Region: Bischberg

Schnelles Internet für ganz Bischberg – Glasfaserausbau jetzt vollständig umsetzen!

Petition is addressed to
Bürgermeister Michael Dütsch, Gemeinderat Bischberg

304 Signatures

100 %
270 from 220 for quorum in Bischberg Bischberg

304 Signatures

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270 from 220 for quorum in Bischberg Bischberg
  1. Launched October 2025
  2. Time remaining > 7 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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News

03/30/2026, 15:15

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

die Gemeinde Bischberg hat auf unsere Petition reagiert und den aktuellen Stand zum Glasfaserausbau veröffentlicht.

➡️ Derzeit liegt noch keine finale Entscheidung vor, da wichtige Ergebnisse der Markterkundung fehlen.
➡️ Es wird geprüft, ob der Ausbau eigenwirtschaftlich durch Unternehmen erfolgt oder Fördermittel notwendig sind.
➡️ Ein sofortiger, flächendeckender Ausbau durch die Gemeinde selbst ist aktuell nicht umsetzbar.
➡️ Zudem wird überlegt, gemeinsam mit anderen Kommunen Förderchancen zu verbessern.

💬 Was bedeutet das für uns?
Der Ausbau ist weiterhin unklar – aber: Das Thema ist offiziell auf dem Tisch, auch dank unserer Petition.

❗ Warum wir dranbleiben müssen:
Gerade weil aktuell keine klare Lösung vorliegt, ist öffentlicher Druck entscheidend, damit Bischberg nicht weiter abgehängt wird.

👉 Bitte teilt die Petition weiterhin und sprecht darüber – jede Stimme zählt!
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass schnelles Internet endlich Realität wird.



02/13/2026, 12:24

Glasfaser ist Standortpolitik – jetzt Fördermittel sichern

Die aktuelle Versorgungslage zeigt ein klares Bild:
Während Teile des Ortskerns von Bischberg aufgrund gemeldeter Kabel-Gigabitversorgung als förderrechtlich ausgeschlossen gelten, sind die Gemeindeteile Trosdorf, Weipelsdorf, Rothof und Tütschengereuth weiterhin ohne flächendeckende Gigabit-Infrastruktur.

Das bedeutet:
Hier besteht Förderfähigkeit.
Hier können öffentliche Mittel eingesetzt werden.
Hier entscheidet aktives Handeln über die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde.

Seit 2023 ist ein Kupferanschluss kein Förderhindernis mehr. Maßgeblich ist die 250-Mbit/s-Schwelle. Wer heute nur auf bestehende Alttechnik verweist, ignoriert die Realität moderner Infrastrukturpolitik.

Glasfaser ist kein Luxusprojekt. Sie ist ein harter Standortfaktor.

Sie beeinflusst:

die Ansiedlung und Erweiterung von Gewerbebetrieben

die Attraktivität für Fachkräfte

Immobilienwerte in den Ortsteilen

kommunale Steuereinnahmen

langfristige Wettbewerbsfähigkeit

Wenn wir Förderchancen nicht nutzen, wandern Investitionen dorthin ab, wo Infrastruktur konsequent ausgebaut wird.

Eine Gemeinde, die ihre Ortsteile digital zurücklässt, schwächt sich selbst.

Deshalb braucht es jetzt:

Eine verbindliche Ausbau- und Förderstrategie für alle unterversorgten Gemeindeteile

Transparenz über Anträge, Fristen und Planung

Klare Priorisierung von Glasfaser statt Übergangslösungen

Die Kartenlage ist bekannt.
Die Förderbedingungen sind klar.
Die Möglichkeit besteht.

Jetzt geht es um Weitsicht – nicht um Verwaltung des Status quo.


02/13/2026, 03:48

Im Austausch mit der Stadtnetz Bamberg wurde uns mitgeteilt, dass unter den aktuellen wirtschaftlichen und förderpolitischen Rahmenbedingungen kein eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau in Bischberg vorgesehen ist. Konkrete Ausbaupläne oder zeitliche Perspektiven bestehen derzeit nicht.

Als Begründung werden insbesondere Finanzierungsbedingungen, fehlende Förderkulissen sowie die bestehende Versorgung über kupferbasierte Technologien genannt. Eine öffentliche fachliche Stellungnahme zur Veröffentlichung im Rahmen unserer Petition möchte das Unternehmen aktuell nicht abgeben.

Damit ist klar: Ohne aktives politisches Handeln wird sich an der Situation kurzfristig nichts ändern.

Schnelles und stabiles Internet ist jedoch keine freiwillige Zusatzleistung, sondern Teil der kommunalen Daseinsvorsorge im digitalen Zeitalter. Familien im Homeoffice, Schülerinnen und Schüler im digitalen Unterricht, Gewerbetreibende und Selbstständige sind auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen.

Gerade vor den Kommunalwahlen am 8. März erwarten wir daher von allen Kandidatinnen und Kandidaten eine klare Positionierung:

Wie soll der Glasfaserausbau in Bischberg konkret vorangebracht werden?

