26.07.2026, 20:54
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung! Jede Unterschrift hilft dabei, die Diskussion über den Schutz des Europäischen Wildkaninchens auf eine sachliche und wissenschaftlich fundierte Grundlage zu stellen.
In den kommenden Wochen möchten wir das Thema um einen Aspekt erweitern, der angesichts des Klimawandels immer mehr an Bedeutung gewinnt: den vorbeugenden Wald- und Vegetationsbrandschutz.
Aus der Forschung ist bekannt, dass große Pflanzenfresser die Menge leicht entzündlicher Vegetation beeinflussen können. Gleichzeitig nimmt die Waldbrandgefahr in Deutschland durch längere Trockenperioden zu. Vor diesem Hintergrund stellt sich eine interessante Frage: Welchen Beitrag können auch kleinere heimische Pflanzenfresser wie das Wildkaninchen zur Reduzierung bodennaher Vegetation und damit möglicherweise zur Verringerung der Brandlast leisten?
Diese Fragestellung verdient aus unserer Sicht deutlich mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit. Deshalb möchten wir künftig Informationen und Fachbeiträge zu diesem Thema sammeln und den Dialog mit Feuerwehren, Forstleuten, Naturschutzfachleuten und Wissenschaft fördern.
Unabhängig davon bleibt die zentrale Botschaft unserer Petition bestehen: Das Europäische Wildkaninchen befindet sich vielerorts im Rückgang und erfüllt wichtige Funktionen im Ökosystem – sowohl als Pflanzenfresser als auch als bedeutendes Beutetier zahlreicher heimischer Arten. Deshalb sollte seine Bejagung auf nachweislich notwendige Ausnahmefälle zum Schutz kritischer Infrastrukturen beschränkt werden.
Wenn Sie Kontakte zu Feuerwehren, Forstbetrieben, Universitäten oder Naturschutzverbänden haben, freuen wir uns sehr über Hinweise und einen fachlichen Austausch. Nur gemeinsam können wir tragfähige Lösungen entwickeln, die sowohl dem Arten- als auch dem Klimaschutz dienen.
Vielen Dank, dass Sie unsere Initiative begleiten und weiterempfehlen!