Rettet den Alwin-Mittasch-Park 2026!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Klaus Blettner

2.680 Unterschriften

100 %
2.236 von 1.700 für Quorum in Ludwigshafen am Rhein Ludwigshafen am Rhein

2.680 Unterschriften

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  1. Gestartet 08.04.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Klaus Blettner

Bereits vor drei Jahren ist es mit einer Petition und 2795 Unterschriften gelungen, den Bau eines Großprojekts im Alwin-Mittasch-Park in Ludwigshafen-Friesenheim durch unsere Bürgerinitiative zu verhindern. Der Park schien als Erholungsfläche und wichtiges stadtklimatisches Element gesichert. Nun steht ein Besitzerwechsel an - auf die Stadt Ludwigshafen.

Der Alwin-Mittasch-Park soll von der BASF in den Besitz der Stadt übergehen und bebaut werden.

Die Stadt plant wohl - gegen den bekannten und auch an dieser Stelle dokumentierten Widerstand der Bürgerschaft und trotz Alternativvorschlägen - nach wie vor, den Park mit einer Kita zu bebauen. Damit würden weitere Grünflächen versiegelt. Die Deutsche Umwelthilfe hat Ludwigshafen schon zweimal den Status einer meisten versiegelten Städte bescheinigt. Mit knapp 58 Prozent zubetonierter Siedlungs- und Verkehrsfläche ist Ludwigshafen auf Platz 1 in Deutschland.

Kitas sind wichtig, doch es gibt genügend alternative Standorte, die dafür genutzt werden könnten.

Wir als Friesenheimer und Ludwigshafener Bürger appellieren an den Stadtrat Ludwigshafen und an den Oberbürgermeister Klaus Blettner, den Alwin-Mittasch-Park nicht zu bebauen und das Projekt zu stoppen!

Begründung

Warum sollten Sie gegen das Vorhaben stimmen?

Grünflächen schützen!
Laut dem Klimagutachten der Stadt gilt der Alwin-Mittasch-Park als bedeutsames innerstädtisches Kaltluftentstehungsgebiet. Er ist nicht nur Frischluftkorridor und Kälteinsel in der sich schnell aufheizenden Stadt, sondern ein wichtiges Verbindungsstück weiterer Naturräume in Richtung Ebertpark und Willersinnweiher.

Naherholung ist wichtig!
Der Alwin-Mittasch-Park dient Anwohnern, Klinikbesuchern und Schülern als grüne Oase inmitten der Stadt, mit hohem Erholungs und Freizeitwert.

Keine Angsträume im Park!
Momentan ist der Alwin-Mittasch-Park gut einsehbar. Die geplante Riegelbebauung könnte dazu führen, dass Angstzonen entstehen und der Park stattdessen als unbeobachteter Treffpunkt genutzt wird.

Den Klimawandel stoppen!
Schon heute ist Ludwigshafen laut Klimagutachten eine der heißesten Städte Deutschlands (Quelle: Klimabericht Stadt Ludwigshafen a.R.). Der Klimawandel treibt diese Entwicklung täglich voran. Wir appellieren dringend an den Stadtrat, keine weiteren Flächenversiegelungen zuzulassen und so wichtige Grünflächen mit altem Baumbestand zu opfern. Das sieht auch der Gesamtverband der Versicherer so. Schweizer Forscher haben die Bedeutung von Bäumen für das Stadtklima untersucht, gerade die um den Mittasch-Park wachsenden Platanen sind hier besonders wichtig.

Historisches Bauensemble erhalten!
Der Alwin-Mittasch-Park ist gerahmt von einer weitgehend einheitlichen Bebauung aus den 20er Jahren. Dieses harmonische Ensemble aus Wohnhäusern, Friedenskirche und Parkanlage würde durch den geplanten Zweckbau zerstört. 

Verkehrssituation nicht noch weiter verschärfen!
Die Parkplatz- und Verkehrssituation rund um Leuschner- und Fichtestraße und Max-Planck-Gymnasium würden sich weiter verschärfen. Der Verkehr dort wird ohnehin schon zunehmen, wenn in der Hohenzollernstraße die Bauarbeiten für die Straßenbahn beginnen. Vom zu erwartenden Ausweichverkehr nach Beginn der Baustelle Hochstraße Nord ganz zu schweigen. Wenn die Stadt Eigentümerin ist, wäre auch weitere Bebauung des Parks nicht mehr ausgeschlossen.

Helfen Sie mit und unterschreiben diese Petition!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative "Rettet den Alwin-Mittasch-Park", Ludwigshafen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.04.2026
Sammlung endet: 07.10.2026
Region: Ludwigshafen am Rhein
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer*innen,

    die Stadt Ludwigshafen hat empfohlen, den Alwin-Mittasch-Park mit einer FlexiKita zu bebauen. Das ist das Ergebnis einer Standortanalyse der Verwaltung. Wir sind erschüttert, dass damit der Wunsch von 2652 Menschen, die unsere Petition unterzeichnet haben, in der Stadt nun ungehört bleiben soll - und eine der am stärksten versiegelten Städte Deutschlands weiter ihre Parkflächen beschneidet.
    In einer der heißesten und am meisten versiegelten Städte Deutschlands hat die Stadtspitze offenbar kein ökologisches Bewusstsein entwickelt, das eigentlich den absoluten Schutz von Parkflächen in ihrer Gänze vorsehen müsste. Stadtentwicklerische Leitplanken angesichts des Klimawandels existieren bis heute in Ludwigshafen nicht. Stattdessen werden mit Landes- und Bundesmitteln vereinzelte Flächen entsiegelt, während aus eigener Initiative heraus die Stadt weitere bebaut.