Welche Fördermöglichkeiten sollen geprüft werden?

Welche Kooperationsmodelle kommen in Betracht?

Gibt es einen politischen Fahrplan?

Die Bürgerinnen und Bürger haben ein berechtigtes Interesse an Transparenz, Verbindlichkeit und Zukunftsperspektiven.

Unsere Petition versteht sich daher nicht als Kritik an einzelnen Akteuren, sondern als konstruktiver Impuls, dieses zentrale Zukunftsthema jetzt entschlossen anzugehen.


02/12/2026, 05:44

www.infranken.de/lk/gem/bamberg/millionen-fuers-schnelle-internet-art-5382932

Warum der Glasfaserausbau in unserer Region bis heute nicht umgesetzt wurde

Bereits im Jahr 2022 berichtete inFranken.de über Millionenbeträge für den Ausbau des schnellen Internets in Bischberg im Landkreis Bamberg. Damals war von rund zehn Millionen Euro Fördermitteln für den Glasfaserausbau die Rede. Ziel war eine nahezu flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigem Internet.

Heute – vier Jahre später – ist klar: Der Ausbau wurde nicht wie angekündigt umgesetzt. Fördermittel sind verstrichen oder wurden nicht vollständig abgerufen. Statt sichtbarer Baufortschritte stehen viele Bürgerinnen und Bürger weiterhin ohne zukunftsfähigen Glasfaseranschluss da.

Warum ist das passiert?

Mehrere Faktoren spielen hierbei eine Rolle:

Komplexe Förderverfahren mit langen Bearbeitungszeiten

Hoher bürokratischer Aufwand für Kommunen

Verzögerungen bei Planung, Ausschreibung und Genehmigung

Veränderte Förderbedingungen und Fristen

Fehlende personelle Ressourcen auf kommunaler Ebene

Wenn Fördermittel nicht innerhalb bestimmter Fristen verbaut werden, verfallen sie oder müssen zurückgegeben werden. Genau das scheint hier geschehen zu sein. Die Leidtragenden sind die Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Betriebe, die weiterhin auf leistungsfähige digitale Infrastruktur warten.

Schnelles Internet ist keine Option, sondern Grundversorgung.
Für Homeoffice, Schule, Handwerk, digitale Verwaltung und wirtschaftliche Entwicklung ist Glasfaser längst unverzichtbar. Jede verlorene Förderperiode bedeutet verlorene Zeit – und verlorene Zukunftschancen für unsere Region.

Mit unserer Petition auf OpenPetition setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass:

Fördermittel künftig verbindlich und transparent umgesetzt werden

Verantwortlichkeiten klar benannt werden

neue Förderprogramme aktiv und fristgerecht genutzt werden

der Glasfaserausbau endlich Realität wird

Wir bleiben dran – für eine digitale Zukunft in unserer Gemeinde.

Bitte unterstützt unsere Forderung weiterhin mit eurer Unterschrift und teilt diese Petition.


01/31/2026, 00:00

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Gemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.
Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/schnelles-internet-fuer-ganz-bischberg-glasfaserausbau-jetzt-vollstaendig-umsetzen

Warum fragen wir das Parlament?

Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.


01/30/2026, 03:05

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

vielen Dank für Ihre Unterstützung der Petition „Schnelles Internet für ganz Bischberg“.

Wir möchten Sie heute über den aktuellen Stand informieren. Die Gemeinde Bischberg hat bestätigt, dass sich der Gemeinderat erneut mit dem Thema Glasfaserausbau befassen wird. Nach Auskunft der Verwaltung sind öffentliche Gemeinderatssitzungen voraussichtlich am 19. März 2026 sowie am 23. April 2026 vorgesehen.

Diese Termine liegen nach den Kommunalwahlen am 8. März 2026.
Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Festlegung der Sitzungstermine sowie der Tagesordnungspunkte in der Zuständigkeit des 1. Bürgermeisters liegt.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegen noch keine Informationen vor, ob und wann das Thema Glasfaserausbau konkret auf die Tagesordnung gesetzt wird. Die jeweiligen Ladungen und Tagesordnungen werden im Mitteilungsblatt der Gemeinde veröffentlicht.

Ein sachlicher Hinweis zur Petition konnte im Mitteilungsblatt der Gemeinde leider nicht veröffentlicht werden. Unabhängig davon bleibt das Anliegen weiterhin Bestandteil der politischen Diskussion in Bischberg.

Ich werde die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und Sie transparent über neue Informationen auf dem Laufenden halten. Vielen Dank nochmals für Ihr anhaltendes Interesse und Engagement.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Marcus und Team


01/24/2026, 03:51

Jetzt ist eure Unterstützung besonders wichtig!

Unsere Petition „Schnelles Internet für ganz Bischberg“ hat das Quorum erreicht – ein starkes Zeichen aus der Bürgerschaft! Nun werden offiziell Stellungnahmen von ALLEN Gemeinderäte eingeholt, die hier öffentlich einsehbar sein werden.

