16.10.2026, 03:09
Die geplante Tarifdeckelung ist zwar aus dem aktuellen Kabinettsentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) gestrichen worden. Das ist ein wichtiges Signal für faire Bezahlung in der Pflege.
Entwarnung gibt es jedoch nicht: Das Gesetzgebungsverfahren läuft weiter, ist noch nicht abgeschlossen. In den parlamentarischen Beratungen können Regelungen weiterhin verändert werden.
Jede weitere Unterschrift stärkt das Gewicht unserer Forderung in den anstehenden politischen Beratungen. Deshalb bitten wir Sie: Zeichnen Sie die Petition, falls Sie dies noch nicht getan haben, und machen Sie auch andere auf unser Anliegen aufmerksam. Jede Stimme zählt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Neue Begründung:
Warum das wichtig ist:
Wer pflegebedürftig ist, eine Behinderung hat, Unterstützung eines sozialen Dienstes benötigt oder medizinisch behandelt werden muss, braucht verlässliche Hilfe – und Menschen, die diese Hilfe leisten. Allein
Doch die CaritasFinanzierung beschäftigtdieser bundesweitArbeit rundsteht 770.000unter Menschen,Druck. davonDas etwaGKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, 281.000das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) sowie Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen. Doch genau diese Versorgung gerät aktuell in Gefahr. Die geplanten Reformen der BundesregierungEingliederungshilfe imbergen RahmenRisiken des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) stellenfür die dauerhafte und vollständige Refinanzierung tariflicher Vergütungen infrage. Wenn Einrichtungen ihre tariflichen Personalkosten nicht mehr vollständig erstattet bekommen, hat das Folgen für alle: längere Wartezeiten, weniger Zeit für Pflege und Zuwendung,AVR-basierter weniger wohnortnahe Angebote und eine unsichere Versorgung.Personalkosten.
PflegeeinrichtungenEinrichtungen und soziale Dienste müssen tarif- bzw. AVR-konform bezahlen, können sich jedoch nicht mehrin allen Leistungsbereichen auf eine vollständige Refinanzierung dieser Personalkosten verlassen. DadurchInsbesondere geratenfreigemeinnützigen insbesondereTrägern freigemeinnützigedrohen Träger zunehmend indadurch wirtschaftliche Schieflagen.Schwierigkeiten Die– Folgenvon sindPersonalabbau Personalabbau,und Einstellungsstopps, ausbleibendeausbleibenden Investitionen sowie Einschränkungen im Leistungsangebot bis hin zu Angebotseinschränkungen und Standortschließungen. Zudem droht ein Rückzug ausAuch Ausbildung und Qualifizierung vongeraten Mitarbeitenden.unter FaireDruck. Löhne
Für sinddie Menschen kann das längere Wartezeiten, weniger persönliche Zuwendung und den Verlust wohnortnaher Angebote bedeuten. Zugleich erschwert eine grundlegendeunsichere Voraussetzung,Finanzierung umdie FachkräfteGewinnung zuund gewinnen,Bindung von Fachkräften und gefährdet damit langfristig zudie bindenVersorgungsqualität.
Ein erster Teilerfolg ist erreicht: Die ursprünglich vorgesehene Deckelung tariflicher Lohnsteigerungen ist im Kabinettsentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) nicht mehr enthalten.
Das ist ein wichtiges Signal für faire Bezahlung in der Altenpflege. Das Gesetzgebungsverfahren ist jedoch noch nicht abgeschlossen; und dieauch Qualitätin deranderen VersorgungLeistungsbereichen sicherzustellen.besteht weiterhin Handlungsbedarf.
UnserDeshalb gemeinsamesbleibt Ziel:Dieunsere TariftreueForderung darf durch das Pflegeneuordnungsgesetz nicht gefährdet werden!unverändert: Tarifliche Vergütungssystemeund wieAVR-basierte dieVergütungen AVRmüssen der Caritas sichern durch gute Arbeitsbedingungendauerhaft und Fachkräftebindungvollständig dierefinanziert Versorgungsqualitätwerden. für alle Bürgerinnen und Bürger.
Unterstützen Sie diese Petition – für starke Mitarbeitende, stabile Einrichtungen und eine sichere Versorgung für alle. Jede weitere Unterschrift stärkt diese Forderung in den anstehenden politischen Beratungen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Caritas in NRW, Essen
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 11.423 (11.216 in Deutschland)