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  • Petition hat zum Erfolg beigetragen

    16.05.2017 07:20 Uhr

    Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition "Stoppt das Morden in Syrien"!

    Sie haben sich gewünscht, über den Fortgang der Petition, die Sie unterzeichnet haben, informiert zu bleiben.

    Letzte Woche hat mich die Antwort des Auswärtigen Amtes auf unsere Petition erreicht. Ich habe sie unten angehängt.

    Dennoch: Der Krieg geht weiter, eine friedliche Lösung ist nicht in Sicht. Es bleibt weiter unsere Aufgabe, Politikerinnen und Politikern auf die gemeinsame Verantwortung aller hinzuweisen, es dort endlich zu einer Lösung der Konflikte kommen zu lassen. Der Syrienkrieg und vor allem das Leiden der Menschen dort darf nicht aus der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit gedrängt werden.

    Herzliche Grüße M. Eisele

    +++

    Sehr geehrter Herr Eisele,

    für Ihr persönliches Engagement und aus das Ihrer Kirchengemeinde für die Menschen in Syrien sind wir sehr dankbar! Des Weiteren möchten wir uns bei Ihnen erneut für die lange Wartezeit zur Beantwortung Ihres Schreibens entschuldigen.

    Vor sechs Jahren begannen in Syrien friedliche Proteste für bürgerliche Freiheiten, eine gerechtere Gesellschaft und das Ende der Gewaltherrschaft. Das Assad-regime reagierte auf die friedlichen Demonstrationen mit zunehmender brutaler Härte. Der syrische Konflikt hat bis heute mehr als 400.000 Opfer gekostet, die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht. Innerhalb Syriens sind noch immer mehr als 600.00 Menschen von humanitärer Hilfe abgeschnitten, werden Menschen ausgehungert und vertrieben – wie etwa vor wenigen Wochen in Al Waer bei Homs.

    Die Bundesregierung hat auf den Syrienkonflikt in vielfacher Hinsicht reagiert. Sie hat seit seinem Beginn über eine halbe Million syrischer Flüchtlinge aufgenommen – weit mehr als jedes andere Land in Europa. Die durch die Aufnahmeanordnungen des Bundes bereitgestellten Kontingente wurden hier bereits ausgeschöpft und es stehen dort leider keine Plätze mehr zur Verfügung. Es besteht jedoch nach wie vor die Möglichkeit der Aufnahme in Landesprogramme. Die Aufnahme in einem Landesprogramm setzt allerdings voraus, dass bereits Verwandte in Deutschland wohnen sowie der Lebensunterhalt durch die Abgabe einer Verpflichtungserklärung sichergestellt ist. Nähere Informationen hierzu können Sie von den örtlichen Ausländerbehörde erhalten. Deutschland nimmt im Übrigen auf Grundlage der EU-TUR-Erklärung monatlich bis zu 500 syrische Flüchtlinge aus der Türkei auf.
    Wir teilen Ihre Sicht, dass es wichtig ist, den aufgenommenen Flüchtlingen so rasch wie möglich den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu ermöglichen. Dank zahlreicher Maßnahmen konnten wir die Zahl der erteilten Visa für den Familiennachzug zu syrischen und irakischen Flüchtlingen in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern. In den letzten zwei Jahren haben wir auf diese Weise 75.000 Familienangehörigen aus dem Irak und Syrien einen Weg nach Deutschland eröffnet. Die Nachfrage an unseren Auslandsvertretungen ist jedoch weiterhin groß, was leider zu langen Wartezeiten führt. Auch in den kommenden Monaten werden wir daher unser Personal vor Ort weiter verstärken und uns um eine möglichst rasche Visabearbeitung bemühen.

