• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 29 Aug 2019 11:25

    Liebe TierliebhaBÄR,

    nachträglich möchten wir Euch darüber informieren das die Petition "Neues Leben für die Droyßiger Bären Toni & Aiko" beendet und am 18.10.2017 an die Gemeinde Droyßig übergeben wurde. Gleichzeitig möchten wir Euch an dieser Stelle für unglaubliche 4.211 Unterschriften danken ❤️

    Wir sind überwältigt wie viele Menschen Anteil an unserer Petition genommen und uns dabei unterstützt haben! Herzlichen Dank!

    Mit den Unterschriften haben wir die Gemeinde Droyßig sogar ums doppelte überstimmt und ein Zeichen gesetzt, dass es über 4.000 Menschen gibt, die nicht mit der Haltung der Droyssiger Bären einverstanden sind.

    Am 18.10.2017 übergab ich der Gemeinde Droyßig symbolisch alle gesammelten Unterschriften als "Buch" gebunden.

    Herr Poser, der stellvertretende Bürgermeister, nahm diese dankend in Empfang und wir konnten noch mal über die Zukunft der Droyssiger Bären reden.

    Nach wie vor lehnt der Gemeinderat Droyßig die Umsiedlung der Bären in einen artgerechten Bärenwald ab. Da das deutsche Gesetz Tiere leider nur als "Sache" einstuft, sind die beiden Bären Eigentum der Gemeinde. Dadurch kann niemand etwas an der Haltung ändern - außer die Gemeinde selbst.

    In dem Gespräch 2017 teilte mir Herr Poser mit, das unsere Petition die Gemeinde Droyßig zum Nachdenken angeregt hat und sie nun gewillt sind das Gehege der beiden Bären deutlich zu vergrößern und umzugestalten.
    Zudem stehe einer Zusammenarbeit zwischen uns und der Gemeinde nichts im Weg. Gemeinsam wollten wir die Situation der Bären verbessern und hofften auf viel Unterstützung!

    Nun sind zwei Jahre vergangen und an der Haltung und dem Gehege der Bären hat sich leider überhaupt nichts geändert...

    Eine Zusammenarbeit, wie sie uns von Droyßig 2017 noch zugesichert wurde, war an keinen einzigen Tag zu spüren. Wir arbeiteten auch nach Petitionsübergabe eifrig an der Verbesserung der Lebenssituation der Bären, jedoch verlief jegliche Kontaktaufnahmen zur Gemeinde im Sand.
    Der Tierschutzverein bmt e.V. (Bund gegen Missbrauch von Tieren) aus Berlin wurde durch uns und der Petition auf die Zustände in Droyßig aufmerksam gemacht & bot der Gemeinde sofort und bedingungslos ihre Hilfe an und suchte bei einem Vor-Ort-Termin das Gespräch mit den Verantwortlichen.
    Der bmt stellte fest dass das Gehege zu klein ist und die Bären dringend umgesiedelt werden müssen. Das Gespräch endete seitens der Gemeinde Droyßig mit den Worten „Die beiden Bären bleiben bis zu ihrem Tod hier“. ????
    Sie teilten mit das sie an der derzeitigen Haltungstradition festhalten wollen und eine Umsiedelung nicht notwendig sei.
    [Der Bericht kann auf der Homepage des bmt e.V. oder auf unserer Facebookseite nachgelesen werden.]

    Zudem bestand das großzügige Angebot das die aktuelle Bärenpflegerin eine kostenlose und professionelle Schulung erhalten kann um die beiden Bären artgerecht ernähren und pflegen zu können.
    Diese Ausbildung wurde jedoch seitens der Gemeinde Droyßig ebenfalls abgelehnt.

    Die Umsiedelung in den artgerechten, weitläufigen Bärenwald lehnte die Gemeinde sowieso von Anfang an ab. Auch ein nochmaliges nachfragen seitens der Organisatoren brachte keine Haltungsänderung. Wir hätten den Transport der Bären sogar selber mit Hilfe eines Spendenkontos finanziert. Aber jegliche Lösungsvorschläge stießen auf Ablehnung.

    Der Plan der Vergrößerung des aktuellen Geheges, welcher 2017 noch auf positive Resonanz bei der Gemeinde stieß, wurde von Droyßig (bisher?) noch nicht umgesetzt. Uns sind auch keine Pläne oder Fördermittelbeantragungen für das Gehege bekannt. Somit ist davon auszugehen, das alles bleibt wie es war.
    Und das stimmt uns, wie sicherlich auch alle Unterstützer, sehr traurig.

    Auf unserer Facebookseite [https://www.facebook.com/TierliebhaBAER/] finden Sie regelmäßig Updates, Fotos und Videos zu den Bären und den aktuellen Zustand bzw. auch Infos zu unserer Arbeit. ????
    Wir versuchen weiterhin eine Verbesserung der Haltungszustände zu bewirken, auch wenn das bedeutet das man in der Verwaltung erst einen Generationswechsel abwarten muss, bevor unsere Bitten und das Leid der Tiere erhört werden.

