03/25/2026, 07:38
Sehr geehrte Frau Cilic,
gemäß Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, WAZ, Lokal Redaktion Witten, vom 14.3.2026 planen SPD, Grüne und Linke eine Kooperation. In dem vorgenannten Artikel heißt es unter anderem wie folgt: „Keine Fraktion kann alleine Mehrheit erzielen. Denn jede einzelne Fraktion für sich hätte keine Chance auf Mehrheiten. Die SPD ist mit 22 Sitzen im Rat vertreten, die Linke mit sechs Sitzen und die Grünen haben elf Sitze inne – alles in allem also 39 Mandate. Die CDU kam bei der Wahl auf 17 Sitze – und hatte damals bereits ihren Befürchtungen eines möglichen“ Linksrucks“ im Rat zum Ausdruck verliehen. Die AfD zog mit zwölf Leuten ins Stadtparlament ein. Aussichten auf Mehrheiten hat auch sie nicht. Denn nun scheint es tatsächlich zu einer Art linkem Bündnis im Stadtparlament zu kommen. Noch vor den Osterferien wollen sich die drei Fraktionen erklären“, Zitat Ende. Meines Wissens nach liegt bislang keine Erklärung der drei Parteien zu einem linken Bündnis im Stadtparlament vor.
Im Falle der Bildung eines Linksbündnisses im Wittener Stadtparlament könnten die drei Fraktionen dieses Bündnisses, also SPD, die Grünen und die Linke, mehrheitlich durchsetzen, dass es in der Frage der Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel 2026/2027 von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht Bewegung kommt und ihre bis zum 30. Juni 2026 gemeinsame Beschlussvorlage der drei Fraktionen vorlegen , damit Bürgermeister Dirk Leistner eine Beschlussvorlage des Rates der Stadt Witten rechtzeitig in der zweiten Jahreshälfte 2026 unterzeichnen kann, um den Beschluss zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel juristisch wasserdicht umzusetzen.
Mit E-Mail an meine Person vom 21. November 2025,14:45 Uhr teilen Sie unter anderem mit: „Vielen Dank für Ihre weiteren Bemühungen bezüglich einer Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel. Die Einreichungsfrist für den kommenden Haupt und Finanzausschuss ist leider bereits abgelaufen. Unsere Fraktion hat das Thema jedoch weiterhin auf ihrer To-do-Liste, und wir haben hierzu bereits Kontakt mit den Landes- und Bundesgrünen aufgenommen. Wir bitten um Verständnis, dass die vergangenen Monate kommunalpolitisch aufgrund der Wahlen sehr turbulent gewesen sind und aktuell noch viele organisatorische Dinge sortiert werden müssen. Wir werden uns dem Thema jedoch in dieser Legislaturperiode weiter widmen und ein geeignetes sowie durchdachtes Vorgehen planen“, Zitatende.
Zwischenzeitlich wurde, im Januar 2026, Ihr Mitglied im Düsseldorfer Landtag, Frau Verena Schäffer, zur Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Damit bietet sich die Möglichkeit, die Thematik der unsäglichen Böllerei zum Jahreswechsel auf Landesebene zu thematisieren. Dabei soll jedoch nicht verkannt werden, dass Ministerin Verena Schäffer mit der hinreichenden Führung ihres Ministeriums mehr als ausgelastet sein dürfte.
Ich möchte Sie, abschließend, in aller Höflichkeit bitten, mir eine Rückmeldung zu geben, inwieweit Sie in Ihrer Diskussion zur Entwicklung eines geeigneten und durchdachten Vorgehens in Bezug auf die Silvesterböllerei gekommen sind.
Ich werde, zur Information der mehr als 1300 Interessentinnen und Interessenten der online Petition vom 5. Januar 2025, diese E-Mail an Ihre Person auf der Internetseite von openPetition einstellen.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann
01/28/2026, 14:25
Sehr geehrte Frau Ministerin,
ich beglückwünsche Sie zu Ihrem neuen Amte als Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen!
Mir ist sehr bewusst, dass mit Ihrem Bündel an ministeriellen Zuständigkeiten ein Höchstmaß an Herausforderungen auf Sie zukommen werden. Sie wollen, laut WAZ vom 28. Januar 2026, im „Mittelpunkt Ihrer Arbeit die Interessen von Familien mit Kindern, ihre Sorgen, ihre Nöte sowie ihre tagtäglichen Herausforderungen“ stellen. Das veranlasst mich, meiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass Sie die Begrenzung der unsäglichen Böllerei zum Jahreswechsel, den Menschen, aber auch den Tieren zuliebe, nicht aus Ihren Augen verlieren! Ihr kürzlich – von Ihrer Fraktion – gefordertes sofortiges bundesweites Verkaufsverbot für Böller mit reiner Knallwirkung weist in die richtige Richtung
Ich wünsche Ihnen in Ihrem neuen Zuständigkeitsbereich viel Kraft, Ausdauer, Beharrungsvermögen, Durchsetzungsstärke und weiterhin das Beibehalten Ihrer bemerkenswerten positiven Bodenhaftung!
Eine Ausfertigung dieser Glückwunsch E-Mail werde ich, zwecks Unterrichtung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der online-Petition vom 5. Januar 2025 zur Begrenzung der Böllerei von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht, gerichtet an den Rat der Stadt Witten, auf der Internetseite der online-Plattform openPetition einstellen.
Alles Gute für Sie und Ihre Familie!
Wilfried Böckmann
01/09/2026, 12:39
Sehr geehrte Frau Schäffer,
am 7. Januar 2026 hat die Wittener Ausgabe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ ) einen sehr interessanten Artikel über Ihre politische Tätigkeit im Düsseldorfer Landtag geschrieben. „Ein Leben für die Politik“ -so der Titel des Artikels - fast zusammen, was beim weiteren Lesen des Artikels offensichtlich Ihre Herzensangelegenheit, Situationen für die Menschen,zu verändern und positiv zu gestalten, ist.. Ein Satz in dem WAZ-Artikel hat mich bewogen, diese E-Mail an Sie zu schreiben: Verena Schäffer: Zitat: “aber ich habe einen guten Draht zur Wittener Politik“, Zitatende und weiter heißt es in dem Artikel: Den Bürgermeister von Witten, Dirk Leistner, habe sie bereits mehrmals getroffen. Zudem haben Sie sich, meiner Kenntnis nach, im Vorfeld der Böllerei zum Jahreswechsel, in Ihrer Funktion als Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag für ein bundesweites Verkaufsverbot von Böller mit reiner Knallwirkung ausgesprochen.
Wie Sie vielleicht wissen, habe ich vor einem Jahr, nämlich am 5. Januar 2025, auf der Internetplattform openPetition eine Petition eingestellt mit dem Ziel, dass die Böllerei zum Jahreswechsel von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht beschränkt werden möge. Leider hat sich weder der bisherige Rat der Stadt Witten, noch der neu gewählte Wittener Stadtrat bislang zu einer definitiven Entscheidung durchringen können, obwohl bereits am 20. Mai 2025 das für Witten maßgebliche Quorum von 1200 Unterschriften Wittener Bürgerinnen und Bürger erreicht wurde. Auch im gerade zurückliegenden Zeitraum des Jahreswechsels 2025/2026 wurde wiederum bis in die ersten Januartage des neuen Jahres geböllert, und zwar auch noch am Abend des 8. Januar 2026! Wer jedoch die Panik von Haus- und Wildtieren erlebt hat, bleibt angesichts der absoluten Verantwortungslosigkeit einiger Zeitgenossen ratlos zurück.
