• Die Petition wurde eingereicht

    02.11.2018 14:14 Uhr

    Liebe Petitionsunterstützende,

    mit der Übergabe der Unterschriftenlisten am 10. September an Bürgermeister und Rat der Gemeinde Niederkrüchten ist der wichtigste Meilenstein unserer Petition geschafft!

    Wir hatten den Eindruck, dass der Rat und die Verwaltung den mit 6052 Unterschriften eindeutigen Auftrag zur Erhaltung des Freibades ernsthaft verfolgt.

    Die Sammelphase unserer Petition haben wir auch dazu genutzt, unsere Idee vom Kombibad auf Umsetzbarkeit zu prüfen. In dieser intensiven Zeit sind überraschende Erkenntnisse gewonnen worden, wie günstig die Kombination aus Frei- und Hallenbad umgesetzt werden könnte.

    Gutachter schätzen, dass die vollständige Sanierung des Freibades Niederkrüchten 2,65 Mio. € kosten würde. In diesem Betrag ist nicht nur die technische Sanierung des Bades, sondern auch eine deutliche Attraktivierung des Bades enthalten.

    Beim Hallenbad sind wir davon ausgegangen, dass nur ein kleines Schwimmbecken finanzierbar sei. Es hat sich aber herausgestellt, dass durch eine besondere Bauweise ein großes 25m Sportbecken mit drei Bahnen und Hubboden für 4 Mio. € realisierbar ist. Das Bad entspräche der Größe des existierenden Brüggener Hallenbades. Dieses Hallenbad würde alle Bedürfnisse und Verpflichtungen der Gemeinde Niederkrüchten erfüllen.

    Die Gesamtkosten der Kombibad-Lösung (Freibad + Hallenbad) werden ohne Förderung auf 6,65 Mio. € geschätzt. Es gibt für unser Konzept beachtliche Fördermöglichkeiten zwischen 45% und 90% der Investitionssumme.

    Weitere Details zu unserem Konzept werden wir bald veröffentlichen.

    Vor der öffentlichen Übergabe der Unterschriften haben wir mit Vertretern des Rates und der Verwaltung dieses Konzept vorgestellt. Unsere Präsentation wurde mit größtem Interesse aufgenommen und als Diskussionsgrundlage in die Fraktionen gebracht.

    Die Verwaltung plant nun eine Machbarkeitsstudie zum Kombibad (Freibad + Hallenbad) und hat auch schon Gespräche mit Ingenieurbüros aufgenommen. Erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 2019 vorliegen. An dieser Stelle vielen Dank an die Ratsmitglieder und die Verwaltung, unsere Idee ernsthaft zu prüfen.

    Wir alle sind davon überzeugt, dass unser Konzept einen größeren Gewinn für die Bürger in Niederkrüchten und Umgebung bringt. Statt “Strahlkraft bis Düsseldorf” führt die Investition in das Kombibad Am Kamp zu einem direkten Mehrwert für die Niederkrüchtener Bürger, auch als wichtiger sozialer Treffpunkt. Das Freibad bleibt ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.

    Der langfristige Unterhalt des von uns vorgestellten Kombibads wird deutlich niedriger und mit erheblich geringeren Risiken verbunden sein.

    Der weitere Verlauf der Planungen liegt nun in den Händen von Politik und Verwaltung.

    Wir glauben, dass die Ratsmitglieder durch die neuen Erkenntnisse eine kluge Entscheidung treffen werden. Eine endgültige Freibadschließung könnte als eklatanter Fehler in die Geschichte Niederkrüchtens eingehen.

    Bitte sprecht aktiv die Euch bekannten Ratsmitglieder auf die Kombibad-Lösung Am Kamp an, um den aktuellen Stand in der politischen Diskussion zu erfahren!

    Unser Freibad ist ein Juwel für unsere Gemeinde und muss auf jeden Fall erhalten bleiben!

    Wir halten Euch auf dem Laufenden,

    Euer Dirk Zilz und das Petitions-Team

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