Sicherer Schulweg durch die Schützenstraße. "Schildbürgerstreich" Symbolpolitik am falschen Ort

Petition richtet sich an
Bürgermeister von Schönefeld

155 Unterschriften

Sammlung beendet

155 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 25.02.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

07.05.2026, 07:00

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir möchten Sie heute über den aktuellen Stand und unser weiteres Vorgehen informieren. Nach intensiver Prüfung der Daten und Rücksprache mit der Gemeinde hat sich ein Bild ergeben, das uns keine andere Wahl lässt, als den Fall nun an die Öffentlichkeit zu bringen.
Unsere Argumentationskette gegenüber der Gemeinde:

Daten-Manipulation: Ein direkter Vergleich unserer Messdaten mit dem geeichten Gerät der Gemeinde ergab eine minimale Abweichung von nur 2,5 bis 3 km/h. Wir haben unsere Werte als „net adjustment“ angepasst, um absolute Präzision zu gewährleisten. Dabei wurde jedoch klar: Die Gemeinde bereinigt ihre Daten offenbar gezielt, um die kritische V85-Grenze künstlich unter 40 km/h zu drücken und somit Handlungszwang zu vermeiden.

Die Blitzer-Lüge: Uns wurde mitgeteilt, der mobile Blitzeranhänger könne die gegenüberliegende Fahrbahn technisch nicht überwachen. Das ist nachweislich falsch. Uns liegt ein Bußgeldbescheid aus der Bohnsdorfer Chaussee (Richtung Bahnübergang) vor, der belegt, dass genau dieses Gerät dort erfolgreich die Gegenfahrbahn überwacht.

Amtlicher Offenbarungseid: Die Polizei lehnt Kontrollen vor Ort schriftlich ab, da die Straße für die Beamten „zu gefährlich“ sei. Wir fragen uns: Wenn es für geschulte Polizisten in Warnwesten zu gefährlich ist, wie kann die Gemeinde behaupten, dass für unsere Schulkinder keine Gefahr besteht?

Klarstellung zur politischen Instrumentalisierung: Auf dem Maifest wurde der Ortsvorsteher mit der Behauptung der AfD konfrontiert, es sei ein Antrag zur Beschaffung des Displays aus dem Ortsbeiratsbudget gestellt worden. Dies stellte sich als falsch heraus; ein solcher Antrag liegt nicht vor, zudem entspräche dies nicht dem vorgeschriebenen Prozedere.

In eigener Sache:
Wir stehen in engem Austausch mit verschiedenen politischen Kräften, unter anderem sehr intensiv mit der Partei Die Linke, um unser Ziel zu erreichen. An alle „Hater“, die versuchen, uns durch falsche Behauptungen über eine AfD-Mitgliedschaft beruflich oder ehrenamtlich zu diffamieren: Wir sind parteineutral. Unser Engagement dient ausschließlich der Sicherheit der Kinder und vulnerabler Gruppen. Wir lassen uns nicht politisch instrumentalisieren oder durch Verleumdungen mundtot machen.

Nächster Schritt:
Da die Gemeinde fachliche Argumente ignoriert und privates Crowdfunding untersagt hat, haben wir das Gesamtpaket nun an die Redaktion von RTL „Mario Barth deckt auf“ übermittelt. Die Gemeinde wurde vorab mündlich darüber in Kenntnis gesetzt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung – wir kämpfen weiter für einen sicheren Schulweg!
Ihr Team der Elterninitiative


26.03.2026, 19:23

Liebe Unterstützer,
der gestrige Termin mit der Gemeindeverwaltung Schönefeld war kein Wendepunkt. Er hat gezeigt, mit welchen Mitteln versucht wird, unser Anliegen kleinzurechnen – aber er hat uns auch einen klaren Weg zur Finanzierung aufgezeigt.

