Region: Duisburg

Erhalt des unbebauten Gebietes der Zeche Fritz in Rumeln-Kaldenhausen in seiner bisherigen Form!

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Sören Link

3.570 Unterschriften

97 %
3.197 von 3.300 für Quorum in Duisburg Duisburg

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  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Sören Link

Die Stadt Duisburg plant im Rahmen des Bebauungsplans 1233 "Zeche Fritz" das bislang unbebaute Gebiet der ehemaligen Zeche Fritz in Rumeln-Kaldenhausen zwischen Eurobausiedlung, Rathausallee und Nedleburg großflächig als neues Wohngebiet auszuweisen und eine massive Bebauung dieses Bereichs mit Ein- und Mehrfamilienhäusern, aber ggf. auch mit einer Schule und/oder Kita, zuzulassen. Die Rede ist von ggf. bis zu 500 neuen Wohneinheiten!

Im bisherigen Verlauf dieser Planungen fanden bis zum heutigen Tag auch zwei Veranstaltungen (sog. Ideenwerkstätten) im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung statt. Hier wurden die Planungen den interessierten Bürgern vorgestellt und die Bürger vermeintlich angeregt eigene Ideen in die Planungen einfließen zu lassen. Im Nachhinein muss man aber feststellen, dass die von den Bürgern eingebrachten Vorschläge so gut wie keine Berücksichtigung fanden. Dieses Nicht-Anhören und die Tatsache, dass selbst der überwiegende Teil der Lokalpolitiker die geplante Bebauung entweder in Gänze oder zumindest in Teilen befürworten, hat am Ende dazu geführt, dass sich viele Bürger in der Bürgerinitiative Zeche Fritz Rumeln zusammengefunden haben. Die Initiative wurde von Udo Bremekamp, selbst wohnhaft in Rumeln-Kaldenhausen, gegründet. Gemeinsam wollen wir vor Ort, aber auch mit dieser Petition, gegen die Durchsetzung des Bebauungsplans 1233 kämpfen und diesen grundsätzlich und in Gänze verhindern!

Begründung

Die Petition bzw. das Unterzeichnen dieser Petition ist aus unserer Sicht insbesondere aus folgenden Gründen wichtig:

  • Natur-, Umwelt- und Artenschutz: Das brach liegende Gelände ist unserer Meinung nach ein über viele Jahrzehnte gewachsenes Ökosystem und Biotop, in dem sich artenreiche Bestände von heimischen/ indigenen Pflanzen, Tieren und Insekten befinden, welche es zu schützen gilt. Ein so massiver Eingriff in einen natürlichen Lebensraum muss unserer Meinung nach verhindert werden!
  • Klimaschutz: Das für die Bebauung vorgesehene Gebiet erfüllt wichtige Funktionen im Zusammenhang mit dem immer wichtiger werdenden Klimaschutz. Mitten im Herzen des Ortes dient es als wichtige Frischluftschneise, sorgt für frischen Sauerstoff, die Bäume sorgen im Sommer für Schatten und Abkühlung und es hilft einen weiteren Anstieg der sommerlichen Temperaturen im gesamten Ort zu reduzieren!
  • Verkehr: Rumeln-Kaldenhausen hat bereits jetzt was den Verkehr betrifft aus unserer Sicht seine maximalen Auslastung erreicht! Bei einer Bebauung von bis zu 500 Wohneinheiten wäre eine Mehrbelastung von bis zu 1.000 Fahrzeugbewegungen sowohl morgens wie auch abends zu erwarten. Dabei wären Liefer- und Busverkehre überhaupt noch nicht eingerechnet. Hinzu kommt eine mögliche Mehrbelastung durch den geplanten Surfpark in Krefeld, dessen An- und Abreiseverkehr ebenfalls durch unseren Stadtteil führen soll und die Situation auf den Straßen nochmals verschärfen würde!
  • Flächenversiegelung/Starkregen/Entwässerung: Einhergehend mit der geplanten Bebauung, würde die riesige Flächenversiegelung dieses Bereichs, die Gefährdung der umliegenden, bereits existierenden Wohnbebauung, massiv erhöhen. Bereits jetzt schon gibt es im Umfeld des ehemaligen Zechengeländes Bereiche, die als extrem gefährdet bei Starkregenereignissen gelten. Darüber hinaus sehen wir es als nicht sichergestellt an, dass entsprechende Vorkehrungen zum Schutz der umliegenden Gebiete getroffen werden bzw. zweifeln an, dass die existierende, bereits jetzt an ihre Grenzen kommende Kanalisation, das zusätzlich durch die Flächenversiegelung aufkommende Regenwasser auch aufnehmen kann!
  • Geologische Risiken und Baugrund: Der Untergrund ehemaliger Zechengelände ist oftmals durchlöchert wie ein „Schweizer Käse“! Deswegen besteht auch noch viele Jahre bzw. Jahrzehnte nach einer Stilllegung die Gefahr von Bergsenkungen, Tagesbrüchen und Schieflagen/Rissen. Darüber hinaus existieren wasserwirtschaftliche Gefahren, wie z.B. durch aufsteigendes Grubenwasser und/oder Veränderungen des Grundwasserspiegels (Trinkwasserschutzgebiet Rumeln!). Ebenfalls finden sich auf diesen Geländen oftmals Altlasten und Emissionen und auch die Gefahr von austretenden Grubengasen wie Methan können nicht abschließend ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund müssten, unserer Meinung nach, zunächst einmal umfangreiche geologische Prüfungen und ein entsprechendes geologisches Gutachten erstellt werden, um die benannten Gefahren auszuschließen, bevor man sich überhaupt gedanklich mit einer Bebauung befasst. Unserem Kenntnisstand nach, gibt es ein solches geologisches Gutachten bis zum heutigen Tag nicht!

