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  • Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger

    29-04-16 10:49 Uhr

    Liebe Mitmenschen,

    letztes Jahr richteten wir eine Petition an den Chemnitzer Stadtrat.
    Diese wurde abgelehnt. Die Ausführungen dazu findet Ihr hier in der PDF
    unter Punkt 7.2, Seite 4:

    session-bi.stadt-chemnitz.de/getfile.php?id=7017856&type=do

    Da wir seit 2008! an diesem Thema arbeiten, wird man uns auch im Jahr
    2016 nicht los. Wir haben Anfang April 2016 die Fraktionen, die
    geschlossen unsere Petition abgelehnt haben angeschrieben.
    Wir wollten wissen:

    1. Hat sich nach Ihrer Meinung die finanzielle Situation der Stadt
    Chemnitz, die als Grund für Ablehnung angegeben wurde, verbessert?

    2. Wurden weitere Möglichkeiten erörtert (Einsatz von zusätzlichen
    Assistenzkräften - z. B. 1 Vollzeitkraft pro Kita)

    2.1. Was würde diese 1 Assistenzkraft pro Kita für die kommunalen
    Einrichtungen p.a. kosten?

    3. Warum wurde unser Vorschlag, die ehrenamtliche Mithilfe der Eltern in
    Bezug auf Nebentätigkeiten durch die Kommune fördern zu lassen, abgelehnt?

    Wir erwarten allerdings von diesem Stadtrat bezogen auf das Thema keine
    wirklichen Lösungen mehr, halten Euch aber auf dem Laufenden.

    Viele Grüße
    Team "Das Kinderrechtebüro/Sa."

  • Die Petition befindet sich in der Beratung/Prüfung beim Empfänger

    02-03-15 20:06 Uhr

    Presseerklärung zur personellen Situation in Chemnitzer Kindertageseinrichtungen -
    Gemeinsames Treffen mit Stadträten am 11.02.2015

    Das Gespräch mit den Vertretern der Fraktionen fand in ruhiger, lockerer und konstruktiver
    Atmosphäre statt.
    Bis auf einen Stadtrat sind die anwesenden Volksvertreter neu in Ihrer Funktion im Jugendhilfeausschuss seit der Stadtratswahl im Jahr 2014.
    Wir denken, wir konnten alle Stadträte mit der Materie vertraut machen und somit eine
    gemeinsame Informationsbasis herstellen. Die teilweise dramatische Situation für die Kinder, die verständlicherweise durch die extreme nervliche Überlastung der Pädagogen auch zu körperlicher und psychischer Gewalt führt, wurde erkannt. Auch spricht das Personal selbst von Situationen, in denen man einfach nicht in der Lage ist, der Aufsichtspflicht nachzukommen.
    Wir konnten auch verdeutlichen, dass das Sachthema für uns alle äußerst wichtig ist. Wir baten darauf zu achten, dass möglichen Lösungen parteipolitische Interessenlagen nicht im Wege stehen dürfen.
    Die Gesamtsituation wird sicher nur mit einem Bündel an Maßnahmen zu verbessern sein. Auf Grund der Erhöhung des Personalschlüssels ab 2016 (Landesmaßnahme) sollte sich eine leichte Entspannung ergeben. Das wird auf gar keinen Fall ausreichen und ist überhaupt keine Lösung für die Erledigung der anfallenden Nebentätigkeiten.
    Leider gelang es uns erst jetzt, die Stadträte dafür zu sensibilisieren, dass wir auch auf kommunaler Ebene handeln müssen. Darüber freuen wir uns. Wir haben viel Zeit verloren. Es lag leider seit 2011 nicht in unserer Macht, der Mehrzahl der Akteure zu vermitteln, dass es auf Landesebene - aus teilweise verständlichen Gründen - keine große Lösung geben wird. Darauf gründete die Hoffnung vieler Menschen.
    In einem ersten Schritt einigten wir uns darauf, schnellstmöglich eine Lösung für das Problem der anfallenden und von den Pädagogen ausgeführten Nebentätigkeiten zu suchen, um diese zu entlasten.