1. Die versuchte Täuschung: Baustellen-Daten als Referenz
Die Verwaltung versuchte uns zunächst, Messergebnisse der Messstelle 2 als repräsentativ zu verkaufen.
Das Problem: Diese Daten stammen aus einem Baustellenbereich, in dem der Verkehr künstlich gedrosselt ist. Diesen künstlich beruhigten Wert auf die gesamte Schützenstraße zu übertragen, ist ein bewusster Etikettenschwindel. Diesen Versuch habe ich im Termin sofort durchschaut und offengelegt.

2. Die „Netto-39-km/h“-Fiktion
Anschließend präsentierte die Gemeinde für den kritischen Messpunkt 3 (die freie Beschleunigungsstrecke) eine angebliche Durchschnittsgeschwindigkeit (V{85}) von lediglich 39 km/h. Dieser Wert ist vermutlich bereits „netto bereinigt“. Da nicht offengelegt wurde, um wie viel Prozent hier künstlich nach unten korrigiert wurde (wir nehmen aus der ersten Sitzung des Ortsbeirates eine pauschale Kürzung von ca. 5 % an), bleiben diese Zahlen für uns völlig unglaubwürdig und widersprechen der täglichen Realität vor Ort massiv.

3. Die „Geht-nicht“-Liste & Das Budget-Manöver
Jede sofortige Schutzmaßnahme wurde mit einer Blockadehaltung quittiert:
Keine Querungshilfe:
Eine sichere Lösung für den Kitaweg sei laut Verwaltung „nicht umsetzbar“.

Keine Kontrollen: Es wurde die technisch unhaltbare Behauptung aufgestellt, die Messstrecke sei zu kurz zum Blitzen.

Privatinitiative blockiert: Mein Angebot eines Crowdfundings für ein Smiley-Display wurde aus „Haftungsgründen“ untersagt.

Finanzierung: Die Gemeinde verwies darauf, dass ihr Haushaltsplan die 3.000 Euro für ein Display nicht hergebe.

Die entscheidende Wende: Die Verwaltung empfahl uns stattdessen, den Weg über den Ortsbeirat zu gehen, da dessen Budget „üppig genug“ für solche Maßnahmen sei.

Unsere nächsten Schritte: Kurs auf den Ortsbeirat

Wir nehmen die Gemeinde beim Wort. Da die Verwaltung die Verantwortung für die Finanzierung an den Ortsbeirat abschiebt, werden wir genau dort ansetzen.

Wir bereiten den offiziellen Antrag für das Ortsbeirats-Budget vor.

Die Unterstützung der Fraktionen „Die Linke“ und „AfD“ ist bereits signalisiert.

Parallel dazu werden wir auf fachlicher Ebene beweisen, dass die technischen Argumente gegen Kontrollen (Stichwort: Messstrecke) jeder technischen Grundlage entbehren.

Wir fordern Sicherheit für unsere Kinder – finanziert aus den Mitteln, die dem Ortsteil zustehen!

Die Worte unseres Bürgermeisters aus der Gemeindevertreterversammlung haben wir übrigens nicht vergessen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Dr. h.c. D. Grüneberg
Initiative „Sicherer Schulweg Schützenstraße“


19.03.2026, 06:01

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
​hinter den Kulissen geht die Arbeit an der Schützenstraße intensiv weiter. Wir stehen im engen und regelmäßigen Austausch mit der Gemeindeverwaltung sowie den Vertretern der Fraktionen, um gemeinsam eine sachgerechte Lösung für den Schulweg zu finden. Hier ist das aktuelle Update:
​1. Sachstand der Auswertung
​In der Gemeindeversammlung am 11.03. wurde auf unsere Nachfrage hin mitgeteilt, dass die Verwaltung die Auswertung der Messungen finalisiert. Wir sind zuversichtlich, dass uns die Ergebnisse zeitnah präsentiert werden. Unser gemeinsames Ziel ist eine Datenbasis, die die reale Verkehrssituation ungeschminkt widerspiegelt.
​2. Fokus auf den „ehrlichen Standort“
​In unseren Gesprächen mit der Gemeinde und den Fraktionsvertretern (u.a. AfD) haben wir bereits frühzeitig darauf hingewiesen, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung der Daten ist.

