Region: Meißen

Verhindert eine 380 KV-Leitung mit 100 ha Waldabholzung mitten durch den Friedewald!

Petition richtet sich an:
Landesdirektion Sachsen

3.788 Unterschriften

76 %
5.000 für Sammelziel

3.788 Unterschriften

76 %
5.000 für Sammelziel
  1. Gestartet 18.09.2026
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

13.10.2026, 04:45

Die Bürgermeister von Niederau, Weinböhla, Coswig, Moritzburg begrüßen und unterstützen ausdrücklich das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gegen die nunmehr vorgesehene Trassenvariante E. Die Umweltzerstörung durch Trasse E betrifft alle 4 Gemeinden gleichermaßen, das soll sich auch in unserem Petitionstext wiederfinden. Darum haben wir die Auswirkungen auf die Gemeinden nun umfangreicher beschrieben. Damit kann die Petition die bereits bestehende kommunale Ablehnung der Trassenvariante E zusätzlich unterstützen.


Neuer Petitionstext:

Stromtrasse Korridor E: Landesdirektion Sachsen soll den ungeprüften Korridor ablehnen50Hertz link:https://www.50hertz.com/de/Netz/Netzausbau/ProjekteanLand/Elbe-OberlausitzLeitung/

Petition richtet sich an: Landesdirektion Sachsen, Referat 34 Raumordnung, Stadtentwicklung (Dienststelle Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden)
Region: Moritzburg

PetitionstextWir fordern die Landesdirektion Sachsen auf, den Trassenkorridor E der 380-kV-Elbe-Oberlausitz-Leitung abzulehnen und gegenüber 50Hertz darauf hinzuwirken, dass dieserdie KorridorLeitung ausin den geprüften Korridoren A und D entlang der PlanungAutobahn genommenA wird,13 solangegebaut er nicht dieselbe Prüfung durchlaufen hat wie alle anderen Korridore: vollständige Unterlagen, öffentliche Auslegung, Beteiligung der Gemeinden und der Einwohner, raumordnerische Beurteilung.wird.
Korridor E kam nach Abschluss der Raumverträglichkeitsprüfung inins das Verfahren,Verfahren: ohne jemalsförmliche öffentlichöffentliche ausgelegtAuslegung, wordenohne zuBeteiligung sein.der WederGemeinden.
Diese Entscheidung prägt unsere Landschaft für mehr als 100 Jahre. Eine Schneise, die betroffeneneinmal Gemeindengeschlagen nochist, wirbleibt, Einwohnerdenn konntenjede unsNachfolgeleitung dazuwird äußern.nach Trotzdemdem sollBündelungsgebot erwieder imin Frühjahrdieselbe 2027Trasse gleichrangig neben den geprüften Korridoren zur Entscheidung stehen.gelegt.

Die Gemeinden MoritzburgMoritzburg, Weinböhla, Niederau und WeinböhlaCoswig haben Korridor E gegenüber der Landesdirektion Sachsen und 50Hertz bereits mit gemeinsamer Stellungnahme abgelehnt. Wir unterstützen diese Ablehnung und bitten die Landesdirektion, öffentlich Auskunft zu geben, wer Korridor E wann und mit welcher Begründung eingebracht hat.

Begründung
Bis Mai 2026 warlief das Verfahren geordnet. 50Hertz hatte im Juli 2025geordnet: vier Korridore (A bis D) zur Raumverträglichkeitsprüfung eingereicht, die Landesdirektion Sachsen hat sieD), im Herbst 2025 öffentlich ausgelegt undausgelegt, im Mai 2026 diebeurteilt. KombinationErgebnis der Landesdirektion: A+D entlang der A13A 13 ist raumverträglich, weil die Trasse mit Autobahn und Bestandsleitungen bündelt und bisher unbelastete Gebiete weitgehend verschont; Moritzburg als raumverträglichTourismusstandort beurteilt,mit ausdrücklichdem wegenSchloss deswird Arten- und Biotopschutzes in der Moritzburger Kleinkuppenlandschaft.geschont.
Dann tauchte Korridor E auf. 50Hertz schreibt aufselbst, der eigenen Projektseite, dieser Korridorer sei im Zuge der Beteiligung eingereicht worden und nicht Teil der eingereichten Unterlagen gewesen. ErWeder Alternativenvergleich noch Raumverträglichkeitsprüfung hat also weder den Alternativenvergleich des Netzbetreibers noch die Raumverträglichkeitsprüfunger durchlaufen. Wer sich im Herbst 2025 zu den ausgelegten Unterlagen geäußert hat, konnte zu E nichts sagen, es gab ihn noch nicht.Was KorridorInzwischen legt die Landesdirektion den Untersuchungsrahmen für E fürbereits Moritzburg,fest, Weinböhla,wieder Niederauohne unddie CoswigBürger. Der NABU, dem der Vorschlag zugeschrieben wird, hat erklärt, ihn nie gemacht zu haben.