    Europaregion Sachsen - Chemnitz, den 26.02.2015

  • Die Petition wurde eingereicht

    10-12-14 22:30 Uhr

    Liebe Unterstützer,

    die Petition ist nun eingereicht und eine Einladung ist an die Stadträte gegangen.
    www.fre-ch.org/web/index.php/unsere-projekte/9-betreuungsschluessel

    ---

    An die Mitglieder des Chemnitzer Stadtrates
    - Jugendhilfeausschuss -

    Chemnitz, 9.11.2014

    Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Chemnitzer Kitas
    (Recht auf Bildung/UN-Kinderrechtskonvention)

    Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,
    am 8.12.2014 wurde in der Geschäftsstelle des Stadtrates diese Petition eingereicht:
    „Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Chemnitzer Kitas – Weil Kinder Zeit brauchen“

    Wir gehen davon aus, dass jedem von Ihnen die prekäre Personalsituation in unseren Chemnitzer Kitas bekannt ist? Frau Diana Kahabka und wir denken, es ist an der Zeit, gemeinsam über mögliche Lösungsansätze zu sprechen. Aus diesem Grund laden wir Sie im Januar 2015 in unsere Räumlichkeiten ein. Wir bitten Sie darum, uns Terminvorschläge zu unterbreiten bzw. diese mit uns im Vorfeld abzustimmen.

    Besinnliche Weihnachtsfeiertage und alle guten Wünsche für ein gesundes und ein erfolgreiches Jahr 2015 wünscht Ihnen
    Diana Kahabka Leif Wetzel-Dresch
    „Das Kinderrechtebüro/Chemnitz“
    Augustusburgerstr. 31
    www.kinderrechtebuero.de

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe

    20-11-14 17:17 Uhr

    Hallo,

    ich bedanke mich recht herzlich bei euch für die Unterschriften.

    Das zeigt mir und uns, dass dieses Thema zahlreiche Menschen in
    Chemnitz, Sachsen aber auch in ganz Deutschland sogar Europa
    interessiert, betrifft und aktiv werden lässt.

    Ich werde euch über das weitere Vorgehen und die Ergebnisse auf dem
    Laufenden halten.

    Bis dahin.

    Liebe Grüße,
    Diana Kahabka

  • Änderungen an der Petition

    22-09-14 13:05 Uhr

    Rechtschreibung korrigiert
    Neuer Titel: Verbesserung des Betreuungsschlüssel Betreuungsschlüssels in Chemnitzer Kitas - Weil Kinder Zeit brauchen! Neue Begründung: Unsere Kindertageseinrichtungen sind moderne Bildungseinrichtungen. Das pädagogische Fachpersonal arbeitet dort auf der Grundlage des modernen Sächs. Bildungsplans.

    Wir gehen davon aus – wie auch das SMK -, dass jeder Mensch als selbstlernendes Wesen auf die Welt kommt. Das Personal ist angehalten, vielfältige Angebote zu unterbreiten und darauf zu achten, zu welchem Zeitpunkt das jeweilige Kind Angebote annimmt. Jedem Kind in seiner Entwicklung zu helfen, es zu unterstützen und auf seinem Weg zu begleiten, sind anspruchsvolle Aufgaben. Jedes Kind hat das Recht auf individuelle Förderung seiner Persönlichkeit. Die Basis ist ein Vertrauensverhältnis zu Bezugspersonen die Zeit haben.
    siehe auch: UN-Kinderrechtskonvention: Recht auf Bildung und Inklusion!

    Der Freistatt Freistaat Sachsen hat für diese Aufgaben eine personelle Untergrenze festgelegt. Diese
    Mindestanforderung kennen wir als Betreuungsschlüssel laut Sächs. KitaG.

    Beispiel: Kind/Fachkraft-Verhältnis 1 : 13 im Kindergarten (Kinder 3-6 Jahre). Diese Berechnungsgröße lässt eine tatsächliches Verhältnis in der Praxis bis 1:20! zu.

    Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine kommunale Aufgabe. Darum steht es jeder Kommune frei, über die Mindestanforderungen hinaus, mehr Personal zur Verfügung zu stellen, wenn es sinnvoll und notwendig erscheint.

    Der Stadtrat sollte sich hierbei an den Empfehlungen der Berthelsmann-Stiftung orientieren:
    1 Erzieherin für max. 3 Kinder in der Altersgruppe 0-3 Jahre
    1 Erzieherin für max. 7 Kinder ab 3 Jahre

    „Die Arbeit der Fachkräfte kann durch weitere geeignete Mitarbeiter sowie durch Eltern unterstützt werden.“ Sächs. KitaG, § 12,Personal