• Änderungen an der Petition

    16.02.2016 10:10 Uhr

    Ergänzende Informationen, die hoffentlich helfen werden, die Politik von ihrem Irrweg abzubringen.
    Neue Begründung: Während die desolate Haushaltslage der Stadt Wipperfürth durch Fakten belegt ist, sind Begriffe wie der Stadt ein neues Gesicht verleihen, die Stadt zukunftsfest machen oder die Aufenthaltsqualität steigern eher nichts sagend.
    Wobei man der Stadt sofort ein neues Gesicht geben, oder auch die Aufenthaltsqualität steigern könnte. Man bräuchte nur dafür zu sorgen, dass sie sauberer wird.
    Zukunftsfest könnte man die Stadt durch die Ansiedlung von Unternehmen machen. Dadurch ließe sich das Gewerbesteueraufkommen erhöhen und mit den Mehreinnahmen die finanzielle Lage der Stadt verbessern.
    Aktuell macht man es genau anders herum. Man gibt Geld aus was man nicht hat, für Dinge die man nicht braucht und greift später dem Wipperfürther Bürger in die Tasche, um diesen Unsinn zu bezahlen.
    Durch den sofortigen Verzicht auf die Fortführung des Innenstadtkonzepts ließen sich ca. 3 Mio Euro sparen. Nicht vergessen werden sollten dabei auch die Mittel von Land und Bund, für die unterm Strich der Bürger ebenfalls aufkommen muss.
    Nicht nur, dass durch den Innenstadtumbau im Rahmen des InHK die zukünftige Erreichbarkeit der Innenstadt, durch Sperrung der Hochstraße, erschwert wird. Es ist sicher, dass durch die Ausgaben von etwa 20 Millionenen Euro für das gesamte InHK massive Steuererhöhungen auf die Wipperfürther Bürger zukommen werden.
    Dazu kommt ein massiver Wettbewerb auch innerhalb der Oberbergischen Kommunen, der nur eine Gruppe Verlierer hinterlassen wird. Und zwar die Bürger, weil die Verursacher am traurigen Ende nicht mehr im Stadtrat sitzen oder nicht mehr im Amt sind.
    In diesem Kontext ist auf den auf den Autor Niko Paech und dessen Buch „Befreiung vom Überfluss“ (Oekom Verlag, München) zu verweisen, der sich mit exakt diesem Problem beschäftigt. Zitat: „Jedes noch so kleine Unternehmen oder abgelegene Dorf sieht sich gezwungen, für den europäischen (und globalen) Wettbewerb aufzurüsten. Ganz gleich ob aus defensiven oder offensiven Erwägungen: Vorsorgliche Investitionen in zusätzliche Verkehrsanbindungen, Großprojekte und andere Mobilmachungen sind nun unabdingbar. Die hinlänglich bekannte Konsequenz ist ein materieller Rüstungswettlauf, den langfristig niemand gewinnen kann, weil jeder vorübergehende Vorsprung nur die infrastrukturelle Nachrüstung der Zurückgefallenen vorprogrammiert. Aber ein Verlierer steht auf jeden Fall fest: die Ökosphäre.“
    Aus dem vorstehenden Text geht eindeutig der Irrweg hervor, der mit der Umsetzung des InHK und der damit verbundenen Ressourcenverschwendung einhergeht. Es werden zukünftige finanzielle Handlungsspielräume eingeengt, funktionsfähige Lampen verschrottet und ganze Pflastersteine sinnlos ausgetauscht. Wer diese Handlungen unter dem Begriff, ´....die Stadt zukunftsfest zu machen!´ zusammenfasst, hat einfach nicht begriffen, in welch einer Situation wir uns mittlerweile befinden und dass dieser Aktionismus nur Schaden verursacht.

Helfen Sie uns, unsere Unabhängigkeit von Parteien, Politik und Wirtschaft weiterhin zu sichern!

Jetzt spenden