16.09.2026, 17:42
Ich habe die geforderten Quellen als Hyperlink eingefügt. Bei der Berechnung von MW auf MWh/Jahr habe ich einen Link zu einem Rechner beigefügt, da eine Quelle gefordert wurde. Die Formel zur Berechnung hatte ich bereits zuvor angegeben. Ein Jahr hat 24*365 Stunden. Das sind die 8760 angegebenen Stunden.
Neuer Petitionstext:
In der 1500-Seelen-Gemeinde Amberg im Unterallgäu soll ein Rechenzentrum mit einer Rechenleistung von bis zu 120 MW entstehen. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist derzeit noch nicht rechtskräftig, das Projekt steht jedoch kurz vor seiner Verwirklichung.
Das KI-Rechenzentrum von Polarise geht mit einem enormen Stromverbrauch einher:
Bei einer Rechenleistung von 120 MW ist mit einem jährlichen Stromverbrauch von (120MW*8760h=)(www.pretapower.com/de/the-difference-between-mw-and-mwh-why-it-matters/#MW_to_MWh_Calculator: 120MW*8760h=) 1.051.200 MWh zu rechnen.
Zum Vergleich: der jährliche Stromverbrauch der Stadt Augsburg lag 2024 bei 1.340.304 MWh (Quelle: Das Blue City Klimaschutzprogramm).klimabilanz.augsburg.de/indicators/4480).
Die Abdeckung eines solch enormen Bedarfs durch erneuerbare Energien kann durch den angrenzenden PV-Park nicht gewährleistet werden.werden, da dieser jährlich nur ca. 70.000 MWh grünen Strom generiert (Quelle: www.wvag.de/photovoltaik-freiflaechenanlagen/)
Bei einer Rechenleistung von 30 MW ist mit einem Bedarf von 262.800 MWh pro Jahr zu rechnen.
Über den Wasserverbrauch liegen aktuell keine präzisen öffentlich bekannten Daten vor.
Das 15 MW-Rechenzentrum der Polarise GmbH in München wird mit Wasser aus dem Münchner Eisbach gekühlt. Genaue Informationen über die Kühlung in Amberg sind derzeit nicht öffentlich zugänglich.
Durchschnittlich verbraucht ein Rechenzentrum in Deutschland ca. 100 Liter pro MWh (Quelle: Kl und Rechenzentren: Bundesregierung weiß nicht, wieviel Wasser ihre Ausbaupläne schlucken werden - netzpolitik.org),www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Technologie/stand-und-entwicklung-des-rechenzentrumsstandorts-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&v=10), was im Rechenbeispiel bei einem jährlichen Strombedarf von 1.051.200 MWh einen jährlichen Wasserverbrauch von
105.120.000 Litern Wasser entspricht. Täglich werden damit 288.000 Liter Wasser verbraucht.
Selbst bei einer Geringfügigengeringfügigen Skalierung nach unten wäre der Wasserverbrauch weiterhin enorm und im Hinblick auf die bereits vorliegende Wasserknappheit nicht vertretbar.
Bei einer Rechenleistung von 30 MW ist ein Wasserverbrauch (soweit dieser im deutschen Durchschnitt liegt) von 26.280.000 Litern jährlich zu erwarten.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 29 (18 in Landkreis Unterallgäu)