Aktuell haben die Niederlande beschlossen, zum kommenden Jahreswechsel 2026/2027 privates Feuerwerk gänzlich zu verbieten. Ich möchte daher an Sie, sehr geehrte Frau Schäffer, appellieren, sich auch bei Bürgermeister Dirk Leistner dafür einzusetzen, dass dieser dafür sorgen möge, dass die unsägliche Böllerei zum Jahreswechsel, bezugnehmend auf die Petition vom 5. Januar 2025, eingehend im Rat der Stadt Witten erörtert werden möge mit dem Ziel, möglichst bis zum 30. Juni 2026 einen fraktionsübergreifenden rechtskonformen Antrag zur Begrenzung der Böllerei Herrn Leistner vorlegen zu können. Ich befürchte ansonsten, dass die Sache wiederum auf die „lange Bank“ geschoben wird und zum kommenden Jahreswechsel wiederum keine signifikante Verbesserung erreicht worden ist.
Zu Ihrer Information gebe ich zur Kenntnis, dass ich diese E-Mail an Ihre Person auf der Internetseite von openPetition in Bezug auf meine Petition vom 5. Januar 2025, einstellen werde, damit die Unterzeichnerin und Unterzeichner der Petition weiterhin vom Fortgang der Petition unterrichtet werden.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann
01/03/2026, 13:47
Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der online Petition vom 5.1.2025 zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht!
Leserbrief Nr, 1 WAZ Meinungsforum zum Artikel:
"Silvester-Randale; Ruf nach Konsequenzen vom 2. Januar 2026
Anstatt aus der seit Jahren ausufernden Silvester-Randale politisches Handeln abzuleiten: „The same procedure as every year." Sind offen aggressive Handlungen gegen Polizei und Rettungsdienste nicht genug? Reichen Tote und Schwerstverletzte in einer immer heftiger werdenden Silvester-Randale nicht aus, um Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, CSU, zum dringendst gebotenen politischen Handeln zu veranlassen? Die Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger fordert längst das Verbot von privatem Feuerwerk zum Jahreswechsel, wie aktuell jetzt in den Niederlanden beschlossen zum Jahreswechsel 2026/2027. Oder sollten gar den Verantwortlichen im Bund, den Ländern und Kommunen möglicherweise der politische Schneid, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, fehlen, was kein gutes Omen zum Jahresbeginn wäre.
Wilfried Böckmann
Leserbrief Nr, 2 WAZ-Redaktion Witten "Ruhrstadt feiert farbenprächtig ins neue Jahr" 2.1.2026
Leider spiegelt der Artikel „Ruhrstadt feiert farbenprächtig ins neue Jahr“ nur eine Seite derselben Medaille ab Dass die unsägliche Böllerei zum Jahreswechsel bereits vereinzelt kurz vor Weihnachten begann und dann, mit dem Verkauf der Silvesterböller ab dem 29.12.2025 Hunderte von Haustieren, ob Hund, Katze oder Pferd sowie Wildtiere tagelang in Angst, Panik und Schrecken versetzten und Menschen, besonders mit Atemwegserkrankungen, belasteten: Kein Wort, keine Zeile der Empathie: Statt dessen, wie „passend“ , der Artikel: "Tierquälerei: Stadttauben-Initiative schlägt Alarm“. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, Tierquälerei ist ein Straftatbestand. Zu beachten gilt aber auch § 1 des Tierschutzgesetzes: Danach spricht die Panik der Haus- und Wildtiere in Bezug auf die Böllerei zum Jahreswechsel eine eindeutige Sprache: Es liegt in der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dafür zu sorgen, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen.“ Dass Haus- und Wildtiere unter der ausufernden Böllerei zum Jahreswechsel leiden und teils traumatisiert sind, dürfte inzwischen unstrittig sein:
Wilfried Böckmann
Noch eine persönliche Anmerkung.
