31.05.2026, 10:39
Liebe Unterstützer*innen der Petition „Rettet den Alwin-Mittasch-Park“,
am Dienstag, 2. Juni, um 17 Uhr steht ein wichtiger Termin in Bezug auf unser Anliegen an: Die Stadt Ludwigshafen lädt nach einer (öffentlichen) Ortsbeiratssitzung in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums (Leuschnerstraße 121) zu einem „Info-Markt“ ein, bei dem sie Orte für eine neue FlexiKita in Friesenheim vorstellen will. Auf der Liste möglicher Bauplätze steht nach wie vor der Alwin-Mittasch-Park.
Viele Gespräche in den vergangenen Wochen und nicht zuletzt 2575 Menschen, die unsere Petition inzwischen unterschrieben haben, zeigen allerdings: Viele Bürger*innen wollen nach wie vor, dass der Park unbebaut bleibt.
Um das noch einmal zum Ausdruck zu bringen, brauchen wir möglichst viele Menschen, die der Politik und Verwaltung verdeutlichen, warum ihnen der Mittasch-Park als Kaltluftschneise, Naherholungsgebiet und mit Blick auf eine ökologische Stadtentwicklung so wichtig ist - in einer der heißesten und am meisten versiegelten Städte Deutschlands.
Seit dem Start unserer Petition vor wenigen Wochen sind außerdem einige Fragen aufgekommen, die wir hier zusammenfassen:
Die Stadt Mannheim hat den Ausbau ihrer Kitas gestoppt, wie der Mannheimer Morgen erst Mitte Mai berichtet hat, weil die Bedarfe dort so stark rückläufig sind.
https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-zu-wenige-kinder-mannheim-stoppt-kita-ausbau-_arid,2374878.html
Auch in Dannstadt ist aufgrund rückläufiger Bedarfe ein Kita-Neubau erst vor wenigen Tagen ausgesetzt worden:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen_artikel,-immer-weniger-kinder-gemeinde-stoppt-kita-neubau-_arid,5893835.html
Angesichts solcher Entwicklungen fragen wir uns: Wie ist die Lage in Ludwigshafen? Und warum plant die Stadt neue Kitas, obwohl aufgrund fehlender Erzieher*innen die Raumkapazitäten bereits bestehender Einrichtungen längst nicht ausgereizt sind? Wie sollen neue Erzieher*innen gefunden werden? Und warum wird möglicherweise der Mittasch-Park bebaut, während sich an anderer Stelle die Stadt mit Landes- und Bundesmitteln an Entsiegelungsprojekten beteiligt?
Der 2. Juni wird aus unserer Sicht der entscheidende Termin sein, um solche Fragen noch einmal zu stellen und ein so wichtiges Stimmungsbild der Bürgerschaft zum Ausdruck zu bringen.
Wie läuft zunächst der Dienstag ab?
Der Ortsbeirat Friesenheim wird ab 17 Uhr öffentlich tagen, um sich über die Standortanalyse der Stadt zu informieren, nach der acht Bauplätze - darunter auch der Mittasch-Park - vorgestellt werden. Ein Rederecht von Besuchenden gibt es zu dem Zeitpunkt nicht. Danach, von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr, lädt die Stadtverwaltung zu einem Info-Markt ein. Im Rahmen einer Plakatausstellung soll es dort Antworten auf diese Fragen geben: Wie hoch ist der Bedarf an Kita-Plätzen in der Stadt und in Friesenheim? Was verbirgt sich hinter dem Konzept FlexiKitaLU? Wie wurden Flächen für mögliche Standorte für eine FlexiKitaLU in Friesenheim ausgewählt und untersucht? Welche Standorte empfehlen Stadtverwaltung und die städtische Baugesellschaft BPG und wie geht es nun weiter? An diesem Abend steht der Beigeordnete Lars Pletscher sowie Fachexpert*innen des Bereichs Kindertagesstätten und der Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen für Gespräche zur Verfügung.
Was ist nach Dienstag geplant?
Bereits für den 8. Juni 2026 ist eine Sitzung des Bau- und Grundstücksausschusses, am 16. Juni eine weitere Sitzung des Ortsbeirates und am 18. Juni der Jugendhilfeausschuss zum Thema FlexiKitaLU für Friesenheim angesetzt. Die abschließende Entscheidung trifft am 22. Juni der Stadtrat.
Mehr Infos gibt es hier: https://ludwigshafen.de/soziales-gesellschaft/familien-kinder-und-jugend/flexikitalu
Wir hoffen auf möglichst viele Menschen am Dienstag und freuen uns auf konstruktive Gespräche!
Beste Grüße von der BI "Rettet den Alwin-Mittasch-Park"