  • ​Wir haben fachlich dargelegt, dass Messungen in Baustellenbereichen oder Kurven physikalisch bedingt keine repräsentativen Werte liefern können.
  • ​Daher haben wir bereits im Vorfeld angeregt, die Woche vom 26.02. bis 04.03. (Standort Hausnummer 2) isoliert zu betrachten. Nur so verhindern wir eine statistische „Verwässerung“ durch verkehrsberuhigte Zonen und erhalten ein ehrliches Bild für die Sicherheit der vulnerablen Gruppen.

​3. Sicherheit durch Nettobereinigung
​Um die Diskussion auf ein rein sachliches Fundament zu stellen, haben wir unsere eigenen 41.971 Messungen mit einer bewussten Nettobereinigung versehen. Wir präsentieren der Gemeinde keine Maximalforderungen, sondern konservativ gerechnete Mindestwerte. Dieser seriöse Ansatz wird von den Gesprächspartnern in der Gemeinde geschätzt und dient als verlässlicher Korridor für die kommenden Entscheidungen.
​4. Nächste Schritte: Smiley-Schild & Maßnahmen
​Auch wenn für die Montage des Smiley-Schildes noch kein fester Termin feststeht, bleiben wir hierzu im Dialog. Wir bringen weiterhin die fachlichen Empfehlungen des Ad-hoc-Arbeitspapiers 2022 und der StVO-Novelle 2024 ein, um bauliche Lösungen (wie Berliner Kissen) als realisierbare Optionen zu prüfen.
​Wir danken allen Beteiligten in der Gemeinde für die bisherige Gesprächsbereitschaft und halten euch über die Vorstellung der Daten auf dem Laufenden!



25.02.2026, 15:23

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

ein wichtiger Meilenstein ist erreicht: Wir haben unsere Petition heute offiziell vor der Gemeindevertretung eingereicht!

Wir haben die Gelegenheit genutzt, dem Bürgermeister und den Abgeordneten die Augen zu öffnen. Mit im Gepäck: Unser gewaltiges Datendossier aus 41.971 Messungen, das Raser mit bis zu 88 km/h entlarvt und die dringende Notwendigkeit für den Schutz vulnerabler Gruppen belegt.

Wer unseren Redebeitrag und die Reaktion der Gemeinde live miterleben möchte, kann sich den Mitschnitt der Sitzung hier ansehen:

👉 Direkt zum Stream (Empfohlen):
Gemeinde Schönefeld Videostream gemeinde-schoenefeld.de/videostream-gemeindevertretersitzung/
(Spult einfach vor zu Minute 26:00 bis 31:00, dort seht ihr unseren Beitrag!)

👉 Alternativer Video-Link (Download, ca. 6GB):
tillcrafthaven.ddns.net:3410/s/4FDNUhA7

Wir haben klipp und klar gemacht: Mess-Tricks in der Baustelle und ignorierte Winterdienst-Probleme akzeptieren wir nicht länger. Jetzt liegt der Ball beim Bürgermeister. Wir bleiben dran und fordern weiterhin: Smiley-Schild, ehrliche Messungen und bauliche Verkehrsberuhigung!

Kleiner Spoiler: Es wurde zugesagt morgen die Messbox der Gemeinde an den von uns geforderten Messpunkt zu versetzen.

Vielen Dank für eure großartige Unterstützung – gemeinsam machen wir die Schützenstraße sicher!

Eure Initiative „Sicherer Schulweg“


25.02.2026, 11:35

Liebe Unterstützer,

die Zahlen sind da und sie sind erdrückend: 41.971 Mal wurde in den letzten Wochen die Geschwindigkeit in der Schützenstraße gemessen. Das Ergebnis ist ein Skandal für die Verkehrssicherheit:

85 % der Autos sind zu schnell. Die reale V85 liegt bei über 44 km/h – in einer Tempo-30-Zone!

