Region: Konstanz

Das Konstanzer Paradies schützen – Nachverdichtung mit Augenmaß statt Massenbau

Petition richtet sich an:
Stadt Konstanz

384 Unterschriften

28 %
304 von 1.100 für Quorum in Konstanz Konstanz

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304 von 1.100 für Quorum in Konstanz Konstanz
  1. Gestartet Juni 2026
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadt Konstanz

Kommenden Freitag, den 11.09.2026, 17- 18:30 Uhr findet ein Informationsveranstaltung zu der geplanten Nachverdichtung um Areal der Muntpratstrasse 18 , im Konstanzer Paradies statt.
Adresse: im Hofhaus im Paradies, Brauneggerstraße 34a. (NICHT, wie vom Südkurier am Freitag, den 04.09.2026 geschrieben Nr. 3 !)
Die privaten Investoren werden selber ihr Projekt vorstellen und es eröffnet sich die Möglichkeit zum Dialog. Interessierte, Nachbarn, Gemeinderäte....alle sind herzlich willkommen!!!!

Am Mittwoch, den 17.06.2026, wurde im Gestaltungsbeirat der Stadt Konstanz über dieses Nachverdichtungsprojekt im Konstanzer Paradies beraten.

Unter folgendem link, kannst Du Dir das Projekt genauer ansehen: https://www.konstanz.sitzung-online.de/public/vo020?2--attachments-expandedPanel-content-body-rows-1-cells-2-cell-link&VOLFDNR=1015418&refresh=false&TOLFDNR=1054862

Wir, die Eigentümer der Wallgutstr. 17, haben folgende Forderungen formuliert:

Eine Nachverdichtung in diesem sensiblen Innenstadtbereich betrifft unsere Wohn- und Lebensqualität sowie den Wert unserer Immobilien massiv. Nach eingehender Prüfung der drei vorgeschlagenen Varianten möchten wir Ihnen unsere Kernanliegen und Bedenken übermitteln:
 

  1. Erstellung eines neuen Entwurfes: Keiner der bisherigen Entwürfe belässt dem Innenhof die dringend benötigte Rest-Offenheit. Zudem sehen wir auch hier erheblichen Nachbesserungsbedarf hinsichtlich der geplanten Dimensionen.
  2. Begrenzung der Geschosshöhe: Die aktuell geplante Höhe der Bebauung ist für den engen Innenhof überdimensioniert. Wir fordern eine strikte Begrenzung der Geschosshöhe, um ein optisches „Erdrücken“ der bestehenden Nachbarbebauung zu verhindern und den nachbarschaftlichen Frieden sowie die Verhältnismäßigkeit zu wahren.
  3. Massive Beeinträchtigung durch Schattenwurf / Forderung eines Gutachtens: Der Innenhof ist die primäre Lichtquelle für viele unserer Wohnungen. Eine mehrgeschossige Bebauung droht, unsere Immobilien dauerhaft zu verschatten, was zu spürbaren Einbußen bei der Lebensqualität und zu einer erheblichen Wertminderung führt. Wir fordern daher nachdrücklich die Erstellung eines unabhängigen, professionellen Schattenwurf-Gutachtens, bevor eine finale Entscheidung über die Varianten getroffen wird. Die Auswirkungen auf die Belichtung der Wallgutstraße 17 müssen vorab transparent simuliert werden.
  4. Klimatologische Aspekte und Flächenversiegelung: Gerade in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels und der sommerlichen Überhitzung von Innenstädten ist der Erhalt von unversiegelten Hofflächen und Frischluftschneisen in Konstanz von zentraler Bedeutung. Jede Variante, die zu einer maximalen Versiegelung führt (wie Varianten 1 und 2), lehnen wir daher entschieden ab.

 
Wir bitten Sie eindringlich, diese Kernpunkte – insbesondere die Forderung nach einem Schattenwurf-Gutachten und einer Reduzierung der Bauhöhe  – in Ihre Abwägungen und Ihre Entscheidungsfindung einfliessen zu lassen

Die Interessengemeinschaft Nachverdichtung Paradies für neuen Wohnraum, aber bitte mit Augenmass!!!! Eine Nachverdichtung in Konstanz darf nur noch klimagerecht und quartierverträglich stattfinden! Wir unterstützen die Stadt Konstanz Ihrem eigenen Handlungsplan gerecht zu werden:" Qualität statt Quadratmeter"!

Kontakt für Rückfragen: Andrea Bernhardt (Vertretung der Interessengemeinschaft Nachverdichtung Paradies) email: ig.nachverdichtung.paradies@gmail.com

Begründung

Die geplante Nachverdichtung in diesem sensiblen Innenstadtbereich betrifft unsere Wohn- und Lebensqualität massiv. Im aktuellen Bauvorhaben sind jedoch kaum Aspekte zu Klimaschutz und Klimaanpassung formuliert. Damit werden wichtige, beschlossene Ziele der Stadt Konstanz missachtet.Wir fordern eine verbindliche Überarbeitung der Pläne und die konkrete Beschreibung folgender Maßnahmen:

Umfassende Flächenentsiegelung und verpflichtende Zisternennutzung für ein modernes Regenwassermanagement.Konkrete Auflagen für eine flächendeckende Dach- und Fassadenbegrünung zum Schutz des Mikroklimas.Der verbindliche Einsatz nachhaltiger Baustoffe zur Reduktion von CO₂.Transparente Informationen und höchste Standards bei der Energieeffizienz sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Eine Nachverdichtung darf in Konstanz nur noch klimagerecht und quartierverträglich stattfinden! Wir unterstützen die Stadt Konstanz Ihrem eigenen Handlungsplan gerecht zu werden:" Qualität statt Quadratmeter"! Wir sind für Nachverdichtung aber bitte mit Augenmaß

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Andrea Bernhardt, Konstanz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.06.2026
Sammlung endet: 13.12.2026
Region: Konstanz
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

Ein Stellpatzschlüsse von 0,5 bedeutet ein Parkplatz für zwei Wohnungen. Das ist realitätsfern, denn der Trend ist zwei Fahrzeuge pro Wohnung. Die Kfz werden dann auf die bestehenden Anwohnerparkplätze drängen. Diese sind bereits weit überlastet, da für etwa 2.540 Stellplätze ca. 4800 Bewohnerparkausweise ausgestellt werden. Für 150 € pro Jahr. Ausserdem fallen die bestehenden Garagen auf dem Gelände weg.

Typisches Nimby-Argument (Not in my backyard). Wo sollen denn sonst Wohnungen entstehen? Für mich sieht das moderat aus.

Warum Menschen unterschreiben

Ich wohne im benachbarten Stadtteil und habe im Stadtril Paradies gewohnt. Eine bewusste Bebauung macht Sinn, aber nicht einfach das Zubauen eines Hinterhofs mit zwei Häusern. Eines wäre sinnvoll, aber zwei verringert die Wohnqualität aller, vor allem der bereits Ansässigen.

Because there was a wholesome guy eho told us about it.

Verdichtung verschlechtert die Lebensqualität im Paradies.
Begrünung und Frischluftschneissen sind notwendig. Parks statt Hotspots.

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In jedem Fall muss endlich eine umfangreiche Begrünung nicht nur geplant, sondern auch umgesetzt werden. Aber natürlich kein Dekorgrün!

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