Stoppt den Einfluss der Gesundheitsberater auf Krankenhausreformen

Petition richtet sich an
Stiftungen und Bundesgesundheitsminister Spahn

2.168 Unterschriften

Sammlung beendet

2.168 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 09.12.2020
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

26.03.2022, 05:40

Teilerfolg für die Krankenhäuser in Eichstätt oder Kösching

Zitat BR24:

www.br.de/nachrichten/bayern/kliniken-altmuehltal-verwaltungsrat-fuer-erhalt-von-eichstaett,T122QF5

"Klinik Eichstätt soll bleiben, Kösching in reduzierter Form

Über die Zukunft der Krankenhäuser in Eichstätt und Kösching wird kontrovers diskutiert. Der Verwaltungsrat hat jetzt eine Vorentscheidung getroffen. Eichstätt soll als Krankenhaus erhalten bleiben - Kösching zumindest in Teilen.


25.03.2022, 03:34

Dokument anzeigen

Baden-Württemberg mit klinischen Negativnachrichten

Die Landeskrankenhausgesellschaft von Baden Würtemberg, nicht das Gesundheitsministerium, lobt den Strukturwandel mit Klinikzentralisierung in einem "ausgewogenen Verhältnis zwischen flächendeckender Versorgung und Wirtschaftlichkeit".

Wenn das dann doch "so gut" sein soll, dass man sich "auf die Schulter klopft", dann fallen doch zwei Tatbestände auf, die alles zurecht rücken:

1) eine um 20% niedrigere bettendichte pro 100.000 Einwohner gegenüber dem Bundesdurchschnitt
2) die höchste Defizitrate der Krankenhäuser in allen Bundesländern!

www.medconweb.de/blog/spuo

Sagt diesem zynischen Vorgehen mit immer weniger Krankenhäusern in Baden-Württemberg den Kampf an!

www.krankenhausstrukturwandel-bw.de/


25.03.2022, 03:33

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Baden-Württemberg mit klinischen Negativnachrichten

Die Landeskrankenhausgesellschaft von Baden Würtemberg, nicht das Gesundheitsministerium, lobt den Strukturwandel mit Klinikzentralisierung in einem "ausgewogenen Verhältnis zwischen flächendeckender Versorgung und Wirtschaftlichkeit".

Wenn das dann doch "so gut" sein soll, dass man sich "auf die Schulter klopft", dann fallen doch zwei Tatbestände auf, die alles zurecht rücken:

1) eine um 20% niedrigere bettendichte pro 100.000 Einwohner gegenüber dem Bundesdurchschnitt
2) die höchste Defizitrate der Krankenhäuser in allen Bundesländern!

www.medconweb.de/blog/spuo

Sagt diesem zynischen Vorgehen mit immer weniger Krankenhäusern in Baden-Württemberg den Kampf an!

www.krankenhausstrukturwandel-bw.de/


23.03.2022, 15:44

Krankenhäuser bekommen zu wenig Geld von Ländern
Als Bericht in BR24:
www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/krankenhaus-finanzen-laender-lassen-kliniken-im-stich,T0PsYp7
Als Podcast zum Download:
www.br.de/radio/br24/sendungen/der-funkstreifzug/gesundheit-finanzen-krankenhaus-100.html

- - -

Deutschlands Krankenhäuser zählen zu den besten der Welt – doch sie sind unterfinanziert: Es fehlt etwa Geld für Renovierungen. Zuständig sind die Bundesländer. Die kommen ihren Verpflichtungen nach Berechnung eines unabhängigen Instituts nicht nach.

Klaus Emmerich ist ein Mann der drastischen Worte: Wenn nicht genügend Geld für Investitionen in Kliniken da sei, leide die Qualität der Medizin, warnt er. Emmerich zeichnet Szenarien, in denen moderne Diagnostik nicht möglich ist und Patienten verlegt werden müssen. Etwa weil das Geld für die Renovierung von Operationssälen fehlt.

Wenn es um die Finanzierung von Krankenhäusern geht, zählt der Betriebswirt zu den schärfsten Kritikern in Deutschland. Nach 18 Jahren im Dienste der kommunalen Krankenhäuser des Landkreises Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz wurde Emmerich im Ruhestand zum Aktivisten. Heute engagiert sich der ehemalige Klinikvorstand in einer bundesweit tätigen Initiative namens "Bündnis Klinikrettung" – und er ist mit seiner Kritik nicht allein:

Auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Interessensverband der deutschen Klinikträger, sieht Finanzierungsdefizite. Der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß spricht in diesem Zusammenhang von "hochproblematischen, fast skandalösen Vorgängen".


