27.07.2026, 17:56
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst möchte ich mich von Herzen bei Ihnen bedanken.
Jede einzelne Unterschrift zeigt, dass das Thema Kindesunterhaltsrecht viele Menschen bewegt. Mit Ihrer Unterstützung setzen Sie ein Zeichen dafür, dass wir bereit sind, über die Zukunft dieses wichtigen Rechtsgebiets sachlich und konstruktiv zu diskutieren.
In den vergangenen Wochen habe ich zahlreiche Rückmeldungen erhalten – sowohl von Unterstützern als auch von Kritikern. Viele Kommentare waren emotional, viele sehr sachlich und einige haben wertvolle Denkanstöße geliefert. Genau das wünsche ich mir: eine offene Diskussion, in der unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen gehört werden.
Eines hat sich dabei deutlich gezeigt:
Kaum jemand behauptet, dass das heutige Unterhaltsrecht vollkommen ist.
Unterschiedlich bewertet wird vielmehr die Frage, wie eine Reform aussehen könnte.
Mit meiner Petition möchte ich deshalb keine Fronten zwischen Müttern und Vätern schaffen. Es geht mir auch nicht darum, das Kindeswohl infrage zu stellen oder Eltern gegeneinander auszuspielen.
Mein Ziel ist vielmehr ein Unterhaltsrecht, das den heutigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Realitäten gerecht wird und die Verantwortung beider Eltern fair berücksichtigt.
Die wesentlichen Reformansätze der Petition sind:
- Anhebung des Selbstbehalts, damit unterhaltspflichtige Eltern trotz gestiegener Lebenshaltungskosten ihre Existenz sichern und den Umgang mit ihren Kindern tatsächlich wahrnehmen können.
- Ein transparenteres und einfacher nachvollziehbares Unterhaltssystem, das für alle Beteiligten verständlicher wird.
- Prüfung einer stärkeren Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beider Eltern, wenn beide einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen.
- Mehr Transparenz, ohne unnötige Bürokratie oder unverhältnismäßige Eingriffe in die Privatsphäre zu schaffen.
- Eine stärkere Berücksichtigung der tatsächlichen Betreuungssituation, denn finanzielle Verantwortung und gelebte Elternverantwortung gehören aus meiner Sicht untrennbar zusammen.
Die intensive öffentliche Diskussion hat mir außerdem gezeigt, dass viele Reformvorschläge weiter präzisiert werden müssen. Deshalb arbeite ich derzeit an einem umfassenden Gutachten, das die Petition wissenschaftlich und juristisch begleitet.
Darin werden nicht nur die Reformideen erläutert, sondern auch die wichtigsten Gegenargumente aufgegriffen und sachlich eingeordnet.
Mein Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für die politische Diskussion zu schaffen – nicht mit einfachen Parolen, sondern mit nachvollziehbaren Argumenten, Zahlen, Fakten und rechtlichen Bewertungen.
Gemeinsam können wir mehr erreichen
Damit diese Diskussion auch die politische Ebene erreicht, benötigen wir weiterhin möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer.
Ich möchte Sie deshalb herzlich bitten:
Teilen Sie die Petition mit Ihrer Familie, Ihren Freunden, Bekannten und in den sozialen Medien.
Jede weitere Unterschrift erhöht die Aufmerksamkeit für dieses Thema und stärkt die Chance, dass sich Politik und Öffentlichkeit intensiver mit den vorgeschlagenen Reformen beschäftigen.
Diese Petition soll keine Gewinner und Verlierer schaffen. Sie soll dazu beitragen, dass das Kindesunterhaltsrecht den heutigen Lebensrealitäten gerecht wird – fair, nachvollziehbar und mit dem Kindeswohl als oberstem Maßstab.
Diese Petition soll keine Gewinner und Verlierer schaffen. Sie soll dazu beitragen, dass das Kindesunterhaltsrecht den heutigen Lebensrealitäten gerecht wird – fair, nachvollziehbar und mit dem Kindeswohl als oberstem Maßstab.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
Markus Linde