08.03.2022, 14:58
Verehrte Unterstützer (innen),
der Beitrag im Deutschlandfunk unter dem Titel "Klinik-Krise Wie Deutschlands Krankenhäuser wirtschaftlich überleben können" findet Verbreitung.
Die Sendung ist nahezu vollständig schriftlich verfasst.
Deutschlandfunk
www.deutschlandfunk.de/corona-krankenhaeuser-krise-100.html
MedConWeb
www.medconweb.de/blog/tag/kliniksterben/
MyDRG - Kliniksterben
www.mydrg.de/kliniksterben/index.html
Kommentar:
Wir stehen mit dem Bundnis Klinikrettung neben renommierten Gesundheitsökonomen in einem Großbericht. Das bedeutet, dass wir langsam ernst genommen und als Experten wahrgenommen werden.
Unsere Stellungnahme aus Sicht des Bündnis Klinikrettung:
Klaus Emmerich beispielsweise ist im „Bündnis Klinikrettung“ aktiv, einer bundesweiten Bürgerinitiative. Er lebt in der oberfränkischen Kleinstadt Himmelkron und beobachtet vor allem die Veränderung der Krankenhauslandschaft in seiner Umgebung. Aber er will auch bundesweit mit seinen Warnungen Gehör finden.
„Wenn in meiner Umgebung seit 2004 im Umkreis von unter 100 Kilometern zehn Krankenhäuser geschlossen haben, und wenn ich sehe, wie sehr das Gesundheitssystem als Ganzes dann bröckelt, dass ein Krankenhaus ja mehr ist als eine stationäre Einrichtung, sondern dass da dran hängen niedergelassene Ärzte, die den Standort nicht mehr attraktiv finden, weil sie dort nicht mehr überweisen können, weil sie als Belegärzte nicht mehr tätig sein können, wenn eine Bereitschaftspraxis bröckelt, wenn die Notfallversorgung bröckelt und andere Dinge, dann geht mich das was an.“
Emmerich ist Betriebswirt, er hat vor seinem Ruhestand knapp 18 Jahre bei den kommunalen Krankenhäusern des Landkreises Sulzbach-Rosenberg im Norden Bayerns gearbeitet, acht Jahre davon als Vorstand. Schon als er noch berufstätig war, hat er sich tief in die Frage eingearbeitet, was brauchen Krankenhäuser, damit sie wirtschaftlich überleben können? Das Kalkulieren mit sogenannten Fallpauschalen war sein Alltag. Nach ihnen wird die Behandlung in deutschen Krankenhäusern abgerechnet. Mehrere Tausend dieser im Fachjargon DRGs genannten Pauschalen gibt es, die – je nach Diagnose – unterschiedlich hoch ausfallen.
Diskussion um Fallpauschalensystem
Sie bringen vor allem zwei wirtschaftliche Anreize mit sich, sagt Emmerich: Möglichst viele einzelne Leistungen abzurechen. Und möglichst Leistungen abzurechnen, bei denen der Aufwand fürs Krankenhaus in einem guten Verhältnis zum Ertrag steht. Das gilt vor allem für bestimmte Operationen.
„Natürlich haben auch wir uns strategisch überlegt, wenn es darum ging, unser Leistungsspektrum auszuweiten: Was rechnet sich? Was rechnet sich nicht? Da ist die Gefahr dann schon da. Und das ist auch die Kritik am Fallpauschalensystem, dass das Fallpauschalensystem genau solche Entscheidungsprozesse begünstigt. Und das Fallpauschalensystem ist spätestens nach der Corona-Pandemie gescheitert.“
Die Bundesregierung hat den Krankenhäusern zwar hohe Millliardensummen an Extra-Zuschüssen gegeben, um den Zusatz-Aufwand durch die Corona-Krise auszugleichen. Doch diese einmaligen Zuschüsse ändern an einem Grundproblem nichts, sagt Emmerich: Wenn es Kliniken nicht gelingt, möglichst viele gut bezahlte Fallpauschalen abzurechnen, rutschen sie ins Defizit. Nach Daten des Deutschen Krankenhausinstituts vom vergangenen Dezember haben im Jahr 2020 knapp 30 Prozent der Kliniken Verlust gemacht. Fürs zurückliegende Jahr erwarten 60 Prozent einen Verlust, also doppelt so viele. Oft gleichen die Träger, also beispielsweise Städte und Landkreise, die Verluste aus.
