Das Bündnis Klinikrettung hat heute eine vierseitige Sonderveröffentlichung der Tageszeitung „taz“ beilegen lassen. Das Bündnis macht darin auf den erheblichen Umfang von Krankenhausschließungen aufmerksam, die in den letzten Monaten erfolgt sind und die aktuell drohen. Eine Karte zeigt die regionale Verteilung der Entwicklung.
Der Chirurg und Autor Bernd Hontschik zeigt auf, dass die duale Krankenhausfinanzierung versagt. Die beiden tiefreichenden Folgend sind Schließungen und die Zunahme von Privatisierungen. Gemäß Hontschik sind …
„Krankenhausschließungen nichts anderes als die Vernichtung von Gemeineigentum.“
Anne Schulze-Allen, Rainer Neef und Herbert Storn stellen dar, wie die Entwicklung von der Krankenbehandlung zum Profitzentrum verläuft. Dabei heben sie die Bedeutung privater Investoren im Gesundheitsbereich hervor. Pseudoalternativen zu Krankenhäusern weisen sie zurück:
„Die von privaten Investoren als Ersatz vorgesehenen medizinischen Versorgungszentren mit digitaler Beratung und Diagnostik – freilich ohne 24-Stunden-Notallversorgung und -betrieb – sind keine Lösung.“
Der ehemalige Klinikleiter Klaus Emmerich macht darauf aufmerksam, dass immer dieselben BeraterInnen das Krankenhausschließungsmantra vortragen – und dass solche Lobbyisten …
„zu den engsten BeraterInnen sowohl von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als auch von seinen KollegInnen in den Ländern gehören.“
In der Beilage wird auch darüber berichtet, dass lokale Gegenwehr erfolgreich sein kann. Es ist aufgeführt, wo überall in Deutschland Initiativen Widerstand gegen den Abbau der akutstationären Versorgung leisten.
Die Beilage wurde durch Spenden und eine Förderung der Stiftung Menschwürde und Arbeitswelt sowie der Bewegungsstiftung finanziert. In den nächsten Wochen sollen weitere Exemplare in Orten verteilt werden, in denen Klinikschließungen drohen.
Die Beilage kann beim Bündnis Klinikrettung bestellt werden. Schreiben Sie uns dafür eine E-Mail an die Adresse info@gemeingut.org und geben Sie die gewünschte Zahl der Exemplare und die Adresse an.
Das Bündnis Klinikrettung hat heute eine vierseitige Sonderveröffentlichung der Tageszeitung „taz“ beilegen lassen. Das Bündnis macht darin auf den erheblichen Umfang von Krankenhausschließungen aufmerksam, die in den letzten Monaten erfolgt sind und die aktuell drohen. Eine Karte zeigt die regionale Verteilung der Entwicklung.
Der Chirurg und Autor Bernd Hontschik zeigt auf, dass die duale Krankenhausfinanzierung versagt. Die beiden tiefreichenden Folgend sind Schließungen und die Zunahme von Privatisierungen. Gemäß Hontschik sind …
„Krankenhausschließungen nichts anderes als die Vernichtung von Gemeineigentum.“
Anne Schulze-Allen, Rainer Neef und Herbert Storn stellen dar, wie die Entwicklung von der Krankenbehandlung zum Profitzentrum verläuft. Dabei heben sie die Bedeutung privater Investoren im Gesundheitsbereich hervor. Pseudoalternativen zu Krankenhäusern weisen sie zurück:
„Die von privaten Investoren als Ersatz vorgesehenen medizinischen Versorgungszentren mit digitaler Beratung und Diagnostik – freilich ohne 24-Stunden-Notallversorgung und -betrieb – sind keine Lösung.“
Der ehemalige Klinikleiter Klaus Emmerich macht darauf aufmerksam, dass immer dieselben BeraterInnen das Krankenhausschließungsmantra vortragen – und dass solche Lobbyisten …
„zu den engsten BeraterInnen sowohl von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als auch von seinen KollegInnen in den Ländern gehören.“
In der Beilage wird auch darüber berichtet, dass lokale Gegenwehr erfolgreich sein kann. Es ist aufgeführt, wo überall in Deutschland Initiativen Widerstand gegen den Abbau der akutstationären Versorgung leisten.
Die Beilage wurde durch Spenden und eine Förderung der Stiftung Menschwürde und Arbeitswelt sowie der Bewegungsstiftung finanziert. In den nächsten Wochen sollen weitere Exemplare in Orten verteilt werden, in denen Klinikschließungen drohen.
Die Beilage kann beim Bündnis Klinikrettung bestellt werden. Schreiben Sie uns dafür eine E-Mail an die Adresse info@gemeingut.org und geben Sie die gewünschte Zahl der Exemplare und die Adresse an.
