• Die Petition ist bereit zur Übergabe - Beschluss des Radverkehrskonzeptes für den 26.4. geplant

    at 18 Apr 2021 16:00

    Liebe UnterstützerInnen der Zebrastreifen-Petition,

    entschuldigt die lange Funkstille. Es hat sich leider nicht allzu viel getan seit unserer letzten Nachricht. Der Stand in Sachen Übergang ist immer noch wie im Brief von Frau Blome dargelegt: Die Verwaltung wird die Übergänge nach Beschluss des Radverkehrskonzeptes Ehrenfeld (ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=803955&type=do&) mit hoher Priorität planen und umsetzen.

    Da die Verwaltung das Konzept nicht wie angekündigt in die Dezembersitzung, sondern erst Mitte März eingebracht hat, die Fraktionen aufgrund der komplexen Materie aber noch Beratungsbedarf hatten, wird das Radverkehrskonzept voraussichtlich am 26. April 2021 beschlossen werden.

    Weiterhin ist geplant, „unsere“ Stelle als eine von 5-6 Prioritäten (von ca. 600 Maßnahmen insgesamt!) umzusetzen. Jedoch sieht das Konzept weiterhin keinen Zebrastreifen, sondern eine „Dunkelampel“ vor (Details siehe Seite 237 des Radverkehrskonzeptes). Das bedeutet einen erheblich höheren Planungsaufwand (die konkrete Ausgestaltung wird auch nach dem Beschluss noch zu prüfen sein) und bis zur Umsetzung könnten ein bis zwei Jahre vergehen.

    Wir denken, es ist am Wichtigsten, dass nun erstmal das schon seit Jahren diskutierte Radverkehrskonzept beschlossen wird. Danach könnte man danach versuchen, weiterhin Druck für eine zügige Umsetzung zu machen. Wer sich engagieren möchte: wir vernetzen Euch gerne!

    Viele Grüße,
    Chris und Corinna

    P.S. Auch wenn die Mühlen der Verwaltung leider weiterhin langsam (bzw. nicht selten sogar gegenläufig) mahlen: politischer Unterstützung können wir uns immerhin mehr denn je sicher sein: im November wurde, wie viele sicher wissen, mit Volker Spelthann einer der ersten Unterstützer unserer Petition als Bezirksbürgermeister gewählt.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Bald "Schlafende Ampel" an der Äußeren Kanalstraße?

    at 17 Oct 2020 16:16

    Liebe UnterstützerInnen der Zebrastreifen-Petition,

    nach einigem Warten und verschiedenen Telefonaten haben wir nun Ende letzter Woche eine Antwort von Verkehrsdezernentin Blome bekommen. Sie schreibt:

    „ (…) Die von Ihnen angesprochene Überquerung der Äußeren Kanalstraße wurde uns auch [im Rahmen einer Schülerbefragung] von Schülerinnen und Schülern als notwendige Verbesserung gemeldet. Aus diesem Grunde haben wir diesem Hinweis im Rahmen der Bearbeitung des Radverkehrskonzeptes für den Stadtbezirk Ehrenfeld eine besondere Priorität eingeräumt und der beauftragte Gutachter hat mögliche planerische Lösungen entwickelt. Diese Lösungsmöglichkeiten wurden im Facharbeitskreis zum Radverkehrskonzept Ehrenfeld intensiv diskutiert. Als Zwischenergebnis und Empfehlung des Gutachters soll zur Überquerung der Äußeren Kanalstraße eine sogenannte schlafende Lichtsignalanlage, die nur auf Anforderung den Verkehr regelt, errichtet werden. Das Radverkehrskonzept für den Bezirk Ehrenfeld soll Ende des Jahres 2020 beschlossen werden. Die Verbesserung der Überquerung der Äußeren Kanalstraße insbesondere für Schülerinnen und Schüler wird als eine der Maßnahmen mit hoher Priorität im Rahmen der Beschlussvorlage vorgesehen. Wenn der notwendige, noch einzuholende Beschluss diesem Vorschlag folgt, wird sich die Situation in absehbarer Zeit verbessern.“

    Nach diversen Telefonaten bekamen wir folgende Auskunft:
    • Die bisherigen Beschlüsse der Bezirksvertretung (BV) Ehrenfeld zu einem Zebrastreifen werden wohl von der Verwaltung als nicht umsetzbar (wegen zu hohem Auto-Verkehrsaufkommen) angesehen.
    • V.a. wegen den Ergebnissen der Schülerbefragung wurde aber immerhin nach einer anderen, technisch machbaren Lösung gesucht, daher nun die von Frau Blome genannte Empfehlung des Gutachters. Diese Empfehlung wird Bestandteil des Radverkehrskonzepts Ehrenfeld sein, welches gerade von der Verwaltung erstellt wird.
    • Das Radverkehrskonzept wird voraussichtlich auf der Sitzung der BV Ehrenfeld am 7. Dezember beraten und hoffentlich auch verabschiedet (auf Nachfrage: falls es nicht dazu kommen sollte, wäre die nächste Sitzung am 1. Februar 2021).
    • Derzeit arbeitet die Verwaltung daran, die Maßnahmen (um die 1000!) des Radverkehrskonzeptes zu kategorisieren; dabei werden je nach Priorität Punkte vergeben. „Unser“ Überweg wird „als einer von wenigen“ mit der höchsten Priorität empfohlen werden (auch da er als mögliche Blaupause für andere Überwege gelten soll).
    • Etwas beunruhigend: wenn er Top Priorität bekommen würde, könnte theoretisch gleich mit der Umsetzung begonnen werden; jedoch wird die konkrete Ausgestaltung nach dem Beschluss noch zu prüfen sein (d.h. es muss eine Ausführungsplanung erstellt werden, z.B. bzgl. der Ampelschaltungen bzw. zu Rückstaus Iltisstr./ Subbelrather Str., es müssen die Kapazitäten der „Ampelplaner“ etc. berücksichtigt werden etc.). Der dazu benötigte Zeitrahmen ist schwer einzuschätzen.

    Was nun? Grundsätzlich hört es sich ja ganz gut an, aber natürlich fragt man sich, ob ein weiterer (dritter) Beschluss der BV Ehrenfeld nun den entscheidenden Drive geben wird, endlich in die Umsetzung zu gehen.

    Unsere Einschätzung ist:
    a) Die Annahme im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Ehrenfeld wird unserem Anliegen sicherlich weiteren Schwung verleihen - und wenn der Überweg tatsächlich top priority wäre, wäre ein Scheitern bzw. zu langes Herauszögern schon sehr peinlich.
    b) Mittlerweile stellen ja nun die Grünen, welche das Thema Verkehr ganz oben auf der Prioritätenliste haben, die stärkste Fraktion in der BV Ehrenfeld, und wir würden daher davon ausgehen, dass der politische Druck zur Umsetzung nun so groß wird, dass ein weiteres Aufschieben seitens der Verwaltung nicht mehr möglich ist. Wir sind auch in Kontakt mit Volker Spelthann, der unsere Petition sehr unterstützt hat, und grüner Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters ist.
    c) Jedoch ist es natürlich etwas frustrierend zu hören, dass nach einem Beschluss erst noch die Details ausgearbeitet werden sollen, wo im Grunde fast sicher ist, dass die Politik (wieder einmal) grünes Licht geben wird.

    Wer Lust hat, bis zur BVsitzung im Dezember noch etwas zu unternehmen, kann sich gerne bei uns melden- wir selbst haben derzeit kaum zeitliche Kapazitäten, aber vernetzen Euch gerne! Außerdem könnte sicher ein Brief/ eine Email an den Amtsleiter des Amts für Straßen und Verkehrsentwicklung, Herr Klaus Harzendorf (strassen-verkehrsentwicklung@stadt-koeln.de) dem Anliegen einer schnellen Prüfung noch etwas Druck verleihen. Und nehmt gerne am 27.10. an der Infoveranstaltung zum Radverkehrskonzept teil (s.u.) und stellt kritische Fragen.

    Viele Grüße
    Chris und Corinna

    P.S. Radverkehrskonzept Ehrenfeld: www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/verkehr/radfahren/radverkehrskonzept-ehrenfeld; Infoveranstaltung am 27. Oktober um 18.00 Uhr

  • Petition in Zeichnung - Schwerer Unfall am Übergang Äußere Kanalstraße

    at 25 Sep 2020 21:15

    Liebe UnterstützerInnen der Zebrastreifen-Petition,

    heute hat sich auf der Äußeren Kanalstraße am Übergang Ossendorfbad ein schwerer Unfall ereignet. Ein 89-jähriger Fahrradfahrer wurde beim Queren der Straße von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt (www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4717034), die Äußere Kanalstraße war über eine Stunde gesperrt. Wir denken an ihn und hoffen auf eine Genesung.

    Umso wichtiger, dass endlich ein sicherer Übergang geschaffen wird.

    Bisher gibt es noch keine Rückmeldung von Frau Verkehrsdezernentin Blome. Telefonisch wurde uns vor 2 Wochen mitgeteilt, dass unser Schreiben an das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung weitergeleitet worden sei und dieses 3 Wochen zur Beantwortung habe (zur Erinnerung, den Brief hatten wir am 6. September abgeschickt). Auf eine weitere Rückfrage haben wir gestern erfahren, dass Frau Blome den Brief voraussichtlich am 28. September ansehen werde...

    Wir bleiben dran und melden uns, wenn wir den Eindruck haben, dass weitere Aktionen nötig sein sollten.

    Viele Grüße
    Chris und Corinna

    P.S. Vom Bürgermeister und Vorsitzenden des Verkehrsausschusses der Stadt Köln Andreas Wolter gab es schon am Tag nach unserem Anschreiben eine positive Rückmeldung; er bedankt sich für die Initiative und möchte auch gerne an einem Gespräch mit Frau Blome teilnehmen.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Offener Brief "Zebrastreifen zwischen Takufeld und Rochuspark" übergeben!

    at 06 Sep 2020 17:12

    Liebe Unterstützer*Innen der Petition „Zebrastreifen“,

    es ist vollbracht- heute haben wir unseren Brief an Verkehrsdezernentin Blome abgeschickt. Kopien mit der Bitte um Unterstützung gingen an Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Herrn Bezirksbürgermeister Josef Wirges sowie Herrn Andreas Wolter, Vorsitzenden des Verkehrsausschusses der Stadt Köln.

    Innerhalb von nur vier Wochen sind über 750 Unterstützer*Innen zusammen gekommen! Das zeigt doch, dass unser Anliegen weiterhin hoch aktuell und dringend ist. Wir werden Frau Blome in den nächsten Tagen auch bezüglich eines persönlichen Treffens kontaktieren. Alle Unterstützer*Innen, die darum gebeten haben, werden wir auf jeden Fall auch zukünftig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Unser Ziel ist weiterhin, dass noch diesem Jahr ein Zebrastreifen oder eine Ampel zwischen Takufeld und Rochuspark errichtet wird.

    Danke noch mal für Eure Unterstützung!
    Chris und Corinna

    P.S. Wir lassen die Petition noch bis zum offiziellen Ende der Zeichnungsfrist am 06. Oktober weiterlaufen, da täglich weiterhin Unterschriften dazu kommen.

  • Petition in Zeichnung - Zebrastreifen: Zuspruch von allen Seiten...

    at 30 Aug 2020 21:15

    Liebe Unterstützer*Innen,

    nun haben schon über 700 Menschen unseren Offenen Brief unterschrieben, und wir denken, es ist bald an der Zeit, Ihn abzuschicken. An diesem Wochenenden hat auch der „Kölner Wochenspiegel“ von unserer Aktion berichtet. Und wir haben viel Zuspruch aus der Politik erhalten:

    Vor knapp zwei Wochen hatten wir Bezirksbürgermeister Josef Wirges wie auch die Listenersten bzw. Bezirksbürgermeisterkandidat*Innen der derzeit in der Bezirksvertretung vertretenen Parteien angeschrieben und gefragt wie sie zu unserem Anliegen stehen und ob sie dafür Sorge tragen, dass die Verwaltung die o.g. Beschlüsse zeitnah, d.h. möglichst noch in diesem Jahr, umsetzt.