Spitzenreiter mit 88 km/h rasen durch unser Wohngebiet, während die Gemeinde den Winterdienst vernachlässigt und Messgeräte in Baustellen versteckt.

Vulnerable Gruppen im Fadenkreuz: Fast 42.000 Fahrzeugbewegungen treffen auf spielende Kinder und Senioren.

Wir übergeben heute Abend dieses gewaltige Datendossier an den Bürgermeister. Es gibt keine Ausreden mehr. Die StVO-Novelle 2024 muss jetzt angewendet werden!

Die Gemeindeversammlung ist eine öffentliche Veranstaltung wer gern dabei sein möchte:
Heute um 18:00 könnt ihr uns gern im Rathaus unterstützen.


18.02.2026, 18:17

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
unsere Initiative hat in der gestrigen Ortsvorsteherversammlung einen historischen Etappensieg errungen. Alle Anwesenden Gemeindevertreter waren auch durchaus dankbar für unser Engagement und sehen hier Handlungsbedarf.

Dank akribischer Vorbereitung konnten wir die rechtlichen Schutzbehauptungen der Gemeinde entkräften.

Die wichtigsten Ergebnisse im Detail:
Juristisches Einlenken bei baulichen Maßnahmen:
Bisher hieß es oft, die Gemeinde könne nichts tun, da das Straßenverkehrsamt zuständig sei. Wir konnten dem anwesenden Juristen der Gemeinde jedoch klarmachen: Das ist falsch!

Die Fakten:
Durch die StVO-Novelle von 2024 und die hohe Zahl an Fußgängern (unsere Zählung: 77 Pers./Std.) liegt die Entscheidungsgewalt für bauliche Veränderungen zur Gefahrenabwehr direkt beim Bürgermeister.

Das Ergebnis: Es musste eingeräumt werden, dass die Schutzbedürftigkeit unserer Kinder (insbesondere mit Blick auf die Kita-Eröffnung) schwerer wiegt als rein bürokratische Hürden. Der Weg für Berliner Kissen oder bauliche Einengungen ist damit rechtlich frei!

Raser-Quote schwarz auf weiß: Die Gemeinde präsentierte eigene Messwerte, die uns fassungslos machen: Selbst an der völlig unglücklich gewählten Messstelle direkt hinter der Kurve (nach nur 27 Metern!) fahren bereits 26 % der Fahrzeuge schneller als 35 km/h.

Die Gemeinde hat damit unfreiwillig bewiesen: Die 30er-Zone wird massiv missachtet!

Sofortmaßnahme Smiley-Schild: Es wurde bestätigt, dass das Smiley-Schild im Schwalbenweg „vergessen“ wurde. Die Ortsvorsteher waren sprachlos über diese Ineffizienz. Das Schild wird nun kurzfristig in der Schützenstraße installiert, um die Raser direkt zu konfrontieren.

Messstellen-Korrektur: Unsere Forderung nach einer fachlich korrekten Messung (nach RASt 06) wurde akzeptiert. Die Messung wird nun in den fließenden Verkehr versetzt, um die wahre Gefahr endlich ehrlich zu dokumentieren.

Was jetzt wichtig ist:
Wir haben der Gemeinde die rechtlichen Ausreden genommen. Am 25. Februar treffen wir uns in der Gemeindeversammlung. Da uns nur drei Minuten Redezeit zustehen
Ist der Fragenkatalog bereits addressiert und klar. Dort werden wir von der Gemeinde die festen Termine zur Umsetzung der Maßnahmen abfordern und den Bürgermeister beim Wort nehmen.
Die rechtliche Handhabe ist da, die Gefahren-Daten liegen vor – jetzt müssen Taten folgen!
Vielen Dank für euren fantastischen Rückhalt!
Herzliche Grüße
D.Grüneberg


17.02.2026, 17:56

Zur Info folgende Mail wurde an die Gemeinde versendet. Hierdurch ist eine detaillierte Nachfrage zu den Punkten am 25.2.2026 in der Gemeindeversammlung möglich.

