25.03.2026, 07:38
Sehr geehrte Frau Cilic,
gemäß Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, WAZ, Lokal Redaktion Witten, vom 14.3.2026 planen SPD, Grüne und Linke eine Kooperation. In dem vorgenannten Artikel heißt es unter anderem wie folgt: „Keine Fraktion kann alleine Mehrheit erzielen. Denn jede einzelne Fraktion für sich hätte keine Chance auf Mehrheiten. Die SPD ist mit 22 Sitzen im Rat vertreten, die Linke mit sechs Sitzen und die Grünen haben elf Sitze inne – alles in allem also 39 Mandate. Die CDU kam bei der Wahl auf 17 Sitze – und hatte damals bereits ihren Befürchtungen eines möglichen“ Linksrucks“ im Rat zum Ausdruck verliehen. Die AfD zog mit zwölf Leuten ins Stadtparlament ein. Aussichten auf Mehrheiten hat auch sie nicht. Denn nun scheint es tatsächlich zu einer Art linkem Bündnis im Stadtparlament zu kommen. Noch vor den Osterferien wollen sich die drei Fraktionen erklären“, Zitat Ende. Meines Wissens nach liegt bislang keine Erklärung der drei Parteien zu einem linken Bündnis im Stadtparlament vor.
Im Falle der Bildung eines Linksbündnisses im Wittener Stadtparlament könnten die drei Fraktionen dieses Bündnisses, also SPD, die Grünen und die Linke, mehrheitlich durchsetzen, dass es in der Frage der Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel 2026/2027 von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht Bewegung kommt und ihre bis zum 30. Juni 2026 gemeinsame Beschlussvorlage der drei Fraktionen vorlegen , damit Bürgermeister Dirk Leistner eine Beschlussvorlage des Rates der Stadt Witten rechtzeitig in der zweiten Jahreshälfte 2026 unterzeichnen kann, um den Beschluss zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel juristisch wasserdicht umzusetzen.
Mit E-Mail an meine Person vom 21. November 2025,14:45 Uhr teilen Sie unter anderem mit: „Vielen Dank für Ihre weiteren Bemühungen bezüglich einer Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel. Die Einreichungsfrist für den kommenden Haupt und Finanzausschuss ist leider bereits abgelaufen. Unsere Fraktion hat das Thema jedoch weiterhin auf ihrer To-do-Liste, und wir haben hierzu bereits Kontakt mit den Landes- und Bundesgrünen aufgenommen. Wir bitten um Verständnis, dass die vergangenen Monate kommunalpolitisch aufgrund der Wahlen sehr turbulent gewesen sind und aktuell noch viele organisatorische Dinge sortiert werden müssen. Wir werden uns dem Thema jedoch in dieser Legislaturperiode weiter widmen und ein geeignetes sowie durchdachtes Vorgehen planen“, Zitatende.
Zwischenzeitlich wurde, im Januar 2026, Ihr Mitglied im Düsseldorfer Landtag, Frau Verena Schäffer, zur Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Damit bietet sich die Möglichkeit, die Thematik der unsäglichen Böllerei zum Jahreswechsel auf Landesebene zu thematisieren. Dabei soll jedoch nicht verkannt werden, dass Ministerin Verena Schäffer mit der hinreichenden Führung ihres Ministeriums mehr als ausgelastet sein dürfte.
Ich möchte Sie, abschließend, in aller Höflichkeit bitten, mir eine Rückmeldung zu geben, inwieweit Sie in Ihrer Diskussion zur Entwicklung eines geeigneten und durchdachten Vorgehens in Bezug auf die Silvesterböllerei gekommen sind.
Ich werde, zur Information der mehr als 1300 Interessentinnen und Interessenten der online Petition vom 5. Januar 2025, diese E-Mail an Ihre Person auf der Internetseite von openPetition einstellen.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann