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  • Artikel über unsere Petition in der Mitteldeutschen Zeitung und Richtigstellung bezüglich der Aussage des ehemaligen Bürgermeisters Herrn Luksch

    25-07-17 17:00 Uhr

    www.facebook.com/TierliebhaBAER/posts/287368785003005

    RICHTIGSTELLUNG

    Am Wochenende berichtete die Mitteldeutsche Zeitung über unsere Petition. Wir bedanken uns herzlich für das Interesse an unserer Aktion und möchten noch ein paar Worte zum Artikel verlieren.

    Im Artikel wird erwähnt, dass es Herrn Luksch seine Idee war, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen.
    Leider entspricht dies nicht ganz der Wahrheit.
    Schon im Mai 2017 berichtet die MZ über unsere Petition - der Artikel erschien auch online und zog viele Kommentare von interessierten Bürgern nach sich. Gegner der Petition schlugen in diesen Kommentaren vor, dass wir, die Initiatoren der Petition, die Kosten einer Gehegeerweiterung übernehmen sollen.
    Daraufhin kommentierte ich am 24.05.2017 mit folgenden Wortlaut (Foto vom Kommentar ist weiter unten zu finden - aus Datenschutzgründen haben wir den Namen und das Profilbild gepixelt):

    "[...]All diejenigen, welche dafür stimmen das die Bären in Droyßig bleiben sollen, könnten sich Gedanken über eine Spendenaktion & die Finanzierung der Gehegeerweiterung machen [...]"

    Die Idee einer Spendensammlung stammt demnach von uns und wurde vom ehemaligen Bürgermeister von Droyßig nur aufgegriffen. Wir bedauern, dass diese Tatsache im Artikel durch Herrn Luksch anders dargestellt wurde.

    Die Idee hinter dem Vorschlag einer Spendenaktion war, dass die Menschen, welche GEGEN eine Umsiedlung der Bären sind, Geld für eine Gehegeerweiterung sammeln um die Bären dadurch in Droyßig behalten zu können.

    Unser vordergründiges Ziel hingegen ist, die Bären in einen geschützten und betreuten Bärenwald umzusiedeln, welches der Gemeinde keine Kosten verursachen würde.

    Zu der Anmerkung des Herrn Luksch, ob die Bären in einem großen Waldgelände überhaupt überleben würden, möchten wir uns ebenfalls kurz äußern:

    Wildtiere, wie es die Braunbären Aiko und Toni sind, werden mit Sicherheit in einem betreuten Bärenwald ein längeres und schöneres Leben haben, als es in einer 470qm-kleinen Schlossgrabengefangenschaft je möglich sein wird. Davon sind wir überzeugt.

    Viele Grüße an all unsere Unterstützer - ihr seid klasse

  • Unterstützung von PETA

    25-05-17 20:19 Uhr

    Tausend Dank an PETA Deutschland für diese großartige Unterstützung & Veröffentlichung unserer Petition

  • Unterstützung von PETA

    25-05-17 20:16 Uhr

    Tausend Dank an PETA Deutschland für diese großartige Unterstützung & Veröffentlichung unserer Petition

  • Änderungen an der Petition

    28-03-17 11:24 Uhr

    Es wurde ein Nachtrag bezüglich einer Kompromissfindung mit der Gemeinde hinzugefügt.


    Neuer Petitionstext: „Dass das Wort „Tierschutz“ einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft.“ (Theodort (Theodor Heuss)
    Wir möchten uns mit einer Herzensangelegenheit an Euch wenden und im Sinne des Tierschutzes um eure Mithilfe bitten.
    In der Gemeinde Droyßig werden seit Jahrzehnten zwei Braunbären als „Maskottchen“ der Gemeinde in einem Bärenzwinger im Schloss gehalten. Wenn man sich an dem Zitat von Heuss orientiert, schmerzt uns der Anblick der beiden Braunbären Aiko und Toni, wie sie in diesem unzumutbaren kleinen uns trostlosen Gehege seit Jahren vor sich hinvegetieren müssen, umso mehr.
    Unserer Meinung nach entspricht das kleine Gehege mit 470 qm und seiner dürftigen Gestaltung weder den Mindestanforderungen der „Leitlinien für tierschutzgerechte Haltung von Wild in Gehegen“, noch denen des „Säugetiergutachtens für die Haltung von Braunbären“ oder des menschlichen Verständnis für Tierschutz.
    Die Unterbringung der beiden Bären entspricht keiner verhaltensgerechten artgerechten Haltung.
    Wenn sich die Gemeinde Droßyig schon dazu entschlossen hat, zwei den beiden Bären aus ihrem einen natürlichen Lebensraum zu reißen vorzuenthalten und diese als Anschauungsobjekte für Einwohner und Besucher zu benutzen, benutzt, sollte dieses Gehege mindestens an die entsprechenden Leitlinien und darüber hinaus angepasst werden… Auch wenn es in den letzten Jahren Bemühungen gab, die Bedingungen im Bärenzwinger zu verbessern, reichen diese nicht aus, den Bedürfnissen der Bären auch nur annähernd gerecht zu werden. Eine Folge der nicht verhaltensgerechten Haltung ist, dass die Tiere Stereotypien zeigen – ein eindeutiges Zeichen von Leiden. Verhaltensstörungen sind ein Zeichen dafür, dass Tiere artwidrig gehalten werden. Jeder Besucher konnte schon mal beobachten, wie die Bären über eine längere Zeit in ihrem Zwinger permanent die gleichen Runden drehten und abwesend wirkten.
    Bären benötigen in ihren Gehegen ausreichend Platz, um ihrem Spiel- und Erkundungsverhalten nachzukommen. Jeder Bär benötigt eine eigene Schlafbox und Bäume zum Klettern. Hügel als Aussichtsplattform, Teiche zum Baden und Höhlen als Rückzugsmöglichkeit sind Mindestanforderungen. Normalerweise legen Bären, außerhalb der Zeit des Winterschlafs, am Tag eine Strecke von mehreren Kilometern zurück und verbringen bis zu 94 % des aktiven Tagesverlaufs mit der Nahrungssuche. Nichts davon kann der Zwinger in Droyßig den beiden Bären bieten.
    Im Vorfeld unseres Aufrufes an Euch, versuchen wir seit 2015 etwas für das Wohl der Bären in Bewegung zu setzen.
    Es erfolgten sowohl Anfragen bei der Gemeinde Droyßig, wie auch beim zuständigen Veterinäramt, bei verschiedenen Tierschutzorganisationen und Tierschutzvereinen.
    Leider verliefen die Anfragen bei den obersten Zuständigkeiten bisher erfolglos.
    Obwohl ein negativer Zustandsbericht zu der Zwingerhaltung in Droyßig durch eine bekannte Tierschutzorganisation veröffentlicht wurde, sind die gesetzlichen Rahmen beim Thema Tierschutz sehr eng geschnürt, sodass ohne öffentlichen Druck auch den Vereinen die Hände gebunden sind.
    Selbstverständlich haben wir uns auch schon um eine Alternative für die beiden Bären, welche nicht mehr fähig sind alleine in der Natur zu überleben, umgeschaut und sogar schon eine Zusage von einem Bärenwald erhalten. Dieser würde den Bären ein tiergerechtes Zuhause bieten.
    mögliche Unterbringungen in Schutzgebieten bzw. Bärenwälder ausfindig gemacht.
    Voraussetzung für die Umsiedlung in einen Bärenwald ist allerdings, dass die Gemeinde Droyssig die Tiere freiwillig abgibt oder das Veterinäramt die Haltung auflöst.
    Leider sieht das zuständige Veterinäramt keinen Handlungsbedarf.
    Aus diesem Grund bitten wir nun Euch um Hilfe!
    Ziel ist es, die beiden Bären aus ihrer derzeitigen Haltung zu befreien und im besten Fall durch eine vertragliche Bestimmung zu gewährleisten, dass die Gemeinde Droyssig auch zukünftig keine Bären mehr im Zwinger halten darf.
    Wir sind davon überzeugt, mithilfe einer Petition die Gemeinde Droyßig auf die Missstände in der Tierhaltung aufmerksam zu machen und somit die Bären durch eure Unterschriften, eure Zustimmung und Unterstützung, aus ihrer derzeitigen Haltung befreien und ihnen ein besseres Leben in einem Bärenwald Schutzgebiet bieten zu können.
    Danke!
    Herzlichst,
    Julia & Daniel
    Nachtrag:
    Unsere Kompromissbereitschaft geht darüber hinaus, dass wir einer erheblichen Erweiterung des Geheges über den gesamten Schlosspark und dem angrenzenden Waldstück zustimmen würden (sofern dieses Projekt finanzierbar ist und die Gemeinde sich nicht bereit erklärt, die beiden Bären in ein Schutzgebiet umzusiedeln).
    Weiterhin bestehen wir darauf, dass im Falle einer Gehegeerweiterung, die "Leitlinien für tierschutzgerechte Haltung von Wild in Gehegen", sowie das "Säugetiergutachten für die Haltung von Braunbären" berücksichtigt werden.