23.03.2022, 15:43

Krankenhäuser bekommen zu wenig Geld von Ländern
Als Bericht in BR24:
www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/krankenhaus-finanzen-laender-lassen-kliniken-im-stich,T0PsYp7
Als Podcast zum Download:
www.br.de/radio/br24/sendungen/der-funkstreifzug/gesundheit-finanzen-krankenhaus-100.html

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Deutschlands Krankenhäuser zählen zu den besten der Welt – doch sie sind unterfinanziert: Es fehlt etwa Geld für Renovierungen. Zuständig sind die Bundesländer. Die kommen ihren Verpflichtungen nach Berechnung eines unabhängigen Instituts nicht nach.

Klaus Emmerich ist ein Mann der drastischen Worte: Wenn nicht genügend Geld für Investitionen in Kliniken da sei, leide die Qualität der Medizin, warnt er. Emmerich zeichnet Szenarien, in denen moderne Diagnostik nicht möglich ist und Patienten verlegt werden müssen. Etwa weil das Geld für die Renovierung von Operationssälen fehlt.

Wenn es um die Finanzierung von Krankenhäusern geht, zählt der Betriebswirt zu den schärfsten Kritikern in Deutschland. Nach 18 Jahren im Dienste der kommunalen Krankenhäuser des Landkreises Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz wurde Emmerich im Ruhestand zum Aktivisten. Heute engagiert sich der ehemalige Klinikvorstand in einer bundesweit tätigen Initiative namens "Bündnis Klinikrettung" – und er ist mit seiner Kritik nicht allein:

Auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Interessensverband der deutschen Klinikträger, sieht Finanzierungsdefizite. Der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß spricht in diesem Zusammenhang von "hochproblematischen, fast skandalösen Vorgängen".


22.03.2022, 09:21

Verehrte Unterstützer(innen) zum Erhalt von Klinikstandorten,

Der Bayerische Rundfunk BR24 wird weitere Teile eines Interviews mit dem Bündnis Klinikrettung und anderen Experten veröffentlichen.

1. Längerer Beitrag zu den Investitionskosten in den Krankenhäusern

Mittwoch, 23.03.2022 um 12:17
Sonntag, 27.03.2022 um 9:15

2. Kliniklandschaft allgemein

Am 03.04. gibt es eine längere Sendung allgemein über die Entwicklung der Krankenhauslandschaft, ebenfalls mit Interviewpassagen zwischen BR24 und dem Bündnis Klinikrettung. Die Uhrzeit steht noch nicht fest.

Danach stehen die Beiträge im Podcast zur Verfügung

www.br.de/radio/br24/sendungen/der-funkstreifzug/index.html

Die Petitionsleitung
Klaus Emmerich


22.03.2022, 09:21

Verehrte Unterstützer(innen) zum Erhalt von Klinikstandorten,

Der Bayerische Rundfunk BR24 wird weitere Teile eines Interviews mit dem Bündnis Klinikrettung und anderen Experten veröffentlichen.

1. Längerer Beitrag zu den Investitionskosten in den Krankenhäusern

Mittwoch, 23.03.2022 um 12:17
Sonntag, 27.03.2022 um 9:15

2. Kliniklandschaft allgemein

Am 03.04. gibt es eine längere Sendung allgemein über die Entwicklung der Krankenhauslandschaft, ebenfalls mit Interviewpassagen zwischen BR24 und dem Bündnis Klinikrettung. Die Uhrzeit steht noch nicht fest.

Danach stehen die Beiträge im Podcast zur Verfügung

www.br.de/radio/br24/sendungen/der-funkstreifzug/index.html

Die Petitionsleitung
Klaus Emmerich


19.03.2022, 04:45

Verehrte Unterstützer(innen)

in Bayern zeichnen sich in Verbindung mit Klinikschließungen 2 Trends ab, die eine ausreichende wohnortnahe klinische Versorgung grundsätzlich in Frage stellen:

1) Versprochene und nicht eingehaltene Anschlussversorgung

Fast immer verspricht der Klinikträger der betroffenen Bevölkerung bei Ankündigung einer Klinikschließung eine gute Anschlussversorgung. Dies geschieht, bevor die Konzepte ausgereift sind, bzw. Versorgungsverträge abgeschlossen wurden.

