• Petition in Zeichnung - Antwort aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

    at 03 Jul 2021 20:55

    Liebe Unterstützer,

    ich hatte die Kernanliegen in einer E-Mail an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWK) gesandt mit der Bitte um Stellungnahme. Ein Referent hat dieser Bitte entsprochen und mir diese Mail gesandt. Diese Antwort zeigt einmal mehr, dass a) das Ministerium keine Ahnung hat, was uns an der Basis bewegt und b) völlig ungehemmt über unseren (aus unserer Sicht berechtigten) Einwände hinweg regiert:

    "Sehr geehrter Herr Merk,

    Ihre Mail vom 24.06.2021 11:17 wurde mir wegen Homeoffice in Papierform weitergeleitet.

    Sie sind also gespannt auf die Antwort!
    Uns erreichen tägliche viele Mails zu Corona, die wir versuchen, nebenher zu beantworten, was aber wegen des individuellen Vorbringens viel Zeit in Anspruch nimmt. Sie schreiben uns nichts Neues!

    Ich kann mit Ihnen nicht über subjektive oder vermeintliche oder auch – wie Sie schreiben – „schreiende“ Ungerechtigkeiten diskutieren. Sie sind auch nicht der erste und einzige der uns mit dem gleichen Vorbringen schreibt. Unterschiedliche Sachverhalte sind auch unterschiedlich zu beurteilen.
    Der von Ihnen angesprochene Vergleich Amateurmusik, Breitensport, Spitzensport, professioneller Kulturbetrieb hinkt auf jeden Fall sehr.
    Ihrer „Aufforderung diesen Unsinn sofort zu beenden“ wird niemand folgen. Ich hoffe nur, dass die Führung der Musikkapelle Hagnau Ihre Meinung nicht teilt und verantwortlich agiert.

    Wir sind in ständigem Kontakt mit dem Landesmusikverband und den Musikverbänden im Land, insbesondere mit den Blasmusikverbänden und tun das Mögliche. Wir sind im Übrigen sehr gut und aktuell informiert.

    Dies schreibt Ihnen übrigens ein Beamter, der privat das 50-Jährige des BVBW für aktives Musizieren am Revers trägt.

    Mit freundlichen Grüßen, und bleiben Sie gesund."

    Bitte teilt die Petition weiter - mit diesem ignoranten Denken im zuständigen Ministerium ist vorprogrammiert, dass wir auch in Zukunft auf der Strecke bleiben werden, wenn wir uns nicht wehren! Danke und ein schönes Wochenende!

  • Petition in Zeichnung - Neue Corona-Verordnung Baden-Württemberg

    at 25 Jun 2021 18:39

    Liebe Unterstützer,

    eine neue Corona-VO soll am Montag in Baden-Württemberg in Kraft treten. Darin geregelt wird unter anderem, dass es bei einer Inzidenz unter 10 weitere Lockerungen geben wird - in Bezug auf Hochzeiten, Treffen, Freizeitparks, Museen, Theater... Aber nicht für die Amateur-Musik.

    Also 300 Personen an Hochzeiten? Kein Problem! In den Freizeitpark (OHNE Test oder Geimpften-/Genesenen-Nachweis)? Kein Problem! Musikprobe unter Einhaltung der "Drei-G-Regeln", allerdings mit "normalem" Spielabstand? Natürlich UNTERSAGT!

    Wir werden systematisch benachteiligt - bislang haben wir uns nicht gewehrt. Umso wichtiger ist Ihre Unterstützung für diese Petition. Teilen Sie so fleißig weiter, reden Sie darüber, helfen Sie mit, damit Baden-Württemberg nicht länger so still bleibt!

    Danke und hoffentlich bis bald mit besseren Neuigkeiten!

  • Änderungen an der Petition

    at 24 Jun 2021 21:01

    Redaktionelle Änderung und Präzisierung einer Formulierung


    Neuer Petitionstext:

    Vereine prägen das Leben in den Gemeinden, vor allem im ländlichen Raum. Sie übernehmen - meist ehrenamtlich - wichtige Arbeit im Sozialbereich, in der Aus- und Weiterbildung, in der Jugendarbeit und der Förderung von gesellschaftlichem Engagement.

    Eine besondere Bedeutung kommt hier den Musikvereinen zu: Sind sie es doch, die das kulturelle Leben vor Ort maßgeblich gestalten, Kindern und Jugendlichen eine kulturelle Grundausbildung geben und Werte, die über die in Schule und Familie vermittelten hinausgehen - seien es Disziplin oder auch die Fähigkeit, Emotionen künstlerisch auszudrücken.

    Doch mit Beginn der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Beschneidungen der persönlichen und künstlerischen Freiheiten stand auch das Leben in den (Musik-)Vereinen still. Die Kontaktbeschränkungen erfassten den Vereinsbetrieb, Aerosole, die beim Spielen von Blasinstrumenten freigesetzt würden, rückten in den Fokus der politischen Entscheider. Trotz Studien von renommierten Forschungseinrichtungen, die diese Befürchtung zum größten Teil widerlegten, sind nach wie vor im Amateurmusikbereich Proben und Konzerte nur unter solch immensen Einschränkungen erlaubt, dass das Vereinsleben vor Ort de facto immer noch brachliegt. Während der Breiten- und Spitzensport und auch der professionelle Kulturbetrieb unter Beachtung der "Drei-G-Regeln" (also getestet, geimpft oder genesen) proben, trainieren und spielen darf, ist dies für die Amateurmusiker nichtnur mit zusätzlichen, praxisuntauglichen Abstandsregeln erlaubt.

    In Österreich sind diese ungleichen Bedingungen aufgehoben worden; es kam zu keinen Hotspot-Bildungen durch den Vereinszweckbetrieb. Die Schweiz lockert die Regeln ebenfalls, auch hier wird - trotz insgesamt höherer Inzidenzwerte, nicht mit einer höheren Infektionsgefahr durch das Ausüben von Blasmusik gerechnet.

    Wir fordern daher, die Regelungen für den Betrieb von professionellen Orchestern und den Sportbetrieb auf den Amateurmusikbereich zu übertragen. Baden-Württemberg wird sonst sehr still werden, da die Existenz der Vereine massiv bedroht ist - Stichworte hierzu sind Mitgliederschwund durch Perspektivlosigkeit und Nachwuchsmangel.


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 12 (11 in Baden-Württemberg)

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