Region: Kempen

Unseren Ludwig-Jahn-Sportplatz erhalten - Ratsbeschluss aufheben!

Petition richtet sich an:
Rat der Stadt Kempen

1.370 Unterschriften

100 %
1.007 von 630 für Quorum in Kempen Kempen

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100 %
1.007 von 630 für Quorum in Kempen Kempen
  1. Gestartet August 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten


17.10.2026, 08:14

Intransparente Standortentscheidung, veraltete Raumkonzepte und offene Fragen zu Klima und Kosten
1. Intransparente Standortanalyse:Warum durfte die Politik offenbar nur zwischen der Bebauung des Sportplatzes und dem Standort am LvD entscheiden? Warum wurde das Grundstück der ehemaligen Realschule nicht gleichberechtigt als Alternative geprüft?
2. Alte Pädagogik in neuen Räumen?Wo ist die pädagogische Zukunftsvision der Gesamtschule dokumentiert? Wie soll modernes Lernen in Räumen gelingen, deren Planung möglicherweise auf einem überholten Verständnis von Schule beruht?
3. Zu wenig Platz für 1.200 Schüler?Kann ein Schulhof, der ursprünglich für eine deutlich kleinere Schule geplant wurde, künftig für 1.200 Schüler ausreichend Aufenthalts- und Bewegungsflächen bieten?
4. Wo bleiben die Fahrradstellplätze?Ziel sollte sein, dass möglichst jedes Kind aus Kempen und Umgebung sicher mit dem Fahrrad zur Schule kommen kann. Wo sollen die dafür erforderlichen Stellplätze entstehen? Die Aussage, entsprechende Lösungen seien „geplant“, überzeugt wenig, wenn nicht einmal konkret gezeigt werden kann, wo und wie sie umgesetzt werden sollen.
5. Wünsche der Sportfachschaften ignoriert? Wenn die geplanten Veränderungen den Sportunterricht und das Sportabitur verschlechtern, wie lässt sich dann behaupten, die Wünsche der Schulen seien ausreichend berücksichtigt worden?
6. Klimaschutz und natürlicher Wasserkreislauf: Wie wird sichergestellt, dass möglichst viel Regenwasser vor Ort verdunstet und damit zur Kühlung des Schulgeländes beiträgt? Versickerungsanlagen und Regenwasserspeicher allein beantworten noch nicht die Frage, wie der natürliche Wasserhaushalt bestmöglich erhalten wird.
Warum wurde bei der Regenwassernutzung bislang nur die Bewässerung genannt, nicht aber die Toilettenspülung?
7. Gutachten zum Flächenerhalt übergehen? Wenn Gutachten den Erhalt einer Fläche empfehlen, muss nachvollziehbar begründet werden, warum davon abgewichen wird. Wird der Verantwortung für Klimaschutz, Bäume und Stadtklima ausreichend Rechnung getragen? Wo sollen notwendige Ausgleichflächen geschaffen werden?
8. Rechtswidrige Mobilitätsplanung?Eine Baustraße soll offenbar später als gemeinsamer Fuß- und Radweg dienen. Das FaNaG NRW §13 fordert bei der Neuanlage von Radverkehrsanlagen die Trennung von Fuß- und Radverkehr. Warum wird nicht von Anfang an eine zukunftsfähige Lösung geplant? Zusätzliche Versiegelung und Baumfällungen müssen kritisch hinterfragt werden. Wurden alternative Routen für den Baustellenverkehr ausreichend geprüft?
9. Keine langfristige Perspektive für beide Gymnasien? Warum wird die Möglichkeit, beide Gymnasien künftig zusammenzulegen, offenbar nicht in die langfristigen Überlegungen einbezogen? Bei einer Entscheidung mit jahrzehntelanger Wirkung müssen auch alternative Schulentwicklungsmodelle mitgedacht werden, statt sich frühzeitig auf eine einzige Lösung festzulegen.
10. Wer bezahlt die Folgekosten? Wenn am anderen Standort umfangreiche Umbauten nötig sind, um das pädagogische Konzept des LvD umzusetzen, warum wird der Erhalt des bestehenden Standorts nicht ernsthaft geprüft? Bereits sanierte Stromleitungen, Toilettenanlagen und Brandschutz könnten weiter genutzt werden. Warum wurde das bisher nicht thematisiert?
Kempen verbaut möglicherweise mehr als nur Flächen: Es geht um die Zukunft unserer Kinder. Wir brauchen transparente Entscheidungen, eine ernsthafte Prüfung aller Standortalternativen und eine Schulplanung, die Pädagogik, ausreichend Platz, sichere Mobilität, Klimaschutz und finanzielle Verantwortung gleichermaßen berücksichtigt.




11.10.2026, 14:40

Können Stadträte gegensätzlich entscheiden und dennoch beide richtig liegen?

Krefeld und Kempen lassen sich gut vergleichen. Sie unterliegen beide einer Haushaltssperre und beide müssen u. a. ihre Schullandschaft optimieren. Zwischenzeitlich lagen die Grundsteuersätze in Kempen auch höher als in Krefeld. Man sieht Leerstände in Krefelds Hochstraße und in Kempen geht es auch nicht in der Burgstraße, dem ehemaligen Postamt oder dem kommende Hotel voran.
In Krefeld lässt man 2 Schulen auslaufen und hat am Ende 2 leere Schulen.
Kempen will in den nächsten Jahren an die 100 Mio. € in einen neuen Schulbau stecken. Dann hat Kempen eine leere Schule. Auf das weitere Erhöhen der Grundsteuern und das Verteuern des Wohnens in Kempen kann schon gewartet werden.
In Kempen lies man sich von einem „pädagogischen Konzept“ blenden. Das kannte wohl niemand und so musste es der Architekt erstellen und lies das auch nicht blicken. Eines der Gymnasien (LvD) reklamierte ihre eigenes Konzept, das in einem modernisierten Schulgebäude unter die Räder gelangen soll. In Krefeld sind das keine Überlegungen.
Wenn im Krefelder Stadtwald drei kranke Bäume gefällt werden müssen, dann ist festgelegt, dass die Bäume ersetzt werden. In Kempen erfolgt eine Amputation an unserer grünen Lunge. Die Baumsatzung der Grünen hatte die CDU abgeblockt. Verschattungskonzepte gibt es nicht. Die Schäden sieht man überall.
Sportstätten werden in Krefeld renoviert und verbessert. In Kempen wird die zentrale Sportanlage der anliegenden Schulen an den Stadtrand verlagert. Kempen investierte in ein Lärmschutzgebirge, statt in zusätzliche Sportdisziplinen. Wie das zum Konzept des Sportabiturs entgegenkommt, will sich auch nicht so recht erschließen.
Muss sich eine Stadt einen anderen Stadtrat zulegen?

Dr. Norbert Schweig, Kempen


09.10.2026, 07:26

Ludwig-Jahn-Sportplatz: Wer spricht hier Halbwahrheiten?
Wenn Bürgermeister Christoph Dellmans die Kritik an der geplanten Bebauung des Ludwig-Jahn-Sportplatzes öffentlich als „falsche Zahlen und Halbwahrheiten“ bezeichnet, stellt sich eine einfache Frage: Welche konkreten Zahlen und Aussagen meint er damit?
Wer solche Vorwürfe erhebt, muss konkret werden. Bislang bleibt offen, welche Aussagen der Initiative falsch sein sollen. Wir sind bereit, unsere Argumente und Zahlen transparent zu belegen. Das erwarten wir umgekehrt auch von der Stadt.
 
Uns geht es um eine sachliche Auseinandersetzung mit einer weitreichenden Entscheidung. Es geht um den Verlust einer bestehenden Sportfläche und damit um Lernen, Erholung und Gesundheit, alter Bäume und eines wertvollen, unversiegelten Freiraums – und um die Frage, ob die Alternativen zur Bebauung ausreichend geprüft und nachvollziehbar miteinander verglichen wurden.
Wo sind die nachvollziehbaren Zahlen und Unterlagen?
 
Wir möchten wissen, wo eine Standortanalyse nachzulesen ist, auf die zwei Machbarkeitsstudien folgten. Welche Standorte (z.B. aus einer Stellungnahme zum Bebauungsplan) wurden geprüft und welche nicht, jeweils mit Begründung.
Welche Ergebnisse aus den Beteiligungen der Schulen sind tatsächlich in die Entscheidung eingeflossen, nicht nur wie sich die Zahl der verfügbaren Räume und Sportflächen vor und nach der Umsetzung verändert, sondern welche pädagogischen Konzepte dadurch besser verwirklicht werden können und welche Kosten für Neubau und mögliche Alternativen gegenübergestellt wurden. Ebenso muss transparent sein, wie die Interessen der Schulen, der Sportfachschaften und der Sportvereine berücksichtigt wurden.
Auch der Klimaschutz darf nicht als Randthema behandelt werden. Ein gewachsener Sportplatz mit Bäumen und unversiegeltem Boden lässt sich nicht einfach durch eine neue Sportanlage ersetzen. Seine Bedeutung für Kühlung, Regenwasserversickerung und das Stadtklima muss bei der Bewertung berücksichtigt werden. 
Dass die Planung inzwischen weit fortgeschritten ist, ist für sich genommen kein Beleg dafür, dass die ursprüngliche Entscheidung richtig war. Gerade bei einem Vorhaben mit langfristigen Folgen für Schulen, Sport, Klima und städtische Finanzen muss es möglich sein, Fragen zu stellen und neue Erkenntnisse ernsthaft zu prüfen.
Eine Anregung nach § 24 der Gemeindeordnung NRW von Bürgern wurde im Ausschuss einstimmig zur Stellungnahme an die Schulverwaltung weitergeleitet. Das ist noch keine inhaltliche Klärung der aufgeworfenen Fragen.
Unsere Petition hat bereits mehr als tausend Menschen erreicht. Diese Bürgerinnen und Bürger pauschal als Teil einer Stimmungsmache abzutun, wird ihrem Anliegen nicht gerecht. Sie erwarten nachvollziehbare Informationen und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Argumenten.
Wir fordern deshalb keine Entscheidung nach Stimmung, sondern eine Entscheidung auf Grundlage offengelegter Zahlen, überprüfbarer Fakten und eines transparenten Vergleichs der Alternativen.
Wenn unsere Angaben falsch sein sollen, möge die Stadt diese konkret benennen und richtigstellen. Wenn die Entscheidung auf einer soliden Faktenbasis beruht, sollte es möglich sein, diese Grundlage öffentlich darzulegen.
Es geht um die Zukunft unserer Schulen, um ausreichend Sportmöglichkeiten, um den Erhalt von Grünflächen und um einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Geldern.



06.10.2026, 06:16

Mitgliederversammlung des SV Thomasstadt Kempen

"Allein im Fußball müssten fast 800 Sportler in 32 Mannschaften auf dem Rasenplatz an der Ludwig-Jahn-Straße und dem Kunstrasenplatz an der Berliner Allee unter einen Hut gebracht werden. „Das ist quasi unmöglich und funktioniert nur dank der großen Kompromissbereitschaft unserer Trainer und Spieler, die zeitgleich mit bis zu sechs Teams auf einem Platz trainieren müssen“, schilderte Fußballobmann Heinz-Peter Brux die Situation. Aber auch die Darter, die mit vier Mannschaften am Liga-Spielbetrieb teilnehmen, hätten die Kapazitätsgrenze überschritten. Daher prüfe der Verein derzeit verschiedene Ausbaumöglichkeiten am Sportzentrum."

Wieder ein Grund mehr, den Ludwig-Jahn-Sportplatz zu erhalten!


06.10.2026, 06:16

Mitgliederversammlung des SV Thomasstadt Kempen

"Allein im Fußball müssten fast 800 Sportler in 32 Mannschaften auf dem Rasenplatz an der Ludwig-Jahn-Straße und dem Kunstrasenplatz an der Berliner Allee unter einen Hut gebracht werden. „Das ist quasi unmöglich und funktioniert nur dank der großen Kompromissbereitschaft unserer Trainer und Spieler, die zeitgleich mit bis zu sechs Teams auf einem Platz trainieren müssen“, schilderte Fußballobmann Heinz-Peter Brux die Situation. Aber auch die Darter, die mit vier Mannschaften am Liga-Spielbetrieb teilnehmen, hätten die Kapazitätsgrenze überschritten. Daher prüfe der Verein derzeit verschiedene Ausbaumöglichkeiten am Sportzentrum."

Wieder ein Grund mehr, den Ludwig-Jahn-Sportplatz zu erhalten!


06.10.2026, 06:05

Sehr geehrte Frau Torun-Schneider,
liebes Kollegium der Gesamtschule,
unsere Petition zum Erhalt des Sportplatzes hat in 4 Wochen das notwendige Quorum erreicht. Die Schulleiter und die Kolleginnen und Kollegen der Gymnasien haben sich eindeutig positioniert, aber von ihrer Schule haben wir keine Stellungnahme der Sportfachschaften oder der Schulkonferenz gefunden. 
 
Deshalb möchten wir wissen, welche Lösung aus Sicht der Schule langfristig die besten Bedingungen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und den Unterricht bietet.
 
