Würde statt Ware – Schluss mit der Qualzucht und der grausamen Entwürdigung fühlender Lebewesen!

Petition richtet sich an
Alois Rainer - Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat; Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat - BMEL; Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages; Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages

598 Unterschriften

2 %
584 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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584 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 20.02.2026
  2. Sammlung noch > 6 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

24.03.2026, 02:18

Die Petition muss mit einer klaren Förderung, die wir erreichen wollen enden: "Wir fordern Achtung vor allem Leben. Gleichwertigkeit, Würde und Verantwortung müssen die Leitwerte Ihrer Politik sein!"
Das Übel der Zuchtkonzerne und deren Profitgier ist im Text bereits ausführlich beschrieben. Am Ende steht, was wir wollen, dringend wollen.


Neue Begründung:

Unsere Kernforderungen:

  1. Verbot der Qualzucht: Ein konsequentes Ende der Züchtung und Haltung von Hochleistungshühnern, deren Körperbau zwangsläufig zu systemischen Schmerzen und Organversagen führt.
  2. Eine unteilbare Ethik: Unser Mitgefühl darf nicht an Profitinteressen enden. Wir fordern eine Agrarpolitik, die erkennt, dass das System der Qualzucht mit der Würde des Lebens schlicht unvereinbar ist. Zudem muss das künstliche Konstrukt und herabwürdigende Etikett des „Nutz“tieres überwunden werden. Wir müssen dieses Konstrukt hinter uns lassen und die systematische Instrumentalisierung von nicht-menschlichen Tieren beenden. Jede Form der Ab- und „Verwertung“ widerspricht der Würde, die wir als Gesellschaft schützen sollten.
  3. Ethische Weiterentwicklung hin zu autarken, lebensfähigen Hühnern: Wir fordern die Rückkehr zu autarken, lebensfähigen Rassen, bei denen einzig die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere maßgeblich sind. Was Menschen von Hühnern erhalten, ist nur dann ethisch vertretbar, wenn die Tiere selbst alles haben, was sie brauchen: einen gesunden Körper, weiten Raum zur Entfaltung ihrer Instinkte und die Freiheit, ihre Lebensfreude in einer vielfältigen Umgebung auszudrücken. Zu einem gesunden Körper gehört, dass die Legeleistung auf maximal 50 Eier pro Jahr begrenzt bleibt. Er braucht natürliche Ruhepausen – einen entspannten biologischen Rhythmus, der während des Gefiederwechsels und im Winter ein Innehalten des Legens erlaubt und die vollständige Regeneration der Kalziumspeicher ermöglicht. Wir fordern diese Grenze als unumstößliches Maß der Tiergesundheit. Zu einem gesunden Körper der männlichen Tiere gehören zwingend ein synchrones Wachstum mit einer langsamen, natürlichen Entwicklung sowie ein intaktes, natürliches Sättigungsgefühl. Skelett und Organe müssen die notwendige Zeit erhalten, sich gesund und stabil auszubilden, um ein gesundes Leben in Bewegung zu ermöglichen. 
  4. Erübrigung der qualvollen Enge: Die qualvolle Enge muss sich durch eine grundlegende Neugestaltung der Haltung erübrigen. Eine tierwohlfokussierte Hühnerhaltung erfordert Raum und Struktur. Wir fordern naturnahe Umgebungen, in denen Bewegung, Schutz, soziales Miteinander und die Erfüllung instinktiver Bedürfnisse eine Selbstverständlichkeit sind. "Naturnah“ bedeutet: Es ist nicht nur „Platz“ vorhanden, sondern dieser Platz ist so gestaltet, dass alle Hühner ihr natürliches Verhaltensrepertoire voll ausschöpfen können. 
  5. Überschaubare Gruppengrößen: Wir fordern überschaubare Gruppengrößen, die ein stabiles soziales Gefüge ermöglichen, in dem jedes Tier Sicherheit und Orientierung findet. Nur wer das bieten kann, darf Verantwortung für Hühner übernehmen.
  6. Stärkung gesunder Alternativen: Wir rufen Sie auf, Verantwortung für eine klima- und tierwohlfreundliche Ernährungspolitik zu übernehmen. Wir verlangen dringend einen klaren Fokus auf pflanzliche Ernährung sowie eine massive Stärkung des Anbaus von pflanzlichen Kulturen für die menschliche Ernährung. Es gilt, das enorme Potenzial pflanzlicher Proteine aktiv auszuschöpfen, um einen echten Beitrag für den Tierschutz und die Umwelt zu leisten. Die Etablierung pflanzlicher Proteinquellen vereint eine umfassende ethische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft. Wie der erfolgreiche Ausbau des Anbaus von hochwertigem, heimischem Speisesoja bereits zeigt, entstehen hier zukunftsfähige Wertschöpfungsketten, die eine eigenständige Versorgung sichern. Die daraus resultierende drastische Senkung und im besten Fall vollständige Erübrigung des Interesses an „tierischen Erzeugnissen“ ist ein wesentlicher Baustein für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, in der die Ausbeutung von sogenannten „Nutz“tieren und somit menschengemachtes Tierleid nicht mehr vorkommen. Mit dem konsequenten Ausbau gesunder pflanzlicher Proteinquellen schaffen wir ab sofort ein System, in dem Tierschutz und Genuss Hand in Hand gehen – und beenden die Notwendigkeit jeglicher Qualzucht im Hier und Jetzt.

„Herr Minister Rainer, wir müssen Tierschutz endlich als das behandeln, was er ist: Ein verfassungsrechtliches Staatsziel und ein Maßstab unserer Menschlichkeit.

Es ist Zeit, die systematische Entfremdung der Tiere von ihrer eigenen Natur zu beenden.Verbieten Sie Qualzucht,die entwürdigende Qualzucht und Enge, die Schmerzen,mit StressSchmerzen und körperlicheganzheitlichen Schäden beiverbunden Hühnern genetisch vorprogrammiert.sind.

Jedes Tier hat ein Recht auf einen unversehrten Körper. Schaffen Sie gesetzliche Standards entsprechend unserer Kernforderungen.

Wir fordern Achtung vor allem Leben. Gleichwertigkeit, Würde und Verantwortung müssen die Leitwerte Ihrer Politik sein!"


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 533 (523 in Deutschland)


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