Pressemitteilung
Offener Brief zur Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN
Am 16.07.2021 hatte die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Barmer, das Institut für Gesundheitsforschung, die Bertelsmann Stiftung und die Robert Bosch Stiftung die Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN überreicht. Angesichts der Corona-Pandemie verzichtete die Aktionsgruppe bewusst auf eine persönliche Übergabe. Stattdessen kommentierten sie in einem Schreiben die Stimmergebnisse detailliert.
Es überrascht, dass die Aktionsgruppe bis heute von keinem Adressat eine Rückmeldung erhielten, nicht einmal eine Eingangsbestätigung.
Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern ist der ansicht:
Die Petitionsunterzeichner haben einen Anspruch auf Ihre Rückmeldung!
Fachkundige im Gesundheitswesen fordern eine Partizipation an der Strukturdebatte für die deutsche Krankenhausgesellschaft. Sie kann nicht wenigen Gesundheitsökonomen und Stiftungen mit exklusivem Zugang zum Gesundheitsminister vorbehalten sein. Die Forderungen nach signifikant weniger Krankenhäusern stellen die flächendeckende klinische Versorgung der Bevölkerung in Frage.
Integrierte Versorgungszentren – wie von Ihnen gefordert - sind aber kein Ersatz für qualitativ hochwertige Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung.
Das Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Stiftungen / Organisationen finden Sie unter:
die Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN ist abgeschlossen.
Sie wurde am 16.07.2021 Bundesgesundheitsminister Jenas Spahn, der Bertelsmann Stiftung, dem Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung und der Robert Bosch Stiftung in Form einer limitierten Broschüre übersandt.
Aus Corona-Gründen wurde auf eine persönliche Übergabe verzichtet. Alles Weitere entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung. Über eine eventuelle Rückmeldung werden wir Sie gesondert unterrichten.
Ihnen ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung,
Ihre Petitionsleitung
Klaus Emmerich
- - -
Pressemitteilung
Himmelkron, 16.07.2021
STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN
Erklärung zur Umgestaltung der Krankenhauslandschaft in Deutschland und Bayern
Mit Befremden hat die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ mehrfach auf das „Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020“ reagiert, das die Schließung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung und Umwandlung in Integrierte Versorgungszentren mit nur noch 12-stündiger Anwesenheit von Ärzten und überwiegend ambulanter Ausrichtung fordert. *1)
„Integrierte Versorgungszentren mit nur noch 12-stündiger Anwesenheit von Ärzten ersetzen keine Krankenhäuser,“ erklärt Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R. „Sie liefern schlechtere Qualität und sorgen für eine klinische 2-Klassenmedizin, mit Spitzenversorgung in Ballungszentren und Verlust medizinischer Klinikstrukturen in ländlichen Regionen. Bayern würde dies als Flächenstaat besonders hart treffen“
„Dazu darf es aus medizinischen und politischen Gründen nicht kommen,“ bestätigt auch Willi Dürr, KAB Regensburg. „Die ländlichen Regionen, in denen die Hälfte der Bevölkerung lebt, dürfen nicht abgehängt werden.
Um dies zu verhindern, hat die Aktionsgruppe Schuss mit Kliniksterben in Bayern insgesamt 2.168 Unterschriften im Rahmen der Petition Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN gesammelt. Die Unterschriften wurden wegen der Corona-Pandemie nicht direkt übergeben sondern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und den Herausgebern der Studie „Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020“, namentlich Bertelsmann Stiftung, Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung und Robert Bosch Stiftung, am 16. Juli zugesandt. *2)
„Wir wehren uns nicht gegen eine Diskussion über veränderte bedarfsorientierte Krankenhausstrukturen,“ erläutert Klaus Emmerich weiter. „Integrierte Versorgungszentren anstelle von Krankenhäusern würden aber große Versorgungslücken in den Bereichen Notfallversorgung, Bereitschaftsdienst, fachärztliche Versorgung, ärztliche und pflegerische Ausbildung und Arbeitsplatzangeboten in ländlichen Regionen reißen.“
Deshalb schließen sich die Initiatoren der Petition der Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft an, die im Rahmen ihres Krankenhausgipfels 2021 einen Kurswechsel mit vollumfänglicher Finanzierung der Krankenhäuser und einer bedarfsorientierten Krankenhausstruktur forderte. *3)
„Hierzu haben wir klare Vorstellungen,“ erläutert Klaus Emmerich. „Jeder Bürger in Deutschland hat Anspruch auf ein innerhalb von 30 Minuten erreichbares Krankenhaus mit qualitativ hochwertigem Mindestangebot. Zu diesem Mindestangebot zählen die Innere Medizin, die Chirurgie, die Gynäkologie/Geburtshilfe, die Intensivmedizin und eine Notfallversorgung, Notfallstufe 1. Die Forderungen der Bertelsmann Stiftung, des Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung und der Robert Bosch Stiftung würden dagegen eine flächendeckende Kliniklandschaft unnötig zerschlagen, die ihre Leistungsfähigkeit in der Corona-Pandemie eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Es kann nicht sein, dass wenige Institute und Gesundheitsökonomen über die Zukunft der deutschen Krankenhäuser entscheiden wollen, die Meinung der Bevölkerung jedoch keine Rolle spielt. Die Bevölkerung lehnt lt. einer repräsentativen Forsa-Umfrage Klinikschließungen zu 88% ab.“ *4)
Die Forderungen der Petition
1 Namhafte Institute und Berater des Bundes haben umgehend ihre Interventionen für eine gravierende Umgestaltung der deutschen Krankenhauslandschaft mit deutlich weniger Klinikstandorten einzustellen.
2 Bundesregierung und Bundesländer müssen die gravierenden Veränderungen der Krankenhausstruktur sofort stoppen. Die Bürger müssen gefragt werden.
3 Die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland ist elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Diese darf nicht in Frage gestellt werden. Die Bevölkerung muss in Beratungsgremien des Bundesgesundheitsministeriums in geeigneter Weise vertreten sein.
die Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN ist abgeschlossen.
Sie wurde am 16.07.2021 Bundesgesundheitsminister Jenas Spahn, der Bertelsmann Stiftung, dem Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung und der Robert Bosch Stiftung in Form einer limitierten Broschüre übersandt.
Aus Corona-Gründen wurde auf eine persönliche Übergabe verzichtet. Alles Weitere entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung. Über eine eventuelle Rückmeldung werden wir Sie gesondert unterrichten.
Ihnen ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung,
Ihre Petitionsleitung
Klaus Emmerich
- - -
Pressemitteilung
Himmelkron, 16.07.2021
STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN
Erklärung zur Umgestaltung der Krankenhauslandschaft in Deutschland und Bayern
Mit Befremden hat die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ mehrfach auf das „Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020“ reagiert, das die Schließung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung und Umwandlung in Integrierte Versorgungszentren mit nur noch 12-stündiger Anwesenheit von Ärzten und überwiegend ambulanter Ausrichtung fordert. *1)
„Integrierte Versorgungszentren mit nur noch 12-stündiger Anwesenheit von Ärzten ersetzen keine Krankenhäuser,“ erklärt Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R. „Sie liefern schlechtere Qualität und sorgen für eine klinische 2-Klassenmedizin, mit Spitzenversorgung in Ballungszentren und Verlust medizinischer Klinikstrukturen in ländlichen Regionen. Bayern würde dies als Flächenstaat besonders hart treffen“
„Dazu darf es aus medizinischen und politischen Gründen nicht kommen,“ bestätigt auch Willi Dürr, KAB Regensburg. „Die ländlichen Regionen, in denen die Hälfte der Bevölkerung lebt, dürfen nicht abgehängt werden.
Um dies zu verhindern, hat die Aktionsgruppe Schuss mit Kliniksterben in Bayern insgesamt 2.168 Unterschriften im Rahmen der Petition Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN gesammelt. Die Unterschriften wurden wegen der Corona-Pandemie nicht direkt übergeben sondern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und den Herausgebern der Studie „Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020“, namentlich Bertelsmann Stiftung, Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung und Robert Bosch Stiftung, am 16. Juli zugesandt. *2)
„Wir wehren uns nicht gegen eine Diskussion über veränderte bedarfsorientierte Krankenhausstrukturen,“ erläutert Klaus Emmerich weiter. „Integrierte Versorgungszentren anstelle von Krankenhäusern würden aber große Versorgungslücken in den Bereichen Notfallversorgung, Bereitschaftsdienst, fachärztliche Versorgung, ärztliche und pflegerische Ausbildung und Arbeitsplatzangeboten in ländlichen Regionen reißen.“
Deshalb schließen sich die Initiatoren der Petition der Forderung der Deutschen Krankenhausgesellschaft an, die im Rahmen ihres Krankenhausgipfels 2021 einen Kurswechsel mit vollumfänglicher Finanzierung der Krankenhäuser und einer bedarfsorientierten Krankenhausstruktur forderte. *3)
„Hierzu haben wir klare Vorstellungen,“ erläutert Klaus Emmerich. „Jeder Bürger in Deutschland hat Anspruch auf ein innerhalb von 30 Minuten erreichbares Krankenhaus mit qualitativ hochwertigem Mindestangebot. Zu diesem Mindestangebot zählen die Innere Medizin, die Chirurgie, die Gynäkologie/Geburtshilfe, die Intensivmedizin und eine Notfallversorgung, Notfallstufe 1. Die Forderungen der Bertelsmann Stiftung, des Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung und der Robert Bosch Stiftung würden dagegen eine flächendeckende Kliniklandschaft unnötig zerschlagen, die ihre Leistungsfähigkeit in der Corona-Pandemie eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Es kann nicht sein, dass wenige Institute und Gesundheitsökonomen über die Zukunft der deutschen Krankenhäuser entscheiden wollen, die Meinung der Bevölkerung jedoch keine Rolle spielt. Die Bevölkerung lehnt lt. einer repräsentativen Forsa-Umfrage Klinikschließungen zu 88% ab.“ *4)
Die Forderungen der Petition
1 Namhafte Institute und Berater des Bundes haben umgehend ihre Interventionen für eine gravierende Umgestaltung der deutschen Krankenhauslandschaft mit deutlich weniger Klinikstandorten einzustellen.
2 Bundesregierung und Bundesländer müssen die gravierenden Veränderungen der Krankenhausstruktur sofort stoppen. Die Bürger müssen gefragt werden.
3 Die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland ist elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Diese darf nicht in Frage gestellt werden. Die Bevölkerung muss in Beratungsgremien des Bundesgesundheitsministeriums in geeigneter Weise vertreten sein.
Pressemitteilung
Schreiben an bayerisches Gesundheitsministerium zur geplanten Schließung der Chirurgie im Krankenhaus Ebern
Verehrte UnterstützerInnen,
Mit einer dringender Anfrage hat sich die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern an das bayerische Gesundheitsministerium gewandt. Es geht um die bekannte Absicht des Trägers der Haßberge Kliniken, am akutstationären Standort Ebern, von den vorhandenen Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie die Chirurgie zum 31.12.2021 zu schließen.
Die Presse hat diese Anfrage aufgegriffen.
Damit mit jetzt das bayerische Gesundheitsministerium Farbe bekennen, wie es zu einer drohenden unzureichenden klinischen Versorgung steht.
Wir halten Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.
Pressemitteilung
Schreiben an bayerisches Gesundheitsministerium zur geplanten Schließung der Chirurgie im Krankenhaus Ebern
Verehrte UnterstützerInnen,
Mit einer dringender Anfrage hat sich die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern an das bayerische Gesundheitsministerium gewandt. Es geht um die bekannte Absicht des Trägers der Haßberge Kliniken, am akutstationären Standort Ebern, von den vorhandenen Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie die Chirurgie zum 31.12.2021 zu schließen.
Die Presse hat diese Anfrage aufgegriffen.
Damit mit jetzt das bayerische Gesundheitsministerium Farbe bekennen, wie es zu einer drohenden unzureichenden klinischen Versorgung steht.
Wir halten Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.
am Mittwoch, 14.07.2021, wurden zwei Filme über Krankenhäuser in Not und ein konkretes Kliniksterben ausgestrahlt.
