• Die Petition ist bereit zur Übergabe - Ende der Petition "Stoppt das Betonmischwerk in Elgershausen": Wie geht es weiter?

    at 24 May 2020 09:20

    Hallo zusammen,

    danke für die rege Teilnahme. Wir haben über 330 Unterschriften zusammen bekommen und das obwohl wegen Corona keine weiteren gemeinsamen Aktionen oder Unterschriftensammlungen möglich waren. Wir hatten uns hier mehr vorgenommen, aber natürlich war es auch wichtig die gesundheitlichen Folgen der Pandemie zu begrenzen.
    Ich denke dennoch, dass wir damit ein klares Zeichen setzen können, dass die Anwohner sich massiv von dem geplanten Werk beeinträchtigt fühlen. Ich werde dafür sorgen, dass Herr Plätzer die Petition in den nächsten Tagen zugestellt wird.

    Da ich dennoch nicht davon ausgehe, dass die Gemeinde bei der Planung nicht einlenken wird, habe ich folgende Bitte. Die betroffenen Anwohner mögen bitte LKW-Fahrten zählen und Lärmmessungen durchführen. Gerade an den letzten Wochenenden gab der Baulärm sicherlich Anlass zur Beschwerde. Damit können harte Fakten geschaffen werden im Bezug auf die Auflagen des Gewerbegebietes, unzureichende Schallschutzmaßnahmen und natürlich den dokumentierten Unmut der Anwohner. Der einfachste Weg eine Lärmmessung durchzuführen sind Apps für Ihr Smartphone. Die werden zwar vermutlich keinen rechtlichen Ansprüchen von Nachweisbarkeit und Genauigkeit gerecht, aber sie genügen, um Unmut emotional nachvollziehbar zu machen.

    Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Teilnahme.

    Dr. rer. nat. Andreas Witsch

  • Änderungen an der Petition

    at 13 Mar 2020 21:52

    Wir haben das Peitionsbild aktuallisiert und die Petitionsbeschreibung verfeinert. Diese wurde insbesondere mit Details angereichert. Außerdem wurde die Petitionsdauer um einen Monat verlängert.


    Neuer Petitionstext: Am Ortsrand von Elgershausen Richtung Baunatal-Großenritte soll im Gewerbegebiet Hilschen ein Betonmischwerk nahe der Ausfahrt Richtung Großenritte gebaut werden. Mit dieser Petition möchten wir aufklären und Unterschriften dafür sammeln, den Bau zu stoppen.
    Bei der Gesamtbetrachtung fällt auf, dass
    die Maßnahme Argumente gegen den Bau deutlich überwiegen. Steuereinnahmen sind für die Gemeinde natürlich wichtig, aber zum einen ist mit steigenden Einnahmen zu stoppen, beispielsweise indem rechnen (Zuzüge der vielen Neueinwohner treffen um 5 Jahre verzögert in den Kassen ein). Zum anderen haben sich in den letzten Jahren im genannten Gewerbegebiet viele Unternehmen angesiedelt, die Baugenehmigung abgelehnt wird.
    restlichen Plätze stehen in Diskussion um die Vergabe, so dass das Gewerbegebiet bei positiven Abschlüssen dann voll ist und Einnahmen generiert werden.
    Dieses Industrie-Unternehmen passt nicht in unser Gewerbegebiet. Die bauliche Höhe unterscheidet sich deutlich von den bisherigen Bauten und die Lärmemissionen fügen sich negativ in die bereits bestehenden Lärmbelästigungen in Elgershausen ein. Und ein Luftkurort ist kein geeigneter Ort für ein Unternehmen der Branche mit dem zweitgrößten CO2-Austausch weltweit.
    Wir fordern eine Gesamtbetrachtung, welche nicht nur die ökonomischen, sondern auch die ökologischen und menschlichen Faktoren berücksichtigt.
    Wir fordern den Stopp des Baus.
    Wir fordern, dass die Gemeinde sich Zeit nimmt, ein passenderes Unternehmen zu finden.