    Die Bundesregierung leistet zudem Unterstützung vor Ort: Unsere Unterstützung für die notleidenden Menschen in Syrien und der Region beläuft sich seit 2012 auf ca. 2,8 Milliarden Euro, davon rund 1,33 Milliarden für humanitäre Hilfe. Des Weiteren hat die von Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Kuwait und den Vereinten Nationen ausgerichtete Konferenz „Supporting Syria and the Region“ am 04.02.2016 in London insgesamt mehr als 12 Mrd. USD an Zusagen für humanitären, stabilisierenden und entwicklungsorientierten Bedarf 2016 (6 Mrd. USD), sowie für 2017-2020 (6,3 Mrd. USD) mit Fokus auf Maßnahmen zu Bildung und Beschäftigung für Flüchtlinge eingeworben. Am 5. April war die Bundesregierung Mit-Ausrichterin der Geberkonferenz für Syrien und seiner Nachbarländer in Brüssel, und wird ihr Engagement für die Menschen vor Ort dort bekräftigen.

    Auch unseren intensiven politischen Gespräche mit zahlreichen Akteuren dieses Konflikts dauern an: Dazu gehört der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura, ebenso wie Vertreter der Länder in der Region (unter anderem Russland, die Türkei, Saudi-Arabien und der Iran).
    Die Europäische Union hat seit Anbeginn des Konflikts insgesamt gegen über 200 Personen des syrischen Regimes Sanktionen verhängt. Die Bundesregierung setzt sich für das Wiederherstellen einer umfassenden Waffenruhe in Syrien ein, damit im Interesse der Menschen die dringend benötigte humanitäre Versorgung der Bevölkerung, vor allem in den belagerten Gebieten, aufgenommen werden kann.

    Zu der von Ihnen angesprochenen Rüstungspolitik gilt, dass die Bundesregierung eine zurückhaltende Rüstungspolitik verfolgt. Über jeden Einzelfall des Rüstungsexport entscheidet die Bundesregierung nach sehr gründlicher und sorgfältiger Prüfung. Alle Aspekte des jeweiligen Falls werden berücksichtigt, gewichtet und abgewogen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Arbeitsstab Syrien im Auswärtigen Amt

  • EKHN-Herbstsynode 2016 fordert stärkere Friedensbemühungen in Syrien

    28.11.2016 13:27 Uhr

    EKHN-Herbstsynode 2016 fordert stärkere Friedensbemühungen in Syrien

    In einer Resolution zum Abschluss der Herbsttagung hat die hessen-nassauische Kirchensynode ein stärkeres Friedensengagement der Politik in Syrien gefordert. Auch der Familiennachzug für Geflüchtete aus der Krisenregion müsse in Deutschland dringend vereinfacht werden.

    26.11.2016 vr Artikel: Download PDF Drucken Teilen Feedback
    Weitere Informationen anzeigen

    Frankfurt a.M., 26. November 2016. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat die politisch Verantwortlichen in Deutschland und Europa am Samstag (26. November) dazu aufgerufen, die Friedensbemühungen für Syrien zu verstärken. In einer Resolution zum Abschluss ihrer Herbsttagung in Frankfurt am Main forderten die 140 Delegierten unter anderem dazu auf, „den Friedensprozess unter Verantwortung der Vereinten Nationen zu stärken und zivile Friedensinitiativen vor Ort einzubeziehen“. Zudem soll der Druck auf die am Krieg in Syrien beteiligten Staaten wie Russland, Iran, Saudi-Arabien, die Türkei, die USA und andere Länder verstärkt werden, damit „sie ihre Eskalationspolitik in Syrien beenden“.

    Familiennachzug ermöglichen

    Auch sollen die Anrainerstaaten Syriens ihre Grenzen für Flüchtlinge wieder öffnen sowie geregelte Wege gefunden zu werden, mehr Flüchtlinge aus diesen Ländern in Deutschland und Europa aufzunehmen. Besonders besorgt zeigte sich die Synode in ihrem Text darüber, „dass der Familiennachzug zu syrischen Flüchtlingen in Deutschland zurzeit immer weiter eingeschränkt wird“. Dies sei für die betroffenen Familien „unerträglich und erschwert die Integration“. Die Synode forderte deshalb, den Familiennachzug zu in Deutschland lebenden Syrern grundsätzlich zu ermöglichen.

