Noch 8 Tage

Schützt unsere Hebammen - Für die Zukunft von Mamas & Babys

Petition richtet sich an
GVK - Spitzenverband, Bundesministerium für Gesundheit

3.265 Unterschriften

33 %
10.000 für Sammelziel

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33 %
10.000 für Sammelziel
  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch 8 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

14.12.2025, 04:51

Änderungen an Informationen von den Hebammen.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern den GKV-Spitzenverband auf, die Arbeitsbedingungen und Vergütungsstrukturen für Hebammen sofort zu verbessern.

Dazu gehören:

    die Abschaffung der 250-€-Prämie, mit der Frauen ermutigt werden, ihre Hebamme zu melden,
  • eine gesetzliche Möglichkeit für Hebammen, bei Kursen faire Ausfallgebühren oder verbindliche Teilnahmebedingungen zu erheben,
  • faire Tarifverträge, die den realen Aufwand, die Verantwortung und die Belastung der Hebammen widerspiegeln.

Diese Maßnahmen können sofort umgesetzt werden, indem der GKV-Spitzenverband die entsprechenden Vergütungsrichtlinien und Vertragsregelungen anpasst und politisch notwendige Schritte einleitet.



Neue Begründung:

Hebammen leisten unverzichtbare Arbeit: Sie begleiten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, unterstützen Mütter und Babys – auch in schwierigen Situationen wie Frühgeburt oder Risikoschwangerschaft. Trotz dieser enormen Verantwortung arbeiten viele Hebammen unter Bedingungen, die weder fair noch nachhaltig sind. Die aktuellen Vergütungen decken ihren tatsächlichen Aufwand nicht ab, Schichten sind lang, Teams unterbesetzt und die Belastung wächst ständig.

Zusätzlich verschärfen zwei Fehlanreize die Situation massiv: Krankenkassen zahlen Frauen bis zu 250 €, wenn sie ihre Hebamme melden, etwa wegen angeblich zu kurzer Hausbesuche. Das führt zu Misstrauen und setzt Hebammen unter Generalverdacht. Gleichzeitig dürfen Hebammen für Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse keine Kaution oder verbindlichen Ausfallgebühren verlangen. Erscheinen Teilnehmerinnen nicht, tragen Hebammen alle Kosten selbst. Beides gefährdet ihre wirtschaftliche Existenz und die Versorgung der Familien.

Faire Vergütung, Schutz vor finanziellen Risiken und der Abbau solcher Fehlstrukturen sind dringend notwendig. Nur so können Hebammen weiter ihren wichtigen Beitrag für die Gesundheit von Müttern und Neugeborenen leisten. Jetzt muss gehandelt werden – für Hebammen, für Familien und für die Zukunft unserer geburtshilflichen Versorgung.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.768


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