Was E bedeutet:
Masten umvon 70 Meter Höhe,Metern, so hoch wie ein Hochhaus mit 20 Stockwerken, in einemeiner Trassenbandwaldfreien Schneise von 200100 Metern Breite. Die Schneise führt durch die Wälder von Weinböhla, Moritzburg, Niederau und Coswig. Die Waldschneise beginnt am Kreisverkehr Steinbach und läuft rundRund acht Kilometer entlang der S81davon durch den FriedewaldFriedewald, bisinsgesamt etwa 100 Hektar Wald in einem Landkreis, der mit rund 15 Prozent Waldanteil zu den waldärmsten in Sachsen zählt. 50Hertz nennt als Grund für die Leitung die Chipfabriken im Dresdner Norden, Infineon und ESMC. Der Strom fließt nach Dresden. Die Schneise bleibt bei uns.

Niederau: Korridor E droht Großdobritz einer beispiellosen technischen Überlastung auszusetzen: Windenergieanlagen von geplanten 265 Metern Höhe und zusätzlich 70 Meter hohe Strommasten im Abstand von nur etwa 300 Metern – direkt im Sichtfeld der historischen Kirche (1881) und der Holländerwindmühle (1899). Eine solche massive Häufung technischer Großanlagen ist eine Zumutung. Sie opfert die gewachsene Kulturlandschaft den Interessen überregionaler Energieinfrastruktur und degradiert Großdobritz zum Dippelsdorferbelasteten Teich;Standort.
Weinböhla: beiDie einemTrasse dauerhaftläuft waldfreienöstlich Schutzstreifender vonSiedlung rundNeuer 110Anbau Meterndurch den Wald, dem Weinböhla zu großen Teilen den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verdankt; der Freistaat Sachsen hat ihn erst im Dezember 2025 für zehn weitere Jahre bestätigt. Die Prädikatisierung würde durch diese Trasse faktisch zerstört. Die Trassenmasten sind mindestens dreifach so hoch wie unsere Aussichtstürme und würden den Panoramablick und das etwagesamte 88Landschaftsbild zerschneiden. Zudem wäre das schon lang geplante Feriendorf am Querweg 13, die Wohnhäuser im Neuen Anbau, die Fachklinik Heidehof, der Weinwanderweg sowie der Fernwanderweg E10, die Lobetanzwiese, und das FFH-Gebiet „Teiche und Gründe im Friedewald“ am Lockwitzbach massiv beeinträchtigt.
Coswig: Mindestens 20 Hektar Wald.Wald auf Coswiger Stadtgebiet gehen verloren. Betroffen sind Steinbachder überregional bedeutende Karrasrundweg, die Frischluftschneisen, die die Stadt nachts kühlen, das denkmalgeschützte Forsthaus Kreyern, eines der ältesten Anwesen Coswigs, und Auerder amBestattungswald AnfangNaturruhe Friedewald. Im FFH-Gebiet „Teiche und Gründe im Friedewald“ jagen Großes Mausohr und Mopsfledermaus, im Lockwitzbach lebt der SchneiseKammmolch, ebensoder wiekühle, Moritzburg,beschattete FriedewaldGewässer braucht.
Moritzburg: Von Steinbach bis Reichenberg, über Auer, Friedewald, Dippelsdorf und Reichenberg.Buchholz, läuft die Schneise durch das LSG und an den Grenzen von Naturschutzgebiet Dippelsdorfer Teich, FFH-Gebiet „Moritzburger Teiche und Wälder“, Vogelschutzgebiet „Moritzburger Kleinkuppenlandschaft“ und einem Flächennaturdenkmal entlang; um den Teich liegen 14 geschützte Biotope. Vor Dippelsdorf teilt sichsie der Korridor in zwei Alternativbänder,sich: nördlich