Bitte, sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der online-Petition vom 5.1.2025, helfen Sie im Rahmen Ihrer persönlichen Möglichkeiten mit, Bürgermeister Dirk Leistner sowie die Mitglieder des neu gewählten Wittener Stadtrates von der Dringlichkeit des Petitionsbegehren zu überzeugen , sei es auf schriftlichem Wege, z.B. – buergermeister@stadt-witten.de - oder an die Fraktionen im Rat der Stadt Witten oder im persönlichen Gespräch mit "Ihrem“ Ratsvertreter / "Ihrer" Ratsvertreterin einen Sinneswandel auf den Weg zu bringen. Mir persönlich erschließt sich bis heute nicht, dass einerseits im Rahmen einer Allgemeinverfügung des Ennepe-Ruhr-Kreises mit Wirkung vom 31.8.2025 ein kreisweites Nachtmähverbot für Mähroboter erlassen wurde – eine durchaus sinnvolle Maßnahme – jedoch andererseits es nicht möglich sein sollte, eine Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel rechtskonform umzusetzen.
Ich danke Ihnen!
Wilfried Böckmann
12/24/2025, 07:14
Ich wünsche allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der online-Petition zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel besinnliche frohe Festtage und alles Gute zum neuen Jahr! Möge es in 2026 gelingen, die Mitglieder im Rat der Stadt Witten davon zu überzeugen, dass es - den Menschen und den Tieren zuliebe - dringend geboten ist, die Böllerei zum Jahreswechsel 2026 / 2027 zeitlich eng zu begrenzen, und zwar von Silvesterabend 18 Uhr bis 2 Uhr in der Neujahrsnacht!
FROHE FESTTAGE!
Wilfried Böckmann
12/18/2025, 14:22
Ich habe heute Abend, ca. 20 Uhr, zu meinem Bedauern festgestellt, dass mein Leserbrief vom 17. Dezember 2025 auch in der Ausgabe vom morgigen Freitag nicht abgedruckt wird. Gerade in dieser hochsensiblen Zeit und der erneut bevorstehenden Böllerei zum Jahreswechsel wäre -aus meiner Sicht - eine Info über das weitere Vorgehen bez. der Petition vom 5. Januar 2025 sehr hilfreich gewesen, zumal auch Verena Schäffer, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - gemeinsam mit Wibke Brems im Düsseldorfer Landtag - neue Aspekte in die bundesweite Diskussion zur Böllerei eingebracht hat (Forderungskatalog vom 10. Dezember 2025).
Wilfried Böckmann
12/17/2025, 07:15
Leserzuschrift zu: "Politik diskutier erneut über ein Böllerverbot an Silvester", WAZ 16.12. 2025
Mein persönliches Fazit nach knapp zwölf Monaten nach dem Start meiner online-Petition auf openPetition am 5. Januar 2025 zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht: Eine gewisse Ernüchterung, aber auch Zuversicht und der unbeugsame Wille, die Thematik auf die Agenda des neu gewählten Stadtrates zu platzieren!
Es kann nicht sein, dass seinerzeit der Ennepe-Ruhr-Kreis mit Wirkung zum 31.August 2025 ein kreisweites Nachtmähverbot für Mähroboter per Allgemeinverfügung erließ, jedoch – bezogen auf Witten – die Politik sich bislang außerstande sieht, die Böllerei zum Jahreswechsel auf maximal 8 Stunden zu begrenzen, was – unter bestimmten Voraussetzungen – auch unter der aktuellen Sprengstoffverordnung möglich wäre. So wird auch dieses Mal zum bevorstehenden Jahreswechsel spätestens ab dem 29. Dezember 2025 – Verkaufsstart der Feuerwerksartikel – bis in die erste Januarwoche des neuen Jahres hinein die Böllerei andauern, trotz der hohen Feinstaubbelastung, ein No-Go für Asthmatiker, als auch ein No-Go für in Panik geratene Haus- und Wildtiere sowie trotz Überlastung von Polizei und Rettungsdiensten und überlasteten Notaufnahmen. Aber es geht auch anders: Ich erwarte und hoffe, dass die Fraktionen im Wittener Stadtrat parteiübergreifend bis zum 30. Juni 2026 einen rechtskonformen Antrag zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel 2026/2027 zur Vorlage an den Bürgermeister Dirk Leistner erarbeiten, damit das Stadtoberhaupt eine entsprechende Verfügung unterschreiben kann.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Düsseldorfer Landtag unter Vorsitz der Wittener MdL Verena Schäffer und Wibke Brems, hat in ihrem am 10. Dezember 2025 veröffentlichten Forderungskatalog unter anderem gefordert: “ Böller mit reiner Knallwirkung sollen schnellstmöglich aus dem Verkauf verschwinden, weil sie ein hohes Verletzungsrisiko haben und der gesellschaftliche Nutzen in keinerlei Verhältnis zu den Gefahren steht“. Ein Schritt in die richtige Richtung!
