01.10.2026, 04:50
Es kommt Bewegung in unser Anliegen: Der Freistaat Sachsen will sich dafür einsetzen, dass Kleinkrafträder künftig grundsätzlich mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h zugelassen werden können.
Das Sächsische Kabinett hat am 29. September 2026 auf Initiative von Staatsministerin Regina Kraushaar beschlossen, einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Bundesrat einzubringen. Die Bundesregierung soll aufgefordert werden, sich auf europäischer Ebene für eine Änderung der bestehenden Regelungen einzusetzen.
Auch die BILD berichtet aktuell unter der Überschrift „Tempo 60 statt 45!“ über die sächsische Initiative. Hintergrund ist die schwer nachvollziehbare Situation, dass bestimmte historische Kleinkrafträder wie Simson-Modelle legal 60 km/h fahren dürfen, während moderne Fahrzeuge mit zeitgemäßen Bremsen, Fahrwerken und Beleuchtung weiterhin auf 45 km/h begrenzt sind.
Genau für eine Änderung dieser Regelung haben sich hier bereits mehr als 52.000 Menschen ausgesprochen.
Jetzt können wir gemeinsam noch einmal Druck machen
Die Initiative aus Sachsen ist eine echte Chance, unser Anliegen erneut auf die politische Tagesordnung zu bringen. Dafür braucht es jetzt Unterstützung auch auf Bundesebene.
Deshalb unsere Bitte an alle Unterstützer dieser Petition: Schreibt eurem Bundestagsabgeordneten!
Weist auf die sächsische Bundesratsinitiative hin und bittet eure Abgeordneten, sich ebenfalls für eine Anhebung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von Kleinkrafträdern von 45 auf bis zu 60 km/h und für die notwendige Änderung der europäischen Regelungen einzusetzen.
Mehr als 52.000 Unterschriften zeigen: Das Thema bewegt sehr viele Menschen.
Jetzt sollten wir diese Stimme noch einmal hörbar machen. Je mehr Abgeordnete direkt von Bürgerinnen und Bürgern aus ihrem Wahlkreis angeschrieben werden, desto sichtbarer wird das Anliegen in Berlin.
Tempo 60 für Kleinkrafträder – jetzt gibt es eine neue politische Chance. Nutzen wir sie!