Sehr geehrte Frau K.,
sehr geehrter Herr Z.,

ich schreibe Ihnen heute als Vertreter der Anwohnerinitiative „Sicherer Schulweg Schönefeld Süd“. Uns wurde mitgeteilt, dass Sie in Ihrem Haus für Verkehrsangelegenheiten und die Überwachung der Verkehrsberuhigung zuständig sind.

Wir beobachten seit Januar 2026 eine besorgniserregende Verkehrslage in der Schützenstraße. Eigene Erhebungen zur Absicherung unseres Schulwegs belegen eine systematische und akute Gefährdungslage, die weit über das übliche Maß hinausgeht:

Geschwindigkeitsniveau:
Der für die Verkehrsplanung maßgebliche V_{85}-Wert liegt deutlich und dauerhaft über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen:
Es werden regelmäßig Geschwindigkeiten dokumentiert, die das Doppelte und Dreifache des Erlaubten erreichen und bei einem Unfall potenziell tödliche Folgen hätten.

Frequenz:
Die Fußgängerfrequenz (insb. Kinder und Senioren) überschreitet mit über 70 Personen/Stunde bereits jetzt die relevanten Schwellenwerte der VwV-StVO zur Begründung verkehrssichernder Maßnahmen.

In diesem Zusammenhang bitten wir um fachliche Stellungnahme bzw. stellen folgenden Antrag:

Repräsentativität des Messstandorts:
Die Gemeinde betreibt eine Messstelle ca. 27m hinter dem Kreuzungsbereich. Gemäß RASt 06 müssen Messungen zur Bewertung der Sicherheit dort erfolgen, wo der freie Verkehrsfluss (Reisegeschwindigkeit) abgebildet wird. Ein Standort unmittelbar hinter einer Kurve erfasst systembedingt nur die Beschleunigungsphase. Wie begründet die Gemeinde die Wahl dieses Standorts als fachliche Entscheidungsgrundlage?

Antrag auf Akteneinsicht gemäß § 1 AIG Brandenburg:
Wir beantragen hiermit formell gemäß § 1 Abs. 1 des Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetzes (AIG) den Zugang zu den behördlichen Informationen bezüglich der Geschwindigkeitsmessungen in der Schützenstraße. Konkret bitten wir um die Übermittlung der Rohdaten sowie der statistischen Auswertungen (insbes. V_{85}, V_{max} und Verkehrsmenge) Ihrer Messstelle für den Zeitraum Januar/Februar 2026.

Da es sich hierbei um sicherheitsrelevante Daten eines Schulwegs handelt, ist ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Bekanntgabe gegeben (§ 5 AIG).

Wir bitten um eine Bereitstellung der Daten in elektronischer Form bis zum 25.02.2026, um eine fachliche Erörterung in der Gemeindeversammlung zu ermöglichen.

Anstehende Kita-Wiedereröffnung:
Durch die Wiedereröffnung der Containerkita wird sich die Anzahl der schutzbedürftigen Querungsteilnehmer vervielfachen. Welche baulichen Maßnahmen (z. B. geschwindigkeitsdämpfende Elemente nach RASt 06) sind geplant, um die Straße rechtzeitig „selbsterklärend“ sicher zu gestalten?

Wir weisen förmlich darauf hin, dass die Gemeinde durch diese Anzeige über die massiven Tempo-Exzesse in Kenntnis gesetzt ist. Eine Unterschätzung der Gefahr aufgrund methodisch ungeeigneter Messstellen könnte im Schadensfall den Vorwurf des Organisationsverschulden begründen.
Wir werden diese Thematik auch in der Gemeindeversammlung am 25.02. ansprechen und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen,

D. Grüneberg


10.02.2026, 15:29

Liebe Unterstützer,

es gibt Neuigkeiten aus der Kategorie „Gut gemeint ist das Gegenteil von gut“. Die Gemeinde Schönefeld hat auf unseren Druck reagiert und – Trommelwirbel – eine eigene Messanlage installiert!