    Wir bedanken uns an dieser Stelle trotz Misserfolg tausendfach für eure Unterstützung, eure lieben Mails, eurer aktiven Beteiligung am Projekt, eurer Anteilnahme und eurem großem Herz.

    Ihr seid wundervoll!

    Herzlichst
    TierliebhaBÄR
    ????????❤️

  • Petition wurde nicht eingereicht

    at 12 Oct 2018 00:11

    Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Artikel über unsere Petition in der Mitteldeutschen Zeitung und Richtigstellung bezüglich der Aussage des ehemaligen Bürgermeisters Herrn Luksch

    at 25 Jul 2017 17:00

    www.facebook.com/TierliebhaBAER/posts/287368785003005

    RICHTIGSTELLUNG

    Am Wochenende berichtete die Mitteldeutsche Zeitung über unsere Petition. Wir bedanken uns herzlich für das Interesse an unserer Aktion und möchten noch ein paar Worte zum Artikel verlieren.

    Im Artikel wird erwähnt, dass es Herrn Luksch seine Idee war, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen.
    Leider entspricht dies nicht ganz der Wahrheit.
    Schon im Mai 2017 berichtet die MZ über unsere Petition - der Artikel erschien auch online und zog viele Kommentare von interessierten Bürgern nach sich. Gegner der Petition schlugen in diesen Kommentaren vor, dass wir, die Initiatoren der Petition, die Kosten einer Gehegeerweiterung übernehmen sollen.
    Daraufhin kommentierte ich am 24.05.2017 mit folgenden Wortlaut (Foto vom Kommentar ist weiter unten zu finden - aus Datenschutzgründen haben wir den Namen und das Profilbild gepixelt):

    "[...]All diejenigen, welche dafür stimmen das die Bären in Droyßig bleiben sollen, könnten sich Gedanken über eine Spendenaktion & die Finanzierung der Gehegeerweiterung machen [...]"

    Die Idee einer Spendensammlung stammt demnach von uns und wurde vom ehemaligen Bürgermeister von Droyßig nur aufgegriffen. Wir bedauern, dass diese Tatsache im Artikel durch Herrn Luksch anders dargestellt wurde.

    Die Idee hinter dem Vorschlag einer Spendenaktion war, dass die Menschen, welche GEGEN eine Umsiedlung der Bären sind, Geld für eine Gehegeerweiterung sammeln um die Bären dadurch in Droyßig behalten zu können.

    Unser vordergründiges Ziel hingegen ist, die Bären in einen geschützten und betreuten Bärenwald umzusiedeln, welches der Gemeinde keine Kosten verursachen würde.

    Zu der Anmerkung des Herrn Luksch, ob die Bären in einem großen Waldgelände überhaupt überleben würden, möchten wir uns ebenfalls kurz äußern:

    Wildtiere, wie es die Braunbären Aiko und Toni sind, werden mit Sicherheit in einem betreuten Bärenwald ein längeres und schöneres Leben haben, als es in einer 470qm-kleinen Schlossgrabengefangenschaft je möglich sein wird. Davon sind wir überzeugt.

    Viele Grüße an all unsere Unterstützer - ihr seid klasse

  • Unterstützung von PETA

    at 25 May 2017 20:19

    Tausend Dank an PETA Deutschland für diese großartige Unterstützung & Veröffentlichung unserer Petition

  • Unterstützung von PETA

    at 25 May 2017 20:16

    Tausend Dank an PETA Deutschland für diese großartige Unterstützung & Veröffentlichung unserer Petition

  • Änderungen an der Petition

    at 28 Mar 2017 11:24

    Es wurde ein Nachtrag bezüglich einer Kompromissfindung mit der Gemeinde hinzugefügt.


    Neuer Petitionstext: „Dass das Wort „Tierschutz“ einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft.“ (Theodort (Theodor Heuss)
    Wir möchten uns mit einer Herzensangelegenheit an Euch wenden und im Sinne des Tierschutzes um eure Mithilfe bitten.
    In der Gemeinde Droyßig werden seit Jahrzehnten zwei Braunbären als „Maskottchen“ der Gemeinde in einem Bärenzwinger im Schloss gehalten. Wenn man sich an dem Zitat von Heuss orientiert, schmerzt uns der Anblick der beiden Braunbären Aiko und Toni, wie sie in diesem unzumutbaren kleinen uns trostlosen Gehege seit Jahren vor sich hinvegetieren müssen, umso mehr.
    Unserer Meinung nach entspricht das kleine Gehege mit 470 qm und seiner dürftigen Gestaltung weder den Mindestanforderungen der „Leitlinien für tierschutzgerechte Haltung von Wild in Gehegen“, noch denen des „Säugetiergutachtens für die Haltung von Braunbären“ oder des menschlichen Verständnis für Tierschutz.
    Die Unterbringung der beiden Bären entspricht keiner verhaltensgerechten artgerechten Haltung.
    Wenn sich die Gemeinde Droßyig schon dazu entschlossen hat, zwei den beiden Bären aus ihrem einen natürlichen Lebensraum zu reißen vorzuenthalten und diese als Anschauungsobjekte für Einwohner und Besucher zu benutzen, benutzt, sollte dieses Gehege mindestens an die entsprechenden Leitlinien und darüber hinaus angepasst werden… Auch wenn es in den letzten Jahren Bemühungen gab, die Bedingungen im Bärenzwinger zu verbessern, reichen diese nicht aus, den Bedürfnissen der Bären auch nur annähernd gerecht zu werden. Eine Folge der nicht verhaltensgerechten Haltung ist, dass die Tiere Stereotypien zeigen – ein eindeutiges Zeichen von Leiden. Verhaltensstörungen sind ein Zeichen dafür, dass Tiere artwidrig gehalten werden. Jeder Besucher konnte schon mal beobachten, wie die Bären über eine längere Zeit in ihrem Zwinger permanent die gleichen Runden drehten und abwesend wirkten.
    Bären benötigen in ihren Gehegen ausreichend Platz, um ihrem Spiel- und Erkundungsverhalten nachzukommen. Jeder Bär benötigt eine eigene Schlafbox und Bäume zum Klettern. Hügel als Aussichtsplattform, Teiche zum Baden und Höhlen als Rückzugsmöglichkeit sind Mindestanforderungen. Normalerweise legen Bären, außerhalb der Zeit des Winterschlafs, am Tag eine Strecke von mehreren Kilometern zurück und verbringen bis zu 94 % des aktiven Tagesverlaufs mit der Nahrungssuche. Nichts davon kann der Zwinger in Droyßig den beiden Bären bieten.
    Im Vorfeld unseres Aufrufes an Euch, versuchen wir seit 2015 etwas für das Wohl der Bären in Bewegung zu setzen.
    Es erfolgten sowohl Anfragen bei der Gemeinde Droyßig, wie auch beim zuständigen Veterinäramt, bei verschiedenen Tierschutzorganisationen und Tierschutzvereinen.
    Leider verliefen die Anfragen bei den obersten Zuständigkeiten bisher erfolglos.
    Obwohl ein negativer Zustandsbericht zu der Zwingerhaltung in Droyßig durch eine bekannte Tierschutzorganisation veröffentlicht wurde, sind die gesetzlichen Rahmen beim Thema Tierschutz sehr eng geschnürt, sodass ohne öffentlichen Druck auch den Vereinen die Hände gebunden sind.
    Selbstverständlich haben wir uns auch schon um eine Alternative für die beiden Bären, welche nicht mehr fähig sind alleine in der Natur zu überleben, umgeschaut und sogar schon eine Zusage von einem Bärenwald erhalten. Dieser würde den Bären ein tiergerechtes Zuhause bieten.
    mögliche Unterbringungen in Schutzgebieten bzw. Bärenwälder ausfindig gemacht.
    Voraussetzung für die Umsiedlung in einen Bärenwald ist allerdings, dass die Gemeinde Droyssig die Tiere freiwillig abgibt oder das Veterinäramt die Haltung auflöst.
    Leider sieht das zuständige Veterinäramt keinen Handlungsbedarf.
    Aus diesem Grund bitten wir nun Euch um Hilfe!
    Ziel ist es, die beiden Bären aus ihrer derzeitigen Haltung zu befreien und im besten Fall durch eine vertragliche Bestimmung zu gewährleisten, dass die Gemeinde Droyssig auch zukünftig keine Bären mehr im Zwinger halten darf.
    Wir sind davon überzeugt, mithilfe einer Petition die Gemeinde Droyßig auf die Missstände in der Tierhaltung aufmerksam zu machen und somit die Bären durch eure Unterschriften, eure Zustimmung und Unterstützung, aus ihrer derzeitigen Haltung befreien und ihnen ein besseres Leben in einem Bärenwald Schutzgebiet bieten zu können.
    Danke!
    Herzlichst,
    Julia & Daniel
    Nachtrag:
    Unsere Kompromissbereitschaft geht darüber hinaus, dass wir einer erheblichen Erweiterung des Geheges über den gesamten Schlosspark und dem angrenzenden Waldstück zustimmen würden (sofern dieses Projekt finanzierbar ist und die Gemeinde sich nicht bereit erklärt, die beiden Bären in ein Schutzgebiet umzusiedeln).
    Weiterhin bestehen wir darauf, dass im Falle einer Gehegeerweiterung, die "Leitlinien für tierschutzgerechte Haltung von Wild in Gehegen", sowie das "Säugetiergutachten für die Haltung von Braunbären" berücksichtigt werden.


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