18.07.2026, 07:26
Wie rücksichtslos und kurzsichtig bei der Infrastrukturplanung in unserer Region vorgegangen wird, zeigt sich aktuell drastisch am Beispiel der dreiwöchigen Vollsperrung des einzigen Bahnübergangs durch die Deutsche Bahn.
Während der motorisierte Verkehr über Assmannshausen oder den Presberg ausweichen kann, wurden die schwächsten Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – schlichtweg vergessen. Sie stehen vor einer unüberwindbaren Treppe und werden gezwungen, sich dort mühsam hochzuquälen.
Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen:
-Ein minimaler Aufwand: Es hätte genügt, an der Treppe rechts ein kleines Stück des Geländers vorübergehend zu entfernen.
Die Lösung: Eine provisorische Rampe aus Holz hätte ausgereicht, um den Übergang für Kinderwagen, Fahrräder und Rollstühle passierbar zu machen. Platz dafür wäre mehr als genug vorhanden gewesen.
Dass weder die Deutsche Bahn von sich aus so weit denkt, noch die Stadt und die Lokalpolitik eine solche banale Sicherheitsmaßnahme im Vorfeld vehement für die Bürger und Gäste eingefordert haben, ist bezeichnend.
Wenn die Verantwortlichen es versäumen, bei so wesentlichen Projekten die grundlegende, barrierefreie Alltagssicherheit einzufordern, läuft etwas gewaltig schief. Wir können und wollen uns dieses Chaos für die anstehenden Baustellenjahre nicht mehr bieten lassen.
Genau deshalb fordern wir mit dieser Petition ein radikales Umdenken! Unterstützen Sie uns, damit Bürger und Gäste bei zukünftigen Planungen nicht mehr sprichwörtlich auf der Strecke bleiben