03.09.2026, 10:48
Am 1. September 2026 berichtet das Solinger Tageblatt unter der Überschrift „Gewerbegebiet Fürkeltrath II – Warum Firmen noch Jahre warten müssen“ über die geplante Entwicklung der Gewerbegebiete Fürkeltrath II und Schrodtberg. Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) fordert mehr Tempo und verlangt die parallele Entwicklung beider Gewerbegebiete.
Doch der zu Ende gehende Sommer 2026 hat uns eindringlich vor Augen geführt, wohin der fortschreitende Klimawandel führt: Hitze, Überhitzung und zunehmende Extremwetterereignisse werden zur unmittelbaren Gefahr für unsere Lebensqualität.
Gerade deshalb darf es jetzt kein „Weiter so“ geben!
Die Alternative liegt auf der Hand: Brachflächen reaktivieren statt Natur zerstören.
Jede weitere Versiegelung wertvoller Freiflächen wie Schrodtberg und Fürkeltrath II nimmt unserer Stadt genau das, was sie in Zeiten zunehmender Hitze dringend braucht: Grünflächen, Kaltluftentstehungsgebiete, Versickerungsflächen und natürliche Klimaschutzräume.
Die IHK argumentiert, neue Gewerbegebiete stärkten die Wirtschaftskraft und schafften Arbeitsplätze.
Doch wir fragen: Was nützt wirtschaftliches Wachstum, wenn gleichzeitig unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört werden?
Die Folgekosten von Hitze, Hochwasser, Klimaanpassung und zunehmender Umweltbelastung werden am Ende von Kommunen, Wirtschaft und damit von uns allen – den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern – getragen.
Natur ist kein Hindernis für wirtschaftliche Entwicklung. Natur ist ihre Grundlage.
Eine zukunftsfähige Wirtschaft braucht lebenswerte Städte, gesunde Menschen und eine intakte Umwelt. Wer heute Grünflächen unwiederbringlich versiegelt, spart vielleicht kurzfristig Zeit – aber wir alle bezahlen langfristig einen sehr hohen Preis.
🌱 Deshalb brauchen wir ein Umdenken – in der Politik und in der Wirtschaft.
Unsere Petition für den Erhalt von Schrodtberg und dem alten Sportplatz Stöcken geht deshalb in die Verlängerung:
📢 Wir haben das Ende der Unterschriftensammlung einmalig bis zum 31.12.2026 verlängert.
Damit geben wir noch mehr Menschen die Möglichkeit, sich unserer Forderung anzuschließen und ein klares Zeichen zu setzen:
JA zu einer lebenswerten Zukunft.
JA zum Schutz unserer Natur. JA zur Nutzung bereits versiegelter und brachliegender Flächen.
NEIN zur weiteren Zerstörung unserer Freiflächen.
Unsere Kinder und Enkelkinder haben ein Recht auf eine lebenswerte Stadt. Helfen Sie mit, dieses Recht zu bewahren!
🌿 Schrodtberg und Fürkeltrath II dürfen nicht zur nächsten versiegelten Fläche werden.
Jetzt bitte weiter werben und gemeinsam ein Zeichen für ein Umdenken setzen!
Vielen Dank für Eure Unterstützung!