Sie sind interessant und auch nachträglich noch zu sehen.:
Mediathek SWR:
Operiert und abkassiert - Wenn Ärzte Rendite bringen sollen
Immer mehr Ärzt*innen in Deutschland kritisieren die sogenannten "Fallpauschalen", das Bezahlsystem der Krankenhäuser. Offen wie selten sprechen sie im SWR Fernsehen über ein Gesundheitssystem in Schieflage. So sollen immer mehr Patient*innen in immer kürzerer Zeit behandelt werden. Mit aufwändigen Eingriffen, die der Klinik Erlöse bringen. Chefärzt*innen würden gedrängt, die Umsatzzahlen für das Krankenhaus zu erhöhen.
Für viele Menschen ist das Krankenhaus in der Nähe selbstverständlich, doch in Ingelheim kämpfen die Bewohner seit Jahren um den Erhalt der ansässigen Klinik.
Faktencheck - kleine Krankenhäuser bis 299 Betten haben vergleichbare bis leicht bessere Covid-19-Erfahrung
Faktencheck zur Covid-Behandlung 2020
von Klaus Emmerich, Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
Der Skandal nicht valider und verfrühter Klinikdaten
Aussagen von AOK, Barmer, Robert-Bosch und Bertelsmann, Wissenschaftliches Institut der AOK (WidO), AOK-Bundesverband mit ihren Autoren auf dem Prüfstand
A) Umfang der Covid-Behandlung
1) Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), der AOK-Bundesverband,
Prof. Dr. Reinhard Busse u.a. fordern (erfolgreich) mit nicht validen Daten den Ausschluss der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung aus dem Covid-Krankenhausrettungsschirm 2.
Sie bringen mit nicht validen Daten Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in massive finanzielle Bedrängnis.
2) Das BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung, die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung mit den Autoren Prof. Dr. Boris Augurzky, Prof. Dr. Reinhard Busse u.a. fordern in ihrem Richtungspapier sogar die Schließung aller Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung und Umwandlung in Integrierte Versorgungszentren.
3) Es ist nicht auszudenken, was passieren würde, wenn – entsprechend dem Richtungspapier – die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung komplett verschwinden würden.
Damit wäre ca. 1/3 der stationären Behandlung der Covid-19-PatientInnen gefährdet.
Es entsteht der Eindruck:
1) Das Ziel sind Klinikschließungen und Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen.
2) Das Mittel sind Statistiken mit zweifelhafter Aussagekraft.
Die Wahrheit:
Kleine Krankenhäuser haben tendenziell größere Erfahrung bei der Behandlung von Covid-PatientInnen!
Faktencheck - kleine Krankenhäuser bis 299 Betten haben vergleichbare bis leicht bessere Covid-19-Erfahrung
Faktencheck zur Covid-Behandlung 2020
von Klaus Emmerich, Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern
Der Skandal nicht valider und verfrühter Klinikdaten
Aussagen von AOK, Barmer, Robert-Bosch und Bertelsmann, Wissenschaftliches Institut der AOK (WidO), AOK-Bundesverband mit ihren Autoren auf dem Prüfstand
A) Umfang der Covid-Behandlung
1) Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), der AOK-Bundesverband,
Prof. Dr. Reinhard Busse u.a. fordern (erfolgreich) mit nicht validen Daten den Ausschluss der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung aus dem Covid-Krankenhausrettungsschirm 2.
Sie bringen mit nicht validen Daten Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in massive finanzielle Bedrängnis.
2) Das BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung, die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung mit den Autoren Prof. Dr. Boris Augurzky, Prof. Dr. Reinhard Busse u.a. fordern in ihrem Richtungspapier sogar die Schließung aller Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung und Umwandlung in Integrierte Versorgungszentren.
3) Es ist nicht auszudenken, was passieren würde, wenn – entsprechend dem Richtungspapier – die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung komplett verschwinden würden.
Damit wäre ca. 1/3 der stationären Behandlung der Covid-19-PatientInnen gefährdet.
Es entsteht der Eindruck:
1) Das Ziel sind Klinikschließungen und Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen.
