Region: Gießen
Bild der Petition Keine Grundsteuererhöhung um fast 70 Prozent!

Keine Grundsteuererhöhung um fast 70 Prozent!

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher

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  1. Gestartet 30.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher

Gießen ist keine Melkkuh! Keine massive Erhöhung der Grundsteuer B auf Kosten der Bürger!

Unsere Forderung: Erst Ausgaben überprüfen und Einsparpotenziale nutzen, bevor die Bürger erneut zur Kasse gebeten werden!

In Gießen steht eine massive Erhöhung der Grundsteuer B im Raum. Der Hebesatz soll nach den bisherigen Planungen von 626 auf 1.050 Prozentpunkte steigen. Das entspricht einer Erhöhung um rund 68 Prozent.

Quelle: https://www.giessen.de/Rathaus/Stadtinfos/Zahlen-und-Fakten/Neuer-Zeitplan-und-neue-Anforderung-an-Haushalt-2027.php?FID=2874.77499.1&ModID=7&NavID=1894.40&object=tx%2C2874.5

Begründet wird dies mit der schwierigen Haushaltslage und den Anforderungen des Regierungspräsidiums. Doch die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht automatisch für die finanzielle Situation der Stadt verantwortlich gemacht werden.

Auch private Haushalte müssen mit ihrem Geld wirtschaften. Wenn die Ausgaben dauerhaft höher sind als die Einnahmen, muss man Ausgaben hinterfragen und Prioritäten setzen. Genau das erwarte ich auch von einer Stadtverwaltung.

Wo bleibt die Kontrolle der Ausgaben?

Besonders kritisch sehe ich, dass die Stadtverwaltung zwischen 2022 und 2026 nach den veröffentlichten Zahlen um 142 Vollzeitstellen gewachsen ist: von rund 1.146 auf 1.288 Stellen. Gleichzeitig fordert das Regierungspräsidium Einsparungen bei den Personalkosten. Hier muss nachvollziehbar geprüft werden, welche Stellen tatsächlich notwendig sind und wo Einsparungen möglich wären.

Quelle: https://www.giessener-anzeiger.de/stadt-giessen/hessen-streicht-1000-stellen-giessen-schafft-gleichzeitig-142-neue-94559744.html

Auch andere Ausgaben müssen transparent aufgearbeitet werden. Dazu gehören insbesondere:

- Verkehrsversuch am Anlagenring: Eine vollständige und nachvollziehbare Abrechnung aller Kosten, einschließlich Planung, Beratung, Personal, Rechtsstreitigkeiten, Umbau und Rückbau.
- Externe Dienstleistungen und Sachausgaben: Prüfung, welche Ausgaben notwendig sind und wo wirtschaftlicher gehandelt werden kann.
- Zuschüsse und Förderungen: Offenlegung und Überprüfung, welche freiwilligen Leistungen und Zuschüsse die Stadt dauerhaft finanzieren kann.
- Jugendhilfe und weitere Pflichtaufgaben: Transparente Darstellung der Kostenentwicklung und Prüfung möglicher Einsparungen, ohne notwendige Unterstützung für Betroffene zu gefährden.

Mieter und Eigentümer werden gleichermaßen belastet

Wohnen ist ohnehin teuer genug. Eigentümer müssen eine höhere Grundsteuer bezahlen. Diese kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen als Betriebskosten auf Mieter umgelegt werden. Damit trifft die Erhöhung letztlich beide Seiten. Gleichzeitig wird politisch über bezahlbares Wohnen und die Begrenzung von Mieterhöhungen gesprochen. Eine zusätzliche Belastung über die Nebenkosten verschärft dieses Problem.

Unsere Forderungen an die Stadt Gießen:

1. Keine massive Erhöhung der Grundsteuer B, bevor sämtliche realistischen Einsparpotenziale geprüft und ausgeschöpft wurden.
2. Eine unabhängige und nachvollziehbare Prüfung der Personalentwicklung und Personalkosten.
3. Vollständige Offenlegung und Aufarbeitung der Kosten des Verkehrsversuchs am Anlagenring.
4. Transparenz bei freiwilligen Leistungen, Zuschüssen, externen Dienstleistungen und sonstigen Ausgaben.
5. Ein nachvollziehbarer Plan, wie die Stadt ihren Haushalt langfristig wirtschaftlicher und verantwortungsvoller gestalten will.

Es geht ausdrücklich nicht darum, notwendige soziale, öffentliche oder wichtige kommunale Leistungen blind zu streichen. Es geht darum, Steuergeld verantwortungsvoll einzusetzen und politische Entscheidungen kritisch zu hinterfragen.

Die Bürgerinnen und Bürger sind nicht dafür verantwortlich, wenn die Stadt mehr ausgibt, als sie dauerhaft finanzieren kann. Bevor immer neue Belastungen beschlossen werden, muss die Stadt zuerst bei sich selbst anfangen.

Unterstützt diese Petition für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld und gegen eine unverhältnismäßige Belastung der Menschen in Gießen!

Begründung

Mir ist dieses Thema wichtig, weil ich nicht länger hinnehmen möchte, dass die Bürgerinnen und Bürger für eine Haushaltspolitik zur Kasse gebeten werden, deren Entscheidungen sie selbst nicht zu verantworten haben. Wir alle müssen mit unserem Geld haushalten und können nicht einfach mehr ausgeben, als wir haben. Von einer Stadtverwaltung erwarte ich denselben verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Wohnen und Leben werden ohnehin immer teurer. Eine weitere massive Grundsteuererhöhung trifft Eigentümer und Mieter gleichermaßen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass endlich Ausgaben hinterfragt, Einsparpotenziale genutzt und politische Entscheidungen transparent aufgearbeitet werden. Es geht nicht darum, notwendige Leistungen zu streichen, sondern darum, dass nicht immer die Bürger die Rechnung bezahlen müssen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Patrick Zarackewitz, Gießen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 30.10.2026
Sammlung endet: 29.04.2027
Region: Gießen
Kategorie: Steuern

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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team
  • Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.

    Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen (Link/URL):

    "Der Hebesatz soll nach den bisherigen Planungen von 626 auf 1.050 Prozentpunkte steigen."

    "Besonders kritisch sehe ich, dass die Stadtverwaltung zwischen 2022 und 2026 nach den veröffentlichten Zahlen um 142 Vollzeitstellen gewachsen ist: von rund 1.146 auf 1.288 Stellen."

Warum Menschen unterschreiben

Weil immer nur der kleine Mann abgezockt wird. Diese unfähigen Politiker sind nicht in der Lage mit Geld umzugehen. Wollen aber immer gefeiert werden. Wenn kommt bei denen mal Fachpersonal?

Weil es nicht sein kann, dass man über schlechten Haushalt immer die Bürger in Verantwortung nimmt.

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