Versorgungslücke schliessen - Aufbau eines bundesweiten Hilfsmittel-Notrufs 24

Petition richtet sich an
Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder

1.581 Unterschriften

5 %
1.493 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch > 4 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

10.01.2026, 14:25

Aktualisierung zur Petition „Hilfsmittel-Notruf 24“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung der Petition.

Seit kurzem liegt eine erste schriftliche Rückmeldung aus der Politik vor (aus Hamburg). Darin wird für mich bestätigt, dass das von mir benannte Problem real ist: Der Ausfall essenzieller Hilfsmittel kann für kranke und pflegebedürftige Menschen erhebliche, teils auch gefährliche Folgen haben.

Gleichzeitig macht die Antwort deutlich, dass eine bundesweit verlässliche 24/7-Struktur für Hilfsmittel-Notfälle derzeit nicht auf Landesebene eingeführt werden kann, da die Hilfsmittelversorgung überwiegend bundesrechtlich geregelt ist und über Verträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern organisiert wird. Eine verbindliche, solidarisch finanzierte Notruf- und Unterstützungsstruktur würde daher eine politische Entscheidung und Weiterentwicklung auf Bundesebene erfordern – unter Einbeziehung von Gesundheitsministerkonferenz, Bund, Krankenkassen und Leistungserbringern.

Genau hier setzt diese Petition an.

Die Rückmeldung aus Hamburg zeigt für mich:

1) Dass das Anliegen verstanden ist.
2) Dass die Versorgungslücke real ist.
3) Eine Lösung politischen Willen und öffentlichen Druck braucht.

Wie es jetzt weitergeht:
• Die Petition ist gezielt an die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder und wird ebenfalls an relevante Akteure auf Bundesebene adressiert. Ich habe die Hamburger Senatorin schon gebeten, dies als Punkt für die nächste Konferenz der Gesundheitsminister anzubringen.
• Ziel ist es, das Thema offiziell auf die politische Agenda zu bringen (u. a. Gesundheitsministerkonferenz) und eine Prüfung verbindlicher Lösungen anzustoßen.
• Parallel werde ich den fachlichen Austausch mit Krankenkassen, Verbänden und weiteren Stellen suchen, gerne auch mit weiterer Unterstützung, um konkrete Lösungswege aufzuzeigen. Hierbei hat die Hamburger Sozialbehörde ihre Hilfe angeboten.

Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterschrift dazu beigetragen haben, dass dieses Thema sichtbar wird und -hoffentlich- bleibt.

Wiebke Worm


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