Dies sind nur einige und die wichtigsten Gründe, die gegen eine Bebauung dieses Geländes sprechen. Wer weitere Informationen zu unserer Bürgerinitiative benötigt oder ggf. Interesse an einer Mitarbeit in oder Unterstützung der BI hat, wendet sich bitte per Email an bi@zeche-fritz-rumeln.de. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit auf der Webseite der BI unter https://zeche-fritz-rumeln.de/ nachgereicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Zeche Fritz RuKa, Duisburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.03.2026
Sammlung endet: 28.03.2027
Region: Duisburg
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

    Der von uns für morgen Samstag den 31ten Oktober 2026 angekündigte Hoftrödel (Am Sportplatz 37, 47239 Duisburg) muss leider kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden!

    Vielen Dank für euer Verständnis!

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition!

    Die Durchführung und Organisation einer Bürgerinitiative kostet leider auch Geld! Werbung, Materialien, Porto, etc. müssen finanziert werden und darüber hinaus gehen wir auch mittlerweile davon aus das - um die Bürgerinitiative zu einem Erfolg führen zu können - wir ggf. im weiteren Verfahren eine äußerst kostspielige Rechtsberatung in Anspruch nehmen müssen. Insbesondere um auf letzteres finanziell vorbereitet zu sein wollen wir beginnen Geld zu sammeln. Mittelfristig durch die Einrichtung eines Spendenkontos und zeitnah mit der Durchführung eines kleinen Garagentrödels am 31.10.2026 zwischen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr in 47239 Duisburg, Am Sportplatz 37.

    Wir laden euch hiermit zu diesem Garagentrödel ein und würden uns sehr freuen euch an diesem Tag begrüßen zu dürfen und ggf. auch den ein oder anderen von euch auf diese Art persönlich kennenzulernen. Natürlich kann man bei der Gelegenheit auch unsere Petition offline unterschreiben, sich mit uns austauschen und sich über unser Anliegen informieren und dabei sogar ggf. noch ein super Schnäppchen machen! Hinweis: Der Garagentrödel findet nur bei trockenem Wetter statt!

    Am Ende möchten wir noch auf zwei Dinge hinweisen:

    1. Wir suchen nach wie vor Mitstreiterinnen und Mitstreiter sich sich aktiv in unsere Bürgerinitiative einbringen können. Wer sich für die gute Sache und den Erhalt des ehemaligen Zechengeländes einsetzen möchte kann sich sehr gerne per Mail an uns wenden -> bi@zeche-fritz-rumeln.de
    2. In Rumeln-Kaldenhausen wird nicht nur für den Erhalt des ehemaligen Zechengeländes gekämpft, sondern auch für den Erhalt unserer Stadtteilbibliothek die den Sparzwängen der Stadt Duisburg zum Opfer fallen soll. Auch die dafür vor kurzem eingerichtete Petition möchten wir euch hiermit an´s Herz legen -> Duisburger Bibliotheken erhalten - Keine Schließung der Bibliothek in Rumeln-Kaldenhausen! - Online-Petition

    Wir freuen uns euch am 31.10.2026 zu sehen und verbleiben mit den besten Grüßen!

