• Petition in Zeichnung

    at 03 May 2021 20:24

    Liebe Mitstreiter,

    vielen Dank für Eure Unterstützung bis hierher - wir haben mehr als 500 Unterschriften gesammelt. Aber wir brauchen noch viel mehr! Bitte teilt die Petition über alle Euch verfügbaren Kanäle. Nutzt Eure Kontakte, bespielt Facebook-Gruppen, teilt den Link mit Euren Freunden und bittet Eure Nachbarn um Unterstützung!
    Die Zeit ist reif - Emil Reisinger, einer der Corona-Experten der Landesregierung, fordert heute abend (19 Uhr 04) in der Ostseezeitung, jetzt die Schulen zu öffnen:

    www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/MV-kann-die-Schulen-jetzt-wieder-oeffnen-sagt-Corona-Experte-Reisinger

    Wir wollen unsere Petition dem Landtag übergeben. Unsere Kinder brauchen Euch. Helft bitte mit!

    Herzliche Grüße
    Angela Peters

  • Änderungen an der Petition

    at 28 Apr 2021 15:03

    Zu 3: Aufgrund einiger Nachfragen erfolgt die Klarstellung, dass es nicht unsere Forderung ist eine Impfpflicht für Lehrer einzuführen!

    Zu 5.: Zusätzliche Lernangebote sollen in den Schulalltag möglichst intergriert werden können.


    Neuer Petitionstext:

    1. Beendigung des Sonderopfers der SchülerInnen: Solange Handwerk, Industrie und andere Wirtschaftsunternehmen nicht den gleichen Coronaschutzmaßnahmen unterworfen sind, darf die Schulschließung nicht an strengere Inzidenzen gekoppelt werden, als im Bundesinfektionsschutzgesetz vorgesehen.

    2. Weitere verpflichtende Schnelltestungen mehrmals wöchentlich in allen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen, nicht nur in den Schulen.

    3.  Konsequente und unverzügliche Impfung aller Lehrkräfte und ErzieherInnen. ErzieherInnen auf freiwilliger Basis. 

    4.  Die strikte Einhaltung von Schutz-, Abstands- und Hygienemaßnahmen, einschließlich des Tragens von Mund-Nase-Schutz und der Händedesinfektion.

    5.  Zusätzliche Unterrichtsangebote zur Aufholung der bereits eingetretenen Defizite (bspw. Samstagsunterricht oder Lernangebote während der Sommerferien).Sommerferien oder zusätzliche Unterrichtsangebote im Rahmen des Ganztagsunterrichts).

    6.  Priorisierung der Schulen bei der Nachverfolgung von Infektionsketten durch die Gesundheitsämter. Die Gesundheitsämter müssen effektiver werden.

    7.  Installation von Luftfiltern in allen Klassenzimmern der öffentlichen und privaten Schulen.

    8.  Erhöhung der Anzahl der Schulbusse und Busverbindungen.



    Neue Begründung:

    Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht!

    Die Schulschließung ist in Mecklenburg-Vorpommern in der 4. VO zur Änderung der 2. Schul-Corona- VO M-V geregelt. Hiernach sind die Schulen geschlossen und bleiben es auch, bis die 7-Tage-Inzidenzdie 7-Tage-Inzidenz landesweit mindestens sieben Tage in Folge ununterbrochen unter 100 liegt. Dasliegt. Das ist eine drastische Verschärfung gegenüber der Bunderegelung (IfSG), welche bei 7-Tagesinzidenzen oberhalb von 100 bis hin zu 165 immerhin Wechselunterricht gestattet.

    Nach dem Stand der Wissenschaft ist eine ausschließliche Orientierung an Inzidenzzahlen nicht zielführend; vgl. RKI

    Statt der alleinigen Betrachtung von Inzidenzen bietet sich eine Einzelfallanalyse an, wo genau die Fälle aufgetreten sind, um Einschränkungen und Nachverfolgungen lokal vorzunehmen. Dies gilt insbesondere für das dünn besiedelte Mecklenburg-Vorpommern. Es ist aberwitzig, dass es für die Schulöffnung darauf ankommt, dass die Inzidenzen landesweit für 7 Tage in Folge unter 100 sinken. Ob Schulen in Bergen auf Rügen schließen müssen, darf nicht davon abhängen, wie das Infektionsgeschehen in Ludwigslust aussieht. Das ist Willkür!