2) Das Mittel sind Statistiken mit zweifelhafter Aussagekraft.
Die Wahrheit:
Kleine Krankenhäuser haben tendenziell größere Erfahrung bei der Behandlung von Covid-PatientInnen!
Mit einer dringender Anfrage hat sich die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern an das bayerische Gesundheitsministerium gewandt. Es geht um die bekannte Absicht des Trägers der Haßberge Kliniken, am akutstationären Standort Ebern, von den vorhandenen Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie die Chirurgie zum 31.12.2021 zu schließen.
Anlass der Anfrage ist das Ergebnis des bundesweit anerkannten GKV-Kliniksimulator, der die Voraussetzungen des bundesweiten Sicherstellungszuschlags erhebt. Für das Kreiskrankenhaus Ebern stellt der GKV-Kliniksimulator fest, dass im Fall einer Schließung der chirurgischen Fachabteilung insgesamt zusätzlich 7.995 Einwohner eine chirurgische Fachabteilung nicht mehr innerhalb von 30 Minuten erreichen würden. *1)
Dies sind deutlich zu viele Einwohner der Region, die dann lange Fahrzeiten zur nächstgelegenen stationären chirurgischen Fachabteilung benötigen. Dies überschreitet auch die über den Sicherstellungszuschlag festgesetzte und anerkannte Schwelle von „maximal zumutbaren 5.000“ Einwohnern signifikant. Bei schweren chirurgischen Verletzungen kann die Entfernung oberhalb von 30 Fahrminuten lebensentscheidend sein.“
Deshalb hat die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern die dringende Frage an das Gesundheitsministerium gerichtet, inwieweit der Landkreis Haßberge entsprechend Art 51 Abs. 3 der Landkreisordnung zur Sicherstellung der Krankenhausversorgung im Rahmen der Aufrechterhaltung der chirurgischen Fachabteilung verpflichtet werden kann. Auch möchte die Aktionsgruppe wissen, ob das Krankenhaus Ebern ggf. sogar eine institutionalisierte Notfallversorgung an 7 Tagen rund um die Uhr verpflichtet wäre, das wäre die sogenannte Notfallstufe 1. *2)
Mit einer dringender Anfrage hat sich die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern an das bayerische Gesundheitsministerium gewandt. Es geht um die bekannte Absicht des Trägers der Haßberge Kliniken, am akutstationären Standort Ebern, von den vorhandenen Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie die Chirurgie zum 31.12.2021 zu schließen.
Anlass der Anfrage ist das Ergebnis des bundesweit anerkannten GKV-Kliniksimulator, der die Voraussetzungen des bundesweiten Sicherstellungszuschlags erhebt. Für das Kreiskrankenhaus Ebern stellt der GKV-Kliniksimulator fest, dass im Fall einer Schließung der chirurgischen Fachabteilung insgesamt zusätzlich 7.995 Einwohner eine chirurgische Fachabteilung nicht mehr innerhalb von 30 Minuten erreichen würden. *1)
Dies sind deutlich zu viele Einwohner der Region, die dann lange Fahrzeiten zur nächstgelegenen stationären chirurgischen Fachabteilung benötigen. Dies überschreitet auch die über den Sicherstellungszuschlag festgesetzte und anerkannte Schwelle von „maximal zumutbaren 5.000“ Einwohnern signifikant. Bei schweren chirurgischen Verletzungen kann die Entfernung oberhalb von 30 Fahrminuten lebensentscheidend sein.“
Deshalb hat die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern die dringende Frage an das Gesundheitsministerium gerichtet, inwieweit der Landkreis Haßberge entsprechend Art 51 Abs. 3 der Landkreisordnung zur Sicherstellung der Krankenhausversorgung im Rahmen der Aufrechterhaltung der chirurgischen Fachabteilung verpflichtet werden kann. Auch möchte die Aktionsgruppe wissen, ob das Krankenhaus Ebern ggf. sogar eine institutionalisierte Notfallversorgung an 7 Tagen rund um die Uhr verpflichtet wäre, das wäre die sogenannte Notfallstufe 1. *2)