    Und auch das Thema Baukultur hat für die Stadtoberen offenbar keine Rolle gespielt: Die FlexiKita wird direkt an der Ecke Fichte-/Leuschnerstraße entstehen und damit eine zweigeschössige Blockrandbebauung, die den Charakter der bisher großzügigen 20er-Jahre-Stadtplanung zerstören und ein weiterer Ort in Ludwigshafen damit nachverdichtet wird. In einer Stadt, die ihr baukulturelles Erbe in den vergangenen Jahren vor allem abgerissen, denn weiterentwickelt oder gar gepflegt hat, ist das ein bitteres Ergebnis. Durch die Umzäunung der FlexiKita fallen 2200 Parkfläche für die Anwohner*innen weg. 
    Insgesamt waren acht mögliche Standorte in Friesenheim für den Bau zweier FlexiKitas geprüft worden. Die Ergebnisse der Analyse hatte die Verwaltung in der Friesenheimer Ortsbeiratssitzung vorgestellt, nach der eine zweite Kita hinter dem Kinderhaus am Ebertpark entstehen soll - dort liegen seit vielen Jahren verschimmelte Kita-Container brach. „Wir haben diesen zweiten möglichen Bauplatz als Bürgerinitiative erst ins Spiel gebracht“, sagt Annika Wind, Sprecherin der BI, „daher begrüßen wir es sehr, dass die Stadt ihre Hausaufgaben macht und sich endlich um den Standort kümmert“. Allerdings waren die sechs weiteren möglichen Bauplätze für eine FlexiKita als nahezu alternativlos von der Verwaltung eingestuft worden – mit zum Teil wenig nachvollziehbaren Argumenten. „Der Girlassic Park ist auf Platz drei der Analyse gelandet, aber gilt als wenig geeignet, weil er an der Sternstraße verkehrstechnisch schlecht angebunden sei“, so Annika Wind, Sprecherin der BI.

    Unklar geblieben ist auch, wie die Stadt Erzieher*innen für die neuen Einrichtungen finden will – während in der gesamten Stadt der Bedarf hoch ist und längst nicht alle schon jetzt bestehenden Raumkapazitäten in bereits bestehenden Kitas ausgeschöpft sind. „Während der Ortsbeiratssitzung wurde auch deutlich, dass der Bürgerdialog nur Makulatur ist“, so Annika Wind. Gespräche im Plenum, in dem verschiedene Standpunkte von Bürger*innen hätten deutlich werden können, waren von der BI angefragt, dann von den Organisator*innen unterbunden worden. Eine Lautsprecheranlage hatte die Stadt nicht vorgesehen, was die Kommunikation stark erschwerte. "Solche Momente tragen nicht gerade dazu bei, dass Vertrauen in das Handeln der Politik entsteht", so Wind. "Das ist bitter mit Blick auf das Thema Politikverdrossenheit und Mitbestimmung in einer Demokratie." 

    Foto: Stadt Ludwigshafen

  • Liebe Unterstützer*innen der Petition „Rettet den Alwin-Mittasch-Park“,

    am Dienstag, 2. Juni, um 17 Uhr steht ein wichtiger Termin in Bezug auf unser Anliegen an: Die Stadt Ludwigshafen lädt nach einer (öffentlichen) Ortsbeiratssitzung in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums (Leuschnerstraße 121) zu einem „Info-Markt“ ein, bei dem sie Orte für eine neue FlexiKita in Friesenheim vorstellen will. Auf der Liste möglicher Bauplätze steht nach wie vor der Alwin-Mittasch-Park.  

    Viele Gespräche in den vergangenen Wochen und nicht zuletzt 2575 Menschen, die unsere Petition inzwischen unterschrieben haben, zeigen allerdings: Viele Bürger*innen wollen nach wie vor, dass der Park unbebaut bleibt. 

    Um das noch einmal zum Ausdruck zu bringen, brauchen wir möglichst viele Menschen, die der Politik und Verwaltung verdeutlichen, warum ihnen der Mittasch-Park als Kaltluftschneise, Naherholungsgebiet und mit Blick auf eine ökologische Stadtentwicklung so wichtig ist - in einer der heißesten und am meisten versiegelten Städte Deutschlands.

