Schutz und Erhalt von langjährig genutzten Erholungsgrundstücken - gegen Räumung / Abriss etc.

Petition richtet sich an:
Bezirksamt Treptow-Köpenick; Abgeordnetenhaus Berlin

2.096 Unterschriften

66 %
1.445 von 2.200 für Quorum in Berlin Treptow-Köpenick Berlin Treptow-Köpenick

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  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung noch > 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

04.08.2026, 05:41

Petition bis zum Maximum verlängert und Ergänzung einer aktuellen Veranstaltungsankündigung: Bürgerdialog des Ortsvereins Schmöckwitz zum Thema.


Neue Begründung:

Die betroffenen Grundstücke befinden sich an der Seddinpromenade / Wernsdorfer Str. 29 in Berlin-Schmöckwitz, Jagen 36, die teilweise seit 1930 von denselben Familien genutzt werden. Diese Erholungsflächen wurden über Generationen gepflegt, bebaut und gestaltet - mit genehmigten Aufbauten. Die letzte Baugenehmigung ist von 2008.

Mit der jüngsten Vertragsverlängerung wurde erstmals eine neue Klausel eingefügt, die vorsieht:

Ab dem 1. Mai 2030 sind die Flächen vollständig zu räumen.
Bis zum 30. Oktober 2030 müssen alle Aufbauten, Fundamente, Bodenversiegelungen, Einfriedungen, Abwassergruben sowie Anpflanzungen nicht-natürlicher Art entfernt sein.

Diese Regelung bedeutet den vollständigen Verlust von allem, was über Jahrzehnte mit großem persönlichem Einsatz, finanziellen Mitteln und Liebe aufgebaut wurde.

Eine solche Maßnahme ist für viele Mieter finanziell nicht tragbar.
Der Rückbau sämtlicher Aufbauten, Fundamente, Wege und Pflanzungen verursacht hohe Kosten, die viele - insbesondere auch ältere Menschen - nicht aufbringen können.
Dies führt unweigerlich zu existentieller Bedrohung bis hin zur Insolvenz.

Zudem wurde eine Pachterhöhung um 20 % festgelegt - ohne nachvollziehbare Begründung.
Seit der Eröffnung des Flughafens BER ist der Erholungswert im Gebiet zudem erheblich beeinträchtigt- insbesondere durch dauerhaften Fluglärm. Eine Pachterhöhung unter diesen Umständen ist nicht nachvollziehbar.

Darüber hinaus besteht keinerlei Kommunikation mit den Betroffenen. Es fanden keine Informationsveranstaltungen, Gespräche oder Abstimmungen statt. Die neuen Vertragsbedingungen wurden kommentarlos bei der Verlängerung des Mietvertrages vorgelegt - ohne jede Beteiligung der Mieter und Mieterinnen.

Besonders unglaubwürdig ist auch, dass die Räumung angeblich der Renaturierung dienen soll. Alle betroffenen Grundstücke sind von üppiger und vielfältiger Vegetation geprägt.
Einschließlich durchaus natürlich gewachsener Bäume. Wir gehen davon aus, dass wir der Statistik für Ausgleichsflächen geopfert werden. Es ist zu vermuten, dass das ehemalige Reifenwerk am Adlergestell in Schmöckwitz einem ähnlichen Zweck diente. Es ist bis heute alles andere, als renaturiert. Heute: Eine riesen Müllhalde.

Es bleibt anzumerken, dass auch Erholungsgrundstücke ebenso wie Kleingärten wichtige Biotope für Insekten und andere heimische Tierarten, wie z. Bsp. Igel und Frösche sind. Diesen Lebensraum würde man den Tieren entziehen. Eine Vereinbarkeit ist mit Natur und Artenschutz für uns nicht erkennbar.

Aktuelles: Am 11.09.2026 um 18:00 Uhr veranstaltet der Ortsverein Schmöckwitz einen Bürgerdialog zum Thema und weiteren Themen. Er findet im Dahme Yachtclub e. V., Schwarzer Weg 2, 12527 Berlin-Schmöckwitz statt. Zugang über Seddinpromenade.



Neues Zeichnungsende: 21.10.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.075 (1.438 in Berlin Treptow-Köpenick)


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