11 Unterschriften
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag
Ich fordere eine gerechte Reform des Pflegebeitrags für Kinderlose und den Stopp der geplanten Erhöhung des Kinderlosenzuschlags.
Kinderlose zahlen bereits heute mehr Abgaben und werden durch den Zuschlag zusätzlich belastet – unabhängig davon, ob sie aus persönlichen, biologischen oder medizinischen Gründen keine Kinder haben. In einem freien Land darf die Entscheidung für oder gegen Kinder nicht finanziell bestraft werden. Der Zuschlag ist ungerecht und muss durch ein faires, solidarisches Modell ersetzt werden.
Begründung
Die Erhöhung der Pflegebeiträge für Kinderlose bestraft Menschen pauschal für ihre Lebensform und blendet die individuellen Lebensrealitäten vollständig aus:
• Eingriff in die persönliche Freiheit: In einem freien Land muss die Familienplanung eine private Entscheidung bleiben.
• Diskriminierung bei ungewollter Kinderlosigkeit: Wer aus medizinischen oder biologischen Gründen keine Kinder bekommen kann oder schwere Schicksalsschläge erlitten hat, wird durch den Zuschlag emotional und finanziell doppelt bestraft.
• Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare: Homosexuelle Menschen und Paare haben rein biologisch sowie rechtlich nicht dieselben Voraussetzungen für eine Familiengründung, werden aber wie eine unverschuldete Sondersteuer belastet.
• Fehlende Nachhaltigkeit: Eine Erhöhung löst die strukturellen Probleme der Pflegekassen nicht, sondern verschiebt sie nur zu Lasten einer einzelnen Gruppe.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
01.10.2026
Sammlung endet:
31.03.2027
Region:
Deutschland
Kategorie:
Soziales
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Weil Kinderlose bereits viel zu viel zahlen: ihre Solidarität fürs System ist überstrapaziert worden - durch eine durchgehende Vollzeitarbeit und damit verbundene gute Finanzierung der Steuerkasse, Krankenkasse und Pflegekasse während ihres ganzen Berufslebens!
Und die herumgammelnden gezeugten Kinder haben keinen Bock mehr auf Arbeit und schon gar nicht auf Pflege ihrer Eltern. Die nächsten Generationen sind also keine Garantie für ein gesundes Pflegesystem. Diese Versager werden ganz sicher ihre Eltern nicht pflegen.
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"Kinderlos ist kein Verbrechen"
Die gegenwärtige Generation Sozialversicherungspflichtiger finanziert mit dem Umlageverfahren Personen, die aktuell pflegebedürftig sind und Leistungen der Pflegeversicherung beziehen.
Sind diese vor dem 1. Januar 1940 geboren, sind sie selbst vom Kinderlosenzuschlag befreit.
Das Kinderlose einen Kinderlosenzuschlag zu zahlen haben begründet sich in der Annahme, dass im Alter Eltern, die nur leicht pflegebedürftig sind, auf die Unterstützung ihrer Kinder zurückgreifen können.
Ich unterstütze selbst bereits die dritte Person, die Pflege- und unterstützungsbedürftig ist.
In diesen Fällen erfolgte keine Unterstützung der Kinder, da weiter Weg bzw. im Ausland lebend oder aus anderen Gründen.
Kinderlos helfen oftmals viel, da sie oft Menschen mit Kindern oder auch Alleinstehende, oder Ältere zeitlich und/oder finanziell mit unterstützen.
Was ist eigentlich damit?