    Neue Begründung: Was spricht **Die Sachlage im Detail**
    (Informationen aus dem Gespräch mit Herrn Plätzer am Freitag, den 06.03.2020)
    Es soll ein Betonmischwerk zur Herstellung von Transportbeton gebaut werden. In der Kapazität soll dieses
    für 30 Betonladungen pro Tag maximal ausgelegt sein. Das bedeutet 60 Fahrten von Betonmischern pro Tag (ca. 1 Fahrt pro 10 Minuten bei Arbeitszeiten von 7-19 Uhr) bei Vollauslastung. Hinzu kommen die Zulieferungen des Materials.
    Die Bauvorschrift des Baugebietes gibt vor, dass eine maximale Höhe von 12 Metern gebaut werden darf. Das Werk wird insgesamt eine Bauhöhe von 14 Metern aufweisen. Die Bauvorschrift wird eingehalten, indem das Werk 2 Meter unter Straßenniveau angesiedelt wird. Die Lagerung der einzelnen Betonbestandteile erfolgt in den Silos
    und gegen unterirdisch unter dem Werk. Die Materialien werden dann nach oben transportiert und gemischt und in den Betonmischer abgefüllt. Überschüssiger Beton wird aus den Mischern in die Anlage zurückgeführt und wieder in seine Bestandteile zerlegt und somit dem Kreislauf rückgeführt.
    Die Lärmbelastung des Gewerbegebietes darf tagsüber 65 dB und nachts 50 dB nicht überschreiten. Die ERRECHNETE Lärmbelastung des Werkes beträgt 90 dB in der Spitze. Dieser Wert wird auf die Gesamtfläche des Areals umgerechnet, so dass damit laut Berechnung die vorgeschriebenen Werte eingehalten werden können. Das Emissionsgutachten ist anscheinend nicht öffentlich zugänglich.
    Der Bestandteil Zement wird über Fahrzeuge zugeliefert. Diese müssen bei der Abgabe des Zements an
    das Betonmischwerk:
    Werk sorgfältig angeschlossen werden, da es rechtlich nicht erlaubt ist, dass Zement an die Umgebungsluft austreten darf. Laut Statistik der Firma ist zuletzt vor ca. 30 Jahren ein Vorfall eingetreten, bei dem Zement durch einen nicht korrekt angeschlossene „Schleuse“ ausgetreten ist.
    Es ist ein Einschichtbetrieb in der Zeit von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uh geplant. Ein Dreischichtbetrieb ist laut Vorgabe des Gewerbegebietes nicht erlaubt. Eine Rückmeldung, welche Uhrzeiten im Gewerbegebiet laut Vorschrift erlaubt sind, steht noch aus. Im Gewerbegebiet ist Samstagsarbeit generell möglich.
    **Diskussion**
    **Pro**
    - zusätzliche Einnahmen für Auf der Pro-Seite steht in erster Linie das Argument der Gewerbeeinnahmen. Diese sollen, laut Aussage anderer Gemeinden (so Herr Plätzer) bis zu ca. 100.000 € bei Vollauslastung pro Jahr betragen.
    **Contra**
    Das Haupt-Gegenargument ist
    die Stadt. (Umfang unklar - Lärmbelästigung in vielerlei Hinsicht.
    Die Grundlautstärke des Werkes wird dauerhaft bis zu 90 dB betragen. Zum Vergleich: Ein häuslicher Feuermelder hat 85 dB. Das Gutachten, welches den Wert der Betonfertigung berechnet, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht öffentlich einsehbar.
    Dieser Wert wird
    vermutlich aber eine sehr überschaubare Höhe)
    **Contra**
    - Erhöhtes Verkehrsaufkommen insbesondere
    höher ausfallen, da es sich nur um einen errechneten Wert handelt. Dasselbe Problem ist aktuell bei dem Thema Lärmbelästigung durch LKW
    - Giftiger Betonstaub im angrenzenden Wohngebiet. Mit unbekannten Auswirkungen für Kinder. Insbesondere auch für
    die Kindergärten und Grundschule
    - Erhöhter Lärmpegel
    Wir glauben,
    Autobahn vorhanden. Auch dort spiegeln errechnete Werte in keiner Weise wider wie die Lärmbelastung tatsächlich ist.
    Ob neue Arbeitsplätze geschaffen werden ist fraglich. Da das Werk in Oelshausen abgelöst werden soll, ist davon auszugehen,
    dass die finanziellen Vorteile, dort aktuell angestellten Mitarbeiter in Elgershausen weiterarbeiten. Ob zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden ist zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt.
    Weiter hat der Bau ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch den Betonmischer- und Lieferverkehr zur Folge. Es wird nicht nur angrenzend an das Baugebiet, sondern auch auf der Bundesstraße zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und damit einer erhöhten Lärmbelästigung kommen.
    Aktuell werden aufwändig Wege gesucht, um
    die physischen Auswirkungen aus dem Projekt, Lärmbelästigung durch Autobahn und Bundesstraße in Elgershausen und Hoof (vgl. dazu Artikel in der HNA „Bildet nicht die aus Lärm Realität ab“, Artikel zum Lärmaktionsplan) zu bekämpfen und Betonstaub resultieren können, die Gemeinde holt sich eine nächste, selbst geschaffene und vermeidbare Lärmbelastung hinzu.
    Eine Statistik zur Vergangenheit ist leider kein Garant dafür, was in der Zukunft passieren kann. So bleibt das Restrisiko einer Umweltbelastung durch eine
    nicht korrekt angeschlossene Zementlieferung vorhanden. In unmittelbarer Nähe, Luftlinie wenige 100 Meter, befinden sich einer der größten Kinder-Spielplätze der Umgebung und mehrere Baugebiete mit Familien, die Planung weiterer Baugebiete ist in den nächsten Jahren realistisch.
    Die Betonbranche ist die zweitdreckigste Branche
    im geringsten aufwiegen können.
    Sinne des CO2-Ausstoßes (Quelle: www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-zement---der-heimliche-klimakiller-100.html). Der Wasser- und Energiebedarf solcher Unternehmen ist unvergleichbar hoch. Solch ein Unternehmen gehört nicht in einen Luftkurort wie das grüne Schauenburg.
    Der geplante Einschichtbetrieb ist bereits jetzt über einen Zeitraum von mehr als 8 Arbeitsstunden, d.h. 40 Stunden pro Woche, geplant. Auch, wenn das Unternehmen aktuell „nur“ den Zeitraum von 10 Stunden plant, ist dies kein Garant, dass bei einem neuen (Groß-)Auftrag die Arbeitszeiten nicht auf mehr Stunden oder den Samstag ausgeweitet werden.


    Neues Zeichnungsende: 21.05.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 272 (185 in Schauenburg)

  • Petition in Zeichnung - HNA Fototermin Mittwoch 17:30 an der Autolackiererei

    at 09 Mar 2020 19:00

    Hallo Liebe Unterstützende,

    am Mittwoch den 11. März um 17:30 treffen wir uns vor der Autolackiererei im Elgershäuser Gewerbegebiet, um ein Foto für die HNA zu machen. Dort wollen wir auf unsere Interessen aufmerksam machen und vor allem auf die Petition, damit wir viele neue Unterstützer finden. Kommt bitte zahlreich, gerne auch mit eurem Nachwuchs.

    Bis Mittwoch

    Dr. Andreas Witsch

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