    Seit dem Start unserer Petition vor wenigen Wochen sind außerdem einige Fragen aufgekommen, die wir hier zusammenfassen:

    Die Stadt Mannheim hat den Ausbau ihrer Kitas gestoppt, wie der Mannheimer Morgen erst Mitte Mai berichtet hat, weil die Bedarfe dort so stark rückläufig sind. 
    https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-zu-wenige-kinder-mannheim-stoppt-kita-ausbau-_arid,2374878.html

    Auch in Dannstadt ist aufgrund rückläufiger Bedarfe ein Kita-Neubau erst vor wenigen Tagen ausgesetzt worden:
    https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen_artikel,-immer-weniger-kinder-gemeinde-stoppt-kita-neubau-_arid,5893835.html

    Angesichts solcher Entwicklungen fragen wir uns: Wie ist die Lage in Ludwigshafen? Und warum plant die Stadt neue Kitas, obwohl aufgrund fehlender Erzieher*innen die Raumkapazitäten bereits bestehender Einrichtungen längst nicht ausgereizt sind? Wie sollen neue Erzieher*innen gefunden werden? Und warum wird möglicherweise der Mittasch-Park bebaut, während sich an anderer Stelle die Stadt mit Landes- und Bundesmitteln an Entsiegelungsprojekten beteiligt?

    Der 2. Juni wird aus unserer Sicht der entscheidende Termin sein, um solche Fragen noch einmal zu stellen und ein so wichtiges Stimmungsbild der Bürgerschaft zum Ausdruck zu bringen.

    Wie läuft zunächst der Dienstag ab?
    Der Ortsbeirat Friesenheim wird ab 17 Uhr öffentlich tagen, um sich über die Standortanalyse der Stadt zu informieren, nach der acht Bauplätze - darunter auch der Mittasch-Park - vorgestellt werden. Ein Rederecht von Besuchenden gibt es zu dem Zeitpunkt nicht. Danach, von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr, lädt die Stadtverwaltung zu einem Info-Markt ein. Im Rahmen einer Plakatausstellung soll es dort Antworten auf diese Fragen geben: Wie hoch ist der Bedarf an Kita-Plätzen in der Stadt und in Friesenheim? Was verbirgt sich hinter dem Konzept FlexiKitaLU? Wie wurden Flächen für mögliche Standorte für eine FlexiKitaLU in Friesenheim ausgewählt und untersucht? Welche Standorte empfehlen Stadtverwaltung und die städtische Baugesellschaft BPG und wie geht es nun weiter? An diesem Abend steht der Beigeordnete Lars Pletscher sowie Fachexpert*innen des Bereichs Kindertagesstätten und der Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen für Gespräche zur Verfügung. 

    Was ist nach Dienstag geplant?
    Bereits für den 8. Juni 2026 ist eine Sitzung des Bau- und Grundstücksausschusses, am 16. Juni eine weitere Sitzung des Ortsbeirates und am 18. Juni der Jugendhilfeausschuss zum Thema FlexiKitaLU für Friesenheim angesetzt. Die abschließende Entscheidung trifft am 22. Juni der Stadtrat.

    Mehr Infos gibt es hier: https://ludwigshafen.de/soziales-gesellschaft/familien-kinder-und-jugend/flexikitalu

    Wir hoffen auf möglichst viele Menschen am Dienstag und freuen uns auf konstruktive Gespräche!

    Beste Grüße von der BI "Rettet den Alwin-Mittasch-Park"

Es ist sehr wichtig, daß wir mehr Grünflächen in Ludwigshafen erhalten. Wir sind schon die zweitgrößte Betonierte Stadt in Deutschland. Wir

Kinder und arbeitende Eltern sollte man supporten. Es gibt einen massiven Engpass an Kitas.

Warum Menschen unterschreiben

Weil Naturschutz in der Stadt sonst kein Thema ist.

M.S.

Die wenigen Grünflächen, die noch vorhanden sind, muss man schützen und nicht zubetonieren.

Weil der Park zu Friesenheim gehört - wir die Grünflächen erhalten sollten und an unsere Kinder und die Umgebung denken sollten bevor hier wieder etwas gebaut wird & der Stsdtteil nach und nach in Beton verendet.

Der Park ist enorm wichtig für die Anwohner und für die Patienten der Klinik. Der Park ist sehr gepflegt, mit wunderschönen alten Bäumen. Diese schönen alten Bäume will die Stadt abreißen und kauft gleichzeitig „schnell wachsende“ (nicht so schöne) Bäume um die Stadt zu begrünen. Das ist reine Idiotie!! Vielleicht fehlt es der Stadt an KiTa Plätzen. Aber wenn sie dafür keine vernünftigere Lösung finden als den Alwin Mittasch abzureißen, dann muss sich niemand wundern, wenn sich die Wut der Bevölkerung nicht mehr befrieden lässt, bei der nächsten Wahl die AFD noch mehr Zulauf hat usw. Die Bebauung des Parks, wenn man den Anwohnern diese Wohlfühloase wegnehmen würde, das wäre ein Verbrechen und ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit und grenzenlose Dummheit der Politik. Entscheidet klug, lasst uns den Park!!
Die Stadt braucht mehr Grün, alte Bäume müssen um jeden Preis geschützt werden. Neue Gebäude können entstehen, wo ohnehin schon versiegelt ist.

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