demnach in der Mitte ihres Lebens treffen. Schon der gesunde Menschenverstand gebietet, dass der Gesundheitsschutz für Kinder höchstrangig eingestuft wird.
2. Fehlende Abstandslisten für Deponien
Es gibt momentan keine schriftlich fixierte Regelung über einen Mindestabstand von Deponien zu sensiblen Institutionen. Während z.B. für Windkrafträder eine pauschale Abstandsregelung von 800m zur nächsten Ansiedlungen gilt, ist die Errichtung von Deponien mit krebserregendem Abfall diesbezüglich immer noch nicht geregelt.
3. Schule ist Pflicht
Bekanntermaßen gilt in unserem Land die Schulpflicht, die Wahl der Schule steht den Eltern und ihren Kindern daher nicht frei. Wäre es möglich Deponien mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Schulnähe zu errichten, hätten Kinder und Jugendliche keine Möglichkeit sich einer langjährigen und nachhaltigen Gesundheitsgefährdung zu entziehen.
4. Belegter fahrlässiger Umgang mit Abfällen
Die geforderte Schutzzone von 2 Kilometer um Schulen und Kindergärten berücksichtigt auch zurückliegende und jüngste Erfahrungen auf Deponien. Fahrlässiger Umgang mit Asbest auf der Deponie Bruck in der Gemeinde Emmerting, sowie der über viele Jahre hinweg andauernde und erst neulich publik gewordene Umweltskandal, herbeigeführt durch die Fa. Technosan, haben das Vertrauen der Bevölkerung erschüttert und bereiten Eltern und Kindern große Sorgen.
Folgerichtig muss im Sinne des besonderen Schutzes der Gesundheit von Kindern gehandelt werden, und dies v.a. an Orten, wo sie täglich und in großer Zahl zusammenkommen. Eine 2 Kilometer Schutzzone um Kindergärten und Schulen würde dies gewährleisten. Daher bitten wir Sie, sich um die rechtlichen Rahmenbedingungen zu kümmern und geeignete Maßnahmen zu treffen, um dies zu ermöglichen.