👉 Jetzt kommt es auf euch an:
Teilt die Petition weiter, sprecht darüber und bleibt aufmerksam. Je mehr Menschen den Prozess begleiten und Unterschreiben, desto größer ist der politische Druck für einen flächendeckenden Glasfaserausbau in ganz Bischberg.

Gemeinsam haben wir den ersten wichtigen Schritt geschafft – lasst uns jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass daraus auch konkrete Entscheidungen werden!


10/28/2025, 02:51

🟦 Gegenargumentation zum Sachstandsbericht der Gemeinde Bischberg – Glasfaserausbau 2025

Die Gemeinde Bischberg stellt in ihrem Bericht vom 20.10.2025 dar, dass sie aufgrund der aktuellen Förderrichtlinien keine Fördermittel mehr für den Glasfaserausbau erhält, da sie als „gut versorgt“ gilt. Diese Einschätzung greift jedoch zu kurz und verschleiert strukturelle Versäumnisse in der bisherigen Planung und Umsetzung.

1️⃣ Fehlende ganzheitliche Strategie – Ausbau nur in Teilgebieten

Bereits in den vergangenen Jahren wurden Glasfasernetze nicht flächendeckend, sondern nur in ausgewählten Neubaugebieten oder Straßen verlegt. Dadurch sind große Teile der Gemeinde – insbesondere in Trosdorf, Weipelsdorf, Rothhof und älteren Wohnbereichen von Bischberg – weiterhin ohne direkten Glasfaseranschluss (FTTH).

Statt einen gemeindeweiten, abgestimmten Ausbauplan zu verfolgen, wurde in mehreren Etappen nur dort gebaut, wo es wirtschaftlich oder logistisch einfach war. Das führte dazu, dass die Gemeinde heute nicht mehr als förderfähig gilt, obwohl faktisch kein vollständiges Glasfasernetz existiert.

2️⃣ Politisches Versäumnis bei Förderanträgen

Andere vergleichbare Gemeinden in Oberfranken haben bereits zwischen 2018 und 2021 erfolgreich Fördermittel für flächendeckende Glasfaserprojekte erhalten.
Bischberg hätte in dieser Phase ebenfalls Förderanträge stellen können – als die Bedingungen deutlich günstiger waren. Stattdessen wurde sich zu lange auf bestehende Anbieter verlassen und die Förderfenster ungenutzt verstreichen lassen.

Dadurch gilt Bischberg heute als „teilweise ausgebaut“ – was nach neuer Förderrichtlinie bedeutet, dass keine staatliche Förderung mehr möglich ist, selbst wenn ganze Straßenzüge noch unterversorgt sind.

3️⃣ Falsche Bewertung der „Versorgungslage“

Die Einstufung „gut versorgt“ basiert auf theoretischen Bandbreiten, die Anbieter angeben – nicht auf tatsächlichen Messergebnissen. Viele Bürgerinnen und Bürger berichten, dass die realen Geschwindigkeiten weit unter den versprochenen Werten liegen.
Trotzdem gelten Anschlüsse mit 50–100 Mbit/s technisch als ausreichend, um aus der Förderung zu fallen – obwohl sie nicht zukunftssicher sind.

4️⃣ Fehlende Transparenz und Bürgerbeteiligung

Die Bevölkerung wurde bislang nicht aktiv in die Planungen einbezogen, obwohl viele Bürger den flächendeckenden Ausbau fordern. Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen oder Anwohnergruppen hätte politische Unterstützung und mehr Druck auf Anbieter und Förderstellen erzeugt.

5️⃣ Versäumte Chancen durch unklare Prioritäten

Die Gemeinde verweist auf Gespräche mit mehreren Anbietern, die jedoch abgelehnt wurden. Dass keine Lösung für alle Ortsteile erreicht wurde, zeigt: Es fehlte an politischem Willen und Mut, eine langfristige, strategisch durchdachte Lösung durchzusetzen.
Stattdessen wurde zugelassen, dass nur wirtschaftlich attraktive Gebiete erschlossen werden – auf Kosten der gesamten Gemeinde.

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🔷 Fazit: Politisches Versagen statt technische Hürden

Die fehlende Förderung ist nicht allein auf zu hohe Fördervoraussetzungen zurückzuführen.
Sie ist eine direkte Folge politischer Fehlentscheidungen, ungenutzter Förderfenster und einer fehlenden Gesamtstrategie für den Glasfaserausbau in allen Gemeindeteilen.

Die Bürgerinnen und Bürger zahlen nun den Preis dafür – mit schlechterer digitaler Infrastruktur, geringerer Attraktivität für Familien und Betriebe und steigenden Kosten für einen späteren Nachholausbau.

➡ Es ist höchste Zeit, dass die Gemeinde Bischberg gemeinsam mit den Bürgern eine neue Initiative für einen flächendeckenden Ausbau startet – unabhängig von kurzfristigen Fördergeldern.


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