• Änderungen an der Petition

    at 11 Feb 2021 10:47

    Aufgrund einer Anfrage über OpenPetition erfolgte eine Erweiterung zur genaueren Beschreibung und zur Umsetzung.


    Neue Begründung:

    Es gibt zwar eine quasi-gesetzliche Regelung zum Elektrorecycling, aber das das deutsche Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) und die europäische Waste of Electrical and Electronic Equipment (WEEE)-Richtlinie greifen deutlich zu kurz. Darin werden zwar das Handling von Elektroaltgeräten und deren Schadstoffverwertung geregelt, derzeit gibt es aber keine spezifischen Regelungen und Kriterien für ein qualitativ hochwertiges Recycling.

    In Deutschland wird eine Sammelquote von 65 Prozent und mehr angestrebt, aber diese Quote wird wohl dauerhaft nicht erreicht. In 2017 sindwurde lt. NABU z. B. lediglich eine Sammelqoute ca. 45 Prozent Sammelqoute erzielt. Dies entspricht einer Menge von weit über 800.000 Tonnen Elektroaltegeräten, also auch einer weit größeren Menge an nicht in den Rücklauf gelangten Altgeräten. EsDesweiteren gäbewäre alses Variantewünschenswert, wenn das Recycling in Zeiten des Klimawandels zur Vermeidung langer und "schmutziger" Transportwege per Schiff oder Luftfracht in Europa erfolgen würde. Die technischen Möglichkeiten der Trennung von Grundstoffen sind vorhanden, eine Automatisierung der Vorgänge ist größtenteils auch bereits gegeben. Zur Finanzierung der dabei entstehenden "Mehrkosten" wäre evtl. eine Art Pfandsystem,Pfandsystem denkbar, ähnlich dem Schweizer Modell mit der "vorgezogenen Recyclinggebühr".

    Um nicht zu umfangreich zu werden, verweise ich auf die Forderungen des NABU zur Sammlung und Recycling von Elektroaltgeräten:

    www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/kreislaufwirtschaft/27249.html


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 144 (143 in Deutschland)

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