Doch bevor wir jetzt vor Freude die Korken knallen lassen, lohnt ein Blick auf den Standort. Während wir in der Mitte der Schützenstraße (bei ca. 57m) messen, wo der Verkehr fließt, hat die Gemeinde einen strategisch brillanten Ort gewählt: ganze 27 Meter hinter der Kreuzung.
Warum das genial ist (aus Sicht der Statistik-Verschönerung):

Der Schnecken-Effekt: Ein Auto, das gerade erst um die Kurve gebogen ist, hat nach 27 Metern physikalisch noch gar nicht die Chance, nennenswert zu rasen. Die Gemeinde misst also keine "Raser", sondern den Anfahrvorgang von Fahrzeugen.

Statistisches Wellness-Programm: Wer dort misst, wo Autos bauartbedingt langsam sein müssen, erhält wunderbar niedrige Werte. Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Die "100"-Meter-Herausforderung: Bei einer Gesamtlänge der Straße von rund 107 Metern (Scheitelpunkt bis Scheitelpunkt) liegt die Gemeinde-Messung im ersten Viertel. Das ist so, als würde man die Geschwindigkeit eines 100-Meter-Läufers direkt beim Startschuss messen und behaupten: „Och, der ist ja gar nicht schnell.“

Unsere Einladung an die Gemeinde:

Wir gratulieren der Verwaltung zu dieser physikalischen Meisterleistung. Wenn man das Problem nicht lösen will, stellt man das Messgerät einfach dorthin, wo das Problem physikalisch noch gar nicht existiert. So spart man sich lästige Baumaßnahmen und kann weiterhin behaupten, in Schönefeld Süd sei alles in bester Ordnung.

Währenddessen zeigen unsere Daten (57m, mitten im Geschehen) weiterhin: 86 % Übertretung, sogar bei Glatteis. Aber hey, wer braucht schon Realität, wenn man eine schöne Statistik haben kann?

Wir bleiben dran – und und freuen uns auf die Gemeindeversammlung am 25. Februar und messen weiterhin dort, wo es für unsere Kinder gefährlich ist, nicht dort, wo es für das Rathaus bequem ist.

Herzliche Grüße, Eure Initiative „Sicherer Schulweg Schönefeld Süd“


02.02.2026, 07:13

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

unsere Petition ist offiziell beendet. 155 Menschen haben ein klares Signal für einen sicheren Schulweg und gegen die Vernachlässigung von Schönefeld Süd gesetzt. Das ist ein großartiger Erfolg!

Was haben wir erreicht? Wir haben nicht nur Unterschriften gesammelt, sondern eine lückenlose Beweiskette geschmiedet:

Rechtliche Fakten: Unsere Zählungen belegen mit bis zu 77 Personen/Stunde, dass der gesetzliche Schwellwert für Verkehrsberuhigung weit überschritten ist.

Die Realität: Wir haben dokumentiert, wie bei Glatteis und Schnee mit über 90 km/h an unseren Kindern vorbeigerast wurde.

Dokumentierte Ignoranz: Während das Rathausumfeld glänzt, zeigt unsere Datenreihe vom 11.01. bis heute (02.02.), dass die Schützenstraße ein dauerhafter Gefahrenherd ist.

Wie geht es jetzt weiter? Die Petition wird nun mit allen händisch nacherfassten Sammelbögen und dem detaillierten statistischen Dossier (inkl. der "Bürgermeister-Ampel") offiziell an die Gemeinde übergeben. Wir fordern keine Almosen, sondern die Erfüllung der staatlichen Verkehrssicherungspflicht für unseren Ortsteil.

Wir bleiben dran! Nur weil die Unterschriftensammlung endet, hört unser Engagement nicht auf. Wir werden die Reaktion des Bürgermeisters genau beobachten und – falls nötig – die Presse einschalten. Die Vorbereitungen für das Presse-Dossier laufen bereits.

Vielen Dank an jeden Einzelnen von euch. Wir haben gezeigt: Schönefeld Süd lässt sich nicht länger übersehen!

Eure Initiative „Sicherer Schulweg Schönefeld Süd“


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