Wilfried Böckmann
12/15/2025, 12:21
"Ein Lächeln kostet nichts" / Erstes großes Interview mit Jürgen Augstein, WAZ, vom 5.12.2025 / Themen für Ihre erste Amtszeit / Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Leistner,
„ein Lächeln kostet nichts“, so werden Sie, sehr geehrter Herr Bürgermeister Leistner, in Ihrem ersten großen Interview, das Jürgen Augstein, WAZ, mit Ihnen führte, zitiert. Sicherlich liegen schon eine Menge Themen auf Ihrem Arbeitstisch,
die Sie in Angriff nehmen wollen. Allerdings – und dies sei mir gestattet – vermisse ich einen Punkt, der gerade in diesen Wochen vor dem Jahreswechsel viele Bürgerinnen und Bürger in großer Sorge umtreibt: Die völlig ausufernde Böllerei zum Jahreswechsel ab kurz nach Weihnachten bis in die ersten Januartage hinein. Wiederholt wurde und werde ich in diesen Tagen auf die am 5. Januar 2025 auf der Internetplattform "openPetition“ zur Begrenzung der Böllerei von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht angesprochen. Dabei reicht die Palette der Ausführungen von panischen Reaktionen der eigenen Haustiere bis zur gravierenden gesundheitlichen Beeinträchtigung durch ohrenbetäubende Böller, Feinstaub und Müll!
Bereits gegen Ende Mai 2025 hatten mehr als 1200 Wittener Bürgerinnen und Bürger die online-Petition unterschrieben und damit das notwendige Quorum für Witten von 1200 Unterschriften erreicht.
Mehr als 1300 Bürgerinnen und Bürger setzen ihre Hoffnung auf den neu gewählten Wittener Stadtrat, dass möglichst bis zum 30. Juni 2026 eine rechtskonforme parteiübergreifende Lösung gefunden wird, damit – endlich – die Böllerei zum Jahreswechsel 2026/2027 zeitlich eng begrenzt wird von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht.
Bitte, Herr Bürgermeister, senden Sie ein Zeichen der Hoffnung auf eine enge Begrenzung der Böllerei ab dem Jahreswechsel 2026 / 2027!
Zur Unterrichtung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der online-Petition stelle ich diese e-mail auf der Internetseite der Petition bei "openPetition" ein.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann
12/14/2025, 10:21
Debatte über Böllerverbot
"142.000 illegale Böller sichergestellt – allein in Berlin
Deutschlands Böllerfans bewaffnen sich für Silvester. Die Polizeigewerkschaft fordert ein bundesweites Böllerverbot. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt das.
14.12.2025, 12.37 Uhr / Nachricht "Der Spiegel" / Auszüge aus dem Artikel zur Debatte über ein Böllerverbot zum Jahreswechsel: (entnommen aus dem Internet)
Die Berliner Polizei hat seit Mitte des Jahres 141.990 illegale Feuerwerkskörper sichergestellt. Das teilte die Koordinierungsstelle Pyro des Berliner Landeskriminalamts (LKA) mit. Der allergrößte Teil – 107.000 Stück – sind Feuerwerkskörper der Klasse F4. Das ist klassisches Großfeuerwerk, das »zur Verwendung nur durch Personen mit Fachkenntnissen vorgesehen« ist. Dazu zählen Zylinder- und Kugelbomben, große Raketen und Batterien. 3800 weitere Feuerwerkskörper gehörten zu der Kategorie F3, für deren Gebrauch ebenfalls eine ausgewiesene Qualifikation verlangt wird. Unklar sei, wie viele der berüchtigten Kugelbomben beschlagnahmt worden seien. Diese würden in der Statistik nicht eigens erfasst.