Dabei stellt sich für uns insbesondere die Frage, ob ein Verbleib der Gesamtschule am heutigen Standort für Sie grundsätzlich vorstellbar wäre.
Der bestehende Standort bietet mit rund 30.000 m² ein wesentlich größeres Grundstück als die derzeit für den Neubau vorgesehene Fläche von etwa 5.000 m². Darüber hinaus verfügt die Schule heute über gewachsene Außenbereiche, die über Jahre mit viel Engagement gestaltet wurden – unter anderem grüne Klassenzimmer, Hochbeete und zahlreiche Fahrradabstellmöglichkeiten.
Auch für den Sport würde sich die Situation erheblich verändern:
Heute verfügt die Gesamtschule über einen eigenen Sportplatz und 2 kleine Sporthallen unmittelbar an der Schule. Künftig müsste sie sich nach den derzeitigen Planungen eine kleinere Sportanlage mit zwei weiteren Schulen teilen und hätte keine eigene Sporthalle mehr.
Die Gesamtschule führt zudem bislang das Sportabitur auf dem Ludwig-Jahn-Sportplatz durch. Wir fragen uns, ob dies an einem anderen Standort in gleicher Qualität und unter vergleichbaren Bedingungen möglich wäre. Hier weisen wir explizit auf Temperaturmessungen hin, die im Sportpark 58 Grad auf den Tartanflächen und 48 Grad auf dem Kunstrasenplatz aufwiesen, während auf dem Ludwig-Jahn-Sportplatz nur 25-30 Grad gemessen wurden.  
 
Daher würden wir insbesondere gerne wissen:

  • Hat die Stadt und die Politik die Sportfachschaft der Gesamtschule ausdrücklich zu den Auswirkungen der geplanten Veränderungen befragt und um eine Stellungnahme gebeten? 
  • Falls ja: Wie wird diese Stellungnahme in die weiteren Planungen einbezogen? Würden Sie uns die Stellungnahme zur Verfügung stellen?
  • Falls nein: Wäre es aus Ihrer Sicht sinnvoll, die Sportfachschaft hierzu noch einmal ausdrücklich anzuhören? Wir würden ihre fachliche Einschätzung sehr gerne kennenlernen.
  •  
  • Ist der derzeit geplante Standort für einen Neubau aus Sicht der Gesamtschule tatsächlich die bevorzugte Lösung?
  • Oder wären auch andere Lösungen bzw. Standorte für Sie vorstellbar – möglicherweise sogar besser geeignet, weil sie größere Außenflächen, bessere Sportmöglichkeiten oder bessere Entwicklungsmöglichkeiten bieten?
  •  
  • Wie beurteilen Sie eine Weiterentwicklung des bestehenden Schulstandortes?

Insbesondere würden uns Ihre Einschätzungen interessieren zu:

  • einer Aufstockung und Erweiterung der bestehenden Gebäude,
  • einer möglichen Erweiterung nach Norden u.U. mit Nutzung der Straelener Straße, die in dem Bereich keine direkten Anlieger hat.
  • der Umnutzung von Aula und Sporthalle für Lernräume in Verbindung mit dem Neubau einer modernen, großen Dreifachsporthalle.
  •  
  • Vor dem Hintergrund, dass Schulen in Krefeld geschlossen werden sollen, u.a. die Gesamtschule in Hüls: Mit wem planen Sie Kooperationen, damit die Oberstufe ein breitgefächertes Angebot bekommt?  

Wir sehen darin ausdrücklich keine fertige Lösung, sondern Möglichkeiten, die aus unserer Sicht zumindest geprüft werden sollten.
Vielleicht könnte gerade der Erhalt des bisherigen Standortes der Gesamtschule eine besondere Chance bieten: mehr Fläche, mehr Grün, weiterhin ein eigener Sportplatz und gleichzeitig die Möglichkeit, die vorhandenen Gebäude schrittweise und zukunftsgerecht weiterzuentwickeln.
Uns ist bewusst, dass eine solche Entscheidung komplex ist und viele Interessen berücksichtigt werden müssen. Umso wichtiger erscheint uns die Perspektive der Schule selbst.
Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Einschätzung geben könnten – insbesondere auch zur Sicht der Sportfachschaft.
Denn am Ende sollte die Frage nicht nur lauten, wo eine neue Schule gebaut werden kann, sondern vor allem: Wo können Schülerinnen und Schüler langfristig am besten lernen, Sport treiben und sich entwickeln?
Vielen Dank für Ihre Zeit, Ihre Arbeit und Ihre Bereitschaft, diese Überlegungen mit uns zu teilen.
Mit freundlichen Grüßen


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