    Herr Wirges schreibt, dass derzeit noch geprüft wird, ob ein Zebrastreifen oder eine sogenannte Dunkelampel* die beste Lösung für einen sicheren Überweg ist. „Grundsätzlich achte ich darauf, dass Beschlüsse auch umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang wurde mir mitgeteilt, dass eine Lösung noch in diesem Jahr angestrebt wird.“

    Volker Spelthann von den Grünen schreibt, dass die Grünen Ehrenfeld, als Initiatoren des erfolgreichen Antrags in der Bezirksvertretung, die Petition mit „Rat, Tat und voller Kraft auf allen Kanälen“ unterstützen. Zudem „werden wir uns nach der Wahl auch schnellstmöglich für einen "Zebragipfel" mit der Fachverwaltung stark machen, um 1. endlich eine Lösung für eine sichere Querung zwischen Rochuspark und Takufeld zu finden, aber auch 2. bei diesem zentralen Thema (…) endlich grundsätzlich große Schritte voranzukommen. Leider sieht es nämlich mit der konsequenten sach- und fachgerechten Umsetzung bestehender Zebrastreifenbeschlüsse der BV Ehrenfeld an anderen Stellen (…) nicht viel besser aus.“

    Seitens der CDU gab es leider noch keine Rückmeldung.

    Christoph Besser von den Linken unterstützt unser Anliegen, verweist auf den schon 2016 gestellten Antrag der Linken Fraktion und verspricht „mich weiter dafür einzusetzen, die zögerliche bis ablehnende Haltung der Verwaltung aufzubrechen, damit wir schnellstmöglich – in diesem Jahr! – unsere Beschlüsse umgesetzt sehen“. Zudem weist er auf die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung an Ehrenfelder Schulen hin, welche ebenfalls zu dem Schluss kommen, dass der Weg vom Takufeld in den Rochuspark über die Äußere Kanalstraße ist einer der wichtigsten Schulwege im Stadtbezirk ist und sicherer werden muss (ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=89357).

    Marlis Pöttgen von der FDP findet das Anliegen sehr wichtig und schriebt: „Ich kann Ihnen zusagen, dass ich mich für eine zeitnahe und schnelle Einrichtung einsetze.“

    Jan Pohoviak von den KlimaFreund*innen schreibt: „Die KlimaFreund*innen stehen als Wähler*innengruppe für eine starke Reduktions des Autoverkehrs in der Stadt, sowie eine Stärkung von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen“ und möchte er sich „persönlich dafür einsetzen, das unser Anliegen zeitnah umgesetzt wird“.

    Also Zuspruch auf allen Seiten - so wie es aussieht, dürfte es also eigentlich an der Politik nicht scheitern…!

    Wir informieren Euch, wenn wir etwas Neues hören. Viele Grüße,
    Chris und Corinna

    * Eine Dunkelampel ist eine Ampel, welche im Normalfall nicht angeschaltet ist (für Autofahrer sowie Fußgänger „dunkel“), die aber von Fußgängern angefordert werden kann (und dann auf orange/rot für Autofahrer bzw. grün für Fußgänger schaltet). Das hört sich aus unserer Sicht ziemlich gut an, v.a. wenn die derzeitigen Querungshilfen zusätzlich bestehen bleiben.

  • Petition in Zeichnung - Petition "Zebrastreifen": schon 450 Unterstützer*Innen!

    at 16 Aug 2020 15:34

    Liebe UnterstützerInnen der Petition "Zebrastreifen",

    toll dass Ihr dabei seid! :-)

    Nach acht Tagen "Laufzeit" unserer Petition gibt es einen Riesen-Erfolg zu vermelden: es haben schon über 450 Leute unterschrieben- somit haben wir unser "Sammelziel" von 500 Unterschriften in kürzester Zeit fast erreicht! Da 500 Unterschriften schon beeindruckend sind, aber doppelt so viele sicher doppelt so beeindruckend, haben wir uns überlegt, das Sammelziel auf 1000 Unterschriften zu erhöhen.

    Kriegen wir das hin?

    Teilt eifrig weiter den Link, gerne auch an Schul*-, Kita,- und Sportfreunde, dann können wir vielleicht schon Ende August den Brief abschicken (die Kurzform des Links ist: www.openpetition.de/zebrastreifen)!

    Viele Grüße
    Chris und Corinna

    * Für den Brief sowieso, aber auch für Petitionen gilt, dass auch Nicht-Volljährige unterschreiben dürfen, vorausgesetzt, dass diese den Inhalt der Petition verstehen können und "aus eigenem Entschluss heraus ihre Willensbekundung abgeben".

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