Darüber hinaus habe man 400 Feuerwerkskörper sichergestellt, die noch nicht hätten klassifiziert werden können, weil sie selbst gebaut seien oder eine Einordnung auf den ersten Blick nicht möglich sei. Und 17.000 Stück Munition für Schreckschuss-, Gas- und Signalpistolen. Auch solche Schusswaffen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder gegen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Krankenhilfsdiensten eingesetzt.
Illegales Feuerwerk kommt über Polen oder Tschechien nach Deutschland"
"Polizeigewerkschaft fordert bundesweites Böllerverbot
Während bei Knallerfans die Vorfreude auf die Silvesterballerei steigt, wächst bei Hilfsdiensten und Polizei die Sorge. Nicht nur weil es durch die Böller jedes Jahr zahlreiche Verletzte und auch Tote gibt. Sondern weil immer öfter gezielt Rettungs- und Polizeiwagen damit angegriffen werden. Die Gewerkschaft der Polizei fordert daher ein Böllerverbot: Eine aktuelle Petition der Polizisten »Böllerverbot, jetzt!« wird bisher von 2,3 Millionen Menschen unterstützt."
Meldungen ZDF heute;
"Wie ist der Stand bei Petitionen für ein Böllerverbot?
Diverse Akteure engagieren sich seit langem für eine härtere Regulierung, unter anderem die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin. Deren Petition "Bundesweites Böllerverbot, jetzt!" haben auf der Online-Plattform innn.it mittlerweile über 2,3 Millionen Menschen unterschrieben. Die GdP Berlin spricht von "der größten Petition, die jemals in Deutschland gestartet wurde".
Darüber hinaus gibt es die Petition "#böllerciao", hinter der knapp 60 Organisationen, vorwiegend aus Umwelt- und Tierschutz sowie Ärztekammern, stehen. Unter Federführung der Deutschen Umwelthilfe hat sich das Bündnis bereits vor rund acht Jahren geformt und wächst seitdem stetig an".
"Wie reagiert die Politik auf die Petitionen?
Einige Bundesländer (unter anderem Berlin und Bremen) setzen sich schon länger für ein allgemeines Böller-Verbot ein. Zuständig ist Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Im Anschluss an die Innenministerkonferenz Anfang Dezember hieß es, dass sich Dobrindt offen dafür zeige, künftig größere Gebiete als Böllerverbotszonen auszuweisen. Ein pauschales Verbot lehne er aber weiter ab.
Eine Sprecherin teilt auf Anfrage mit, dass das Bundesinnenministerium derzeit mögliche Änderungen der Sprengstoffverordnung prüft. Mit einer Änderung der Regelung ist daher frühstens zum Jahreswechsel 2026/27 zu rechnen"
WDR-Nachrichten , Stand 13.12.2025, 09:04 Uhr
Böllerverbote 2025 in NRW: Städte setzen auf individuelle Regeln
Stand: 13.12.2025, 09:04 Uhr
"Mehrere NRW-Kommunen richten für Silvester erneut Böllerverbotszonen ein. Viele andere sehen dagegen kein Bedarf für ein Verbot."
Innenminister Reul will Städte enscheiden lassen
Die aktuelle Regelung für Böllerverbote im Sprengstoffgesetz lässt Auslegungsspielraum. Eindeutig gilt bislang ein Böllerverbot nur rund um Krankenhäuser, Kirchen, Altenheime und brandempfindliche Gebäude. Alles andere begründen die NRW-Kommunen meist mit einer Gefahrenlage für die öffentliche Sicherheit.
