Region: Witten

Rat der Stadt Witten: Enge zeitliche Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel

Petition richtet sich an
Der Rat der Stadt Witten mit mehrheitlich gefasstem Beschluss zur Vorlage an den Bürgermeister der Stadt Witten

1.411 Unterschriften

Sammlung beendet

1.411 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

14.12.2025, 10:21

Debatte über Böllerverbot
"142.000 illegale Böller sichergestellt – allein in Berlin
Deutschlands Böllerfans bewaffnen sich für Silvester. Die Polizeigewerkschaft fordert ein bundesweites Böllerverbot. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt das.
14.12.2025, 12.37 Uhr / Nachricht "Der Spiegel" / Auszüge aus dem Artikel zur Debatte über ein Böllerverbot zum Jahreswechsel: (entnommen aus dem Internet)
Die Berliner Polizei hat seit Mitte des Jahres 141.990 illegale Feuerwerkskörper sichergestellt. Das teilte die Koordinierungsstelle Pyro des Berliner Landeskriminalamts (LKA) mit. Der allergrößte Teil – 107.000 Stück – sind Feuerwerkskörper der Klasse F4. Das ist klassisches Großfeuerwerk, das »zur Verwendung nur durch Personen mit Fachkenntnissen vorgesehen« ist. Dazu zählen Zylinder- und Kugelbomben, große Raketen und Batterien. 3800 weitere Feuerwerkskörper gehörten zu der Kategorie F3, für deren Gebrauch ebenfalls eine ausgewiesene Qualifikation verlangt wird. Unklar sei, wie viele der berüchtigten Kugelbomben beschlagnahmt worden seien. Diese würden in der Statistik nicht eigens erfasst.

Darüber hinaus habe man 400 Feuerwerkskörper sichergestellt, die noch nicht hätten klassifiziert werden können, weil sie selbst gebaut seien oder eine Einordnung auf den ersten Blick nicht möglich sei. Und 17.000 Stück Munition für Schreckschuss-, Gas- und Signalpistolen. Auch solche Schusswaffen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder gegen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Krankenhilfsdiensten eingesetzt.

Illegales Feuerwerk kommt über Polen oder Tschechien nach Deutschland"

"Polizeigewerkschaft fordert bundesweites Böllerverbot
Während bei Knallerfans die Vorfreude auf die Silvesterballerei steigt, wächst bei Hilfsdiensten und Polizei die Sorge. Nicht nur weil es durch die Böller jedes Jahr zahlreiche Verletzte und auch Tote gibt. Sondern weil immer öfter gezielt Rettungs- und Polizeiwagen damit angegriffen werden. Die Gewerkschaft der Polizei fordert daher ein Böllerverbot: Eine aktuelle Petition der Polizisten »Böllerverbot, jetzt!« wird bisher von 2,3 Millionen Menschen unterstützt."

Meldungen ZDF heute;
"Wie ist der Stand bei Petitionen für ein Böllerverbot?
Diverse Akteure engagieren sich seit langem für eine härtere Regulierung, unter anderem die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin. Deren Petition "Bundesweites Böllerverbot, jetzt!" haben auf der Online-Plattform innn.it mittlerweile über 2,3 Millionen Menschen unterschrieben. Die GdP Berlin spricht von "der größten Petition, die jemals in Deutschland gestartet wurde".

Darüber hinaus gibt es die Petition "#böllerciao", hinter der knapp 60 Organisationen, vorwiegend aus Umwelt- und Tierschutz sowie Ärztekammern, stehen. Unter Federführung der Deutschen Umwelthilfe hat sich das Bündnis bereits vor rund acht Jahren geformt und wächst seitdem stetig an".
"Wie reagiert die Politik auf die Petitionen?
Einige Bundesländer (unter anderem Berlin und Bremen) setzen sich schon länger für ein allgemeines Böller-Verbot ein. Zuständig ist Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Im Anschluss an die Innenministerkonferenz Anfang Dezember hieß es, dass sich Dobrindt offen dafür zeige, künftig größere Gebiete als Böllerverbotszonen auszuweisen. Ein pauschales Verbot lehne er aber weiter ab.

Eine Sprecherin teilt auf Anfrage mit, dass das Bundesinnenministerium derzeit mögliche Änderungen der Sprengstoffverordnung prüft. Mit einer Änderung der Regelung ist daher frühstens zum Jahreswechsel 2026/27 zu rechnen"

WDR-Nachrichten , Stand 13.12.2025, 09:04 Uhr
Böllerverbote 2025 in NRW: Städte setzen auf individuelle Regeln
Stand: 13.12.2025, 09:04 Uhr

"Mehrere NRW-Kommunen richten für Silvester erneut Böllerverbotszonen ein. Viele andere sehen dagegen kein Bedarf für ein Verbot."
Innenminister Reul will Städte enscheiden lassen
Die aktuelle Regelung für Böllerverbote im Sprengstoffgesetz lässt Auslegungsspielraum. Eindeutig gilt bislang ein Böllerverbot nur rund um Krankenhäuser, Kirchen, Altenheime und brandempfindliche Gebäude. Alles andere begründen die NRW-Kommunen meist mit einer Gefahrenlage für die öffentliche Sicherheit.

"Herbert Reul ...ist für diffenzierte Regeln vor Ort
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) würde den Städten gerne mehr rechtliche Möglichkeiten für Böllerverbote an die Hand geben: "Mir würde vorschweben, wir ändern die Sprengstoffverordnung und jede Stadt und jede Gemeinde hat die Chance zu entscheiden: Da gilt ein Verbot und da nicht. Dann kann man an bestimmten Stellen weiter Raketen zünden, die Leute können sich das anschauen."
Meldung t-online vom 14.12.2025:
"Landeskriminalamt ermittelt
Jugendliche werfen Böller auf Balkon – Wohnung brennt
Von
t-online
"Eine Frau ist mit ihren beiden Kindern zu Hause. Plötzlich explodiert ein Böller auf dem Balkon der Wohnung – und die Flammen greifen über.
In Berlin ist eine Wohnung nach einem Böllerwurf unbewohnbar. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, landete der Böller auf dem Balkon"


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