    Ärzte warnen vor erneuten Schließungen: „Wir können Kinder und Jugendliche nicht ständig von einem in den nächsten Bildungs-Lockdown schicken. Seelische und körperliche Nebenwirkungen fehlender sozialer Kontakte und mangelnder Bewegungsmöglichkeiten sind schon jetzt zu spüren“ sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Dr. T. Fischbach, der „Ärzte Zeitung“ am 19.04.2021.

    Bevor der Präsenzunterricht eingestellt wird, müssen alle anderen Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens heruntergefahren werden. Die bisherigen „Lockdowns light“, haben letztendlich unsere Kinder mit größter Härte getroffen. Mit Sonderopfern der Kinder muss Schluss sein!

    Der Spiegel zitiert Prof. J. Hübner, Universität München: „In vielen Bereichen seien Einschränkungen mit Geld wiedergutzumachen. Doch bei Kindern und Jugendlichen gebe es so viele Kollateralschäden, wenn sie ständig daheim seien. Dazu zählt er etwa Fälle von häuslicher Gewalt, Bewegungsmangel durch ausfallenden Sport- und Schwimmunterricht und eine fehlende Interaktion mit Freunden. Ganz zu schweigen vom verpassten Schulstoff“.

    "Wenn sich die Kinder kontrolliert in der Schule sehen könnten, würde auch der Anreiz sinken, sich nach der Schule unkontrolliert zu treffen" zitiert die Ostseezeitung vom 24./25. 4. 2021 den Kinderarzt Dr. S. Büchner aus Güstrow, Landessprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

    Die Pandemie wird das gesamte Kalenderjahr 2021 und, je nach Auftreten neuer Virusmutanten, auch noch 2022 anhalten. Jeanhalten. Je länger die Krise dauert, desto bedeutender ist es, die Grundrechte zu wahren und eine sinnvolle Priorisierung vorzunehmen. Priorität hat für uns nicht die Arbeit in Friseurläden, Großraumbüros, Industrieunternehmen, auf dem Bau und im Handwerk, solange in Schulen nicht in Präsenz unterrichtet werden darf.

     Das Das Homeschooling ist ineffektiv. Aus einer Studie der Universität Oxford geht hervor, dass Schulkinder zu Hause während des Lockdowns wenig bis nichts gelernt haben. Dies ist ein besonderes Problem für Kinder mit Eltern ohne akademischen Hintergrund. Die Motivation der Kinder sinkt, je länger kein normaler Schulbetrieb stattfindet. Demotivierend wirken auch ständig wechselnde Beschulungssituationen.

    Wenn die Schulen bestimmte Lehrinhalte nicht mehr vermitteln, führt das dazu, dass Bildungsziele nicht mehr erreichbar und Lernerfolge weder messbar noch vergleichbar sind. Zeugnissesind. Zeugnisse der Übergangsklassen 6 bzw. 4 in den einzelnen Bundesländern können ebenso wenig miteinander verglichen werden wie Abschlusszeugnisse.

    Mitten in der dritten Welle muss es unser Ziel sein, konsequent strategische Maßnahmen in den Schulen einzusetzen, um bis zum Abklingen mit der Pandemie leben zu können. Mag auch zum Ende des Sommers ein Großteil der Erwachsenen geimpft sein, wird der Herbst gleichwohl viele Infektionen unter den Kindern bringen. Was soll dann mit den Kindern passieren, die 2020 eingeschult wurden und bis heute nicht recht wissen, was Schule ist? Sollen die Älteren in ihr drittes Schuljahr ohne regelmäßige Beschulung gehen? Es darf keine Unterrichtszeit mehr weggeworfen werden!

    Schluss mit dem Sonderopfer unserer Kinder! Wir fordern Präsenzunterricht im Rahmen des bundesrechtlich Zulässigen. Unsere Kinder sind die Zukunft des Landes Mecklenburg-Vorpommern! Mecklenburg-Vorpommern! 


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 360 (319 in Mecklenburg-Vorpommern)

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