"Herbert Reul ...ist für diffenzierte Regeln vor Ort
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) würde den Städten gerne mehr rechtliche Möglichkeiten für Böllerverbote an die Hand geben: "Mir würde vorschweben, wir ändern die Sprengstoffverordnung und jede Stadt und jede Gemeinde hat die Chance zu entscheiden: Da gilt ein Verbot und da nicht. Dann kann man an bestimmten Stellen weiter Raketen zünden, die Leute können sich das anschauen."
Meldung t-online vom 14.12.2025:
"Landeskriminalamt ermittelt
Jugendliche werfen Böller auf Balkon – Wohnung brennt
Von
t-online
"Eine Frau ist mit ihren beiden Kindern zu Hause. Plötzlich explodiert ein Böller auf dem Balkon der Wohnung – und die Flammen greifen über.
In Berlin ist eine Wohnung nach einem Böllerwurf unbewohnbar. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, landete der Böller auf dem Balkon"
12/13/2025, 11:50
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen fordern schnellstmöglich ein bundesweites Verkaufsverbot bezüglich "Böller mit reiner Knallwirkung"
CDU Innenexperte Gregor Golland spricht sich gegen diese Vorschriften aus
Sehr geehrter Herr Golland,
die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen haben am 10. Dezember 2025 einen Forderungskatalog veröffentlicht, in dem es u.a. heißt: „Böller mit reiner Knallwirkung sollen schnellstmöglich aus dem Verkauf verschwinden, weil sie ein hohes Verletzungsrisiko haben und der gesellschaftliche Nutzen in keinerlei Verhältnis zu den Gefahren steht“. Daher setze sich die Grünen Fraktion für ein bundesweites Verkaufsverbot für den Privatgebrauch ein.
In einem Artikel der WAZ vom 11. Dezember 2025 – „Grüne für Böllerverbot – CDU dagegen“ sprachen Sie sich gegen die Vorschrift aus. Sie wurden unter anderem zitiert mit den Worten: "Wir brauchen generell nicht mehr Verbote in Deutschland, sondern Vertrauen in die Anständigen“. Entscheidend sei eine klare Kante des Rechtsstaates. Wer mit Pyrotechnik angreift, muss sofort und spürbar die Folgen erleben. Schnelle Verfahren, harte Urteile, echte Abschreckung – dafür muss die Justiz sorgen. Dann wird Silvester wieder das, was es sein soll: ein fröhliches Fest.
Wie, so frage ich Sie in aller Höflichkeit, soll die von Ihnen geforderte echte Abschreckung nicht nur in der Neujahrsnacht, sondern ab dem Verkaufsstart nach den Weihnachtsfeiertagen und bis in die ersten Januartage hinein praktisch umgesetzt werden? Polizei und Ordnungsdienste dürften kaum in der Lage sein – selbst an kritischen Brennpunkten –die „klare Kante des Rechtsstaates“ durchzusetzen?
Ich habe am 5.1.2025 auf der Internetplattform“ openPetition“ eine Petition zur Begrenzung der Böllerei von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht eingestellt. Mehr als 1300 Wittener Bürgerinnen und Bürger haben die an den Wittener Stadtrat gerichtete Petition unterschrieben. Die abgegebenen Kommentare spiegeln die Panik der Haustiere wie Hund oder Katze wieder. Ältere Menschen und Asthmakranke leiden unter der akuten Feinstaubbelastung; die Straßen in den Ballungsgebieten sind am Neujahrsmorgen vermüllt. Zudem hat die ausufernde Böllerei zum Jahreswechsel rein gar nichts mehr mit der Ursprungstradition zu tun.
Zur Information an die mehr als 1300 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der online-Petition vom 5. Januar 2025 stelle ich diese E-Mail an Sie auf der Seite der Petition bei openPetition ein.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann