Fahrrad-Kennzeichen für mehr Verkehrssicherheit

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir fordern eine bürokratiearme Lösung, beispielsweise nach dem Vorbild der Versicherungskennzeichen für E-Scooter oder Mofas, die kostengünstig und unkompliziert jährlich ausgegeben werden können.

1. Aufhebung der Anonymität bei Regelverstößen
Derzeit führen Rotlichtverstöße, das Befahren von Gehwegen oder das Ignorieren von Einbahnstraßenregeln durch Radfahrer selten zu Konsequenzen. Da keine Kennzeichen vorhanden sind, können Verstöße selbst durch Zeugen oder Kameras kaum zur Anzeige gebracht werden. Eine Kennzeichenpflicht schafft hier die notwendige Verantwortlichkeit.

2. Schutz von Unfallopfern und Klärung der Haftung
Bei Unfällen mit Radfahrern kommt es immer wieder zu Fahrerflucht. Ohne Kennzeichen haben Geschädigte (insbesondere Fußgänger und Autofahrer) kaum eine Chance, den Verursacher zu identifizieren. Ein Kennzeichen sichert die zivilrechtliche Haftung und schützt die Opfer vor dem Sitzenbleiben auf den Kosten.

3. Einhaltung von Geschwindigkeitsregeln
Radfahrer bewegen sich oft mit hoher Geschwindigkeit durch 30er-Zonen, Spielstraßen oder Fußgängerbereiche. Eine Überwachung dieser Verstöße (z.B. durch Blitzer) ist aktuell technisch nicht verwertbar. Kennzeichen würden sicherstellen, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer verbindlich werden.

4. Gerechtigkeit und Gleichbehandlung
Alle motorisierten Teilnehmer am Straßenverkehr müssen registriert sein. Da Fahrräder aktiv am Verkehrsgeschehen teilnehmen und dieselbe Infrastruktur nutzen, ist es nur folgerichtig, sie in ein System der Identifizierbarkeit einzubinden. Dies fördert ein respektvolleres Miteinander auf Augenhöhe.

5. Präventionswirkung
Die bloße Sichtbarkeit eines Kennzeichens erhöht die psychologische Hemmschwelle für rücksichtsloses Verhalten. Es motiviert dazu, die Straßenverkehrsordnung (StVO) einzuhalten, da ein Verstoß nicht mehr folgenlos in der Anonymität verschwindet.

Begründung

Es ist Zeit, dass Verantwortung auf dem Fahrrad nicht mehr freiwillig ist, sondern nachvollziehbar wird. Unterstützen Sie diese Initiative für mehr Sicherheit und Gerechtigkeit für alle!

1. Weil Anonymität nicht vor Strafe schützen darf
Im aktuellen Straßenverkehr gibt es einen „blinden Fleck“: Radfahrer können sich über fast alle Regeln hinwegsetzen (Rotlicht missachten, Gehwege nutzen, Abkürzungen durch Fußgängerzonen), ohne dass sie identifiziert werden können. Das führt zu einer zunehmenden Rücksichtslosigkeit. Wer am öffentlichen Verkehr teilnimmt, muss auch für sein Handeln geradestehen – genau wie Autofahrer und Motorradfahrer.

2. Weil Opfer nicht auf ihrem Schaden sitzen bleiben dürfen
Wenn ein Radfahrer einen Kratzer im Auto verursacht oder einen Fußgänger anrempelt und dann einfach weiterfährt, hat das Opfer ohne Kennzeichen fast keine Chance auf Wiedergutmachung. Das ist eine massive Gerechtigkeitslücke in unserem Rechtsstaat, die wir schließen müssen.

3. Weil Sicherheit für die Schwächsten vorgeht
Besonders Kinder und Senioren leiden unter „Rambo-Radlern“, die ohne Kennzeichen durch Spielstraßen oder über Bürgersteige rasen. Eine Kennzeichenpflicht sorgt für eine psychologische Barriere: Wer weiß, dass er erkannt werden kann, fährt vorsichtiger. Es geht nicht um Schikane, sondern um den Schutz von Leben und Gesundheit.

4. Weil ein faires Miteinander nur mit klaren Regeln funktioniert
Der Straßenverkehr ist kein rechtsfreier Raum. Die Kennzeichenpflicht schafft Augenhöhe. Sie nimmt den Frust aus der Debatte zwischen Autofahrern und Radfahrern, da schwarze Schafe endlich effektiv aus dem Verkehr gezogen werden können. Das sorgt langfristig für mehr Frieden und Ordnung auf unseren Straßen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Fabian Zehnder, Rednitzhembach
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.05.2026
Sammlung endet: 07.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Verkehr

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Warum Menschen unterschreiben

Es gibt nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.

Ich bin schon seit Jahrzehnten für eine Kennzeichenpflicht.

Lange Zeit habe ich selbständig Möbeltransporte u.ä. mit Fahrrad und Anhänger gemacht. Zu Werbezwecken hatte ich große Schilder mit Namen und Telefonnummer an meinem Anhänger (die sind sogar noch dran - lediglich Tätigkeitsbezeichnung und Slogan habe ich überklebt).

Davor schon hatte ich mehrfach Jobs, bei denen ich Fahrrad gefahren bin - ein Jahr lang sogar Fahrradtaxi (das allererste in Freiburg, das dann aber den Betrieb einstellte). Auch im Rahmen ehrernamtlicher Mitarbeit in Vereinen bin ich früher viel Fahrrad gefahren (z.B. Mitgliederzeitschriften oder auch Gemüse für eine Solidarische Landwirtschaft).

Für mich war immer klar, dass ich mich so gut es unter den jeweiligen Umständen möglich war an die Verkehrsregeln hielt - wobei mir natürlich hin und wieder auch Irrtümer oder Fahrfehler unterliefen...

Ich habe aber auch manchmal die Aussage gehört oder gelesen, dass Verkehrsregeln nicht für Radfahrende gelten würden - was natürlich Quatsch ist, aber es gibt Leute, die sowas behaupten.

Auch erinnere ich mich, mal von einer Studie in Freiburg gelesen zu haben (Quelle weiß ich nicht mehr!), bei der herauskam, dass Radfahrende zwar meist die Verkehrsregeln gut kennen, aber ganz bewusst und oft mit voller Absicht (!) dagegen verstoßen: Vor allem junge männliche Radfahrer gaben (anonym befragt) offen zu, nach dem Motto "No risk, no fun!" zu fahren, also gezielt sich (und damit zwangsläufig auch Andere) in Gefahr zu bringen.

Allerdings muss ich eines ganz klar sagen: Es hat nichts mit dem benutzten Verkehrsmittel zu tun, ob Menschen bewusst oder aus Gleichgültigkeit gegen Verkehrsregeln verstoßen oder sogar gefährlich und rücksichtslos fahren (oder laufen). Das sind sowohl Radfahrende als auch Autofahrende und ebenso Zufußgehende (z.B. auf dem Radweg). Unterschiede gibt es vor allem bezüglich der Häufigkeiten der Art der von mir selber beobachteten Verstöße - wobei viele Menschen falsch parkende Autos für ganz normal zu halten scheinen und es auch nicht wahrnehmen, dass Autos meist um 10 bis 20 km/h schneller als erlaubt unterwegs sind (wobei die Schätzung von Geschwindigkeiten viel Erfahrung erfordert).

Aber Rotlichtverstöße, verbotenes Fahren auf linken Radwegen (wo es nicht ausdrücklich durch Schilder erlaubt oder sogar vorgeschrieben ist), Fahren auf dem Gehweg oder unterlassene Handzeichen fallen eben deutlich ins Auge.

Ich könnte noch sehr viel mehr dazu schreiben...

ja und das sofort.

Verkehrssünder

Gleichbehandlung sollte für jeden gelten aber da gibt es oft eine Gruppe die das scheinbar nicht so sehen mag.

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