Wir fordern den Kreis Nordfriesland auf, im Interesse der Eiderstedter Bevölkerung, der Urlauber und Tagesgäste dafür zu sorgen, dass eine dauerhafte 24-Stunden-Notfallversorgung an 365 Tagen im Jahr auf Eiderstedt sichergestellt ist.Dies kann nur unter Beibehaltung der vorhandenen und zu erhaltenden Krankenhausstruktur in Tönning mit der bisherigen Institutsambulanz weiterhin sichergestellt werden! Nur dadurch können die für eine 24-Stunden-Notfallversorgung erforderlichen Bereitschaftskapazitäten abgedeckt werden.

Begründung

Da sich Notfälle nicht an festen Sprechzeiten und an Werktagen orientieren, sind sich die Akteure auf Eiderstedt sicher, dass nur mit öffentlichem Nachdruck eine den Erforderlichkeiten des ländlichen Raums entsprechende medizinische Versorgung erhalten bleiben kann. Die wohnortnahe medizinische Behandlung Rund um die Uhr ist als Form der Daseinsvorsorge ein wichtiger Bestandteil den der Kreis Nordfriesland für seine Bevölkerung aufrechterhalten muss.

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Neuigkeiten

  • Eiderkurier:
    Das Klinikum Nordfriesland befindet sich seit einigen Jahren in einem wirtschaftlich schwierigen Fahrwasser. Im Rahmen der erforderlichen wirtschaftlichen Gesundung des Unternehmens mit 1.350 Mitarbeitern hatte der Kreis Nordfriesland als Träger der Einrichtung im März beschlossen, dass ein Ende der stationären Versorgung in der Klinik Tönning spätestens zum 30. Juni 2017 angestrebt wird, vorausgesetzt, dass der Betrieb aus organisatorischen und personellen Gründen bis zu diesem Zeitpunkt sichergestellt werden kann.

    „Leider müssen wir diesen Termin auf den 31.12.2016 vorziehen“, berichtet Christian von der Becke, Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland. „Aufgrund der für Mitte 2017 angestrebten Schließung orientieren sich viele Tönninger Mitarbeiter bereits jetzt neu. Erschwerend kommt hinzu, dass – wie berichtet – Verträge im ärztlichen Bereich zum Jahresende auslaufen. Wir finden im gleichen Maße für Tönning keinen neuen Mitarbeiter mehr, so dass wir diese Fluktuation nicht länger auffangen können.“ Die Konsequenz daraus ist jetzt die Einstellung der stationären Versorgung in Tönning.Die ambulante Versorgung geht weiter!

    „Die Schließung gilt ausdrücklich nicht für die ambulanten medizinischen Angebote in Tönning“, betont der Geschäftsführer. „Das bedeutet, dass sowohl die Frauenarztpraxis, die chirurgische Praxis und auch die neurochirurgische Praxis weiterhin im bekannten Umfang die Patienten während der Praxiszeiten versorgen“. Organisatorisch sind die drei Praxen im „Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)“, das zum Klinikum Nordfriesland gehört, zusammengefasst.

    Es ist zudem geplant, dass in Tönning auch weiterhin ambulante Operationen durchgeführt werden. Ebenso bleiben die ambulanten Angebote im Therapiezentrum des Klinikums in Tönning erhalten. Auch die Patienten des Adipositas Zentrums Nord müssen sich keine Sorgen machen. „Die Versorgung geht vollumfänglich in der Klinik Husum weiter. Alle Kräfte und alle Leistungen konzentrieren wir somit an einem Standort“, so von der Becke.

    Notfallversorgung auf Eiderstedt

    Die Rund-um-die-Uhr-Notfallversorgung in Eiderstedt wird weiterhin sowohl durch den Notdienst der niedergelassenen Ärzte als auch durch den Rettungsdienst Nordfriesland sichergestellt. „In Tönning verbleibt ein Notfalleinsatzfahrzeug mit einem qualifizierten Notarzt an Bord“. Darüber hinaus werden derzeit Erfolg versprechende Gespräche mit anderen Trägern im Gesundheitswesen geführt, um ein weiteres Angebot in der Notfallversorgung in der Region St. Peter-Ording zu entwickeln.

  • www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/das-nachgebesserte-buergerbegehren-id15161776.html

    www.facebook.com/Z.Grundversorgung/photos/a.332388736901681.1073741830.318683208272234/807740382699845/?type=3&theater

    www.facebook.com/LasseLorenzenZ/photos/gm.612422695609210/1363577133706764/?type=3&theater

  • Husumer Nachrichten zur Podiumsdiskussion in Tating

    www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/notfall-versorgung-bleibt-gesichert-id15543391.html

    Wie geht es auf Eiderstedt nach der Schließung des Tönninger Krankenhauses zum 1. Januar 2017 weiter? Das war Thema einer Podiumsdiskussion in Tating.

Pro

Wer schon einmal im Krankenwagen transportiert wurde, weiß, es ist alles andere als bequem. Wenn dann noch wie in meinem Fall, damals, die B5 gesperrt ist, der Krankenwagen von Tönning bis Husum eine Stunde fährt, steigt man mit starken Rückenschmerzen aus. Wenn ich mir so eine Fahrt von St.Peter vorstelle, halte ich es für unzumutbar für den jeden Patienten.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.