    Zivilgesellschaft mobilisieren

    Die Synode erinnert in der Kundgebung mit dem Titel „Frieden in Syrien ist möglich“ auch an die grundlegende Überzeugung von Christinnen und Christen, „dass Frieden nicht mit Waffen gewonnen werden kann“. Angesichts einer „immer katastrophaler werdenden Situation und des nicht endenden Leidens der Menschen in Syrien begrüßt die Synode zugleich die zahlreichen Initiativen in Kirche und Zivilgesellschaft, „die diesen Krieg nicht stillschweigend hinnehmen“. Als positives Beispiel wird die Aktion „Trauerflor für Syrien - Stoppt das Morden in Syrien“ mit einer Online-Petition im evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus genannt. Auch die Initiative der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu einer gemeinsamen Schweigeminute und einem damit verbundenen Aufruf der Kirchen zu Friedensgebeten wird hervorgehoben.

    www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/syrien-synode-fordert-mehr-friedensbemuehungen.html

  • Änderungen an der Petition

    28.11.2016 13:06 Uhr

    Die Petition läuft auch im Dezember weiter. Wir haben daher den Bezug zum Monat November gelöscht.


    Neue Begründung: Wir trauern um Kinder, Frauen und Männer, die im Krieg in Syrien ihr Leben lassen mussten und fordern: Stoppt das Morden in Syrien! Helft den leidenden Menschen!
    Lasst Im November wurde dazu aufgerufen, Trauerflor als Zeichen zu tragen. Im Dezember möchten wir weiter daran erinnern, dass das Morden in Syrien unvermindert weitergeht. Gerade im Monat Dezember, in dem viele von uns im November Trauer tragen: Ein Trauerflor am Arm. Egal wo. Privat. Öffentlich. In der Schule. Am Arbeitsplatz. In der Kirche. Wir setzen ein hilflos-mächtiges Zeichen. ihre Zeit mit Familie und Freunden verbringen und in dem Weihnachten als Fest des Friedens gefeiert wird, wollen wir weiter an die Kinder, Frauen und Männer in Syrien erinnern, die Tag für Tag dem mörderischen Krieg ausgeliefert sind.
    Die Politiker_innen in Deutschland und der EU bitten wir inständig, alle Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, sich für die leidenden Menschen einzusetzen.
    Wir schweigen nicht weiter! Gemeinsam werden wir hörbar und sichtbar.


  • Pressemitteilung auf Syrisch

    03.11.2016 17:25 Uhr

    Pressemitteilung

    الحداد على سوريا
    ارتداء علامة واضحة ضد القتل و بدء توقيع عريضة عبر الانترنت

    معاناة الناس في أنحاء كثيرة من سوريا لا يمكن وصفها ننذ بدء الحرب ، و رغم كل المبادرات تستمر الحرب بصلابة اكبر.
    كثير من القساوسة و التجمعات الانجيلية في عمادة راينغاو-تاونوس لا تريد أن تقف موقف المتفرج ، بل فعل شيء كالضغط.

    لوقف القتل في سورية دعونا نرتدي في نوفمبر / تشرين الثاني شارات الحداد على من سقطوا ، بدأت هذه الفكرة من عند القس ماركوس آسيلي جنباً الى جنب مع زملائه.

    شارة سوداء على اليد ، لا يهم (أين ، مكان خاص ، مكان عام ، في المدرسة ، في مكان العمل ، في الكنيسية ) و زلك لحث الساسة في المانيا و الاتحاد الاوروبي لاستخدام كافة الامكانيات المتاحة و الوقوف الى جانب الشعب الذي يُعاني و عدم البقاء صامتين.