Ziel ist offenbar, den Widerstand der Bevölkerung gegen eine Klinikschließung zu brechen.

Den Verantwortlichen muss der Vorwurf der Fahrlässigkeit oder der bewussten Irreführung gemacht werden,

Klassische Beispiele sind ambulante Gesundheitszentren, die oft die blumigen Namen Gesundheitscampus, MVZ, Integriertes Versorgungszentrum oder Intersektorales Gesundheitszentrum tragen. Oder es wird eine Pflegeeinrichtung anstelle des Krankenhauses versprochen. In beiden scheitern die Projekte: Das versprochene ambulante Gesundheitszentrum scheiterte in Hersbruck, Waldsassen, Vohenstrauß, und Marktheidenfeld. Die versprochene Pflegeeinrichtung scheiterte in Ebern und in Parsberg.

Die Liste der falschen Versprechen in Bayern finden sie unter:
schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/hintergr%C3%BCnde/falsche-versprechen/

2) Klinikkonzentration

Gab es in der Vergangenheit oft Schließungen von Klinikstandorten, so zeichnen sich ab 2022 vermehrt Konzentrationsprozesse ab, in denen aus 2 Krankenhäusern ein Zentralkrankenhaus entwickelt werden soll. Im Landkreis Weilheim-Schongau soll dafür sogar ein neues Krankenhausgebäude für 400-500 Mio. € errichtet werden. Im Gegenzug werden zwei funktionierende Krankenhausgebäude aufgegeben und in riesigem Umfang Steuermittel verschwendet.

In jedem Fall kommt dies der Schließung eines der betroffenen Krankenhäuser mit allen bekannten Folgen gleich:

- Aufgabe der stationären Versorgung
- Aufgabe der Notfallversorgung
- Aufgabe einer Bereitschaftspraxis, sofern am Krankenhaus vorhanden
- Aufgabe der praktischen pflegerischen und ärztlichen Ausbildung
- Verlust an Kaufkraft in der Region
- längere und teilweise unzumutbare Entfernung zum nächstgelegenen Krankenhaus.

Aktuell soll zwischen folgenden Krankenhäusern entschieden werden.

Kösching oder Eichstätt
Weilheim oder Schongau
Bobingen oder Schwabmünchen.

Die Berichte zu den gefährdeten Standorten finden Sie unter.
schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/kliniken-in-not/geplante-klinikschlie%C3%9Fungen/

3) Fazit

In der Corona-Pandemie bestand die Hoffnung, dass auf politischer Ebene die Einsicht gewinnen könnte, dass dringend Vorsorgekapazitäten in Krankenhäusern benötigt werden. In diesem Fall würde das Kliniksterben gestoppt.

Leider zeichnet sich jetzt der gegenteilige Trend ab: Trotz des Wissens um unzureichende klinische Vorsorgekapazitäten für Pandemien „überrollen“ uns in Bayern buchstäblich die Fälle angekündigter und vollzogener Klinikschließungen. Eine ausreichende wohnortnahe klinische Versorgung der bayerischen Bevölkerung ist offenbar nicht mehr gewollt – sie wird den wirtschaftlichen Interessen geopfert.

Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern verurteilt diese Trends. Sie kaschieren die unverändert verheerenden Folgen der Klinikschließungen und tragen in keinerlei Weise zu den oft behaupteten verbesserten klinischen Versorgung in den betroffenen Regionen bei. Die Aktionsgruppe wird sich mit aller zur Verfügung stehenden Kraft gegen diese Trends wehren.


19.03.2022, 04:45

Verehrte Unterstützer(innen)

in Bayern zeichnen sich in Verbindung mit Klinikschließungen 2 Trends ab, die eine ausreichende wohnortnahe klinische Versorgung grundsätzlich in Frage stellen:

1) Versprochene und nicht eingehaltene Anschlussversorgung

Fast immer verspricht der Klinikträger der betroffenen Bevölkerung bei Ankündigung einer Klinikschließung eine gute Anschlussversorgung. Dies geschieht, bevor die Konzepte ausgereift sind, bzw. Versorgungsverträge abgeschlossen wurden.

Ziel ist offenbar, den Widerstand der Bevölkerung gegen eine Klinikschließung zu brechen.

