Schweinswale schützen – Keine Schallkanonen ohne ausreichende Umweltprüfung

Petition richtet sich an
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz , Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)

49 Unterschriften

0 %
49 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

49 Unterschriften

0 %
49 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 19.07.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Neuigkeiten

22.07.2026, 08:57

Sehr geehrte Unterstützende,

die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

Ihr openPetition-Team


21.07.2026, 15:17

Die Petition wurde aufgrund des Hinweises von OpenPetition überarbeitet. Die beanstandeten Aussagen wurden präzisiert, mit Quellen ergänzt und an den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst. Ziel der Änderungen ist es, die Petition sachlich, nachvollziehbar und wissenschaftlich fundiert darzustellen.


Neuer Titel: StopptSchweinswale schützen – Keine Schallkanonen fürohne CO₂-Endlagerausreichende in der Nordsee – Schweinswale schützen!Umweltprüfung

Neuer Petitionstext:

KlimaschutzUnsere und Artenschutz dürfen kein Widerspruch sein.Forderung

Wir fordern, dass seismische Untersuchungen mit sogenannten Airguns (Schallkanonen) zur Erkundung von CO₂-Speichern in der Nordsee nicht eingesetzt werden, solange nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass sie keine erheblichen Auswirkungen auf Schweinswale und andere Meeressäuger haben oder solange keine nachweislich umweltverträglichere Alternative verfügbar ist.Klimaschutz muss naturverträglich umgesetzt werden.PetitionDer Schweinswal ist die einzige dauerhaft in Deutschland heimische Walart. Er steht unter strengem Schutz nach deutschem und europäischem Naturschutzrecht und ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres einzigartigen Ökosystems Nordsee. Dennoch sollen im Zuge der Erkundung möglicher CO₂-Speicher in der Nordsee seismischenur Untersuchungendann mitgenehmigt sogenanntenwerden, Airguns (Schallkanonen) durchgeführt werden. Diese erzeugen extrem laute Schallimpulse, die sich unter Wasser über viele Kilometer ausbreiten.Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Unterwasserlärm das Orientierungsvermögen, die Kommunikation, die Nahrungssuche sowie das natürliche Verhalten von Schweinswalen erheblich beeinträchtigen kann. Gerade Schweinswale sindwenn auf ihrGrundlage hochentwickeltesdes GehörGenehmigungsverfahrens, angewiesen,der um Nahrung zu finden, sich zu orientierenUmweltverträglichkeitsprüfung und mitdes Artgenossenaktuellen zuwissenschaftlichen kommunizieren.WirKenntnisstands erkennennachvollziehbar an, dass die Speicherung von CO₂ ein möglicher Baustein im Kampf gegen den Klimawandel sein kann. Gerade deshalb muss sie jedoch naturverträglich erfolgen. Klimaschutz darf nicht auf Kosten streng geschützter Tierarten umgesetzt werden.Deshalb fordern wir:Keine Genehmigung für den Einsatz von Airguns (Schallkanonen) zur Erkundung von CO₂-Speichern in der Nordsee, solange nicht durch unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesengeprüft wurde, dass erhebliche Beeinträchtigungen von Schweinswalen und anderen geschützten Meeressäugern vermieden oder wirksam minimiert werden können.
Solange diese Prüfung keine ausreichende Sicherheit für den Schutz empfindlicher Meeressäuger bietet, dürfen solche Untersuchungen nicht durchgeführt werden.
Der Schutz geschützter Arten und ihrer Lebensräume muss bei allen Maßnahmen zum Klimaschutz nach dem Vorsorgeprinzip berücksichtigt werden. Klimaschutz und Artenschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden – sie müssen gemeinsam gedacht werden.
Begründung
Die Speicherung von Kohlendioxid (CO₂) in tiefen geologischen Formationen wird als mögliche Klimaschutzmaßnahme diskutiert. Gleichzeitig müssen mögliche Auswirkungen auf empfindliche Meeresökosysteme sorgfältig geprüft werden.
