14.07.2026, 06:00
Nach unzähligen Protesten, unzähligen Schreiben und Mails bis in den Landtag Sachsen-Anhalt, Gesprächen mit dem Landtagspräsidenten, dem Ministerpräsidenten, dem Petitionsausschuss des Landtages, Bundes- und Landtagsabgeordneten, Stadt-, Gemeinde- und Ortschaftsräten, Baumpflanzaktionen, unzähligen Teilnahmen an Stadtrats-, Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und Ausschusssitzungen, am Umzug des GCC, Informationsveranstaltungen der Bürgerinitiative, unzähligen Veröffentlichungen in Funk und Fernsehen, in der Presse und den sozialen Medien, Unterschriftensammlungen, Petitionen, Aufstellen von Bannern, Verteilung von Flyern und Informationsmaterial usw., gegen teilweisen Widerstand aus örtlicher Politik und Windkraftindustrie, trotz in unseren Augen mangelnder Unterstützung eigentlich für den Schutz der Dübener Heide Verantwortlicher, hat sich der Kampf der Bürgerinitiative „Gegenwind Dübener Heide“ seit 2024 für den Erhalt unserer Heimat und gegen die geplanten Windindustrieanlagen mitten im Wald unseres Naturparks „Dübener Heide“ gelohnt.
Nach dem Beschluss des Gemeinderats Muldestausee am 02.06.2026 fasste die Regionale Planungsgemeinschaft Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg am 05.06.2026, 10:07 Uhr, den Beschluss, sowohl das VRG XIX/ Windpark 34 (Schmerz) als auch die Alternativfläche Windpark 11 (Pouch) von einer weiteren Planung auszuschließen und andere weniger konfliktbelastete Flächen zur Erreichung des Flächenzieles von 1,9 % zu nutzen.
Vielen Dank an alle, die uns unterstützt und diesen Erfolg möglich gemacht haben.
Wir sehen dies auch als das Ergebnis eines klares Bekenntnisses der Politik in Sachsen-Anhalt zum Erhalt unseres wertvollen Naturparks Dübener Heide.