Statistische Simulation nur Schwerpunkt-/Maximalversorger
Wir haben eine statistische Simulation einer Kliniklandschaft mit Umwandlung der Grund- und Regelversorgung in Integrierte Versorgungszentren vorgenommen, d.h. nach Wunsch von Barmer, Robert-Bosch und Bertelsmann gibt es die Grund- und Regelversorgung nicht mehr!
Die Fragestellungen:
- Um welche Zielgrößen der Schließung geht es (Krankenhäuser und PatientInnen)?
- Wie viele PatientInnen wären betroffen?
Ergebnis:
Würden die Krankenhäuser der Schwerpunkt- und Maximalversorgung - wie von Barmer, Robert-Bosch und Bertelsmann gefordert - verbleiben, und würden diese zu immerhin 95% ausgelastet, könnte man das klinisch-stationäre Patientenpotenzial (bisher jährlich 19,4 Mio.) bestenfalls auf 58,6% (d.h. 11,4 Mio.) halten.
Es verbleiben also 8 Mio. Patientinnen, deren Erkrankung so einfach sein müsste, dass eine ...
- ambulante
- nicht klinisch-stationäre Behandlung ..
in einem Integrierten Versorgungszentrum gerechtfertigt wäre.
Das sind keine Krankenhäuser mehr.
Das hat mit medizinischer Qualität nichts mehr zu tun.
es gibt aktuell mehrere Petitionen, die eine Stärkung der deutschen Krankenhäuser zum Ziel haben.
Wir sollten uns gegenseitig fördern!
Deshalb bitte ich um Unterstützung der OpenPetition KEINE PROFITE MIT KRANKENHÄUSERN . Kernforderung ist die Abschaffung der DRG-Fallpauschalen.
Zitat: "Es bedarf einer gesellschaftlichen und politischen Diskussion über das künftige Krankenhauswesen und dessen Finanzierung. Das Überlassen der Krankenhäuser an profitorientierte Krankenhausbetreiber und Klinikkonzerne muss enden."
es gibt aktuell mehrere Petitionen, die eine Stärkung der deutschen Krankenhäuser zum Ziel haben.
Wir sollten uns gegenseitig fördern!
Deshalb bitte ich um Unterstützung der OpenPetition KEINE PROFITE MIT KRANKENHÄUSERN . Kernforderung ist die Abschaffung der DRG-Fallpauschalen.
Zitat: "Es bedarf einer gesellschaftlichen und politischen Diskussion über das künftige Krankenhauswesen und dessen Finanzierung. Das Überlassen der Krankenhäuser an profitorientierte Krankenhausbetreiber und Klinikkonzerne muss enden."
der Kampf um den Erhalt der deutschen Krankenhäuser geht in eine neue Phase.
Unser Bündnis Klinikrettung hat die zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz antretenden Parteien angeschrieben und mit konkreten Fragen zum Erhalt der Krankenhäuser konfrontiert.
Briefe und ggf. eintreffende Antworten finden Sie unter:
der Kampf um den Erhalt der deutschen Krankenhäuser geht in eine neue Phase.
Unser Bündnis Klinikrettung hat die zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz antretenden Parteien angeschrieben und mit konkreten Fragen zum Erhalt der Krankenhäuser konfrontiert.
Briefe und ggf. eintreffende Antworten finden Sie unter:
Es gab am 01.03.2021 in Bayern II einen Hersbrucker Bericht über die Folgen einer Klinikschließung. Er befindet sich jetzt auf BR24 - das hat einen sehr hohen Verbreitungsgrad, bayern-weit! Zusätzlich zum Bericht online gibt es noch schriftliche Hintergrundinformationen aus dem Hersbrucker Bericht und dem Interview Klaus Emmerich über allgemeine Hintergründe.
.
BR24: Nach Klinikschließung Hersbruck: www.br.de/nachrichten/suche?param=Klaus%20Emmerich%20k%C3%A4mpft%20gegen%20das%20Krankenhaussterben
es gibt heute im Radiosender Bayern 2 um 13:30 Uhr in der Sendereihe RegionalZeit einen Bericht über das ...
KLINIKSTERBEN IN BAYERN!
Einmal erfolgt ein Bericht aus der Region Hersbruck, wo die Folgen einer Klinikschließung beschrieben werden. dort fand bereits am Freitag ein Interview mit Aktiven der "Bürgerinitiative zum Erhalt des Hersbrucker Krankenhauses" statt.
Am heutigen Montag erfolgte ein allgemeines Interview über das Kliniksterben im Bundesland Bayern.
Es wird keine Download-Datei geben - das Interview müsste auf Wunsch live angehört werden.