Doch wenn Träger defizitäre Kliniken irgendwann schließen, bringe das für viele Menschen vor allem in ländlichen Regionen Deutschlands weitere Fahrzeiten mit sich, warnt Emmerich. In der Medizin gelten 30 Minuten für Notfälle als Obergrenze, länger sollte ein Patient nicht zur nächsten Notaufnahme brauchen.
Im Notfall ist die Zeit bis zum Krankenhaus für viele Patienten und Patientinnen entscheidend (dpa)
Auf einer Karte, die der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen online gestellt hat, kann der frühere Klinikchef aber quer durch Deutschland Dutzende Krankenhäuser zeigen, bei denen die Fahrzeit jetzt bereits länger ist – was seiner Ansicht nach lebensgefährlich sein kann.
„Auf dieser Seite sehen Sie jetzt schon, dass es Erreichbarkeiten gibt um das Krankenhaus herum mit über 30 und über 40 Minuten. All diese markierten Gebiete sind jetzt schon so weit.“
...
Den ganzen Bericht mit konträhren Stellungnahmen können Sie oben per Link anwählen.
Ihre Petitionsleitung
28.02.2022, 11:11
Verehrte Unterstützer(innen) der Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN ,
ich bitte dringend darum, die Petition ...
HÄNDE WEG! VON DER STATIONÄREN UND NOTFALLVERSORGUNG UNSERER KRANKENHÄUSER IN SCHONGAU UND WEILHEIM ...
zu unterstützen. Es geht darum, dass die Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser in Schongau und Weilheim zu einem Krankenhaus mit großen Entfernungen verhindert wird.
www.openpetition.de/petition/online/haende-weg-von-der-stationaeren-und-notfallversorgung-unserer-krankenhaeuser-in-schongau-und-weilhei
Vielen Dank vorab für die Unterstützung.
Es grüßt herzlich
Klaus Emmerich Petitionsleitung
28.02.2022, 11:10
Verehrte Unterstützer(innen) der Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN ,
ich bitte dringend darum, die Petition ...
HÄNDE WEG! VON DER STATIONÄREN UND NOTFALLVERSORGUNG UNSERER KRANKENHÄUSER IN SCHONGAU UND WEILHEIM ...
zu unterstützen. Es geht darum, dass die Zusammenlegung der beiden Krankenhäuser in Schongau und Weilheim zu einem Krankenhaus mit großen Entfernungen verhindert wird.
www.openpetition.de/petition/online/haende-weg-von-der-stationaeren-und-notfallversorgung-unserer-krankenhaeuser-in-schongau-und-weilhei
Vielen Dank vorab für die Unterstützung.
Es grüßt herzlich
Klaus Emmerich Petitionsleitung
23.02.2022, 15:07
Verehrte Unterstützer(innen),
großes Echo fand bundesweit die Petition des Bündnis Klinikrettung gegen Klinikschließungen.
Gesendet wurde im
ein Radio-Interview im Deutschlandfunk:
www.deutschlandfunkkultur.de/krankenhausschliessungen-initiative-petition-100.html
Ein Fernseh-Interview im ZDF Morgenmagazin, abends berichtete darüber auch die rbb Abendschau:
www.zdf.de/uri/dbf0e180-ed96-4608-b61e-6e707d973708
www.rbb-online.de/abendschau/videos/20220222_1930/kapek-praesenzpflicht-klinikrettung-aok.html
Weitere Fernsehberichterstattung gab es im mdr:
www.mdr.de/video/mdr-videos/a/video-599928.html
Darüber hinaus gab es mehrere Zeitungsberichte, insbesondere nachfolgende:
www.nd-aktuell.de/artikel/1161565.krankenhauspolitik-buendnis-misstraut-lauterbach.html
www.volksstimme.de/lokal/havelberg/pro-krankenhaus-havelberg-ubergibt-brief-an-den-gesundheitsminister-3340464
Fazit: Das Interesse der Medien war deutlich größer als bei anderen Aktionen gegen Kliniksterben. Das Bewusstsein scheint zu steigen, dass in Deutschland eine weitere Gefährdung der Krankenhäuser nicht mehr hinnehmbar ist.
Wir kämpfen weiter,
Ihre Petitionsleitung
Klaus Emmerich
23.02.2022, 15:06
Verehrte Unterstützer(innen),
großes Echo fand bundesweit die Petition des Bündnis Klinikrettung gegen Klinikschließungen.