Für die Erkundung möglicher CO₂-Speicher können seismische Untersuchungen eingesetzt werden. Dabei kommen sogenannte Airguns (Schallkanonen) zum Einsatz, die starke Schallimpulse unter Wasser erzeugen und sich über größere Entfernungen ausbreiten können.
Im Forschungsprojekt GEOSTOR (CDRmare) werden unter anderem mögliche Umweltauswirkungen der CO₂-Speicherung in der Nordsee untersucht. Dabei wird auch betrachtet, welche Auswirkungen seismische Untersuchungen auf Schweinswale und andere MeeressäugerMeerestiere ausgeschlossen werdenhaben können.Vorrang für leisere und nachweislich umweltverträglichere Erkundungsmethoden.Konsequente Anwendung des Vorsorgeprinzips bei sämtlichen Genehmigungen.Vollständige, unabhängige und transparente Umweltverträglichkeitsprüfungen.Konsequente Einhaltung der europäischen FFH-Richtlinie sowie des Schutzes aller Natura-2000-Gebiete.Einen wirksamen Schutz der
Schweinswale und anderer Meeressäuger bei sämtlichen Planungen zur CO₂-Speicherung.Unterwasserlärm zählt heutegehören zu den bedeutendstenbesonders menschengemachtenlärmempfindlichen BelastungenMeeressäugern. unsererSie Meere.nutzen ZahlreicheSchall wissenschaftlichezur StudienOrientierung, belegen,Kommunikation und Nahrungssuche. Wissenschaftliche Untersuchungen zu seismischen Airgun-Untersuchungen in der Nordsee zeigen, dass starkesolche Schallquellen Meeressäugerdie stören, vertreibenEchoortungsaktivität und ihrdas Verhalten nachhaltigvon verändernSchweinswalen beeinflussen können.Der Schweinswal hat keine Stimme. Wir schon.Deshalb bitten wir Politik, Behörden und Unternehmen, Verantwortung zu übernehmen und Klimaschutz und Artenschutz gemeinsam zu denken.
Die Nordsee ist ein wichtiger Lebensraum des streng geschützten Schweinswals. Deshalb ist es notwendig, mögliche Auswirkungen menschlicher Eingriffe sorgfältig abzuwägen und das Vorsorgeprinzip anzuwenden.
Diese Petition richtet sich nicht nurgegen einKlimaschutz Wirtschaftsraum.oder die Erforschung von CO₂-Speichern. Sie istsetzt Lebensraum.Bittesich unterstützendafür Sieein, diesedass PetitionKlimaschutzmaßnahmen mitso Ihrerumgesetzt Unterschrift.Fürwerden, dass empfindliche Meeresökosysteme und geschützte Arten bestmöglich geschützt werden.
Wir bitten die zuständigen Behörden, bei allen Genehmigungen für seismische Untersuchungen in der Nordsee den Schutz unserervon Schweinswale.Schweinswalen Fürund eineanderen gesundeMeeressäugern Nordsee.umfassend Fürzu einenberücksichtigen Klimaschutz,und nur Maßnahmen zuzulassen, deren Umweltverträglichkeit nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand nachvollziehbar geprüft wurde.

Quellen

  1. GEOSTOR / CDRmare – Umweltauswirkungen der dieCO₂-Speicherung Naturund mitdenkt.Untersuchungen zu Schweinswalen: geostor.cdrmare.de/umweltrisiken/
  2. Sarnocińska et al. (2020): Harbor Porpoise (Phocoena phocoena) Reaction to a 3D Seismic Airgun Survey in the North Sea, Frontiers in Marine Science: www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmars.2019.00824/full
  3. GEOSTOR Forschungsprojekt: geostor.cdrmare.de/

Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 25 (25 in Deutschland)


21.07.2026, 10:40

Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.

Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen (Link/URL);

"Dennoch sollen im Zuge der Erkundung möglicher CO₂-Speicher in der Nordsee seismische Untersuchungen mit sogenannten Airguns (Schallkanonen) durchgeführt werden."

"Diese erzeugen extrem laute Schallimpulse, die sich unter Wasser über viele Kilometer ausbreiten."

"Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Unterwasserlärm das Orientierungsvermögen, die Kommunikation, die Nahrungssuche sowie das natürliche Verhalten von Schweinswalen erheblich beeinträchtigen kann."

"Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass starke Schallquellen Meeressäuger stören, vertreiben und ihr Verhalten nachhaltig verändern können."


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern