13.02.2026, 12:24
Glasfaser ist Standortpolitik – jetzt Fördermittel sichern
Die aktuelle Versorgungslage zeigt ein klares Bild:
Während Teile des Ortskerns von Bischberg aufgrund gemeldeter Kabel-Gigabitversorgung als förderrechtlich ausgeschlossen gelten, sind die Gemeindeteile Trosdorf, Weipelsdorf, Rothof und Tütschengereuth weiterhin ohne flächendeckende Gigabit-Infrastruktur.
Das bedeutet:
Hier besteht Förderfähigkeit.
Hier können öffentliche Mittel eingesetzt werden.
Hier entscheidet aktives Handeln über die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde.
Seit 2023 ist ein Kupferanschluss kein Förderhindernis mehr. Maßgeblich ist die 250-Mbit/s-Schwelle. Wer heute nur auf bestehende Alttechnik verweist, ignoriert die Realität moderner Infrastrukturpolitik.
Glasfaser ist kein Luxusprojekt. Sie ist ein harter Standortfaktor.
Sie beeinflusst:
die Ansiedlung und Erweiterung von Gewerbebetrieben
die Attraktivität für Fachkräfte
Immobilienwerte in den Ortsteilen
kommunale Steuereinnahmen
langfristige Wettbewerbsfähigkeit
Wenn wir Förderchancen nicht nutzen, wandern Investitionen dorthin ab, wo Infrastruktur konsequent ausgebaut wird.
Eine Gemeinde, die ihre Ortsteile digital zurücklässt, schwächt sich selbst.
Deshalb braucht es jetzt:
Eine verbindliche Ausbau- und Förderstrategie für alle unterversorgten Gemeindeteile
Transparenz über Anträge, Fristen und Planung
Klare Priorisierung von Glasfaser statt Übergangslösungen
Die Kartenlage ist bekannt.
Die Förderbedingungen sind klar.
Die Möglichkeit besteht.
Jetzt geht es um Weitsicht – nicht um Verwaltung des Status quo.