230 Signatures
Petition addressed to: Stadt Konstanz
Am Mittwoch, den 17.06.2026, wurde im Gestaltungsbeirat der Stadt Konstanz über dieses Nachverdichtungsprojekt im Konstanzer Paradies beraten.
Unter folgendem link, kannst Du Dir das Projekt genauer ansehen: https://www.konstanz.sitzung-online.de/public/vo020?2--attachments-expandedPanel-content-body-rows-1-cells-2-cell-link&VOLFDNR=1015418&refresh=false&TOLFDNR=1054862
Wir, die Eigentümer der Wallgutstr. 17, haben folgende Forderungen formuliert:
Eine Nachverdichtung in diesem sensiblen Innenstadtbereich betrifft unsere Wohn- und Lebensqualität sowie den Wert unserer Immobilien massiv. Nach eingehender Prüfung der drei vorgeschlagenen Varianten möchten wir Ihnen unsere Kernanliegen und Bedenken übermitteln:
- Erstellung eines neuen Entwurfes: Keiner der bisherigen Entwürfe belässt dem Innenhof die dringend benötigte Rest-Offenheit. Zudem sehen wir auch hier erheblichen Nachbesserungsbedarf hinsichtlich der geplanten Dimensionen.
- Begrenzung der Geschosshöhe: Die aktuell geplante Höhe der Bebauung ist für den engen Innenhof überdimensioniert. Wir fordern eine strikte Begrenzung der Geschosshöhe, um ein optisches „Erdrücken“ der bestehenden Nachbarbebauung zu verhindern und den nachbarschaftlichen Frieden sowie die Verhältnismäßigkeit zu wahren.
- Massive Beeinträchtigung durch Schattenwurf / Forderung eines Gutachtens: Der Innenhof ist die primäre Lichtquelle für viele unserer Wohnungen. Eine mehrgeschossige Bebauung droht, unsere Immobilien dauerhaft zu verschatten, was zu spürbaren Einbußen bei der Lebensqualität und zu einer erheblichen Wertminderung führt. Wir fordern daher nachdrücklich die Erstellung eines unabhängigen, professionellen Schattenwurf-Gutachtens, bevor eine finale Entscheidung über die Varianten getroffen wird. Die Auswirkungen auf die Belichtung der Wallgutstraße 17 müssen vorab transparent simuliert werden.
- Klimatologische Aspekte und Flächenversiegelung: Gerade in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels und der sommerlichen Überhitzung von Innenstädten ist der Erhalt von unversiegelten Hofflächen und Frischluftschneisen in Konstanz von zentraler Bedeutung. Jede Variante, die zu einer maximalen Versiegelung führt (wie Varianten 1 und 2), lehnen wir daher entschieden ab.
Wir bitten Sie eindringlich, diese Kernpunkte – insbesondere die Forderung nach einem Schattenwurf-Gutachten und einer Reduzierung der Bauhöhe – in Ihre Abwägungen und Ihre Entscheidungsfindung einfliessen zu lassen
Eine Nachverdichtung in Konstanz darf nur noch klimagerecht und quartierverträglich stattfinden! Wir unterstützen die Stadt Konstanz Ihrem eigenen Handlungsplan gerecht zu werden:" Qualität statt Quadratmeter"!
Kontakt für Rückfragen: Andrea Bernhardt, Wallgutstraße 17, 78462 Konstanz (Verwaltungsbeirätin der WEG Wallgutstr.17 und Vertretung der Interessengemeinschaft Nachverdichtung Paradies) email: ig.nachverdichtung.paradies@gmail.com
Reason
Die geplante Nachverdichtung in diesem sensiblen Innenstadtbereich betrifft unsere Wohn- und Lebensqualität massiv. Im aktuellen Bauvorhaben sind jedoch kaum Aspekte zu Klimaschutz und Klimaanpassung formuliert. Damit werden wichtige, beschlossene Ziele der Stadt Konstanz missachtet.Wir fordern eine verbindliche Überarbeitung der Pläne und die konkrete Beschreibung folgender Maßnahmen:
Umfassende Flächenentsiegelung und verpflichtende Zisternennutzung für ein modernes Regenwassermanagement.Konkrete Auflagen für eine flächendeckende Dach- und Fassadenbegrünung zum Schutz des Mikroklimas.Der verbindliche Einsatz nachhaltiger Baustoffe zur Reduktion von CO₂.Transparente Informationen und höchste Standards bei der Energieeffizienz sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Eine Nachverdichtung darf in Konstanz nur noch klimagerecht und quartierverträglich stattfinden! Wir unterstützen die Stadt Konstanz Ihrem eigenen Handlungsplan gerecht zu werden:" Qualität statt Quadratmeter"!
Petition details
Petition started:
06/14/2026
Collection ends:
12/13/2026
Region:
Konstanz
Topic:
Construction
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Ein Stellpatzschlüsse von 0,5 bedeutet ein Parkplatz für zwei Wohnungen. Das ist realitätsfern, denn der Trend ist zwei Fahrzeuge pro Wohnung. Die Kfz werden dann auf die bestehenden Anwohnerparkplätze drängen. Diese sind bereits weit überlastet, da für etwa 2.540 Stellplätze ca. 4800 Bewohnerparkausweise ausgestellt werden. Für 150 € pro Jahr. Ausserdem fallen die bestehenden Garagen auf dem Gelände weg.
Typisches Nimby-Argument (Not in my backyard). Wo sollen denn sonst Wohnungen entstehen? Für mich sieht das moderat aus.
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