Gesendet wurde im
ein Radio-Interview im Deutschlandfunk:
www.deutschlandfunkkultur.de/krankenhausschliessungen-initiative-petition-100.html
Ein Fernseh-Interview im ZDF Morgenmagazin, abends berichtete darüber auch die rbb Abendschau:
www.zdf.de/uri/dbf0e180-ed96-4608-b61e-6e707d973708
www.rbb-online.de/abendschau/videos/20220222_1930/kapek-praesenzpflicht-klinikrettung-aok.html
Weitere Fernsehberichterstattung gab es im mdr:
www.mdr.de/video/mdr-videos/a/video-599928.html
Darüber hinaus gab es mehrere Zeitungsberichte, insbesondere nachfolgende:
www.nd-aktuell.de/artikel/1161565.krankenhauspolitik-buendnis-misstraut-lauterbach.html
www.volksstimme.de/lokal/havelberg/pro-krankenhaus-havelberg-ubergibt-brief-an-den-gesundheitsminister-3340464
Fazit: Das Interesse der Medien war deutlich größer als bei anderen Aktionen gegen Kliniksterben. Das Bewusstsein scheint zu steigen, dass in Deutschland eine weitere Gefährdung der Krankenhäuser nicht mehr hinnehmbar ist.
Wir kämpfen weiter,
Ihre Petitionsleitung
Klaus Emmerich
22.02.2022, 07:33
Verehrte Unterstützer(innen),
wir informieren über die Übergabe der Petition „Bundesweite Krankenhausschließungen jetzt stoppen!“.
Berlin, den 22. Februar 2022: AktivistInnen vom Bündnis Klinikrettung aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen übergaben heute 15.760 Unterschriften für die Petition „Bundesweite Krankenhausschließungen jetzt stoppen!“.
Der Parlamentarische Staatssekretär Prof. Edgar Franke (MdB) nahm sie stellvertretend für Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in Empfang. Ein Chor besang die Misere des bundesweiten Krankenhauskahlschlags. Die AktivistInnen berichteten dem Staatssekretär zudem von der vielerorts dramatischen Lage der stationären Versorgung in Deutschland Gesundheitsversorgung.
Mehr unter: www.gemeingut.org/aktive-uebergebend-singend-unterschriften-an-lauterbach-gegen-klinikschliessungen/
22.02.2022, 07:33
Verehrte Unterstützer(innen),
wir informieren über die Übergabe der Petition „Bundesweite Krankenhausschließungen jetzt stoppen!“.
Berlin, den 22. Februar 2022: AktivistInnen vom Bündnis Klinikrettung aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen übergaben heute 15.760 Unterschriften für die Petition „Bundesweite Krankenhausschließungen jetzt stoppen!“.
Der Parlamentarische Staatssekretär Prof. Edgar Franke (MdB) nahm sie stellvertretend für Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in Empfang. Ein Chor besang die Misere des bundesweiten Krankenhauskahlschlags. Die AktivistInnen berichteten dem Staatssekretär zudem von der vielerorts dramatischen Lage der stationären Versorgung in Deutschland Gesundheitsversorgung.
Mehr unter: www.gemeingut.org/aktive-uebergebend-singend-unterschriften-an-lauterbach-gegen-klinikschliessungen/
15.02.2022, 03:56
Verehrte Unterstützer(innen),
Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, eine Klinikschließung in extrem kurzfristiger Ankündigungszeit (11.02.2022) am 25.02.2022 beschließen und zum 31.03.2022 vollziehen zu wollen. Das Grundrecht aller Bürger im Sinne des Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes auf Leben und körperliche Unversehrtheit wird verletzt. Anerkannte Richtlinien für sicherzustellende Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen werden ignoriert.
Unterschreiben Sie jetzt!
weact.campact.de/petitions/stoppt-die-klinikschliessung-in-roding
15.02.2022, 03:56
Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, eine Klinikschließung in extrem kurzfristiger Ankündigungszeit (11.02.2022) am 25.02.2022 beschließen und zum 31.03.2022 vollziehen zu wollen. Das Grundrecht aller Bürger im Sinne des Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes auf Leben und körperliche Unversehrtheit wird verletzt. Anerkannte Richtlinien für sicherzustellende Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen werden ignoriert.
Unterschreibt jetzt!
weact.campact.de/petitions/stoppt-die-klinikschliessung-in-roding
15.02.2022, 03:55
Verehrte Unterstützer(innen),
Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, eine Klinikschließung in extrem kurzfristiger Ankündigungszeit (11.02.2022) am 25.02.2022 beschließen und zum 31.03.2022 vollziehen zu wollen. Das Grundrecht aller Bürger im Sinne des Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes auf Leben und körperliche Unversehrtheit wird verletzt. Anerkannte Richtlinien für sicherzustellende Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen werden ignoriert.
Unterschreiben Sie jetzt!