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  • Der Petition wurde nicht entsprochen

    26-01-17 22:02 Uhr

    Eiderkurier:
    Das Klinikum Nordfriesland befindet sich seit einigen Jahren in einem wirtschaftlich schwierigen Fahrwasser. Im Rahmen der erforderlichen wirtschaftlichen Gesundung des Unternehmens mit 1.350 Mitarbeitern hatte der Kreis Nordfriesland als Träger der Einrichtung im März beschlossen, dass ein Ende der stationären Versorgung in der Klinik Tönning spätestens zum 30. Juni 2017 angestrebt wird, vorausgesetzt, dass der Betrieb aus organisatorischen und personellen Gründen bis zu diesem Zeitpunkt sichergestellt werden kann.

    „Leider müssen wir diesen Termin auf den 31.12.2016 vorziehen“, berichtet Christian von der Becke, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland. „Aufgrund der für Mitte 2017 angestrebten Schließung orientieren sich viele Tönninger Mitarbeiter bereits jetzt neu. Erschwerend kommt hinzu, dass – wie berichtet – Verträge im ärztlichen Bereich zum Jahresende auslaufen. Wir finden im gleichen Maße für Tönning keinen neuen Mitarbeiter mehr, so dass wir diese Fluktuation nicht länger auffangen können.“ Die Konsequenz daraus ist jetzt die Einstellung der stationären Versorgung in Tönning.Die ambulante Versorgung geht weiter!

    „Die Schließung gilt ausdrücklich nicht für die ambulanten medizinischen Angebote in Tönning“, betont der Geschäftsführer. „Das bedeutet, dass sowohl die Frauenarztpraxis, die chirurgische Praxis und auch die neurochirurgische Praxis weiterhin im bekannten Umfang die Patienten während der Praxiszeiten versorgen“. Organisatorisch sind die drei Praxen im „Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)“, das zum Klinikum Nordfriesland gehört, zusammengefasst.

    Es ist zudem geplant, dass in Tönning auch weiterhin ambulante Operationen durchgeführt werden. Ebenso bleiben die ambulanten Angebote im Therapiezentrum des Klinikums in Tönning erhalten. Auch die Patienten des Adipositas Zentrums Nord müssen sich keine Sorgen machen. „Die Versorgung geht vollumfänglich in der Klinik Husum weiter. Alle Kräfte und alle Leistungen konzentrieren wir somit an einem Standort“, so von der Becke.

    Notfallversorgung auf Eiderstedt

    Die Rund-um-die-Uhr-Notfallversorgung in Eiderstedt wird weiterhin sowohl durch den Notdienst der niedergelassenen Ärzte als auch durch den Rettungsdienst Nordfriesland sichergestellt. „In Tönning verbleibt ein Notfalleinsatzfahrzeug mit einem qualifizierten Notarzt an Bord“. Darüber hinaus werden derzeit Erfolg versprechende Gespräche mit anderen Trägern im Gesundheitswesen geführt, um ein weiteres Angebot in der Notfallversorgung in der Region St. Peter-Ording zu entwickeln.

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    15-11-16 10:09 Uhr

    Sehr geehrte Frau Licht,

    vielen Dank für Ihre E-Mail vom 24. Oktober, die ich Ihrem Wunsch entsprechend an Frau Ministerin Alheit weitergeleitet habe.

    Leider kann Ihnen die Ministerin derzeit keinen Termin für ein persönliches Gespräch zu den von Ihnen angesprochenen Themen anbieten. Das Büro der Ministerin hat mich jedoch gebeten, Ihnen auf diesem Wege zu antworten.

    Wie ich Ihnen bereits in Beantwortung Ihrer E-Mail vom März 2016 geschrieben hatte, sind sehr kleine Krankenhäuser, wie der Standort Tönning bei der heutigen Verfügbarkeit an qualifizierten Fachkräften sowie den Anforderungen an die Qualitätssicherung und der Notwendigkeit eines wirtschaftlichen Ressourceneinsatzes nicht mehr überlebensfähig. Ohne die genügende Zahl von Ärzten und Pflegekräften kann die Sicherheit der Patienten nicht gewährleistet werden. Und diese hat immer oberste Priorität.

    Das von Ihnen angesprochene Thema der hausärztlichen Notfallversorgung und der Terminservicestellung betrifft ausschließlich den Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigung. Wir sind bei diesen Themen in einem engen Austausch mit der kassenärztlichen Vereinigung. Die Letztentscheidung liegt jedoch bei der Kassenärztlichen Vereinigung.

    Andere Themen wie z.B. die Notfallversorgung werden derzeit in verschiedenen Arbeitsgruppen des Gemeinsamen Bundesausschusses beraten. An den Sitzungen der Arbeitsgruppen nehmen Ländervertreter teil, damit die Interessen der Bundesländer gewahrt werden. Auch Schleswig-Holstein ist in diversen Arbeitsgruppen vertreten, damit die besonderen Interessen eines Flächenlandes und die besondere Situation der Inseln ausreichend berücksichtigt werden.

    Die von Ihnen angesprochenen Konsequenzen, die sich aus dem DRG-System ergeben, können nur auf Bundesebene gelöst werden, da es sich beim Entgeltrecht um bundesrechtliche Regelungen handelt. Aber auch hier sind wir in den entsprechenden Gremien vertreten, um die Interessen Schleswig-Holsteins zu vertreten.

    Sobald die entsprechenden Vorgaben des G-BA zur Notfallversorgung vorliegen, werden wir diese zügig in Schleswig-Holstein umsetzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ute Golbach



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    Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
    des Landes Schleswig-Holstein

    Referat Krankenhauswesen und –finanzierung, ambulante und
    sektorenübergreifende Versorgung, Rettungswesen

    VIII 424 Krankenhausfinanzierung, Krankenhausplanung

    Adolf-Westphal-Straße 4
    24143 Kiel
    T +49 431 988-5431
    F +49 431-988618-5431
    Ute.Golbach@sozmi.landsh.de
    www.schleswig-holstein.de

  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    01-11-16 13:41 Uhr

    Hallo Förderverein Tönninger Krankenhaus eV,

    herzlichen Glückwunsch zur Übergabe Ihrer Petition! Ihre Botschaft ist angekommen und Sie haben gezeigt, dass 3.218 engagierte Menschen hinter Ihrem Anliegen stehen.