    نشر عريضة على الانترنت و جميع شبكات التواصل الاجتماعي و هي:
    "نحن حزينون على الأطفال و النساء و الرجال الذين فقدوا حياتهم في الحرب السورية و أن نطالب بوقف القتل و مساعدة الناس الذين يعانون ، أن نوجه التماساً للمستشارة الالمانية ووزيري الخارجية و الداخلية من قبل قساوسة انجيليين في عمادة الراينغاو-تاونوس "

    باتريسيا غارنادت تقول: " الارهاب يقترب من اللاجئين السوريين الذين أقدّم لهم شخصياً المساعدة ، كل قصص حياتهم تجعلني أحزن ، و على الرغم من أنّهم يعيشون الآن في أمن و حرية ، إلّا أن الكثير من أقاربهم يعيشون حالياً في وسط الحرب ، لماذا من الصعب إيجاد ترياق ضد الكراهية ؟ ماذا ارتكبنا من أخطاء؟ كيف يمكننا بناء جسر من التفاهم في منطقة الحرب كما هنا في بلدنا ؟ "

    و في الحاجة للروح القُدُس يقول القس لمنطقة جنوب ناساو أوليفر ألبريشت: " الصلاة دائما جيدة ، قد تبدو أحياناً و كأنّها الخلاص الوحيد ، لكن ماذا بعد ؟ ، بالنسبة لي فإن حملة الحداد على سورية هي توسّل و رجاء من الله لرحمة الشعب الموجود في حلب و هناك الكثير من الجمعيات الكنسية و المنظمات القادرة على المشاركة في هذا المخطط .

    أمنيات طيبة

  • Die Petition auf Syrisch

    03.11.2016 17:25 Uhr

    Die Petition auf Syrisch

    الوضع الانساني في سوريا

    المستشارة الالمانية : د.ميركل
    وزير الخارجية : شتاين ماير
    وزير الداخلية : توماس دي ماتيسيره تحية و بعد :



    معاناة الناس في أنحاء كثيرة من سورية منذ بداية الحرب ، صعبة بشكل لا يوصف ، و على الرغم من كل المبادرات تستمر الحرب الجارية بقوة أكبر .



    وفقاً لما تقدّم ذِكرُه ، نرجو من حضراتكم التعامل مع الخيارات المتاحة التالية :
    -أن تقوم المانيا و أوروبا بالضغط على الدول المشاركة في العمليات العسكرية كروسيا ، السعودية ، تركيا ، ايران ، الولايات المتحدة و غيرها من الدول ، كي تُنهي سياساتها التصعيدية في سورية.
    -أن تُعيد الدول المجاورة لسورية كلبنان ، تركيا ، الاردن فتح حدودها أمام اللاجئين
    -أن تستقبل أوروبا بناء على اقتراح لجنة خبراء روبرت بوش مئات الالوف من الللاجئين من تلك البلدان.
    - أن تتم إعادة إحياء برنامج تسجيل اللاجئين من سورية و الدول الاخرى في المانيا و الولايات الاتحادية.
    -أن يتم لم و جمع شمل الأُسَر السورية للعيش هنا ، و عدم ترك الوضع الحالي على ماهو عليه.



    مع الامنيات الطيبة

  • Stop the killings in Syria

    03.11.2016 17:24 Uhr

    Translated in English:

    Stop the killings in Syria

    The suffering of the people in Syria is far worse, than we can ever imagine. Their life has become unbearable. All the efforts to stop the killings haven’t been able to send an end to the war that is carrying on without end.

    We plead to you that you may:

    Help, that Germany and Europe put up pressure on the parties that are involved with the fighting and the war in Syria, like Russia, Iran, Saudi-Arabia, Turkey, the United States of America and other countries - so the politics of escalation is stopped. That includes the export of weapons and ammunition, too.

    Help, that the countries at the border of Syria open there borders for the refugees.
    Help, that Europe - as the experts from Robert Bosch are suggesting – takes up to 500.000 refugees from those countries.
    That in Germany nationwide programs for refugees are revived.
    That the families of the Syrian refugees are able to move to their relatives more easily, than at the moment.

    Explanation

    We are mourning over the children, women and men, who have died and will die in the war in Syria. Therefore we plead to you: Stop the killings in Syria! Help the people who are suffering!

    Let us wear black ribbons as a crape. A crape on the arm. Wherever, whenever. In public. In privacy. At school. At work. At church. We are sending a helpless-mighty signal into the world.

    We ask all politicians in Germany and in Europe to do whatever they can do, to help the suffering people and make the war come to an end. We won’t be silent anymore. Together, we will be seen and heard!