Den Verantwortlichen muss der Vorwurf der Fahrlässigkeit oder der bewussten Irreführung gemacht werden,

Klassische Beispiele sind ambulante Gesundheitszentren, die oft die blumigen Namen Gesundheitscampus, MVZ, Integriertes Versorgungszentrum oder Intersektorales Gesundheitszentrum tragen. Oder es wird eine Pflegeeinrichtung anstelle des Krankenhauses versprochen. In beiden scheitern die Projekte: Das versprochene ambulante Gesundheitszentrum scheiterte in Hersbruck, Waldsassen, Vohenstrauß, und Marktheidenfeld. Die versprochene Pflegeeinrichtung scheiterte in Ebern und in Parsberg.

Die Liste der falschen Versprechen in Bayern finden sie unter:
schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/hintergr%C3%BCnde/falsche-versprechen/

2) Klinikkonzentration

Gab es in der Vergangenheit oft Schließungen von Klinikstandorten, so zeichnen sich ab 2022 vermehrt Konzentrationsprozesse ab, in denen aus 2 Krankenhäusern ein Zentralkrankenhaus entwickelt werden soll. Im Landkreis Weilheim-Schongau soll dafür sogar ein neues Krankenhausgebäude für 400-500 Mio. € errichtet werden. Im Gegenzug werden zwei funktionierende Krankenhausgebäude aufgegeben und in riesigem Umfang Steuermittel verschwendet.

In jedem Fall kommt dies der Schließung eines der betroffenen Krankenhäuser mit allen bekannten Folgen gleich:

- Aufgabe der stationären Versorgung
- Aufgabe der Notfallversorgung
- Aufgabe einer Bereitschaftspraxis, sofern am Krankenhaus vorhanden
- Aufgabe der praktischen pflegerischen und ärztlichen Ausbildung
- Verlust an Kaufkraft in der Region
- längere und teilweise unzumutbare Entfernung zum nächstgelegenen Krankenhaus.

Aktuell soll zwischen folgenden Krankenhäusern entschieden werden.

Kösching oder Eichstätt
Weilheim oder Schongau
Bobingen oder Schwabmünchen.

Die Berichte zu den gefährdeten Standorten finden Sie unter.
schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/kliniken-in-not/geplante-klinikschlie%C3%9Fungen/

3) Fazit

In der Corona-Pandemie bestand die Hoffnung, dass auf politischer Ebene die Einsicht gewinnen könnte, dass dringend Vorsorgekapazitäten in Krankenhäusern benötigt werden. In diesem Fall würde das Kliniksterben gestoppt.

Leider zeichnet sich jetzt der gegenteilige Trend ab: Trotz des Wissens um unzureichende klinische Vorsorgekapazitäten für Pandemien „überrollen“ uns in Bayern buchstäblich die Fälle angekündigter und vollzogener Klinikschließungen. Eine ausreichende wohnortnahe klinische Versorgung der bayerischen Bevölkerung ist offenbar nicht mehr gewollt – sie wird den wirtschaftlichen Interessen geopfert.

Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern verurteilt diese Trends. Sie kaschieren die unverändert verheerenden Folgen der Klinikschließungen und tragen in keinerlei Weise zu den oft behaupteten verbesserten klinischen Versorgung in den betroffenen Regionen bei. Die Aktionsgruppe wird sich mit aller zur Verfügung stehenden Kraft gegen diese Trends wehren.


15.03.2022, 13:35

Pressemitteilung
Großes Fragezeichen zur Kurzzeitpflege am Krankenhaus Ebern
Sicherheit der Arbeitsplätze in Frage gestellt
Himmelkron, 15.03.2022

Der Bericht des Fränkischen Tag über die Verzögerung einer Kurzzeitpflege im Krankenhausgebäude Ebern um ca. 2 Jahre löst Fassungslosigkeit und tiefe Besorgnis aus. Die Umstände der Teilschließung des Krankenhauses Ebern ist an Dilettantismus nicht zu überbieten.

Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern fordert den Landkreis Haßberge und die Haßberge Kliniken auf:

Eröffnen Sie mit sofortiger Wirkung wieder die stationäre Chirurgie
am Standort Ebern, um größeren gesundheitspolitischen Schaden
von der Region Ebern fern zu halten.

...

Näheres unter: schlusskliniksterbenbayern.jimdofree.com/kliniken-in-not/krankenhaus-ebern/


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