    Eure Bürgerinitiative Zeche Fritz RuKa

  • Liebe Unterstützende der Petition „Erhalt des unbebauten Gebietes der Zeche Fritz in Rumeln-Kaldenhausen in seiner bisherigen Form“!

    Wir haben bereits über 3.100 Unterschriften für den Erhalt des Zechengeländes Fritz in Rumeln-Kaldenhausen, in dem sich Flora und Fauna in einem seit Jahren selbst überlassenem Gebiet vielfältig entwickeln konnte, gesammelt. Davon sind fast 2.800 Stimmen aus Duisburg. Zum Erreichen unseres Ziels, das Erreichen des Quorums (Quorum = Thema hat Relevanz für das gesamte Stadtgebiet Duisburg) benötigen wir noch knapp 500 Stimmen. Deswegen bitten wir euch mit dieser Mail nochmals um das aktive Bewerben unserer Petition (Erhalt des unbebauten Gebietes der Zeche Fritz in Rumeln-Kaldenhausen in seiner bisherigen Form! - Online-Petition). Teilt den Link gerne mit Freunden, Verwandten, Familie, Kollegen und anderen Duisburgern. Jede Stimme zählt und hilft gegen weitere Versiegelung von Flächen in Duisburg.

    Da Natur-, Umwelt- und Klimaschutz aber nicht an der Grenze des eigenen Stadtbezirks bzw. der eigenen Stadtgrenze enden, möchten wir euch heute auch gleichzeitig auf die Petition „Rettet unseren Duisburger Wald – keine DRC-Pipeline durch den Wald“ von der Deutsche Waldjugend Duisburg aufmerksam machen, die den Duisburger Wald vor der Rodung von ca. 17 Hektar Wald auf 6 km Länge bewahren möchte. Auch hier soll in Duisburg ein großer Teil Natur in Form eines wertvollem, seit Jahrzehnten gewachsenen Waldes, zerstört werden. Hier geht es zu dieser Petition -> Rettet unseren Duisburger Wald – keine DRC-Pipeline durch den Wald! - Online-Petition  

    Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung!

    Eure Bürgerinitiative Zeche Fritz RuKa

Das fast letzte Stück Grünfläche soll mit Beton zugeklotzt werden. Erholungswert gleich null.500 Wohnungen, 1000 Leute, Familien mit Kindern mind. 1500 neue Mitbewohner. Schulen und Hallenbad wurden ja vorsorglich abgerissen..Steht jetzt REWE drauf.Wir katapultieren von einem Dorf zur Großstadt.Strassen sind jetzt schon Überfüllt. Chaos auf dem REWE Parkplatz. Düsseldorfer Straße im Berufsverkehr,Stau von Uerdingen bis Moers . Rathausallee ist jetzt schon die neue Autobahn. NEIN NIEMALS.

Ich würde es begrüßen, wenn hier Wohnfläche für ein paar neue Rumelner entstehen würde, die den Ort vielleicht bereichern. Als Zugezogener aus Süddeutschland ist es wirklich schade, wie eingefahren die Dorfgemeinschaft ist. Beim Bolleyballverein lehnte man mich ab, weil man eingespielt sei und nur noch weibliche Verstärkung suche. Es gibt so gut wie keine Gastronomie, und in die wenige vorhandene geht man eher nicht allein, um Anschluss zu finden. Das Schulbetreuungsangebot ist ebenfalls dürft

Warum Menschen unterschreiben

Wir haben einmal in Rumeln gewohnt und fanden die Geschichte zur ehemaligen Zeche immer von Interesse

Natur erhalten, statt eng an eng und dichte Wohnungsräume.

Die Infrastruktur dieser Region lässt wesentliche Zuzüge nicht zu. Geschäfte, Ärzte, Strassen, ÖPNV sind nicht ausgelegt für wesentliche Zuzüge.

Eine Bibliothek ist ein wichtiger Bildungsbestandteil eines Ortes für alle Menschen.

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