zwischen Teich und Moritzburg,Moritzburg oder südlich zwischen Dippelsdorf und Buchholz. DerSo Korridoroder verläuftso imstehen Landschaftsschutzgebietdie entlangMasten in Sichtweite der GrenzenLößnitzgrundbahn, desdie Naturschutzgebietesden DippelsdorferTeich Teich,auf desihrem FFH-GebietesDamm Moritzburger Teiche und Wälderquert, und des VogelschutzgebietesRoten MoritzburgerHauses Kleinkuppenlandschaft;der Brücke-Maler. Korridor E führt südwestlich am Schloss vorbei.
Der Netzausbau ist nötig, sein Bedarf steht im UmfeldNetzentwicklungsplan. des Teiches sind ein Flächennaturdenkmal und 14 geschützte Biotope kartiert.Wir sind nicht gegen den Netzausbau. Der Bedarf der Leitung ist im Netzentwicklungsplan festgestellt, und mitMit A+D liegt eine geprüfte, von der Behörde bevorzugte AlternativeTrasse vor. Wir sind gegen ein Verfahren, das einen ungeprüften Korridor durch die Hintertür neben geprüfte stellt und die Gemeinde übergeht. Die Landesdirektion ist zugleich Planfeststellungsbehörde für die Leitung; für Korridor E liegt ohne Raumverträglichkeitsprüfung kein Ergebnis vor, das sie im Planfeststellungsverfahren 2028 einbeziehen könnte. Die Korridorentscheidung50Hertz will 50Hertz im Frühjahr 2027 treffen.entscheiden, Danachdanach ist es zu spät.Quellen: ProjektseiteUnterschreiben 50Hertz zur Elbe-Oberlausitz-Leitung; Medieninformation der Landesdirektion Sachsen zur Raumverträglichkeitsprüfung, Mai 2026; gemeinsame Stellungnahme der Gemeinden MoritzburgSie und Weinböhlageben zuSie Korridordie E;Petition Radebeul Aktuell vom 4. September 2026; Geoportal Landkreis Meißen, Themen Natur und Landschaft.weiter.



Neue Begründung:

Die neue Trassenvariante E wurde durch 50Hertz niemals öffentlich vorgestellt und unter zwielichtigen Bedingungen plötzlich nachgeschoben, ohne Beteiligung der Gemeinden und Verbände und der Bevölkerung. Sie durchschneidet den historischen Friedewald und vernichtet etwa 100 ha Mischwald,Mischwald. Hier der NABU50Hertz hat in seiner heutigen Erklärung mitgeteilt, dass er diese Variante nie vorgeschlagen hat und sich gegen diese, wie auch andere Trassen wendet.link:https://www.50hertz.com/de/Netz/Netzausbau/ProjekteanLand/Elbe-OberlausitzLeitung/

UPDATE: Die Bürgermeisterin begrüßt ausdrücklich das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gegen die nunmehr vorgesehene Trassenvariante E. Die Gemeinde Moritzburg hat diese Variante bereits nach der Kreiskonferenz vom 2. September 2026 gegenüber der Landesdirektion Sachsen ausdrücklich abgelehnt und gemeinsam mit Nachbargemeinden eine entsprechende Stellungnahme abgegeben. Da die bisherige Petition noch auf eine Befassung des Gemeinderates zielt, sollte das Petitionsziel nun unmittelbar auf die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle ausgerichtet werden. Damit kann die Petition die bereits bestehende kommunale Ablehnung der Trassenvariante E zusätzlich unterstützen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.379 (1.860 in Meißen)


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